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  1. Inaktiver User

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Zitat Zitat von WTurner
    Dabei wird deutlich, dass die bevorzugten Gesprächspartner wie vormals Milli Görüsh (vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft) oder der Zentralrat der Muslime (Kontakte zu dubiosen Finanzquellen im Nahen Osten) nicht die große Mehrheit der in Deutschland lebenden Moslems vertreten, sondern radikale, den Rechtsstaat verachtenden Positionen.
    der verfassungsschutz hat etwa 2.000 mitarbeiter, die irgend einen job machen müssen.
    der kölner kaplan hatte vielleicht einen ratsch im kappes, aber milli görüs ist vermutlich nicht extremistischer als die katholische kirche.
    also mal wieder runterkommen, oder den papst auch ins visier nehmen.
    ich glaube, die moderaten moslems vertreten sich schon selber ganz gut. nämlich zunehmend über die demokratischen institutionen. es gibt sie nämlich: muslime mit deutscher staatsangehörigkeit und aktivem und passivem wahlrecht.

  2. Inaktiver User

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Zitat Zitat von Zotteltiger
    19 dahergelaufene mit Teppichmessern hijacken vier Flugzeuge, von denen nichteinmal eines einen Notruf absetzt, fliegen dann über eine Stunde ungehindert im amerikanischen Luftraum kreuz und quer, ohne dass es NORAD auch nur schafft, einen einzigen Jäger in ihre Nähe zu bringen, und rammen die Maschinen dann dramatisch in die Twin Towers, die innerhalb kurzer Zeit einem symmetrischen, rapiden Totalversagen unterliegen ... Ist das etwa nicht grotesk?
    die wirklichkeit ist manchmal grotesker als jede fantasie.
    und dass die amis eine stunde lang keinen jäger hochkriegen, glaube ich unbesehen.

  3. Inaktiver User

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Zitat Zitat von WTurner
    Demokratie erfordert Religionsfreiheit und die wiederum das Recht zu glauben oder auch nicht zu glauben (negative Religionsfreiheit). Die Scharia aber lehnt genau das ab. Deshalb ist sie undemokratisch.
    Ja und? Nur weil die Scharia vielleicht undemokratisch ist heißt es nicht das sie auch "unrecht" ist.
    Man kann nicht einzelne Teile aus einem Gesamtwerk rausnehmen und diese dann seperiert zu verurteilen, so nicht!

    Ich weiß nun nicht wie das jüdische Gegenstück zur Scharia heißt aber Steinigung ist dort auch für Ehebruch vorgesehen, so what?
    Sind Juden deshalb undemokratisch, perse????

    Zitat Zitat von WTurner
    @eusebia

    Die große Mehrheit der hier lebenden Muslime begreift sich nur dann als Gruppe, wenn sie sich politisch oder religiös angegriffen fühlt. Sie sind nicht bereit aus ihrem Schweigen heraus zu treten und denen entgegen zu treten, die vermeintlich in ihrem Namen sprechen. Warum ist das so? Sind sie gänzlich unpolitisch oder stimmen sie den Äußerungen heimlich zu?
    Nein, sie stimmen den Äusserungen nicht zu. Ja sie sind zum Großteil völlig unpolitisch, viele gehen nicht wählen.
    Und nein, sie breifen sich nicht als religiöse Gruppe, allenfalls als Ausländer.

    Zitat Zitat von WTurner
    Ganz anders reagieren sie, wenn ihre Belange von der deutschen Öffentlichkeit scheinbar mit Füßen getreten werden. Wenn etwa der Türkei-Beitritt Thema ist, sind sie alle politisch präsent und jeder Türke hat eine Meinung. Werden allerdings Frauenrechte verletzt oder eindeutige Stellungnahmen zu Gewalt im Namen des Islams verlangt, herrscht Schweigen.
    NEIN, NEIN, NEIN.
    Du sprichst von Türken, natürlich hat da jeder Türke eine Meinung zum Beitritt der Türkei. Dabei ist es egal ob du einen Kemalisten vor dir hast oder einen radikal Fundi.
    Wenn es um Frauen/Menschenrechte gibt und man würde genau !!! hinsehen hätte auch jeder eine Meinung, aber gefragt werden nur die die dem "gefälligem" Bild des Islamisten entsprechen. Und was die Antworten ist auch nicht unbedingt IHRE meinung, sondern die die ihnen Vorgebetet wird von den importierten Imamen.


