Das mag vielleicht innerhalb Europas als Pakt funktionieren können, sobald die gesamte Welt damit eingebunden wird, funktioniert das nicht. Einmal gibt es verschiedene souveräne Ansichten der Staaten außerhalb Europas; (wie auch selbstverständlich innerhalb Europas, nur mit einer andeen Basis) wir kennen die Bereiche, welche von Religiös bis diktatorisch und militärisch regiert werden und die Faktoren, die wir nicht kennen. Wirtschaftliche Fusionen sind ein Zugpferd.
Für den einen ist das eine Ursache, für den anderen das andere zur Fluchtabsicht. Und eine wirtschaftliche Lastenverteilung ist ein Prozess, welcher über eine Massen Migration nach Europa nicht funktionieren kann. Die Migration in der Herkunftswelt herzustellen ist ein guter Ansatz und wirkungsvoller.
Was in Europa nicht funktioniert, kann außerhalb mit dem Thema nicht funktionieren.
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04.11.2018, 09:37
AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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04.11.2018, 09:39Inaktiver User
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04.11.2018, 09:45
AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?
Noch mal: Die UN kann keine Gesetze in D ändern.
Die Migration ist so oder so da - nicht wahr?
Wäre es nicht sinnvoll dem mit mehr Ordnung und Struktur und Zusammenarbeit zu begegnen?
Z. B. Auch die Rücknahme von kriminellen Flüchtlingen?
Der Migrationspakt sagt nicht: Deutschland muss alle 250 Millionen Flüchtlinge aufnehmen. Aber anscheinend wird er von manchen so verstanden.
Der Iran hat 2017 mehr Flüchtlinge aufgenommen als Deutschland. Das Land, das nach Deutschland die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat, ist Bangladesch. Die meisten Flüchtlinge haben die Türkei, Pakistan und Uganda aufgenommen. (Entnommen Statista, leider kostenpflichtig).Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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04.11.2018, 09:46
AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?
Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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04.11.2018, 09:51Inaktiver User
AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?
Nein. Die Migration ist da weil:
a) Man unindentifizierte Personen einreisen lässt und auch später nicht in Lage ist, die Identifizierung geordnet zu Ende zu bringen,
b) Die Versorgung unindentifizierter Einreisender im weltweiten Vergleich ihresgleichen sucht
c) Verbrecher nicht abgeschoben, ja, oft noch nicht mal inhaftiert werden
Wenn man diese Punkte korrgieren würde, würde sich die Migration weitgehend von selbst erledigen.
Ich denke, der Pakt ist nicht bindend? Warum also sollten die Herkunftsländer auf einmal ihre Verbrecher zurücknehmen?Z. B. Auch die Rücknahme von kriminellen Flüchtlingen?
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04.11.2018, 09:51Inaktiver User
AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?
Ordnung und Struktur klingt ja erst mal gut. Aber würde es die Nachteile einer massenhaften Einwanderung in unser Land, so wie wir sie seit 2015 tagtäglich erfahren können, wirklich aufwiegen, wenn weitere Einwanderung 'geordnet und strukturiert' erfolgen würde? Wie sollte denn eine solche Geordnet- und Strukturiertheit überhaupt aussehen? In diesem Pakt-Text habe ich nichts davon gelesen.
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04.11.2018, 09:56Inaktiver User
AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?
Ja gerne. Zum Beispiel dies:
Frage
Hilft der UN-Migrationspakt auch bei einer gerechteren Lastenverteilung?
Antwort
Ja, indem er möglichst viele Herkunfts-, Transit- und Zielländer politisch einbindet, damit sie einen größeren Beitrag bei der Reduzierung der illegalen Migration und bei der Bekämpfung von Fluchtursachen leisten.
Unter 'gerechtere Lastenteilung' würde ich mir eine Beantwortung der Frage nach der Finanzierung erwarten. Wer bezahlt denn den ganzen Einwanderern die ganzen Sozialleistungen in den Einwandererländern?
Und dann lies mal die Antwort, die sich die CDU darauf selbst gibt. Hat die Antwort irgendetwas mit der Frage zu tun?
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04.11.2018, 10:00
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04.11.2018, 10:01Inaktiver User
AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?
Oder dies:
Frage
Welche Prinzipien des UN-Migrationspaktes konnte die CDU-geführte Bundesregierung durchsetzen?
Antwort
Wahrung nationaler Souveränität in Grenz- und Sicherheitsfragen einschließlich möglicher Strafbarkeit der illegalen Einreise.
Klare Trennung zwischen legaler und illegaler Migration.
Bekräftigung der Bedeutung von Rückkehr- und Reintegrationspolitik als Konsequenz der völkerrechtlichen Rückübernahmeverpflichtung von eigenen Staatsbürgern.
Keine Verpflichtung, illegalen Migranten einen legalen Status zu verleihen. Es gibt lediglich eine entsprechende unverbindliche Empfehlung für Einzelfälle, die im öffentlichen Interesse liegen und insbesondere der Integration dienen.
Dazu ein Zitat aus einem Artikel, der den Pakt kritisch sieht:
Jede Migration soll legalisiert werden
Von besonders schwerwiegender Bedeutung ist die Tatsache, dass das Abkommen den Begriff der illegalen Migration und infolge dessen den Begriff des illegalen, also strafbaren Grenzübertritts und Aufenthalts auf einem Staatsgebiet nicht mehr kennt. Die vom Globalen Pakt verwendeten Unterscheidungsmerkmale sind „geregelt“ und „ungeregelt“, was unterstellt, dass bei der illegalen Einreise in ein fremdes Staatsgebiet keine Straftat vorliege, stattdessen handele es sich bei der legalen und illegalen Einreise nur um zwei verwaltungstechnische Varianten rechtmäßiger Migration. Das hat freilich bei den vorgesehenen Vorschriften zur Behandlung der „ungeregelten“ Migration zur Folge, dass das Hauptbestreben des Paktes die Umwandlung der ungeregelten in geregelte Migration, und keineswegs deren Verhinderung oder gar strafrechtliche Verfolgung ist.
Das steht im krassen Widerspruch zu dem, was die CDU sich selbst antwortet
UN-Migrationspakt: Bedingungslose Kapitulation
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04.11.2018, 10:02
AW: Der Vertrag von Marrakesch - Fluch oder Segen?
Endet ja immer in einem rechtspolitischen Fiasko, siehe Amri und andere. Ein anderes Thema.Z. B. Auch die Rücknahme von kriminellen Flüchtlingen?
Dementsprechend brauchen der Iran Bangladesch, die Türkei Pakistan und Uganda eine Struktur und nicht die westliche Welt, wobei hier wichtiger ist, ein vernünftiges Einwanderungsgesetz auszuarbeiten und die Voraussetzungen dafür zu haben. Und auch Begrenzungen festzulegen. Das ist doch entscheidend.Der Iran hat 2017 mehr Flüchtlinge aufgenommen als Deutschland. Das Land, das nach Deutschland die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat, ist Bangladesch. Die meisten Flüchtlinge haben die Türkei, Pakistan und Uganda aufgenommen. (Entnommen Statista, leider kostenpflichtig).
Für legale und gesunde Migration für ein stabiles Land muss ein Land auch die Voraussetzungen haben können um nicht in Schwierigkeiten zu kommen. Eine Relativierung von Folgen einer Migrationsphase ist das denkbar schlechteste.Geändert von Akzent (04.11.2018 um 10:13 Uhr)
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee



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