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  1. gesperrt

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    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Weil wir in unserer wundervollen FDGO ja manchmal ziemlich aufpassen müssen, was wir sagen, und der andere Strang nun zu ist, möchte ich mich noch kurz hierüber auslassen:

    mesogyne Antisemiten namens Mixa und Hanke
    Es ist zwar ohnehin stets erquicklich, wenn jemand, um eloquent zu erscheinen, ironischerweise Worte gebraucht, über deren Herrschaft noch nicht abschliessend entschieden ist, aber dieses Beispiel ist in der Tat besonders köstlich:

    Mesogyne Bischöfe

    "Meso", die griechische Vorsilbe für "in der Mitte" und "Gynos" von "Frau" - also ganz schöne Schwerenöter, diese Bischöfe!




    PS: News des Tages: Überall anthropomorphe Antisemiten! Alarmiert den Zentralrat! 56% der Welt hat nicht im Geschichtsunterricht aufgepasst!

    Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass nur im Libanon die Meinung über Israel noch schlechter ist als in Deutschland. Scheint fast so, als sei der Zentralrat beinahe so gut für's Image von Israel wie ein Regen von Streubomben...
    Geändert von Zotteltiger (08.03.2007 um 16:46 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Zitat Zitat von meta1
    Der Anbeginn einer Demokratie ist erst mal eine freie Wahl und die lag erst mal vor.

    Da bin ich anderer Meinung.

    Das Ausfüllen von Wahlzetteln, Auszählen der Stimmen usw. ist nicht per se Demokratie sondern zunächst mal nichts weiter als ein organisatorischer Akt (Beispiel: DDR).

    Demokratie ist es erst, wenn auch demokratische Grundregeln nach der Wahl eingehalten werden.

    Die demokratischen Spielregeln in der PNA wurden übrigens mit den Osloer Verträgen definiert und festgelegt. Danach dürfen nur solche Parteien zur Wahl zugelassen werden, die der Gewalt abschwören und ihre Waffen nieder legen. Das hat man innerhalb der PA nicht durchgesetzt und nun haben die Palästinenser eine Terrorvereinigung am Hals... wie einen Kropf, den keiner will.

  3. Inaktiver User

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Demokratie ist die Selbstbestimmung des Volkes, entweder in Form einer direkten Demokratie wie in der Schweiz oder als repräsentative Demokratie wie in anderen Ländern. Schlüsselgedanke ist das Mehrheitsprinzip.

    Es ist möglich und sinnvoll, zusätzliche Regeln zu definieren, wie z.B. die Zulassung aussschliesslich gewaltfreier Parteien und Organisationen zur Wahl. Wenn dadurch aber Mehrheitsverhältnisse auf den Kopf gestellt werden, hat das mit Demokratie nichts mehr zu tun.

    Die Hamas ist in der Bevölkerung zu stark verankert, als dass man sie im demokratischen Prozess einfach ausklammern könnte. Man sollte in Palästina so vorgehen wie in Irland und Baskenland: den gewalttätigen Zweig einer Organisation für illegal erklären, den parlamentarischen aber als legal akzeptieren. Grauzonen sind nicht zu vermeiden, dennoch hat sich diese Lösung bewährt.

    Die Hamas ist nicht nur eine Terrororganisation, sondern ein soziales Auffangbecken für Menschen, die sich in der schlecht funktionierenden Selbstverwaltungsbehörde nicht betreut oder ausreichend vertreten fühlen. Die Hamas erfüllt Aufgaben, die eigentlich Sache des Staates wären. Und sie verkörpert politische Ziele, die in irgendeiner Form im demokratischen System eingebunden werden müssen.
    Geändert von Inaktiver User (08.03.2007 um 17:54 Uhr)

  4. gesperrt

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    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Zitat Zitat von Zotteltiger
    Mesogyne Bischöfe

    "Meso", die griechische Vorsilbe für "in der Mitte" und "Gynos" von "Frau" - also ganz schöne Schwerenöter, diese Bischöfe!

    ...
    ich meinte natürlich mIsogyne Bischöfe ....

