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  1. Inaktiver User

    AW: Der Klimawandel-Zahlen,Fakten,Dogmen, Ideologien - politische Antworten

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    es muss aber das Richtige getan werden, nicht das Leichte.

    co2-blabla halte ich in erster Linie für Marketinggeschwätz, nicht für seriösen Umweltschutz.

    co2 ist eine relativ bequeme Messlatte für Handgelenk-mal-Pi-Überschlagsrechnugen.

    mehr nicht.
    Mensch Bae, dass wir zwei noch mal einer Meinung sind, freut mich jetzt doch mal. High Five.

  2. gesperrt

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    AW: Der Klimawandel-Zahlen,Fakten,Dogmen, Ideologien - politische Antworten

    Zitat Zitat von Septima Beitrag anzeigen
    Es geht doch überhaupt nicht darum, CO2 als solches zu verdammen oder die Wichtigkeit dieses Gases bei der Photosynthese anzuzweifeln
    Genau so wird aber kommuniziert: böses CO2! böses böses böses CO2!
    Differenziertere Ansätze muss man erst mal suchen gehen.

    Das Problem sind doch die vom Menschen produzierten Überschüsse, die auf diesem Weg nicht mehr gebunden werden können.
    ja dann wäre es doch ein Ansatz, an diese Überschüssen anzusetzen.

    die Kilometer zu verringern, die ein Nahrungsmittel vom Acker bis zum Teller zurück legt.
    die Kilometer zu verringern, die ein durchschnittlicher Mensch pendelt.
    das geheizte Volumen verringern, das einem Menschen zur Verfügung steht. (zB wieder kleinere Zimmer bauen. Mit Türen.)
    Waren reparierbar machen, Reparaturen leicht machen, statt wegen einem kaputten Kinkerlitzchen ein ganzes Gerät neu kaufen.
    Städte und Dörfer so gestalten, dass die meisten Leute die meisten Läden fussläufig erreichen können.

    und generell den Satz "neu ist gut, alt ist schlecht" mal hinterfragen - ist nämlich nicht immer und überall so


    Deine Sicht der Dinge wirkt da etwas kindlich und wenig nachhaltig durchdacht, besonders wenn man sich bewusst macht, dass die Spezies Homo sapiens sapiens durch massive Abholzung schon bestehender Grünflächen und permanenter Freisetzung von CO2 aus fossilen Ressourcen diesen Überschuss immer weiter vergrößert und die Möglichkeiten zur Speicherung gleichzeitig kräftig dezimiert.
    Kindlich finde ich nach wie vor die Fokussierung auf den einzigen Wert "CO2". Generell umweltfreundliches Verhalten würde diesen Wert nämlich automatisch auch in gute Bereiche bringen...

    Das Pflanzen eines Baumes ist sicher immer eine nette Geste, aber im Kontext nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein.
    immer noch besser als dieses obskure Handeln mit CO2-Zertifikaten und was es da alles an Zeugs gibt.

    gruss, barbara

  3. gesperrt

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    AW: Der Klimawandel-Zahlen,Fakten,Dogmen, Ideologien - politische Antworten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mensch Bae, dass wir zwei noch mal einer Meinung sind, freut mich jetzt doch mal. High Five.

    yo man!

    gruss, barbara

  4. Inaktiver User

    AW: Der Klimawandel-Zahlen,Fakten,Dogmen, Ideologien - politische Antworten

    Zitat Zitat von flyingfish Beitrag anzeigen
    "We do need hope. Of course, we do. But the one thing we need more than hope is action. Once we start to act, hope is everywhere." Greta Thunberg

    Und das von einem 15jährigen Mädl.
    Ich bin mir bei diesem Mädel nicht sicher, ob all das auf ihrem eigenen Mist gewachsen ist, oder ob das Mädchen von jemandem bös instrumentalisiert wurde.

    Und ich halte es schon immer mit dem Grundsatz: erst mal überlegen, analysieren, Plan machen und dann handeln. Schritt für Schritt.

