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    AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Cool. Manpowergroup (Zeitarbeit), Western Union (unkontrollierte Geldtransfers) und die Jeeves-Group (Treuhänder mit Steueroasenanschluß) sind ja sozusagen die Creme de la Creme der sozialen Marktwirtschaft.

    Skepsis ist angebracht, oder präziser: Das wird wohl nur noch von 'The Purge, Teil 1-4' getoppt.
    Eben, das nächste Treffen, unter großen Sicherheitsvorkehrungen, ist im Januar 2019 wieder in Davos.
    Da wird dann wieder das Humankapital über die Welt verteilt.
    Daher wächst das internationale Interesse an einem Instrument, das immer noch finanzielles und produziertes Kapital erfasst, aber auch die Fähigkeiten unserer Arbeitskräfte (Humankapital), den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft (Sozialkapital) und den Wert unserer Umwelt (Naturkapital).
    Quelle: Weltwirtschaftsforum

    Damit auch diese kritische Stimme nicht verlorengeht.
    Pantel (CDU) warnt erneut vor UN-Migrationspakt

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    AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?

    Zitat Zitat von bawet Beitrag anzeigen
    Mit wem haben die denn gesprochen???
    Mit mir nicht . . Mich fragt auch nie jemand, wenn Umfragen sind . .
    Bleibt die Frage, ob überhaupt mit einem einzigen Bürger gesprochen wüde. Behaupten kann man viel.

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  3. Inaktiver User

    AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?

    Zitat Zitat von bawet Beitrag anzeigen
    [/URL] Der Pakt wurde durch mehr als 18 Monate intensive Gespräche mit den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, Experten, der Zivilgesellschaft und Flüchtlingen geschmiedet
    Mit wem haben die denn gesprochen???
    Nachdem nicht mal die Chefredakteure von ARD und ZDF davon wußten, kann das so auch nicht stimmen. "Die Zivilgesellschaft" war nicht einmal unterrichtet, geschweige denn hat die Bevölkerung diesen Pakt "geschmiedet", wie es offenbar auch im Parlament nicht diskutiert worden war.



    Daraus:
    Immer mehr Länder lehnen den Migrationspakt ab. In Deutschland wird er zur Politbombe. Nun greift die UN-Migrationsbeauftragte in die Debatte ein. Sie will Angela Merkel helfen - doch genau das Gegenteil könnte passieren.

    Der UN-Migrationspakt wird zum politischen Spaltpilz in Europa. Zuerst haben nur die USA das migrationsfreundliche Vertragswerk abgelehnt, inzwischen sind von Australien bis Estland zahlreiche Länder der westlichen Staatengemeinschaft gefolgt. Innerhalb Europas formiert sich eine vehemente Ablehnungsfront. Nach Österreich halten nun auch Ungarn, Polen, Bulgarien und Tschechien den Migrationspakt für untragbar. Norwegen, Dänemark und Kroatien werden wohl folgen. Italien, Großbritannien und Schweden schwanken. Auch Israel, China, Japan und Südkorea werden wohl kaum ratifizieren. "Es ist ein Momentum entstanden, dass immer mehr Staaten ablehnen wollen. Die deutsche Geheimdiplomatie scheitert", sagt ein hochrangiger EU-Diplomat.


    Das sind eine ganze Menge Länder, die diesen Migrationspakt "für untragbar" halten oder doch tendieren, ihn abzulehnen.

    Von welcher "deutschen Geheimdiplomatie" ist hier eigentlich die Rede?

    Hervorhebungen von mir

  4. Inaktiver User

    AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?

    Und immer wieder Kritik am Inhalt, (und andere behaupten ja, das genaue Gegenteil stünde drin):

    Der Pakt weise "zahlreiche Konstruktionsfehler" auf, kritisiert Bundesvorstandsmitglied Tobias Gotthardt. Es werde zu unklar zwischen Arbeitsmigranten und Asylbewerbern unterschieden. Außerdem sei die Verhandlungsführung der Bundesregierung ohne Beteiligung von Parlament und Bürgern bei einem so zentralen Thema inakzeptabel. Für die Kritiker sendet der UN-Migrationspakt die Botschaft, dass Massenzuwanderung legalisiert und erleichtert werden soll.
    (auch aus dem n-tv Link)

    Es bestehen als von Vornherein nicht nur Ungereimtheiten, sondern völlig unterschiedliche Verständnisse, was da überhaupt drinsteht; Das kann schon deshalb nicht unterzeichnet werden. Niemand Vernünftiges unterzeichnet etwas, wo offenbar völlig unklar ist, was wirklich drinsteht oder gemeint ist. Um es mit Merkel zu sagen: Da würde sich Deutschland (die Deutschen sind ja eher bekannt für ihre Präzision) ja zur Komikernation machen.

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    AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es bestehen als von Vornherein nicht nur Ungereimtheiten, sondern völlig unterschiedliche Verständnisse, was da überhaupt drinsteht.
    Daher spart man sich seitens der Diskussion in D wohl auch die inhaltliche Auseinandersetzung. Hier scheint es lediglich darum zu gehen, was gut oder schlecht für die CDU ist
    flying is the art of falling to the ground without touching

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    AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?

    Hat Seehofer den Text eigentlich nicht verstanden oder hat er mittlerweile die Seiten gewechselt und ist ins "linksrotgrüne Lager" gewechselt?
    Oder wie erklären sich die "Migrationsskeptiker" dessen Zustimmung zum Migrationspakt?
    Gegen Rechtsextremismus zu kämpfen ist nicht links, es ist demokratisch. Demokraten sind per Definition Antifaschisten, ansonsten können sie sich ihr Demokratieverständnis in die sicher akkurat gescheitelten Haare schmieren.

    von Sascha Lobo

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    AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?

