der verfassungsschutz hat etwa 2.000 mitarbeiter, die irgend einen job machen müssen.Zitat von WTurner
der kölner kaplan hatte vielleicht einen ratsch im kappes, aber milli görüs ist vermutlich nicht extremistischer als die katholische kirche.
also mal wieder runterkommen, oder den papst auch ins visier nehmen.
ich glaube, die moderaten moslems vertreten sich schon selber ganz gut. nämlich zunehmend über die demokratischen institutionen. es gibt sie nämlich: muslime mit deutscher staatsangehörigkeit und aktivem und passivem wahlrecht.
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Thema: Zentralrat der Ex-Muslime
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05.03.2007, 18:32Inaktiver User
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
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05.03.2007, 18:37Inaktiver User
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
die wirklichkeit ist manchmal grotesker als jede fantasie.
Zitat von Zotteltiger
und dass die amis eine stunde lang keinen jäger hochkriegen, glaube ich unbesehen.
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05.03.2007, 21:30Inaktiver User
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
Ja und? Nur weil die Scharia vielleicht undemokratisch ist heißt es nicht das sie auch "unrecht" ist.
Zitat von WTurner
Man kann nicht einzelne Teile aus einem Gesamtwerk rausnehmen und diese dann seperiert zu verurteilen, so nicht!
Ich weiß nun nicht wie das jüdische Gegenstück zur Scharia heißt aber Steinigung ist dort auch für Ehebruch vorgesehen, so what?
Sind Juden deshalb undemokratisch, perse????
Nein, sie stimmen den Äusserungen nicht zu. Ja sie sind zum Großteil völlig unpolitisch, viele gehen nicht wählen.
Zitat von WTurner
Und nein, sie breifen sich nicht als religiöse Gruppe, allenfalls als Ausländer.
NEIN, NEIN, NEIN.
Zitat von WTurner
Du sprichst von Türken, natürlich hat da jeder Türke eine Meinung zum Beitritt der Türkei. Dabei ist es egal ob du einen Kemalisten vor dir hast oder einen radikal Fundi.
Wenn es um Frauen/Menschenrechte gibt und man würde genau !!! hinsehen hätte auch jeder eine Meinung, aber gefragt werden nur die die dem "gefälligem" Bild des Islamisten entsprechen. Und was die Antworten ist auch nicht unbedingt IHRE meinung, sondern die die ihnen Vorgebetet wird von den importierten Imamen.
Nein, in diesen Moscheen die du hier anführst sicher nicht, was ich dazu sagen kann ist: Die Gläubigen suchen sich oft nicht ihre Imame aus. Ähnlich wie bei Christen, wenn du in Fulda lebst und einer bestimmten Gemeinde angehörst hast du es eben mit Düba zu tun und der läutete eben gerne mal gegen Abtreibung.
Zitat von WTurner
Ich bitte dich! Mach doch bitte die Augen auf!
Zitat von WTurner
Ja DAS gibt es, aber überall. Madonna will nicht das ihre Tochter einen Freund hat bevor sie 18 ist, und?
Was mich aufregt ist diese "selektive Wahrnehmung", ich möchte mal an diese unsäglichen Strängen erinnern zum Thema Ehrenmord. Wo bitte sind die Stränge zum Thema Ehrenmord bei Christen? Oder ist es ein Unterschied wenn ein Christ seine ganze Familie, also nebst Kindern ermordet und dann versucht sich selbst zu töten? Gut, wir können auch gerne die Toten aufwiegen.
Nochmal, weil es eben nicht DIE Muslime gibt, sie werden auf ihre Religionszugehörigkeit reduziert. Sie sind Türken, Jordanier, Afghanen, Iraner, Perser, Iraker,Marokaner, Tunesier, Algerier, Sudanesen, Indonesen, Libanesen, Palästinenser, Pakistani, Inder, Libier, Tschetenen, Saudis, Omanis,usw.
