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  1. gesperrt

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    AW: Die Finanzierung von Kindern durch die Gesellschaft - Kindergeld, Grundsicherung,

    ich plädiere nicht, ich frage.

    gruss, barbara

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    AW: Die Finanzierung von Kindern durch die Gesellschaft - Kindergeld, Grundsicherung,

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Meine Kinder bezahlen morgen die Pflegekosten von den Kinderlosen im Heim. Da fragen die Kinderlosen ja auch nicht nach.
    Wie gut, das Kinder die Eltern im Alter pflegen
    Und kinderlose alle schwer krank werden und ins Heim müssen.

    Geht mir schon wieder auf die Nerven. Wieso muss eigentlich immer einer gefunden werden, der Schuld ist, das es einem selber nicht besser geht?

    In Deutschland wird oft getan, als wäre Kinder nur eine Belastung, und man hätte sie, weil man an die Rente der anderen denkt.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  3. Inaktiver User

    AW: Die Finanzierung von Kindern durch die Gesellschaft - Kindergeld, Grundsicherung,

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich plädiere nicht, ich frage.

    gruss, barbara
    Ah, dann hast du wohl das Fragezeichen vergessen. Kann passieren.

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    AW: Die Finanzierung von Kindern durch die Gesellschaft - Kindergeld, Grundsicherung,

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Wie gut, das Kinder die Eltern im Alter pflegen
    Und kinderlose alle schwer krank werden und ins Heim müssen.

    Geht mir schon wieder auf die Nerven. Wieso muss eigentlich immer einer gefunden werden, der Schuld ist, das es einem selber nicht besser geht?

    In Deutschland wird oft getan, als wäre Kinder nur eine Belastung, und man hätte sie, weil man an die Rente der anderen denkt.
    Das missverstehst du. Wir sind eine Solidargemeinschaft mit unterschiedlichen Ansprüchen. Alles kommt in einen Topf und es wird anschließend verteilt.

    Es ist doch völlig klar, dass jeder auch etwas finanziert durch seine Steuern, das ihm nicht schmeckt. Aber auf der anderen Seite hat er auch Vorteile:

    Und meine Kinder zahlen vielleicht auch meinen Platz im Seniorenheim aber auch einen Platz im Seniorenheim von jemandem, der keine Kinder hat.

    Ich verstehe die Diskussion nicht.

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    AW: Die Finanzierung von Kindern durch die Gesellschaft - Kindergeld, Grundsicherung,

    Wenn die Arbeitshefte nicht gekauft werden, gibt es erst Beschwerden an die Eltern. Nützt das alles nichts, informieren zumindest hiesige Schulen das Jugendamt.
    Und Schreibhefte, Rechenhefte etc aus Angeboten... Klappt meist nicht. Die Angebote der Discounter konnte ich nie nutzen, die Hefte hatten nicht die auf der Bücherliste vorgeschriebene Lineatur. Zudem kannst du, zumindest im Geundschulbereich, nicht irgendein Material kaufen. Da ist von der Farbe der Schnellhefter bis zur Marke des Tuschkastens alles vorgegeben. Bei drei Kindern gab es eine Lehrerin, die abweichend zur Materialliste erklärte, die dicken unlackierten Buntstifte von Aldi wären auch in Ordnung. Alle anderen bestanden auf Staedtler Trikant...

    Klassenfahrten werden nur bei bestimmten Voraussetzungen bezuschusst und übernommen.

    Ich kam im Normalfall mit dem Kindergeld für 3 Kinder (598 Euro) für "alles" im Monat ganz gut hin. Aber davon 1000 Euro für drei Klassenfahrten zusammen zu sparen war fast unmöglich. Das Weihnachtsgeld meines Mannes machte es dann möglich...

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    AW: Die Finanzierung von Kindern durch die Gesellschaft - Kindergeld, Grundsicherung,

    Saetien, ich wohne auf 112 qm im Rhein-Main-Gebiet. Das sind vier Zimmer, die ich für meine Kinder und mich habe. Ob ich so wohnen würde, wenn ich alleine lebte? Leisten könnte ich es mir, der Unterschied ist, dass ich problemlos auch mit zwei Zimmern klar käme, wenn das Geld nicht langt - mit Kindern schon schwieriger. Der Unterschied zwischen zwei Zimmern und 60qm und vier Zimmer auf 112 qm dürften locker 300-400 Euro sein. Warum du die Betreuungskosten nicht mitzählen willst, erschließt sich mir nicht, die sind schließlich existenziell dafür, dass ich arbeiten gehen kann. Dazu kommen Schulbedarf, Kleidung, die man eher nicht Second Hand kaufen würde wie Schuhe - und Kinder wachsen wie bekloppt. Nie und nimmer ist das mit 194 Euro alles abgedeckt.

    @ Eres: von mir aus kann man das Ehegattensplitting auch zu einem Familiensplitting erweitern, also überall da, wo Menschen finanziell füreinander einstehen. Ich finde das auch bei ALG II eine bodenlose Frechheit, dass Einkommen von unverheirateten Paaren gegeneinander gerechnet wird und das Einkommen von älteren Kindern - sich das dann aber auf der Steuerseite nicht wiederspiegelt. Das Kindergeld bekommt mein Ex, wir haben jeweils 0,5 an Kinderfreibeträgen auf der Karte. Das Kindergeld legen wir zum Teil zurück (und bevor Saetien jetzt aufschreit, dass wir das dann ja doch nicht brauchen - das liegt daran, dass wir beide gut verdienen) und zum Teil gehen davon gewisse Versicherungen ab und die Kinderbetreuungskostem. Trotzdem ist die Belastung hoch und nicht angemessen dahingehend, dass wir die Kinder gemeinsam großziehen und damit zum Beispiel auch beide voll eingerichtete Kinderzimmer bereithalten, die gesamten Kosten teilen etc.
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.

