Zur Versachlichung: Blackrock ist schlicht ein vor ca. 30 Jahren gegründeter Vermögensverwalter, der sehr erfolgreich agiert. Sonst hätte man dem Unternehmen inzwischen nicht roundabout 6,5 Billionen Dollar anvertraut. Wie jeder gute Vermögensverwalter ist er sozusagen Treuhänder der Ersparnisse von Millionen Menschen weltweit. Wenn z. B. Institutionelle dort Geld anlegen, damit es verwaltet wird, ist dies in aller Regel auch das Geld von Angestellten, Arbeitern, Unternehmern, Rentnern usw.
Sicherlich werden auch Gutsituierte und Wohlhabende darunter sein. Warum auch nicht !? Der Zugang zu Blackrock-Fonds ist aber auch schon für sehr kleines Geld möglich. Wirklich Reiche (aber 100 Mio. aufwärts) haben eher ein eigenes Family-Office, daß sich individuell nur um deren Belange kümmert.
Dem langfristigen "Wohl des Unternehmens" kann Merz nur dienen, wenn Blackrock für seine Millionen Kunden belegbar gute Ergebnisse generiert. Im Gegensatz zur Politik etwa entscheiden da nicht Stimmungen, Meinungen, Visionen oder Wunschvorstellungen sondern nackte Zahlen, die an konkreten Benchmarks gemessen werden. Daran und nur daran wird ein solcher Vermögensverwalter gemessen. Dieser Markt ist nach meiner Erfahrung äußerst umkämpft. Bleiben die Ergebnisse hinter den Erwartungen der Kunden zurück, ziehen sie die Gelder ab und suchen sich einen anderen Treuhänder.
Jedem, der Verantwortung für Blackrock trägt, muß also zuerst das Wohl des Kunden am Herzen liegen, denn davon hängt langfristig auch das Wohl von Blackrock ab.
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Ergebnis 71 bis 80 von 294
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21.11.2018, 17:43
AW: CDU, neuer Vorsitz, neues Programm
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02.12.2018, 19:22
AW: CDU, neuer Vorsitz, neues Programm
Aus diesen Bundesländern kommen die Delegierten, insgesamt 1001. Im ersten Wahlgang muss eine/r 501 Stimmen erreichen. Passiert das nicht, gibt es Stichwahl.
Schaubild der Anzahl der Delegierten: CDU-Parteitag in Hamburg: Ein Delegierter kommt aus dem Ausland -
Politik Inland -
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Kari Bremnes
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02.12.2018, 19:34
AW: CDU, neuer Vorsitz, neues Programm
Das fordert Frank Thelen von der neuen CDU Führung.
Dieser Artikel ist ein WELT+ Angebot und kann in voller Länge nur von Abonnenten gelesen werden, auf Wunsch stelle ich der Moderation den Artikel zur Überprüfung zur Verfügung. Ich zitiere markante Stellen:
Radikale Vereinfachung unseres Steuersystems: Unser Steuersystem ist mit mehr als 40 verschiedenen Steuern und noch mehr Abgaben weltweit führend – und ungerecht: Auf Trüffel werden sieben Prozent Mehrwertsteuer fällig, auf Babywindeln 19 Prozent. Wer versteht das? Friedrich Merz hat recht, dass wir unsere Steuer auf einem Bierdeckel ausrechnen können müssen.
Konsequente Digitalisierung des Staatsapparates: Unsere Ämter und Politiker leben mit Akten, Zetteln und anderen Papieren. Wie soll man die Zukunft planen, wenn man in der Vergangenheit lebt?
DSGVO 2.0: Der hysterische und kontraproduktive Datenschutz (DSGVO) vertreibt Unternehmen aus Deutschland.
Grundeinkommen statt Vollbeschäftigung: Viele Jobs werden Roboter und künstliche Intelligenz übernehmen. [...]. Es wird in Zukunft nicht mehr genug Arbeitsplätze für alle Menschen geben. Und es wird Zeit, dass wir dies akzeptieren und als fortschrittliches Land gemeinsam lernen, damit umzugehen.
Schulen, die neugierig machen: Für viele Lehrer gilt leider immer noch – Schiefertafel statt iPad. Frontalunterricht mit starrer Wissensabfrage, der schon mich früher aus der Schule getrieben hat. Schule muss interaktiv sein und das „Wozu” rüberbringen. [...]