    Zitat Zitat von WTurner
    Es gibt Belege dafür, dass in vielen Moscheen die Islamisten stillschweigend geduldet werden. Hier kann sich kein gläubiger Muslim heraus reden, er habe nichts gewusst, wenn in seiner Moschee Hass gepredigt wird.
    Nein, in diesen Moscheen die du hier anführst sicher nicht, was ich dazu sagen kann ist: Die Gläubigen suchen sich oft nicht ihre Imame aus. Ähnlich wie bei Christen, wenn du in Fulda lebst und einer bestimmten Gemeinde angehörst hast du es eben mit Düba zu tun und der läutete eben gerne mal gegen Abtreibung.

    Zitat Zitat von WTurner
    Es ist vor allem die Scheinheiligkeit, die mich aufregt. Immer noch werden in muslimischen Familien Mädchen massiv in ihrer Entwicklung behindert und wird den Jungen ein Männerbild eingetrichtert, dass die eindeutige Vorherrschaft über die Frau predigt. Frag deinen Nachbarn doch mal, was er davon hält, wenn seine 16-jährige Tochter allein in die Disco geht oder einen Freund hat? Sein Sohn hat alle Freiheiten, aber sein Tochter kann davon nur träumen. Die kann schon froh sein, wenn sie am Schwimmunterricht in der Schulde teilnehmen darf oder mit auf Klassenfahrt darf.
    Ich bitte dich! Mach doch bitte die Augen auf!
    Ja DAS gibt es, aber überall. Madonna will nicht das ihre Tochter einen Freund hat bevor sie 18 ist, und?


    Was mich aufregt ist diese "selektive Wahrnehmung", ich möchte mal an diese unsäglichen Strängen erinnern zum Thema Ehrenmord. Wo bitte sind die Stränge zum Thema Ehrenmord bei Christen? Oder ist es ein Unterschied wenn ein Christ seine ganze Familie, also nebst Kindern ermordet und dann versucht sich selbst zu töten? Gut, wir können auch gerne die Toten aufwiegen.


    Zitat Zitat von WTurner
    Wenn die Moslems in Deutschland ein Interesse daran haben, nicht mit den Islamisten in einen Topf gesteckt zu werden, warum sprechen sie diese Probleme nicht offen an? Wer in dieser Gesellschaft angekommen ist, der tritt auch offen für sie ein. Ich sehe bis auf einige wenige Politiker und mutige Frauen da niemanden. Eine türkische Anwältin aus Berlin etwa hat unter dem stetigen Druck und der Bedrohung aus muslimischen und türkischen Kreisen ihren Job aufgegeben, weil ihr ihr Leben wichtiger war. Warum erfolgt keine Unterstützung für diese Frau aus den ach so toleranten muslimischen Gemeinden und Organisationen? Diese unangenehmen Fragen müssen gestellt werden. Auch der deutschen Politik, die nicht müde wird, einen Dialog zu betreiben, der eine Farce ist.
    Nochmal, weil es eben nicht DIE Muslime gibt, sie werden auf ihre Religionszugehörigkeit reduziert. Sie sind Türken, Jordanier, Afghanen, Iraner, Perser, Iraker,Marokaner, Tunesier, Algerier, Sudanesen, Indonesen, Libanesen, Palästinenser, Pakistani, Inder, Libier, Tschetenen, Saudis, Omanis,usw.
    Die aller, aller meisten sind in unser Gesellschaft angekommen, die aller meisten unterscheiden sich nicht "die Bohne" von uns Eingeborenen. Sie sind oft so angepasst das man nur am Namen noch merkt das sie wo anders hergekommen sind. Selbst die jungen Frauen unterscheiden sich nicht, die haben genauso dies unsägliche Arschgeweih wie viele junge Frauen, die tragen genauso Bauchfrei usw.

  4. Inaktiver User

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Zitat Zitat von Zotteltiger
    Heißt das also, die friedliebenden Gläubigen sollen stets lauter schreien als die Fanatiker?
    Genau das wäre doch mal was!
    Ich meine, wenn über irgendeine Gruppe immer nur sehr einseitig berichtet wird, haben dann die anderen kein Interesse daran, das mal richtigzustellen?