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    AW: Die Finanzierung von Kindern durch die Gesellschaft - Kindergeld, Grundsicherung,

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Es ist doch völlig klar, dass jeder auch etwas finanziert durch seine Steuern, das ihm nicht schmeckt. Aber auf der anderen Seite hat er auch Vorteile:
    Da hast du Recht. Ich würde mir wünschen, das nicht so viel davon für Absurdes und Überflüssiges ausgegeben würde.
    Aber das war es dann auch im Großen und Ganzen.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  8. gesperrt

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    AW: Die Finanzierung von Kindern durch die Gesellschaft - Kindergeld, Grundsicherung,

    Zitat Zitat von marilyn-74 Beitrag anzeigen

    @ Eres: von mir aus kann man das Ehegattensplitting auch zu einem Familiensplitting erweitern, also überall da, wo Menschen finanziell füreinander einstehen. Ich finde das auch bei ALG II eine bodenlose Frechheit, dass Einkommen von unverheirateten Paaren gegeneinander gerechnet wird und das Einkommen von älteren Kindern - sich das dann aber auf der Steuerseite nicht wiederspiegelt. Das Kindergeld bekommt mein Ex, wir haben jeweils 0,5 an Kinderfreibeträgen auf der Karte. Das Kindergeld legen wir zum Teil zurück (und bevor Saetien jetzt aufschreit, dass wir das dann ja doch nicht brauchen - das liegt daran, dass wir beide gut verdienen) und zum Teil gehen davon gewisse Versicherungen ab und die Kinderbetreuungskostem. Trotzdem ist die Belastung hoch und nicht angemessen dahingehend, dass wir die Kinder gemeinsam großziehen und damit zum Beispiel auch beide voll eingerichtete Kinderzimmer bereithalten, die gesamten Kosten teilen etc.
    ich bin jetzt mal ganz fies
    ist aber nicht wirklich ernst gemeint

    ist doch nicht dem staat sein problem, das ihr eure ehe aufgegeben habt, oder ?
    waert ihr verheiratet geblieben, wuerdet ihr alle steuerlichen vorteile einer familie weiterhin nutzen koennen...

    danke fuer die ausfuehliche info

  9. Moderation

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    AW: Die Finanzierung von Kindern durch die Gesellschaft - Kindergeld, Grundsicherung,

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Ja Mary, ich beneide euch da sehr.
    Meine drei Töchter sind alle ein Ausbildung, eine studiert, zwei machen teure kostenpflichtige Ausbildungen ohne kostenlose Alternative.
    Wir bekommen zwar noch Kindergeld, steuerlich absetzen lässt sich fast nichts, es bringt uns finanziell gerade an die Grenze.

    Wir bekommen exakt 0 Euro staatlicher Unterstützung und ich werde jeden Monat wütender darüber.

    Aber klar, wir hätten uns natürlich auch 1 bis 3 Kinder sparen können, wenn wir die nicht unterhalten können....


    Ich finde es vor allem wichtig, möglichst viele Kinder und Jugendliche in eine gute und ihnen angemessene Entwicklung und Ausbildung zu leiten, angefangen von der Kindergartenpädagogik über auch sozial engagierte Lehrer bis hin zu sinnvoller Berufsberatung in der Schule, Auslandserfahrung und Ausbildung/Studium. Unabhängig von der Befähigung, Willigkeit, Stabilität des Elternhauses.


    Damit kann man die soziale Vererbung von Problemen unterbrechen und möglichst vielen jungen Menschen ermöglichen, auf eigenen Beinen zu stehen und sich als einen wertvollen Teil der Gesellschaft zu erleben. Und das ist viel wert, auch für die Gesellschaft. Sogar ökonomisch. Obwohl das für mich nicht im Zentrum steht.


    Mir widerstreben Kosten-Nutzen Rechnungen speziell in bezug auf Kinder. Für mich gehören sie dazu, genau wie andere Altersgruppen auch. Ich sehe schon, dass man sich in gewisser Weise Kinder "leisten können" muß. Auf der anderen Seite kommt das Leben nicht immer geplant daher und kann man vor dem Kinderkriegen auch nicht immer genau einschätzen, welche Kosten da entstehen werden. Siehe Saetiens Berechnungen ; -)

    Ich finde es erstaunlich, wenn sich ein reiches Land keine Förderung der nächsten Generation leisten zu können glaubt.

  10. Inaktiver User

    AW: Die Finanzierung von Kindern durch die Gesellschaft - Kindergeld, Grundsicherung,

    Zitat Zitat von marilyn-74 Beitrag anzeigen
    Der Unterschied zwischen zwei Zimmern und 60qm und vier Zimmer auf 112 qm dürften locker 300-400 Euro sein.
    Ja schon. Nur sind 112 qm doch schon arg viel, oder nicht? Ich habe ja in einigen WGs gelebt, auch durchaus welche mit ganz klassischem 3-ZKB-Wohnungszuschnitt, also Flur mit abgehenden Zimmern und irgendwas unter 70 qm - das war so die Größe, die ich als "mit 2 Kindern ok und nicht extrem winzig" im Kopf hatte.
    Warum du die Betreuungskosten nicht mitzählen willst, erschließt sich mir nicht, die sind schließlich existenziell dafür, dass ich arbeiten gehen kann.
    Natürlich - aber wenn Du arbeiten gehst, verdienst Du ja hoffentlich mehr als HartzIV, bist also nicht darauf angewiesen, wirklich 100% des Kinderbedarfs über das Kindergeld abzudecken.

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