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  1. Registriert seit
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    Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?

    Am 10.12.2018 soll in Marakesch ein weitreichender Vertrag zur Migration unterzeichnet werden. medial wird das wenig publiziert,, obwohl (oder gerade weil?) meiner Meinung nach weitreichende Folgen daran hängen.

    Zur Info hier ein Bericht aus der Zeit:
    Vereinte Nationen: UN-Staaten einigen sich auf Migrationspakt | ZEIT ONLINE

    Ich sehe die Gefahr darin, dass weiterhin sehr viele Leute aus Afrika nach Europa kommen werden, anstatt dass man Afrika HIlfe zur Selbsthilfe gibt.
    Hat sich jemand schon intensiv mit diesem Thema beschäftigt?

    Luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  2. Avatar von Loop1976
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    AW: Der vertrag von Marakesch - Fluch oder Segen?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Ich sehe die Gefahr darin, dass weiterhin sehr viele Leute aus Afrika nach Europa kommen werden, anstatt dass man Afrika HIlfe zur Selbsthilfe gibt.
    Hat sich jemand schon intensiv mit diesem Thema beschäftigt?
    nein, beschäftigt habe ich mich noch nicht mit dem thema....
    aber das (entwicklungs)hilfe noch nie angkommen ist, zeigt die erfahrung der letzten jahrzehnte.
    da machen sich irgendwelche menschen die taschen voll und die, um die es letztendlich geht, haben nichts davon....
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Schade, dass man im Leben Menschen begegnet, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht


  3. Registriert seit
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    AW: Der vertrag von Marakesch - Fluch oder Segen?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Hat sich jemand schon intensiv mit diesem Thema beschäftigt?
    Es reicht doch aus, den von Dir verlinkten Artikel bis zum letzten Absatz zu lesen. Da steht drin, dass der "Vertrag" nicht bindend ist. Nix mit weitreichend, das ist ein Rohrkrepierer.

  4. Inaktiver User

    AW: Der vertrag von Marakesch - Fluch oder Segen?

    Zitat Zitat von Zwitscherer Beitrag anzeigen
    Es reicht doch aus, den von Dir verlinkten Artikel bis zum letzten Absatz zu lesen. Da steht drin, dass der "Vertrag" nicht bindend ist. Nix mit weitreichend, das ist ein Rohrkrepierer.
    Der Vertrag mag ja zurzeit noch nicht völkerrechtlich bindet sein, aber es wird dort von "Verpflichtungen" geschrieben. Die USA und Australien wollen den Pakt nicht unterschreiben, weil er mit deren nationaler Souveränität nicht vereinbar sein soll. Wenn der Vertrag keinerlei Bindung hätte, dann brauchten diese Länder ja nichts zu befürchten und könnten unterschreiben.
    Die UN bringt Europa nichts wirklich positives und die Europäer müssen sich dringend überlegen, wie viele Menschen aus Drittweltländern sie in Europa langfristig mit versorgen wollen. Die Abnahme von Menschen, aus den Ländern, die ihren Geburtenüberschuss selbst nicht in Griff bekommen, die ändert in diesen Ländern selbst kaum etwas, aber verschlechtert das Leben für die Menschen in den Aufnahmeländern. Was sollen alle diese Menschen in Europa? Eine Reduzierung der Bevölkerungsdichte in Europa wäre für das Ökosystem auf diesen Kontinent ein Segen.

  5. Avatar von Indulgenz
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    AW: Der vertrag von Marakesch - Fluch oder Segen?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Ich sehe die Gefahr darin, dass weiterhin sehr viele Leute aus Afrika nach Europa kommen werden, anstatt dass man Afrika HIlfe zur Selbsthilfe gibt.
    Hat sich jemand schon intensiv mit diesem Thema beschäftigt?

    Luci
    Intensiv nicht.

    Ist die Fortsetzung von der New Yorker Erklärung

    Plotzlich furchten sich alle vor dem Uno-Migrationspakt | NZZ

    M.E. nach ein Mixtur aus Genderideologie, Beschränkung der Pressefreiheit und fortschreitender Großkonzernermächtigung. Indem man die aufnehmenden Länder verpflichtet, gewisse Standards einzuhalten, entbindet man gleichzeitig Konzerne von ihrer Verantwortung und lädt die Last dem Staat auf.
    Hat man ja auch hier schön gesehen, wie das funktioniert. Industriebosse schreien nach Facharbeitern, bleiben wird das Schreddern des Sozialstaats; so mal grob übern Daumen gepeilt. Linke finden sowas für gewöhnlich toll, Orban und Trump sind nicht so begeistert.

    Man findet ihn auch auf Deutsch übersetzt auf machen Seiten, und ein Merkmal davon ist, daß positiv über Migration berichtet werden soll. Für die Globalisten ist dies bekanntlich die neue Form der Demokratie und zudem erstrebenswert, das wie bei den Schiedsgerichten möglichst im Geheimen zu tun, weil dann schneller die Kasse klingelt
    ask not what you can do for your country - ask what your country can do for you

  6. Avatar von Letstalk
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    AW: Der vertrag von Marakesch - Fluch oder Segen?