    Zitat Zitat von Zotteltiger
    Lies doch mal den Text, den ich weiter oben verlinkt habe. Wenn das Fernsehen den gemässigten Stimme nicht genug Sendezeit einräumt, sind dann die gemässigten Stimmen zu leise? Es führt doch alles immer wieder zurück zu den Medien.
    Natürlich führt alles zu den Medien zurück.
    Man kann ja über diesen "Zentralrat der Ex-Muslime" gerne geteilter Meinung sein, aber immerhin lenkt sie mal die Blickrichtung auf jene, die sich bewusst vom kriegerischen Image des Islam distanzieren. Und wenn das nur zu weiteren Diskussionen führt, ist doch schon viel gewonnen.

  5. Inaktiver User

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Zitat Zitat von Zotteltiger
    Für dich als Antwort nur 3 Buchstaben: C D U
    "Bestes" Beispiel dafür, dass Religion in der Politik nichts zu suchen haben sollte!

  6. Inaktiver User

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Zitat Zitat von Seven
    wenn ich mich von meinem Glauben abwende,wieso muss ich das an die grosse Glocke haengen?Das verstehe ich nicht.

    Es geht doch keinen anderen was an wie ich, oder ob ich die
    Religion lebe.
    Jeder sollte frei entscheiden dürfen und es entweder an die große Glocke hängen oder nicht, ganz wie ihm/ihr beliebt, ohne dass dafür sein Leben gefährdet wird.

    Zitat Zitat von Seven
    Keiner hat das Recht da einzugreifen.Wieso sollte er auch?
    Eben. Und wer es tut, sollte bestraft werden. Darum geht es doch.

    Zitat Zitat von Seven
    ERGO brauche ich so einen Rat nicht.
    Was für dich persönlich gilt, muss ja nicht für alle gelten.

    Zitat Zitat von Seven
    Und für Migranten gibt es für ihre Problem ja auch noch andere
    Anlaufstellen.
    Und jetzt gibt es eben eine mehr.

  7. Inaktiver User

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Zitat Zitat von Seven
    @Kappuziner,

    wenn ich mich von meinem Glauben abwende,wieso muss ich das an die grosse Glocke haengen?Das verstehe ich nicht.

    Es geht doch keinen anderen was an wie ich, oder ob ich die
    Religion lebe.

    Keiner hat das Recht da einzugreifen.Wieso sollte er auch?

    Wir leben in diesem Land nicht unter einer Diktatur die da
    einschreiten könnte.

    ERGO brauche ich so einen Rat nicht.

    Und für Migranten gibt es für ihre Problem ja auch noch andere
    Anlaufstellen.

    @ Seven

    Es gibt unzählige Vereine in Deutschland (siehe hier) – und jetzt gibt es einen mehr, den Verein "Zentralrat der Ex-Muslime", dessen Mitglieder sich vom Islam losgesagt haben.

    Ich finde, jedes menschliche Individuum, dass sich von einer kollektiven Steuerung/einer Ideologie befreit und sein Menschenrecht "seinen Verstand ohne Anleitung durch andere zu gebrauchen" lebt (wie die Initiatoren des ZdE), integriert sich selbst in eine freiheitliche Gesellschaft – und das verdient nicht nur mindestens gedankliche Solidarität sondern ist auch eine gute Nachricht für alle Antifaschisten.

  8. User Info Menu

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    @eusebia

    Die Scharia ist ein menschenverachtendes Regelwerk, dass ich auch nicht in Ansätzen als gerecht empfinden kann. Sie hat zur Grundlage, dass die Religion den Staat führen muss. Andersgläubige werden in ihr nur geduldet und dürfen ihren Glauben nicht offen ausleben. Ich gehe sogar so weit, dass sie Merkmale des Faschismus in sich trägt. Dies wird deutlich, wenn die Scharia über ihre Feinde urteilt.

    Organisationen, die die Scharia als Grundlage ihres Glaubens auch nur in Erwägung ziehen, sind keine adäquaten Gesprächspartner in einer demokratischen Gesellschaft.

    Wie Du das mit dem Judentum vergleichen kannst, ist mir schleierhaft. Ich lese nichts davon in den Zeitungen, dass in Israel Ehefrauen gesteinigt werden. Die Scharia aber ist Realität.