  5. Inaktiver User

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Hamas ist in der Bevölkerung zu stark verankert, als dass man sie im demokratischen Prozess einfach ausklammern könnte.

    Die Hamas disqualifiziert sich fortwährend selbst als seriöser Gesprächs-/Verhandlungspartner, wenn sie ihre heute gemachten Zusagen spätestens übermorgen wieder dementiert und als hinfällig bezeichnet. Hinzu kommt ihre Doppelzüngigkeit bez. unterschiedlicher Inhalte/Revisionen englischer Statements in arabisch.

    Hamas aktuell aus einem gestrigen Newsticker.

    Alles wie gehabt.

  6. Inaktiver User

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Hamas disqualifiziert sich fortwährend selbst als seriöser Gesprächs-/Verhandlungspartner, wenn sie ihre heute gemachten Zusagen spätestens übermorgen wieder dementiert und als hinfällig bezeichnet.
    Das tun doch beide Seiten.
    Israel sprach z.B. von Abzug aus besetzten Gebieten und bewilligte im gleichen Zug Neusiedlungen. Oder es war von Waffenstillstand die Rede, und dann wurden einzelne Palästinenserführer gezielt ermordet, was Israel aber nicht als Bruch des Waffenstillstandes verstanden wissen wollte.
    Geändert von Inaktiver User (08.03.2007 um 18:01 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Zitat Zitat von WTurner
    SWR Interview mit dem Journalisten Souad Mekhennet über Ursachen von Fanatismus bei jungen Muslimen


    Und wie lautet die Antwort? Warum sind gerade junge Muslime, die scheinbar im Westen integriert sind, so anfällig für Radikalisierung?
    Es gibt keine Raster. Es geht nicht nur darum, dass es junge Menschen sind, die vernachlässigt worden sind, sondern wir zeigen, dass es verschiedene Biographien gibt. Man wird nicht als radikaler Islamist geboren, sondern es gibt Wege dorthin. Aber es gibt eines, was viele von ihnen vereint: Man hat den Glauben an die Politik und an politische Institutionen verloren.

    Ich habe in Interviews mit jungen Muslimen, die sich radikalisiert haben, genau durchgesprochen "warum hast du diesen Weg eingeschlagen?" Die sagten mir: Bosnien, Tschetschenien, Palästina, Irak, Afghanistan, das sind alles Kriege, die wir als Krieg gegen unsere Religion empfinden. Gerade Bosnien spielt eine große Rolle, wo wir gesehen haben, dass die Europäer nichts getan haben für die Muslime und zugeschaut haben, wie sie abgeschlachtet wurden. Das ist die Sichtweise dieser jungen Leute. Was wir als Terrorismus bezeichnen würden, das verstehen diese Leute als Selbstverteidigung.

    Und jetzt kommen wir zu den Jugendlichen, die in Europa aufgewachsen sind. Das ist eine paradoxe Geschichte. Viele dieser jungen Menschen sagten mir in den Interviews: "Wir sind hier aufgewachsen und unsere Lehrer sagten uns immer, wir ehren die Menschenrechte. Das steht an oberster Stelle. Aber dann zählt man auf: Was ist mit den Menschenrechten in Guantanamo, in Afghanistan, warum wurde im Irak ein Krieg geführt ohne UN-Grundlage? Und es gibt keine Konsequenzen für die, die diesen Krieg angezettelt haben. Das empfinden diese jungen Leute als Doppelmoral. Und deswegen glaubt man der Politik auch nicht mehr, dass es politische Lösungen und dass es eine gerechte Politik gibt.

    Welche Rolle spielt die Integration von jungen Muslimen, gerade in den westlichen Ländern?