Pioniergeist fördern: Wir brauchen mehr Pioniergeist und Macher. Die Begeisterung, die ich im Silicon Valley spüre, fehlt mir in Deutschland. Menschen, die die Welt verändern wollen, sollten auch hierzulande unterstützt werden. [...] Ein Shit-Storm, wenn jemand das Wort Flugtaxi ausspricht, erstickt Pioniergeist im Keim. Ebenso die sperrigen Regulierungen gegenüber innovativen Technologien wie Blockchain. Wenn wir nochmal einen Weltmarktführer aufbauen wollen, müssen Politik und Verwaltung progressiver handeln.
10x-DNA vs. 1,5-Prozent-Optimierung: Google, Apple, Tesla. Alles nicht von uns
Start-ups fördern: Start-ups treiben Innovation an und sind bereit, Risiken einzugehen, um Großes zu schaffen.
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich liebe Deutschland! Ich hasse allerdings Mittelmaß. Wir nutzen unser Potenzial nicht, sondern ruhen uns auf vergangenen Erfolgen aus. Das macht mich wahnsinnig. Wer auch immer Angela Merkel nachfolgt, bitte haben Sie den Mut, Deutschland aus dem Wohlstandsschlaf aufzuwecken!Körperlich Distanz
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Kari Bremnes
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02.12.2018, 19:45Inaktiver User
AW: CDU, neuer Vorsitz, neues Programm
Wenn Herr Thelen CDU-Mitglied sein sollte, dann hat er hoffentlich mit seinem Delegierten gesprochen.
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03.12.2018, 12:14
AW: CDU, neuer Vorsitz, neues Programm
Friedrich Merz will ja jetzt Aktienkäufe steuerlich begünstigen um die Altersvorsorge zu sichern. Für mich klingt das eher nach einem Konzept für die Finanzwirtschaft und ich glaube damit lockt er in Deutschland auch niemand hinterm Ofen hervor.
Gegen Rechtsextremismus zu kämpfen ist nicht links, es ist demokratisch. Demokraten sind per Definition Antifaschisten, ansonsten können sie sich ihr Demokratieverständnis in die sicher akkurat gescheitelten Haare schmieren.
von Sascha Lobo
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03.12.2018, 13:43Inaktiver User
AW: CDU, neuer Vorsitz, neues Programm
Aha, das wird besonders klasse für Mindestlöhner. Irgendwie hat Herr Merz den kompletten Bezug zur Realität verloren.
Eigentlich eine Riesenchance für Gewerkschaften, SPD, DieLinke... aber letztere werden es wohl wegen internem Knatsch wieder nicht hinkriegen.
Es kommt eine soziale Ungerechtigkeit nach der anderen hoch und der deutsche Michel steht wieder da wie angenagelt... sorry.
Die "Merkel muss weg" Rufe helfen dabei nicht weiter. Das was als Nachfolge antritt ist nicht besser.
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03.12.2018, 21:15
AW: Die Presse
Bei "Hart aber fair" verblüfft mich Wowereit mit seiner sich auf Umfragen (? was für welche?) stützenden These, dass AKK gegenüber Merz im Sympathieranking deutlich punkten kann.
Widerspricht jedenfalls völlig meiner Lebensumwelt.
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03.12.2018, 21:31
AW: Die Presse
Das mag sein, dass dein Umfeld da anders denkt, aber in sämtlichen Umfragen, die ich den letzten Tagen zu der Frage der Beliebtheit der drei Kandidat*inn*en gelesen habe, lag Kramp-Karrenbauer klar vorne.
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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03.12.2018, 21:35Inaktiver User
AW: Die Presse
dann bist du eben nicht auf dem aktuellen Stand bzw, deine Lebensumwelt ist sehr einseitig ?
klick
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03.12.2018, 21:42
AW: Die Presse
Nö, mein Lebensumfeld ist sehr bunt und in freundlichen Farben. :-)
Nicht dass ich Merz völlig kritiklos gegenüberstehe, ich schätze aber seine Lebens-Wirtschafts-Politikerfahrenheit.
Er hat eben ein ganz ausgesprochen breites Portfolio an Wissen/Erfahrung zu bieten.
Und (!) er ist meilenweit entfernt von Rautenbildung (= Neigung zum Aussitzen). ;-)



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