    Zitat Zitat von Zwitscherer Beitrag anzeigen
    Es reicht doch aus, den von Dir verlinkten Artikel bis zum letzten Absatz zu lesen. Da steht drin, dass der "Vertrag" nicht bindend ist. Nix mit weitreichend, das ist ein Rohrkrepierer.
    Ja, damit wird versucht, uns diesen Pakt als harmlos zu verkaufen. Aber er birgt die unten beschriebenen Gefahren:

    Nun wird von interessierter Seite (zum Beispiel von der Correctiv-Website) behauptet, das Dokument des Globalen Paktes sei juristisch nicht bindend, und deshalb könne man es ruhig unterzeichnen und wegen der Verwirklichung brauche man sich keine Sorgen zu machen. Tatsächlich wird im Dokument zweimal erwähnt, dass der Globale Pakt nicht gesetzlich bindend sei. Doch das sollte niemanden beruhigen. Denn ist das Dokument erst einmal unterzeichnet, es steht jedem Land frei, die darin enthaltenen Verpflichtungen gesetzlich zu verankern, wenn sich dafür eine Mehrheit im Parlament finden sollte. Die andere Vorgehensweise am Parlament vorbei ist viel einfacher und wird vermutlich der Weg sein, den westeuropäische Länder gehen werden: Die Europäische Union hat bereits Zustimmung signalisiert, also können die Verpflichtungen des Paktes in das EU-Recht ohne lästige nationale Abstimmungen übernommen und dann in den Mitgliedsländern einfach durch die Übernahme der wichtigen Bestimmungen des EU-Rechts in Gesetze gegossen werden, ohne die nationalen Parlamente – und damit die Öffentlichkeit – überhaupt einschalten zu müssen. Die Entscheidungen des Gerichtshofes der EU werden damit feststehen.

    Aber die Einleitung von gesellschaftlichen Veränderungen wie Migration verläuft schon lange nicht mehr über die Parlamente und deren Gesetzgebung. Sobald der Globale Pakt unterzeichnet ist, wird es von NGO der Flüchtlings- und Migrantenindustrie überall in Afrika und Asien verbreitet – dafür wird schon die Internationale Organisation für Migration, die den Pakt initiiert und in der UN eingebracht hat, sorgen. Mit diesem Dokument bewaffnet kann jeder Migrant vor westeuropäischen Gerichten klagen. Jede Klage über Flüchtlings- und Migrantenrecht wird mit Hilfe von linksgrünen Anwälten, – bezahlt von den Steuern der Bürger – vor den Gerichten landen und dort von linksgrünen Richtern zugunsten der Kläger entschieden, schließlich hat das Land die entsprechende Verpflichtung des Paktes unterschrieben. Sind erst einmal genügend Präzedenzfälle geschaffen, werden alle vermeintlichen „Rechte“ zum Gewohnheitsrecht, ohne dass je ein Parlament darüber beraten hätte.

    (Hervorhebungen von mir)

    UN-Migrationspakt: Bedingungslose Kapitulation

    Ich halte das für ein durchaus wahrscheinliches Szenario


  7. Registriert seit
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    AW: Der vertrag von Marakesch - Fluch oder Segen?

    @Letstalk
    Bezugnehmend auf das im 2. Absatz von dir Hervorgehobene - genau diese Befürchtungen hege ich auch.


  8. Registriert seit
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    AW: Der vertrag von Marakesch - Fluch oder Segen?

    Zitat Zitat von Indulgenz Beitrag anzeigen
    M.E. nach ein Mixtur aus Genderideologie, Beschränkung der Pressefreiheit und fortschreitender Großkonzernermächtigung. Indem man die aufnehmenden Länder verpflichtet, gewisse Standards einzuhalten, entbindet man gleichzeitig Konzerne von ihrer Verantwortung und lädt die Last dem Staat auf.
    Genau.
    Während ich mich aber frage, warum die Rolle der Konzerne bei diesem Thema so unterbeleuchtet bleibt. Müsste nicht wenigstens die Linke dagegen Sturm laufen?
    flying is the art of falling to the ground without touching


  9. Registriert seit
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    AW: Der vertrag von Marakesch - Fluch oder Segen?

    Offenbar mache ich mir nicht zu unrecht Sorge darum, was unsere Regierung da wieder unterzeichnet. Die USA werden schon ihre Gründe haben, warum sie das nicht tun.

    Was mich etwas kribbelig macht ist die Tatsache dass das in der Presse nicht thematisiert wird. Ich bin auf das Thema erst durch einen Kommentar (!) bei Welt online darauf gestossen.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  10. Avatar von Letstalk
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    AW: Der vertrag von Marakesch - Fluch oder Segen?

    Es gibt auch bereits eine Petition gegen diesen Pakt. Aber der Petitionsausschuss weigert sich, diese, wie sonst bei Petitionen üblich - öffentlich auf der Seite des Petitionsausschusses einzustellen. Die ganze Sache stinkt doch.

    Hier die seltsame Begründung:

    Dass der Global Compact for Migration die Migration in die Länder des Westens befördert, deren nationale Identitäten verwischt und eine multi-kulturelle Gesellschaft schafft, die noch zu keiner Zeit an keinem Ort funktioniert hat, ist zunächst Ihre persönliche Meinung. Eine Veröffentlichung dieser Ansicht auf der Internetseite des Deutschen Bundestages kann die oben erwähnten Folgen haben.“

    Das ist nicht falsch. Allerdings dürfte der Umstand, dass Begründungen von Petitionen eine persönliche Meinung widergeben, für recht viele Eingaben gelten – genauer: für alle. Dieser Logik folgend, dürfte keine Petition jemals veröffentlicht werden. Und was „geeignet erscheinen kann, den interkulturellen Dialog zu belasten“, ist erkennbar höchst subjektiv – genauer: völlig willkürlich. Abgesehen davon: Was für ein interkultureller Dialog soll das sein, für den die öffentliche Auseinandersetzung mit einer abweichenden Meinung eine Belastung darstellt?


    Wie man im Deutschen Bundestag eine unerwünschte Petition behindert

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