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  1. Inaktiver User

    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Ich hab mich immer gefreut über Fragen, die meinen Unterricht "gestört" haben.
    Ich hab das Unterrichtsziel nicht erreicht, was mich nicht gestört hatte.

  2. gesperrt

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    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Putzig", "Quatsch", "Unsinn" ... und auch "in die braune Ecke stellen" gehören für mich in die Argumente Kategorie, mit denen ich nichts anfangen kann.
    Klär uns auf, was bei Dir als Störung gilt?
    Ich weiß, was eine Störung ist. Ich möchte das von dir wissen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hab mich immer gefreut über Fragen, die meinen Unterricht "gestört" haben.
    Ich hab das Unterrichtsziel nicht erreicht, was mich nicht gestört hatte.
    Dass du die Ziele nicht erreicht hast, ist keine Auszeichnung, sondern eindeutig das Zeichen von "misslungen". Wie sollen die Schüler dann den kompletten, vorgebenenen Stoff bis zum Jahresende erlernen?
    Ist ja nett, wenn du dich ablenken lässt. Das lernen Schüler schnell: Happypur mit Fragen aufhalten, dann gibt's weder Noten noch Klassenarbeiten, weil nichts durchgenommen worden ist.

  3. Inaktiver User

    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hab mich immer gefreut über Fragen, die meinen Unterricht "gestört" haben.
    Ich hab das Unterrichtsziel nicht erreicht, was mich nicht gestört hatte.
    Ich finde, das widerspricht dem Lob auf Baes "zentrale, allgemeine Prüfungen". Wenn ich aufgrund von Fragen nicht das schaffe, was ich in der Stunde eigentlich wollte, aber das Gefühl habe, dass andere Dinge aufgrund der Fragen jetzt besser verstanden sind, Interesse geweckt wurde, dann freue ich mich auch. Trotzdem muss ich irgendwie meinen "Fahrplan" schaffen, also dann überlegen, wo ich jetzt wieder was wegschneide, um das Wichtige eben zu schaffen. Je weniger zentrale Prüfungen, desto mehr kann ich meine eigenen Schwerpunkte legen, nach dem Motto unterrichten "es ist wichtiger, eine Sache gut verstanden zu haben, als viele ein bisschen" oder was auch immer. Wobei so ein gewisser, grober Lehrplan eben doch einzuhalten ist, das ist klar.

    Mit etwas Erfahrung plant man ja sowieso mit "Puffer", denn nicht jedes Schuljahr/Semester hat gleich viele Stunden (Lage von Feiertagen, man selbst kann auch mal krank sein usw...) Ich plane nur noch mit einem absoluten Minimalfahrplan, und habe dann "nice-to-have"-Dinge, zusätzliche Beispiele etc., die ich bringe, wenn die Zeit noch da ist. Wenn die Zeit durch Fragen draufgeht, auch gut.

  4. Inaktiver User

    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Ich weiß, was eine Störung ist. Ich möchte das von dir wissen.
    Als Störung empfand ich, wenn äußere Umstände nicht passten. Ich habe nie meine Schüler als Störung empfunden.
    Mein Ziel war es, dass am Ende ein Erfolgserlebnis rauskam, darauf habe ich immer hingearbeitet.

  5. Inaktiver User

    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde, das widerspricht dem Lob auf Baes "zentrale, allgemeine Prüfungen".
    Nein, überhaupt nicht. Entscheidend ist, welche Schlüsse aus diesen Prüfungen gezogen werden. Ob die Korrekturen allen dient, Lehrern, Schülern, Eltern etc. Noten sind Nummern, keiner weiss, welche NÜTZLICHEN Konsequenzen aus diesen Zahlen erfolgen soll.

