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  1. Registriert seit
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    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Allerdings muss schon der Antrieb, etwas lernen zu wollen und sich dafür anzustrengen, gefördert werden, bei manchen weniger, aber bei vielen sehr. Am besten durch Vorbilder daheim, in zweiter Linie durch die Schule.

    Wenn der Antrieb nicht da ist, sich anzustrengen, beschäftigt man sich lieber mit Dingen, bei denen die Befriedigung schnell zu haben ist.

  2. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Bildungsgerechtigkeit ist auch, dass es einen Rahmen (anders für Lehrplan) gibt.
    Ich muss mich doch auch als Schüler darauf verlassen können, dass ich mit dem Wissen aus der Schule entlassen werde - ob nach 10, 12 oder 13 Jahren, das auch die anderen Schüler haben, die zu diesem Zeitpunkt mit dem entsprechenden Abschluss die Schule verlassen.

    Mich hat Chemie nicht interessiert, alles andere fand ich spannend, in Chemie hat sich etwas in mir verweigert.
    Trotzdem profitiere ich noch heute enorm von dem Wissen, das mir damals überflüssig vorkam und das ich so nebenher aufgeschnappt habe.

    Ich hätte sehr gern Latein und/oder Griechisch gelernt. Das gab es aber bei uns nicht. Schade. Ich fühle mich in dieser Hinsicht nicht gerecht behandelt.
    Selbst wenn er lügt, lügt er. Irgendwo bei Tucholsky


  3. Registriert seit
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    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Deshalb entlassen Schulen heute Analphabeten und Menschen, die kaum subtrahieren können.
    Sie entlassen Menschen, die früh gelernt haben, nicht lernen zu dürfen, was Ihnen gerecht und erreichbar gewesen wäre. Der schulische Lernzwang hat ihnen ihre angeborene Neugierde genommen.
    Manche Kinder sind besonders empfänglich für Misserfolge, die sie dabei zu oft erfahren mussten.

  4. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Zitat Zitat von HAPPYpur Beitrag anzeigen
    Sie entlassen Menschen, die früh gelernt haben, nicht lernen zu dürfen, was Ihnen gerecht und erreichbar gewesen wäre. Der schulische Lernzwang hat ihnen ihre angeborene Neugierde genommen.
    Manche Kinder sind besonders empfänglich für Misserfolge, die sie dabei zu oft erfahren mussten.
    Das ist Geschwurbel.

    Lesen, Schreiben, Rechnen sind die Grundlagen.
    Das darf keinem Kind verwehrt werden. Das muss die Schule leisten.

    Das halbe Prozent der Kinder, denen das unmöglich ist, darf die anderen 99,5 % dabei nicht behindern.
    Selbst wenn er lügt, lügt er. Irgendwo bei Tucholsky


  5. Registriert seit
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    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Kinder können sich keineswegs darauf verlassen, dass sie den Stoff im Lehrplan auch gemäss Plan beherrschen.

    darum heisst es wohl Lehrplan und nicht Lernplan: sie können sich lediglich drauf verlassen, halbwegs, dass irgendwann irgendwer das alles erzählte... aber nicht, dass sie es können.

    wie lang soll dieses tote Pferd eigentlich noch geritten werden, bis etwas Einsicht (zB in wissenschaftliche Ideen rund ums lernen) eintritt und die Kinder endlich das kriegen, von dem man längst wriss, dass es Ergebnisse bringt? und das bloss wegen einer Illusion von Kontrolle?

    gruss barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  6. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Welches Feindbild hier gepflegt wird.... zum Teil wird vieles umgesetzt.
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung""Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?""Serien, Shows & Soaps"und...Userin


  7. Registriert seit
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    AW: Bildungsgerechtigkeit

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Das ist Geschwurbel.
    Ist es Geschwurbel, oder habe ich mich so missverständlich ausgedrückt, dass Du es nicht verstehen konntest?

    Kinder lernen alles freiwillig, was Ihnen erreichbar ist, auch Lesen, Schreiben, Rechnen.
    Die Einen früher, die Anderen später.

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Lesen, Schreiben, Rechnen sind die Grundlagen.
    Das darf keinem Kind verwehrt werden. Das muss die Schule leisten.


    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Das halbe Prozent der Kinder, denen das unmöglich ist, darf die anderen 99,5 % dabei nicht behindern.
    Das leistet aber die Schule nicht.

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