Zitat von WTurner
Die aller, aller meisten sind in unser Gesellschaft angekommen, die aller meisten unterscheiden sich nicht "die Bohne" von uns Eingeborenen. Sie sind oft so angepasst das man nur am Namen noch merkt das sie wo anders hergekommen sind. Selbst die jungen Frauen unterscheiden sich nicht, die haben genauso dies unsägliche Arschgeweih wie viele junge Frauen, die tragen genauso Bauchfrei usw.
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05.03.2007, 22:14Inaktiver User
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
Genau das wäre doch mal was!
Zitat von Zotteltiger
Ich meine, wenn über irgendeine Gruppe immer nur sehr einseitig berichtet wird, haben dann die anderen kein Interesse daran, das mal richtigzustellen?
Natürlich führt alles zu den Medien zurück.
Zitat von Zotteltiger
Man kann ja über diesen "Zentralrat der Ex-Muslime" gerne geteilter Meinung sein, aber immerhin lenkt sie mal die Blickrichtung auf jene, die sich bewusst vom kriegerischen Image des Islam distanzieren. Und wenn das nur zu weiteren Diskussionen führt, ist doch schon viel gewonnen.
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05.03.2007, 22:15Inaktiver User
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
"Bestes" Beispiel dafür, dass Religion in der Politik nichts zu suchen haben sollte!
Zitat von Zotteltiger
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05.03.2007, 22:19Inaktiver User
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
Jeder sollte frei entscheiden dürfen und es entweder an die große Glocke hängen oder nicht, ganz wie ihm/ihr beliebt, ohne dass dafür sein Leben gefährdet wird.
Zitat von Seven
Eben. Und wer es tut, sollte bestraft werden. Darum geht es doch.
Zitat von Seven
Was für dich persönlich gilt, muss ja nicht für alle gelten.
Zitat von Seven
Und jetzt gibt es eben eine mehr.
Zitat von Seven
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05.03.2007, 22:31Inaktiver User
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
Zitat von Seven
@ Seven
Es gibt unzählige Vereine in Deutschland (siehe hier) – und jetzt gibt es einen mehr, den Verein "Zentralrat der Ex-Muslime", dessen Mitglieder sich vom Islam losgesagt haben.
Ich finde, jedes menschliche Individuum, dass sich von einer kollektiven Steuerung/einer Ideologie befreit und sein Menschenrecht "seinen Verstand ohne Anleitung durch andere zu gebrauchen" lebt (wie die Initiatoren des ZdE), integriert sich selbst in eine freiheitliche Gesellschaft – und das verdient nicht nur mindestens gedankliche Solidarität sondern ist auch eine gute Nachricht für alle Antifaschisten.
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05.03.2007, 22:59
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
@eusebia
Die Scharia ist ein menschenverachtendes Regelwerk, dass ich auch nicht in Ansätzen als gerecht empfinden kann. Sie hat zur Grundlage, dass die Religion den Staat führen muss. Andersgläubige werden in ihr nur geduldet und dürfen ihren Glauben nicht offen ausleben. Ich gehe sogar so weit, dass sie Merkmale des Faschismus in sich trägt. Dies wird deutlich, wenn die Scharia über ihre Feinde urteilt.
Organisationen, die die Scharia als Grundlage ihres Glaubens auch nur in Erwägung ziehen, sind keine adäquaten Gesprächspartner in einer demokratischen Gesellschaft.
Wie Du das mit dem Judentum vergleichen kannst, ist mir schleierhaft. Ich lese nichts davon in den Zeitungen, dass in Israel Ehefrauen gesteinigt werden. Die Scharia aber ist Realität.
Der Grund, warum ich die Türken in den Fokus meiner Kritik gestellt habe ist, dass sie den Großteil der hier lebenden Muslime stellen. Das stellt sie besonders in Verantwortung, gerade weil die meisten muslimischen Organisationen von Türken geleitet werden. Dabei kenne ich keine Organisation, die offen Missstände anprangert. Warum ist das so?