  6. Inaktiver User

    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich aufgrund von Fragen nicht das schaffe, was ich in der Stunde eigentlich wollte, aber das Gefühl habe, dass andere Dinge aufgrund der Fragen jetzt besser verstanden sind, Interesse geweckt wurde, dann freue ich mich auch.
    Siehst Du, wie angenehm und noch schöner, wenn sich auch die Schüler freuen, dass sie lernen dürfen, was ihnen erreichbar ist.

  7. Inaktiver User

    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Trotzdem muss ich irgendwie meinen "Fahrplan" schaffen, also dann überlegen, wo ich jetzt wieder was wegschneide, um das Wichtige eben zu schaffen. Je weniger zentrale Prüfungen, desto mehr kann ich meine eigenen Schwerpunkte legen, nach dem Motto unterrichten "es ist wichtiger, eine Sache gut verstanden zu haben, als viele ein bisschen" oder was auch immer. Wobei so ein gewisser, grober Lehrplan eben doch einzuhalten ist, das ist klar.
    Du benennst das Problem doch ganz klar.
    Du wirst es nicht schaffen, dass alle Kinder zur gleichen Zeit alles lernen, was wir in dieser Welt als lernenswert erachten.
    Es reicht, wenn Kinder das Lernen, was ihnen erreichbar ist.
    Das wäre sehr viel mehr, als das, was wir glauben ihnen per Lehrplan vermitteln zu müssen, aber sowieso nicht hängen bleibt.

  8. Inaktiver User

    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Dass du die Ziele nicht erreicht hast, ist keine Auszeichnung, sondern eindeutig das Zeichen von "misslungen". Wie sollen die Schüler dann den kompletten, vorgebenenen Stoff bis zum Jahresende erlernen?
    Ist ja nett, wenn du dich ablenken lässt. Das lernen Schüler schnell: Happypur mit Fragen aufhalten, dann gibt's weder Noten noch Klassenarbeiten, weil nichts durchgenommen worden ist.
    Du bedienst eben Deinen Arbeitgeber.
    Ich möchte, dass Kinder lernen, was ihnen erreichbar ist.

  9. Inaktiver User

    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, überhaupt nicht. Entscheidend ist, welche Schlüsse aus diesen Prüfungen gezogen werden. Ob die Korrekturen allen dient, Lehrern, Schülern, Eltern etc. Noten sind Nummern, keiner weiss, welche NÜTZLICHEN Konsequenzen aus diesen Zahlen erfolgen soll.
    Um es verständlicher auszudrücken, mir geht es darum, Prüfungsergebnisse nicht gegen das Kind zu missbrauchen.
    Mir geht es darum, zielsicher das Kind zu fördern, herauszuheben, "was Kind alles kann".
    Dem Kind die Perspektive aufzuzeigen, worauf es sich konzentrieren soll, um voranzukommen.

  10. gesperrt

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    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde, das widerspricht dem Lob auf Baes "zentrale, allgemeine Prüfungen". Wenn ich aufgrund von Fragen nicht das schaffe, was ich in der Stunde eigentlich wollte, aber das Gefühl habe, dass andere Dinge aufgrund der Fragen jetzt besser verstanden sind, Interesse geweckt wurde, dann freue ich mich auch.
    Eine grosse Prüfung wird ja langfristig vorbereitet, mit genug Spielraum. Da spielt es keine Rolle, ob man in dieser einen Lektion das Thema nun von rechts her oder von links her angeht.


    Je weniger zentrale Prüfungen, desto mehr kann ich meine eigenen Schwerpunkte legen, nach dem Motto unterrichten "es ist wichtiger, eine Sache gut verstanden zu haben, als viele ein bisschen" oder was auch immer.
    Stimmt doch nicht, du bist absolut frei darin, wie du das Ergebnis "diese Prüfung bestehen" erreichen willst. zentrale Prüfungen schliessen nicht aus, dass Schüler ihre eigenen Themen wählen und bearbeiten.

    und sie schliessen es auch nicht aus, dass man bei dem Thema in die Tiefe gehen muss.

    gruss, barbara

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