    In einigen Fällen spielt das eben doch eine Rolle, dass viele gemerkt haben, die Zugehörigkeit zu den jeweiligen Geburtsländern hat gewisse Grenzen. Man hat das Empfinden, dass man als Moslem doch nicht so ganz dazugehört. Bei diesen ganzen aktuellen Diskussionen, wenn es zum Beispiel um Karikaturenstreit geht, hat man das Gefühl, dass Muslime Menschen zweiter Klasse sind. Viele sagten mir: Mit den Muslimen kann man das machen, aber man würde sich doch niemals trauen mit dem Judentum so umzugehen oder mit der eigenen Religion, dem Christentum. "Warum werden wir heute immer sozusagen herausgefordert?" Das ist eine Reaktion, die ich von vielen jungen Muslimen höre, die sich noch nicht radikalisiert haben, bei denen man aber merkt, dass ein Prozess in Gang gesetzt wird.
    Aus der Sicht Deutschlands muss man ganz klar sagen: Integration hat hier lange Zeit nicht stattgefunden, es wurde immer darüber geredet. Meine Elterngeneration wurde hier nicht integriert. Meine Eltern haben das Glück gehabt, dass sie sehr viel mit Deutschen zusammen gearbeitet haben, deshalb haben sie die Sprache gelernt. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man gar nicht wollte, dass diese Generation deutsch lernt. Jetzt haben wir die Quittung, dass wir es in vielen Fällen mit einer Ghettoisierung zu tun haben. Das führt natürlich auch noch einmal zu einer Abgrenzung. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum Leute dann bereit sind, irgendwann Selbstmordattentäter zu werden. Aber es ist ein Punkt, der wichtig ist, gerade wenn wir von der Generation sprechen, die hier aufwächst.
    Auszug aus dem Link!
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    Unterschreibe ich voll und ganz, und wenn du meinen "Erguss" gelesen hast was den Zusammenhang angeht dann, ich wiederhole mich, können wir uns warm anziehen.

    Denn dieses Problem der Ausgrenzung, der ohnmächtigen Wut über Doppelmoral, den sehe ich nicht nur unter Muslimen steigen.

    Christan Klar (offtopic, ich weiß) will keine "Reue" zeigen und kommt nicht frei, würde ich als Poltiker in dieser Zeit auch nicht machen! Der Mann ist gefährlich, brandgefährlich. Denn als der angefangen hat seinen Weg als Terrorist zu gehen, waren die Umstände gerade zu harmlos.

    Nicht nur Muslime sind davon überzeugt das die Politik versagt, versagt weil hier, da gebe ich Zotteltiger völlig recht, ganz andere am Werk sind.
    Was aber wird aus unserer deutschen christlichen Jugend???
    Wieviele Kinder und Jugendlichen die sich an "den Tafeln" die Überreste dieser fetten Gesellschaft abholen dürfen. Vier Jahre hintereinander Exportweltmeister. Eine Jeans!!!!, diese Kinder haben oft nur 1 (eine, eine einzige Jeans) die trocknet nachts über der Heizung.
    Bäh.
    Wer wird sich um die "kümmern"? Die Religionen? Die Rechten? Die Linken?
    Den Knall möchte ich nicht hören, wenn es soweit ist. Und nochmal die Bundeswehr soll bestimmt nicht Terroristen jagen.

    Ich sag es nochmal mach die Augen auf! Es ist Hysterie!

    Schafft Gerechtigkeit!

    Schafft Moral und zwar eine die den Werten unseres Europas entspricht, nicht die Moral oder Pseudomoral einer Religion.
    Denn eines ist immer besser: DAS LEBEN VOR DEM TOD!

  8. Inaktiver User

    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Doppelmoral gefällig?