    Die "Wer macht was" Diskussion sollte - nach - einer Diskussion über Inhalte erfolgen, denn nur dann macht sie Sinn.
    flying is the art of falling to the ground without touching

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    AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?

    http://www.un.org/depts/german/migra...CONF.231.3.pdf
    Daraus unter Ziel 22:
    Wir verpflichten uns, Arbeitsmigranten aller Qualifikationsniveaus dabei zu helfen, in den Zielländern Zugang zu
    Sozialschutz zu erhalten und von der Übertragbarkeit geltender Sozialversicherungs- und erworbener Leistungsansprüche
    in ihren Herkunftsländern
    oder beim Entschluss zur Aufnahme einer Beschäftigung in einem anderen Land
    zu profitieren.


    Wie ein Land mit einem international vergleichsweise hohen Sozialleistungsniveau auch nur in Erwägung ziehen kann, das zu unterschreiben, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Wir sehen doch schon jetzt, dass unser Sozialsystem an seine Grenzen kommen wird und auf der jetzigen Höhe nicht gehalten werden kann. Wie soll das gehen, wenn wir zusätzlich in noch größerem Umfang als jetzt schon Neuankömmlingen Sozialleistungen zahlen müssen, die hier niemals einen Beitrag geleistet haben? Werden die Herkunftsländer der Migranten dann die ganzen in die dortigen Sozialsysteme (welche Sozialsysteme?) eingezahlten Beiträge nach Deutschland überweisen? Ach nein, das beruht ja auf Gegenseitigkeit und wird sich dadurch ausgleichen, dass ja dann auch Deutsche bei ihrer zahlreichen Auswanderung nach Afrika ihre Rentenansprüche mitnehmen können. *Ironie off*


    Unter Ziel 22 dann konkret: Wir werden (a) im Einklang mit der Empfehlung Nr. 202 der IAO betreffend den sozialen Basisschutz (2012) nichtdiskriminierende
    innerstaatliche Sozialschutzsysteme, einschließlich sozialer Basisschutzniveaus für Staatsangehörige
    und Migranten
    , einrichten oder aufrechterhalten ...


    Ach so, dann geht es natürlich. Sozialer Basisschutz muss reichen. Wie man vor diesem Hintergrund pro Migrationspakt sein kann, müsste mir aber auch erst mal jemand aus dem linken Spektrum erklären.

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    AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?

    Zitat Zitat von Amerald Beitrag anzeigen
    Zitat aus Person der Woche: Louise Arbour: Die Mutter des Migrationspaktes - n-tv.de

    ...t. Es erklärt auf seiner Webseite den Gipfel in Marokko zum "Höhepunkt" der "globalen Migrationsgemeinschaft" um "allgemeine Prinzipien und gerichtlich einklagbare Verbindlichkeiten" der Migration festzuschreiben. "Einklagbare Verbindlichkeit" ist genau das, was die Kritiker des Migrationspakts ohnedies als Fernziel der Paktes unterstellen.
    Hier wird auf die Seite der Hompage des GFMD verwiesen: Eleventh GFMD Summit Meeting | Global Forum on Migration and Development

    Ganz offensichtlich ist dabei dieser Abschnitt gemeint:

    The Marrakesh Summit thus presents a momentous opportunity for the global migration community
    to reflect on future perspectives for the GFMD with its enhanced role,
    and to prepare for the adoption of the first ever Global Compact for Migration,
    which sets out common principles and actionable commitments to ensure a more effective management of migration.


    der letzte Satz in Übersetzung:
    die gemeinsame Grundsätze und einklagbare Verpflichtungen festlegt, um ein effektiveres Management der Migration sicher zu stellen.

    Das klingt natürlich schon etwas anders, als der Terminus: dieser Pakt sei unverbindlich.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?

    Artikel von "welt"

    Bundestag veröffentlicht doch eine Petition gegen UN-Migrationspakt

    Zitate
    Der Petitionsausschuss des Bundestages stellt eine der 21 Petitionen gegen den UN-Migrationspakt auf seine Internetpräsenz. Gegen die Nichtveröffentlichung war zuvor scharfe Kritik laut geworden.

    Besonders kritisch, so der Petent, sei es, dass Zuwanderer „ungeachtet ihres Migrationsstatus einen Zugang zu sozialstaatlichen Leistungen bekommen sollen, der darüber hinaus diskriminierungsfrei erfolgen soll, was wohl bedeuten würde, dass selbst illegale Einwanderer einen Anspruch auf die gleichen Sozialleistungen wie Einheimische hätten“.

    In diesem Hauptkritikpunkt bezieht der Verfasser der Petition sich auf Ziel 15 des Paktes. Offenbar ist ihm nicht bekannt, dass seine größte Befürchtung gegenüber dem UN-Migrationsabkommen in Deutschland längst eingetreten ist: Die Bundesrepublik hat diesen Punkt – wie alle übrigen Ziele des politisch, nicht aber rechtlich verbindlichen Abkommens – bereits heute erfüllt.


    Ich denke aus dem Grund hat man diese Petition genehmigt.
    Bei 21 Petitionen kann man sich gut aussuchen. welche am besten passt.
    Die anderen Petitionen waren nicht einmal öffentlich einsehbar.

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