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  1. User Info Menu

    AW: Was tun gegen die Ungleichheit der Lebensverhältnisse in D-West und D-Ost?

    Vermute ich auch - zumindest könnte das ein Versuch sein.

  2. Inaktiver User

    AW: Was tun gegen die Ungleichheit der Lebensverhältnisse in D-West und D-Ost?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Ja - und obendrein beschäftigen sie Hausmeister, Handwerker, Reinigungspersonal, Mitarbeiter in der Kantine ...
    Ist richtig. Was das angeht, mal aus der eigenen Erfahrung: In den westdeutschen Großstädten, die ich so kenne, sind Reinigunsgkräfte in den verschiedensten Einrichtungen eigentlich immer Migranten (und klar als solche erkennbar, nach spätestens 3 Minuten Gespräch).


    In Ostdeutschland war ich ja nun nicht viel, aber dort scheint das ein Job zu sein, den überwiegend Deutsche machen - woran das wohl liegt?

  3. Inaktiver User

    AW: Was tun gegen die Ungleichheit der Lebensverhältnisse in D-West und D-Ost?

    Es geht zum Beispiel um die Lausitz.
    Es geht darum den Braunkohletagebau zu stoppen.... aber... was machen die Leute dann? In diesen Strukturwandel wurde in den letzten Jahrzehnten viel Geld nach NRW und ins Saarland gepumpt. Und das war auch richtig!

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    AW: Was tun gegen die Ungleichheit der Lebensverhältnisse in D-West und D-Ost?

    Ich komme ursprünglich auch aus einer strukturschwachen Gegend (Bremerhaven). Diese Stadt hat bis heute mit dem Strukturwandel (Werften, Fischerei) zu kämpfen. Viele meines Abijahrgangs wohnen dort nicht mehr, einfach weil es insgesamt wenig Jobs und dann auch noch wenig für Hochqualifzierte gibt. Schon seit Jahren frage ich mich, warum der Osten auch 28 Jahre nach der deutschen Einheit da eine Sonderrolle gegenüber den alten Bundesländern haben sollte. Anfänglich war das sicher angemessen, aber wenn man schon den Soli beibehält, dann sollte das Geld doch eher nach Bedarf verteilt werden. Und ich wohne jetzt in Rhein-Main und ich verdiene sicher gut - aber für das Geld, dass ich hier in meine Vier-Zimmer-Wohnung stecke, könnte ich dort als Rate fürs Abbezahlen eines freistehenden Einfamilienhauses nutzen. Insofern ist der Vergleich von Löhnen alleine doch eine Milchmädchenrechnung - wie scho viele schrieben, insbesondere den Posten Miete / Hausrate muss man da schon mit einbeziehen.
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.

  5. Inaktiver User

    AW: Was tun gegen die Ungleichheit der Lebensverhältnisse in D-West und D-Ost?

    Der Soli wird nach meinem Kenntnisstand heute schon nicht zweckgebunden verwendet, schon gar nicht ausschließlich für den Osten.

  6. Inaktiver User

    AW: Was tun gegen die Ungleichheit der Lebensverhältnisse in D-West und D-Ost?

    Das sagt sie doch: Der einst zur Förderung der neuen Bundesländer eingeführte Solidaritätszuschlag bei der Einkommensteuer sollte in Zukunft strukturschwachen Regionen in ganz Deutschland zugutekommen, unabhängig von der Himmelsrichtung, sagt Göring-Eckardt weiter.

    Aus https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/goering-eckardt-will-behoerden-nur-noch-im-osten-ansiedeln-15967402.html


    Das macht doch durchaus Sinn.

  7. Inaktiver User

    AW: Was tun gegen die Ungleichheit der Lebensverhältnisse in D-West und D-Ost?

    Wieso, das verstehe ich nicht. Sie tut so, als wäre es jetzt so, dass der Soli nur dem Osten zugute käme. Soviel ich weiß, wird er noch nicht mal zweckgebunden eingesetzt, geschweige denn ausschließlich für den Osten. Es gibt ja jetzt schon eine Strukturförderung für strukturschwache Gebiete für ganz Deutschland, was will sie also ändern?

    Den Artikel aus dem Link von Analuisa hatte ich gelesen.

  8. Inaktiver User

    AW: Was tun gegen die Ungleichheit der Lebensverhältnisse in D-West und D-Ost?

    War das erste Bundesland, das vom Soli profitiert hat, nicht sogar mal Bayern? In Zeiten, als es Bayern noch wirtschaftlich schlechter ging?

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    AW: Was tun gegen die Ungleichheit der Lebensverhältnisse in D-West und D-Ost?

    Nö, das war der Länderfinanzausgleich.
    Es gab auch noch besondere Fördermittel für sog. "Zonenrandgebiete".

  10. Inaktiver User

    AW: Was tun gegen die Ungleichheit der Lebensverhältnisse in D-West und D-Ost?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    War das erste Bundesland, das vom Soli profitiert hat, nicht sogar mal Bayern? In Zeiten, als es Bayern noch wirtschaftlich schlechter ging?
    Nein -was Du meinst, ist der Länderfinanzausgleich.

    Der Soli ist ein sehr schwammiges Konstrukt.

    Er wurde 1991 befristet auf ein Jahr eingeführt zur Finanzierung verschiedener „Mehrbelastungen aus dem Konflikt am Golf auch für die Unterstützung der Länder in Mittel-, Ost- und Südeuropa und den Kosten der deutschen Einheit“. Ab 1995 wurde er (unbefristet) zur Finanzierung der Kosten der deutschen Einheit eingeführt und besteht bis heute (Stand 2018) (Quelle Wikipedia)

    "Die Einnahmen sind nicht zweckgebunden und werden für alle anfallenden Ausgaben verwendet."

    Beim Länderfinanzausgleich war Bayern bis 1986 ein "Nehmerland", wurde dann aber zu einem der größten Geberländer und ist in der Gesamtsumme (also Nehmer und Geberzeit zusammengerechnet seit Einführung) inzwischen das zweitstärkste Geberland.

    Mehr Geberland in der Gesamtsumme ist nur BW. In den letzten 10 Jahre ist Bayern das stärkste Geberland - teilweise mit mehr als der doppelten Geberleistung als der nächststärkste Geber.
    Was die Bayern etwas erbittert, wenn notorische Nehmerländer gerne Leistungen nach dem Gießkannenprinzip ausschütten - wenn es durchaus auch in Bayern marode Schulen gibt und zuwenig Kindergärten... Wobei natürlich solche Bemerkungen auch Populismus sind.

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