    Zum Frauentag kein Fortschritt für Migrantinnen

    Berlin - Pünktlich zum Frauentag haben die Koalitionsfraktionen drei Anträge der Opposition abgelehnt, die die Lage von Migrantinnen deutlich verbessert hätten. Am Mittwoch scheiterten in den Ausschüssen des Bundestags drei Anträge von Grünen, Linksfraktion und FDP, die darauf abzielten, Zwangsehen durch bessere Aufenthaltsrechte für Frauen zu verhindern. Zwangsverheiratungen sind ein Spitzenthema der Integrationsdebatte und können seit 2005 mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. Experten weisen allerdings schon lange darauf hin, dass das effektivste Mittel dagegen ein gesicherter Aufenthalt wäre.
    So kann derzeit eine Türkin, die in Deutschland geboren, aufgewachsen und bestens integriert, aber ohne deutschen Pass ist, in der Türkei zwangsverheiratet werden, ohne dass sie nach Ablauf von sechs Monaten noch die Möglichkeit zur Rückkehr hätte. Und wer nach Deutschland gebracht und zur Ehe gezwungen oder vom Ehemann misshandelt wird, kann sich nach geltendem Recht vor Ablauf von zwei Jahren nicht trennen oder fliehen, ohne dass Abschiebung droht.
    Doch mehr Rechte für Frauen will die Koalition nicht: In den Änderungen zum Aufenthaltsrecht, auf das sich Union und SPD geeinigt haben, ist keine Verbesserung enthalten – „ein Skandal“, finden die Grünen-Frauenpolitikerin Irmingard Schewe-Gerigk und der Migrationsfachmann Josef Winkler, „nach unzähligen Krokodilstränen für die Opfer von Zwangsverheiratung“. Christa Stolle, Geschäftsführerin der Frauenhilfsorganisation „terre des femmes“, sagt: „Das muss auf alle Fälle geändert werden.“ Ihre Organisation will Druck machen; sie kennt das Thema aus der Praxis: „Uns rufen Frauen aus Pakistan und der Türkei an, wo sie festgehalten werden, und wir können kaum noch etwas tun, wenn erst einmal sechs Monate um sind.“

    -----------------------

    http://www.terre-des-femmes.de/
    Geändert von Inaktiver User (08.03.2007 um 22:38 Uhr)

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    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    Es ist einer der wichtigsten Punkte, dass eben auch oder gerade die Jungendlichen, die im Westen leben, sich zurück zum sehr traditionellen Islam bekennen. Sie sehen die Verlogenheit unserer Regierungen, wie eben von Eusebia zitiert. Die kriege, die geführt werden, sind für viele Moslems Kriege gegen ihren Glauben.


    Wenn man etwas zurück geht in der Geschichte, man ruft sich den Golfkrieg Irak gegen Iran in Erinnerung.
    Iran sollte vom Irak bekämpft werden, weil den USA (wohl auch den anderen westlichen Staaten) das dortige Regime nicht passte.
    Außerdem ist oder war der damalige Iran besonders in der Rückblende für viele heldenhaft, weil die damals auch die USA "in die Knie" gezwungen hatten, mit der Besetzung der Botschaft und der missglückten Befreiungsaktion.


    Die Probleme einfach so, wie sich sich jetzt darstellen zu betrachten ist wohl der falscheste Weg, den man gehen kann.
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
    Alles wird gut
    Lieber groß gemustert, als keinkarriert

    BVB
    Cuba oder Kuba

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    AW: Zentralrat der Ex-Muslime

    @meta

    Der erste Golfkrieg wurde mitnichten geführt, weil die USA das so wollten. Das ist Geschichstverfälschung. Die Gründe für den Krieg waren vielfältig und selbst der Wikipedia-Artikel umfasst nicht alle Faktoren.

    Man kann die Verlogenheit der westlichen Regierungen anprangern. Im selben Atemzug muss man dann aber auch die Korruption der muslimischen Staaten wie etwa Saudi-Arabiens, Ägyptens oder des Irans nennen. Denn dort wird Dopplemoral noch größer geschrieben als bei uns. Ein Land wie der Iran, dass sich als Gottesstaat begreift und unverhohlen den Glauben missbraucht empfände ich als Muslim äußerst anmassend.

    @eusebia

    Ich kann deine radikalen Schlussfolgerungen über das Ende der Demokratie in Deutschland nicht teilen. Wir befinden uns in einer Phase der Angst und da ist Hysterie leider menschlich. Unsere Gerichte und unser Parlament sind aber mitnichten bloße Abnicker demokratiefeindlicher Gesetze. Ja, es gibt Auswüchse, bei denen ich mich frage, wie Juristen das überhaupt absegnen konnten, aber unsere Demokratie ist gefestigt und wehrhaft. Sie hat sich auch aus der Krise des Terrorismus der Siebziger erholt, als ebenfalls das Ende des Staates proklamiert wurde.
    "Wenn Sie an Müll denken, denken Sie an Akeem!"

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