    "What we need more than hope is action" hört sich für mich mehr nach kopflosem Getue an. Und das ist nicht so mein Ding

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    AW: Der Klimawandel-Zahlen,Fakten,Dogmen, Ideologien - politische Antworten

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Genau so wird aber kommuniziert: böses CO2! böses böses böses CO2!
    Differenziertere Ansätze muss man erst mal suchen gehen.
    Na ja, das kommt auf den Informationsstand des Adressaten an.
    Vielleicht wird es wirklich manchmal zu drastisch dargestellt, aber wie will man sonst bei einem Großteil der Bevölkerung ein Problembewusstsein wecken.
    Und wie willst du an die sturen Problemverweigerer rankommen?
    ja dann wäre es doch ein Ansatz, an diese Überschüssen anzusetzen.
    Aber ernsthaft erfolgversprechend wären da nur globale politische Lösungen. Für rein detailbezogene individuelle Ansätze ist der Klimawandel schon viel zu weit fortgeschritten - auch wenn sie unverzichtbar sind und auf jeden Fall positiv beitragen können.

    die Kilometer zu verringern, die ein Nahrungsmittel vom Acker bis zum Teller zurück legt.
    die Kilometer zu verringern, die ein durchschnittlicher Mensch pendelt.
    das geheizte Volumen verringern, das einem Menschen zur Verfügung steht. (zB wieder kleinere Zimmer bauen. Mit Türen.)
    Waren reparierbar machen, Reparaturen leicht machen, statt wegen einem kaputten Kinkerlitzchen ein ganzes Gerät neu kaufen.
    Städte und Dörfer so gestalten, dass die meisten Leute die meisten Läden fussläufig erreichen können.

    und generell den Satz "neu ist gut, alt ist schlecht" mal hinterfragen - ist nämlich nicht immer und überall so
    Wie stellst du dir die Verwirklichung deiner Vorschläge vor? Staatlich verordnet restriktiv?
    Anders ist der persönlichen noch weit verbreiteten"Nach mir die Sintflut"- Mentalität wahrscheinlich nicht beizukommen.

    Kindlich finde ich nach wie vor die Fokussierung auf den einzigen Wert "CO2". Generell umweltfreundliches Verhalten würde diesen Wert nämlich automatisch auch in gute Bereiche bringen...
    Es ist aber ein ausgezeichneter Ansatzpunkt, um überhaupt erst einmal etwas zu bewirken.
    Generell umweltfreundliches Handeln hätte womöglich der Prophylaxe dienlich sein können. Dafür ist es jetzt zu spät. Die Zeitspanne, bis es zu spürbaren positiven Veränderungen kommen würde, wäre viel zu lang. Trotzdem muss man auch an diesem Konzept festhalten.

    immer noch besser als dieses obskure Handeln mit CO2-Zertifikaten und was es da alles an Zeugs gibt.
    Da gebe ich dir vollkommen recht. Das sind zum Teil ökonomisch orientierte St. Florians - Maßnahmen.
    Manches ist durchsichtiger als es scheint.
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    Ein Piratenboot ist kein Kirchenschiff.
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    Allegro con brio

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    AW: Der Klimawandel-Zahlen,Fakten,Dogmen, Ideologien - politische Antworten

    Zitat Zitat von Septima Beitrag anzeigen
    Na ja, das kommt auf den Informationsstand des Adressaten an. ...
    Mir scheint eher, dass es auf die Aufnahmebereitsschaft des Adressaten ankommt.
    Darauf, ob ein Mensch überhaupt bereit ist, seinen eigenen Lebenswandel zu reflektieren.

    Wer sich beim Thema Klimawandel darauf zurückziehen möchte, dass viele Prognosen und Rechnungen Modellcharakter haben und das Weltklima insgesamt als System noch nicht vollständig erforscht und verstanden wurde, wer auf die große, garantiert funktionierende und von allen Menschen dieser Welt, allen Staaten umgesetzte Maßnahme warten möchte, wird dies tun.
    Denn das ist nicht verboten und sehr bequem.