Kritiker gelten als Nestbeschmutzer, als Verräter. Prominente Politiker wie Cem Özdemir werden medial in den Schmutz gezogen. Die Debatten etwa um die Islam-Karikaturen oder die Papst-Rede haben gezeigt, dass die moslemischen Gemeinden hierzulande keinerlei Kritikfähigkeit haben und ihren Glauben über die Demokratie stellen.
Und nein, nicht alle Muslime sind so. Der Großteil lebt mit uns und unter uns. Sie müssen aber endlich begreifen, dass es wider ihre Interessen ist, wenn sie schweigen. Wenn Islamisten in Moscheen die Wortführerschaft ergreifen, müssen sie von ihren Glaubensbrüdern entlarvt werden. Es darf keine Verharmlosung geben, keine eigenen Angelegenheiten.
Frauen wie Seyran Ates müssen unterstützt werden, nicht ausgestossen. Ich zitiere sie wie folgt:
Safter Cinar, der Vorsitzende des Türkischen Bundes für religiöse Angelegenheiten etwa äußerte sich folgendermassen:Wenn Massenmorde im Namen des Islams begangen werden, müssen friedliche gläubige Muslime sichtbar werden. Wir dürfen nicht zusehen, wie der Islam weltweit zu einer Selbstmordattentäter-Religion degradiert wird.
Die liberalen Muslime in Deutschland müssen endlich Wort ergreifen für ihre Sache. Niemand sonst wird das für sie tun.Wenn im Namen einer Religion schwerste Verbrechen ausgeübt werden gibt es durchaus die Pflicht, sich hiervon glaubhaft abzugrenzen. Das hat nichts mit Generalverdacht zu tun, im Gegenteil, eine offensive Abgrenzung wäre ein probates Mittel gegen Vorurteile. Das ist durch Organisationen, die den Anspruch erheben, ,die Muslime‘ zu vertreten, nicht geschehen. Nicht nur diese Organisationen sind in der Pflicht, eindeutig Stellung zu nehmen. Vielmehr sollte sich die schweigende Mehrheit der Muslime in unserem Lande, die unsere Grundwerte schätzt und respektiert, bemerkbar machen.Geändert von WTurner (05.03.2007 um 23:39 Uhr)
"Wenn Sie an Müll denken, denken Sie an Akeem!"
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06.03.2007, 00:19Inaktiver User
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
@WTurner
Da wäre ich aber mal vorsichtig, die Scharia als menschenverachtendes Regelwerk zu bezeichnen. Denn Eusebia hat vollkommen recht, die Scharia hat etliche Vorschriften aus dem Judentum entlehnt, und überhaupt kommt mir der Islam oft wie ein abgespecktes Judentum vor.
Es gibt von Paul Spiegel ein Buch mit dem Titel "Was ist koscher", und bei dessen Lektüre fiel mir immer wieder auf, wie sehr sich Islam und Judentum ähneln. Viele wollen das nicht wahrhaben, und ja, die Steinigung bei Ehebruch kommt genauso aus dem Judentum, wie z.B. das Gebot der Frauen, sich zu verhüllen. Sehr aufschlussreich hinsichtlich der Regeln im Judentum ist ebenfalls der dritte Buch Mose, Levitikus. Die todeswürdigen Verbrechen finden sich unter 20, 1-27.
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06.03.2007, 00:27
AW: Zentralrat der Ex-Muslime
Dass das Judentum eine der Quellen für die jüngeren Religionen war, ist wohl eine Binsenweisheit.
Die Frage in diesem Thread ist, wie hier, im 21. Jahrhundert, in Deutschland, Migranten mit der Religion ihres Usprungslandes identifiziert werden, der Staat in Verhandlungen die entsprechenden Organisationen als Vertreter aller Migranten akzeptiert und mit ihnen verhandelt, oder ob sie eben das Recht haben, eine säkulare (also nicht kirchliche) Vertretung ihrer Interessen zu bestimmen.
Kottan: "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
Elvira: "Gar koan Fehler?"
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also mal wieder runterkommen, oder den papst auch ins visier nehmen.
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