@Zoraya
Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen wird es immer geben, jedoch macht es einen Unterschied, ob diese überkommenden Gesetze angewandt werden oder nicht.
Ich erachte die Scharia deshalb als menschenverachtend, weil sie einseitig Frauen benachteiligt und entwertet sowie barbarische Bestrafungen vorsieht. Auch ist ihre Grundausrichtung die, dass Gläubige höheren Stellenwert genießen als Ungläubige, was allen Menschenrechten widerspricht. Juristische Prinzipien auf Basis von Religion öffnen der Willkür Tür und Tor. Die Scharia begreift sich als ubiquitär gültiges Gesetz und genau das ist das Gefährliche.
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Thema: Zentralrat der Ex-Muslime
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06.03.2007, 00:45
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
"Wenn Sie an Müll denken, denken Sie an Akeem!"
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06.03.2007, 01:16Inaktiver User
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
Nicht gerecht ja? Ich schreib mal was nicht gerecht ist, demokratische Staaten, die die Todesstrafe haben!
Zitat von WTurner
Die Scharia sieht vor dass ein zum Todeverurteilter von den ANGEHÖRIGEN begnadigt werden kann! So geschehen im Iran, die Strafe wurde in Gefängnis umgewandelt.
Angehörige von Opfern in den USA z.B. haben keinen!! Einfluss darauf, sie können vergeben und die Todesstrafe ablehnen wie sie wollen, es ist egal, die Strafe wird vollstreckt, basta.
Die Scharia ist kein starres Regelwerk, in vielen Staaten wird sie ähnlich wie bei uns die Schiedsleute eingesetzt für kleinere Streitigkeiten "unter Nachbarn". Im Jemen wird sie anders angewendet als im Iran oder in Saudi-Arabien.
Aber genau wie in demokratischen Staaten die Gerichte, sind auch die Schariarichter nicht frei von Fehlurteilen, falschem Verständnis etc. so gilt z.B. die Steinigung für Männer wie für Frauen, das eigentlich nur Frauen gesteinigt werden ist selbst nach der Scharia nicht islamisch.
Aber gut, ich bin auch nicht für die Einführung der Scharia in Deutschland! Wir haben Gesetze die das Zusammenleben regeln und Richter die Rechtsprechen. Ich sehe also keinen Grund dies zu ändern. Religöse Streitigkeiten, und wohlgemerkt nur diese, regeln die einzelnen Gruppen unter sich.
Grundlage des Glaubens ist und kann nur der Koran sein, auch für diese Gruppen.
Zitat von WTurner
Weil viele der Türken die kamen von den Kemalisten "verfolgt" wurden, der Kalif von Köln z.B., er konnte erst abgeschoben werden als die Türkei versprach ihn nicht zu töten. Viele die gekommen sind waren religiös Verfolgte, mit ihnen kam ihre Sicht und Auslegung des Islam und das Geld derer die noch in der Türkei verblieben waren.
Zitat von WTurner
Ja, man kann schon sagen sie haben sich "breit" gemacht.
Ja, und man kann sagen wir haben es ihnen leicht gemacht.
Dieses Problem ist aber genauso in der Türkei vorhanden.
In der Türkei ist Kopftuchverbot an den Unis, Fundamentalisten haben geklagt was das Zeug hielt um DAS zu ändern.
Der Kreis schließt sich. Deren Probleme sind und werden unsere werden! Erdogan ist (was seine religiöses Ausrichtung angeht) "sehr" demokratisch, aber der Zoff steht noch aus.
WARUM sollen sie? Wenn Politiker sich mit Islamisten an einen Tisch setzten und darüber reden ob wir vielleicht die Scharia einführen?
Zitat von WTurner
WIR haben dafür gesorgt das Islamisten sich hier breit machen können, weil wir die Ausländer nie als Teil unsere Gesellschaft gesehen haben, WEIL WIR immer davon ausgegeangen sind das sie wieder ABHAUEN.
DESHALB haben WIR dafür zu sorgen das UNSERE WERTE und UNSERE Demokratie erhalten bleibt!!!!!!!!!
Habe ich gemacht und werde ich auch weiter machen. Und ich werde auch weiter dazu beitragen das es auch andere machen!
Zitat von WTurner
Sie werden sich zu Wort melden, dessen bin ich sicher, aber nur mit UNS gemeinsam! Nur wenn sie das Gefühl bekommen WIR unterscheiden und WIR sorgen für Gerechtigkeit.
Zitat von WTurner
Noch ein Satz!
Warum schreiben WIR nicht mal Emails an UNSERE Abgeordneten, an UNSERE Minister und lassen sie mal wissen was wir von IHREN Gesprächen mit Islamisten halten?
Wäre doch mal ein guter Weg, oder?
Ich bin davon überzeugt, dass sich UNSERE muslimischen Bürger gerne daran beteiligen würden.
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06.03.2007, 06:36
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
Zoraya,
Zitat von Inaktiver User
Der richtige Islam aehnelt dem Judentum nicht.
Wohl aber(leider)das was viele Moslems aus dem Islam machen.