    Der Grund, warum ich die Türken in den Fokus meiner Kritik gestellt habe ist, dass sie den Großteil der hier lebenden Muslime stellen. Das stellt sie besonders in Verantwortung, gerade weil die meisten muslimischen Organisationen von Türken geleitet werden. Dabei kenne ich keine Organisation, die offen Missstände anprangert. Warum ist das so?

    Kritiker gelten als Nestbeschmutzer, als Verräter. Prominente Politiker wie Cem Özdemir werden medial in den Schmutz gezogen. Die Debatten etwa um die Islam-Karikaturen oder die Papst-Rede haben gezeigt, dass die moslemischen Gemeinden hierzulande keinerlei Kritikfähigkeit haben und ihren Glauben über die Demokratie stellen.

    Und nein, nicht alle Muslime sind so. Der Großteil lebt mit uns und unter uns. Sie müssen aber endlich begreifen, dass es wider ihre Interessen ist, wenn sie schweigen. Wenn Islamisten in Moscheen die Wortführerschaft ergreifen, müssen sie von ihren Glaubensbrüdern entlarvt werden. Es darf keine Verharmlosung geben, keine eigenen Angelegenheiten.

    Frauen wie Seyran Ates müssen unterstützt werden, nicht ausgestossen. Ich zitiere sie wie folgt:

    Wenn Massenmorde im Namen des Islams begangen werden, müssen friedliche gläubige Muslime sichtbar werden. Wir dürfen nicht zusehen, wie der Islam weltweit zu einer Selbstmordattentäter-Religion degradiert wird.
    Safter Cinar, der Vorsitzende des Türkischen Bundes für religiöse Angelegenheiten etwa äußerte sich folgendermassen:

    Wenn im Namen einer Religion schwerste Verbrechen ausgeübt werden gibt es durchaus die Pflicht, sich hiervon glaubhaft abzugrenzen. Das hat nichts mit Generalverdacht zu tun, im Gegenteil, eine offensive Abgrenzung wäre ein probates Mittel gegen Vorurteile. Das ist durch Organisationen, die den Anspruch erheben, ,die Muslime‘ zu vertreten, nicht geschehen. Nicht nur diese Organisationen sind in der Pflicht, eindeutig Stellung zu nehmen. Vielmehr sollte sich die schweigende Mehrheit der Muslime in unserem Lande, die unsere Grundwerte schätzt und respektiert, bemerkbar machen.
    Die liberalen Muslime in Deutschland müssen endlich Wort ergreifen für ihre Sache. Niemand sonst wird das für sie tun.
    Geändert von WTurner (05.03.2007 um 23:39 Uhr)
    "Wenn Sie an Müll denken, denken Sie an Akeem!"

  9. Inaktiver User

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    @WTurner

    Da wäre ich aber mal vorsichtig, die Scharia als menschenverachtendes Regelwerk zu bezeichnen. Denn Eusebia hat vollkommen recht, die Scharia hat etliche Vorschriften aus dem Judentum entlehnt, und überhaupt kommt mir der Islam oft wie ein abgespecktes Judentum vor.

    Es gibt von Paul Spiegel ein Buch mit dem Titel "Was ist koscher", und bei dessen Lektüre fiel mir immer wieder auf, wie sehr sich Islam und Judentum ähneln. Viele wollen das nicht wahrhaben, und ja, die Steinigung bei Ehebruch kommt genauso aus dem Judentum, wie z.B. das Gebot der Frauen, sich zu verhüllen. Sehr aufschlussreich hinsichtlich der Regeln im Judentum ist ebenfalls der dritte Buch Mose, Levitikus. Die todeswürdigen Verbrechen finden sich unter 20, 1-27.

  10. User Info Menu

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Dass das Judentum eine der Quellen für die jüngeren Religionen war, ist wohl eine Binsenweisheit.

    Die Frage in diesem Thread ist, wie hier, im 21. Jahrhundert, in Deutschland, Migranten mit der Religion ihres Usprungslandes identifiziert werden, der Staat in Verhandlungen die entsprechenden Organisationen als Vertreter aller Migranten akzeptiert und mit ihnen verhandelt, oder ob sie eben das Recht haben, eine säkulare (also nicht kirchliche) Vertretung ihrer Interessen zu bestimmen.

    Kottan
    : "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
    Elvira: "Gar koan Fehler?"
    Kottan: "Doch, i liag manchmal"
    ______________________________________

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