Wer den Koran richtig interpretiert wird erkennen,dass es da
kein Kopftuch gibt,der wird wissen,dass der Islam nicht an das
Judentum angelehnt ist.
Ich möchte damit nicht das Judentum als negativ beurteilen.
Die Aussagen,dass der Islam ein abgespecktes Judentum sei,
ist einfach falsch.Ich bin ein Capulcu
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06.03.2007, 06:39
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
Weil viele der Türken die kamen von den Kemalisten "verfolgt" wurden, der Kalif von Köln z.B., er konnte erst abgeschoben werden als die Türkei versprach ihn nicht zu töten. Viele die gekommen sind waren religiös Verfolgte, mit ihnen kam ihre Sicht und Auslegung des Islam und das Geld derer die noch in der Türkei verblieben waren.
Ja, man kann schon sagen sie haben sich "breit" gemacht.
Ja, und man kann sagen wir haben es ihnen leicht gemacht.
Dieses Problem ist aber genauso in der Türkei vorhanden.
In der Türkei ist Kopftuchverbot an den Unis, Fundamentalisten haben geklagt was das Zeug hielt um DAS zu ändern.
Der Kreis schließt sich. Deren Probleme sind und werden unsere werden! Erdogan ist (was seine religiöses Ausrichtung angeht) "sehr" demokratisch, aber der Zoff steht noch aus.
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Eusebia
Wie bitte"religiös verfolgt"?Ich bin ein Capulcu
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06.03.2007, 06:49
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
In unserer heutigen Zeit brauchen wir keine Scharia.
Jedes Land kann eine demokratische Regierung haben.
Z.B.auch die USA.Dort werden Tag für Tag Menschen im Namen
des Gesetzes hingerichtet,diskriminiert,unterworfen.
Ihr müsstest wirklich mal die modernen,freiheitlich demokratisch
denkenden amerikanischen Bürger auffordern lautstark gegen
diese Zustaende zu protestieren.Zumindest sollten sie bekennen,
dass sie dagegen sind.
Oder?Ich bin ein Capulcu
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06.03.2007, 07:48Inaktiver User
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
Betrachte das, was IST, und nicht das, was Du sehen WILLST.
Zitat von Seven
Keine große Gruppe von Muslimen gibt sich auf Dauer mit stiller Religionsausübung im Rahmen einer Demokratie zufrieden - siehe Nigeria.
Zitat von Inaktiver User
Metin Kaplan als geflüchtete, verfolgte Unschuld und eine deren Authorität untergrabende Marionette der Militärs?
Metin Kaplan war ein erklärter Feind von Freiheit und Demokratie und wurde über Jahre hinweg auf Kosten der hiesigen Steuerzahler alimentiert
Metin Kaplan rief zur Ermordung einer seiner Gegner auf - der Mann wurde ermordet.
Dass seine Abschiebung immer wieder scheiterte und erst acht Wochen vor einem EU-Gipfel (bei dem Berlin für Beitrittsverhandlungen mit der Türkei stimmen wollte) gelang, ist ein Fall aus Absurdistan.Geändert von Inaktiver User (06.03.2007 um 08:42 Uhr)
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06.03.2007, 07:53
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
Elsa,
das zweite war nicht von mir....Ich bin ein Capulcu
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06.03.2007, 08:41Inaktiver User
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
Zitat von Seven
Sorry, wird berichtigt.
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06.03.2007, 10:42
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
Das geschieht ja auch. Hier und in den USA auch.
Zitat von Seven
Kottan: "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
Elvira: "Gar koan Fehler?"
Kottan: "Doch, i liag manchmal"
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Profilbild © Analuisa
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06.03.2007, 10:50Inaktiver User
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
http://www.wsws.org/de/2001/dez2001/kap2-d14.shtml
Zitat von Seven
Cemaleddin Kaplan, Gründer des "Kalifatsstaats" und Vater seines heutigen Führers, war seit 1965 als Geistlicher im staatlichen "Präsidium für Glaubensangelegenheiten" tätig. Er stieg zum Mufti von Adana, Inspektor, Leiter der Personalabteilung und schließlich stellvertretendem Chef des Präsidiums auf. Nach dem Putsch von 1971 soll er im Einvernehmen mit der damaligen Militärjunta den fundamentalistischen, halblegal agierenden Orden der "Süleymancilar" bekämpft haben.
1977 kandidierte er für die MSP, wurde aber nicht gewählt. Stattdessen wurde ein Jahr später ein Verfahren wegen politischer Betätigung gegen ihn eingeleitet. Obwohl er insbesondere nach der Machtübernahme Khomeinis im Iran 1979 zunehmend radikale Töne anschlug, wurde er nach dem Militärputsch von 1980 (den er als "gute Tat" begrüßte) lediglich in den Ruhestand versetzt. Im Auftrag von Erbakan ging er nach Deutschland, wo er politisches Asyl erhielt und sich als führendes Mitglied der Milli Görüs, u.a. als Vorstand der Fetwa-Kommission betätigte.
Als 1983 in der Türkei wieder Parteien zugelassen wurden, kam es zum Bruch.


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