    ... Und wie willst du an die sturen Problemverweigerer rankommen? ...
    Mit staatlichen Verboten, Regularien und (Be-)Steuerungsmaßnahmen, wie es sich beim Umgang mit dem Menschen innewohnenden, aber gesamtgesellschaftlichen schädlichen Neigungen und Verhaltensweisen bewährt hat.

    Welche Maßnahmen genau ergriffen werden und wie die umzusetzen sind, das ist dann Gegenstand des politischen Wettbewerbs.
    Alles soweit gut in dem Bereich.


    ... Aber ernsthaft erfolgversprechend wären da nur globale politische Lösungen. Für rein detailbezogene individuelle Ansätze ist der Klimawandel schon viel zu weit fortgeschritten - auch wenn sie unverzichtbar sind und auf jeden Fall positiv beitragen können. ...
    Warum sollte man staatliche bzw. supranationale Verbesserungen und individuelle Verhaltensänderungen als einander ausschließend diskutieren?

    Ich habe weiter vorn mehrere, ganz praktische Vorschläge gemacht, wie jede/r von uns seinen CO2-Ausstoß verringern kann - wenn er/sie denn will.
    Am Beispiel "Unbenutzte Elektrogeräte im Standby-Modus" habe ich vorgerechnet, was damit erreichbar wäre.
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    Die eine, große staatliche oder supranationale Lösung wird es m. E. nicht geben oder sie wird viel zu spät kommen.
    Viele kleine Lösungen sind jetzt möglich und jede/r kann sofort mitmachen.
    Dabei kann man manchmal sogar Geld sparen oder effektiv etwas für seine Gesundheit tun.
    Was es braucht, ist auch hier die Koalition der Willigen und Fähigen.

    Aber wer nicht will, will eben nicht.
    Leute überzeugen zu wollen, die immer noch "einfach nicht an anthropogenen Klimawandel glauben" oder die existierenden Erklärungsmuster bezweifeln, ohne selbst plausible(re) Erklärungen anzubieten, ist sinnlos.
    Die kann man nicht erreichen, weil sie gar nicht erreicht werden wollen.

    Lohnen tut sich das Gespräch mit Leuten, die bezweifeln, dass individuelle Verhaltensänderungen (Konsum, Mobilität, Heizen etc.) etwas ändern, etwas "bringen".
    Lohnen tut sich, Ideen auszutauschen, was man individuell wie tun oder lassen kann, welche Verhaltensänderung welchen Effekt haben kann oder wird.

    Denn letztendlich ist individuelle Verhaltensänderung ja das, worum es geht.
    Den anthropogenen Klimawandel verursachen wir alle, jede/r Einzelne, jeden Tag, mit vielem, was wir tun oder unterlassen.
    Also können wir auch alle jeden Tag etwas tun bzw. unterlassen, um diesen Klimawandel abzumildern oder aufzuhalten.

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    AW: Der Klimawandel-Zahlen,Fakten,Dogmen, Ideologien - politische Antworten

    Zitat Zitat von flyingfish Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich: Bringt diese Diskussion irgendwem irgendwas? Es geht doch nur um Schuldzuweisungen, Hauptsache jemand anders ist dafür verantwortlich und wir können weitermachen wie bisher, müssen auf nichts verzichten.

    Stattdessen sollte jede von uns überlegen, was sie in ihrem Leben ändern kann und will, um mitzuhelfen, den Klimawandel aufzuhalten. Nur darüber reden hilft niemandem. ...
    Wenn sie Dir nichts bringt, ok (Hast Du den Thread insgesamt gelesen?).

    Andere bringt sie vielleicht auf genau diese Idee:
    Ich muss etwas ändern, damit sich etwas ändert oder überhaupt ändern kann.

  8. gesperrt

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    AW: Der Klimawandel-Zahlen,Fakten,Dogmen, Ideologien - politische Antworten

    Zitat Zitat von Septima Beitrag anzeigen
    Und wie willst du an die sturen Problemverweigerer rankommen?
    Das sind vermutlich alles Leute, die schlicht dringendere Probleme haben und sich nicht um allgemeine Weltprobleme ohne unmittelbare praktische Relevanz kümmern können


    Aber ernsthaft erfolgversprechend wären da nur globale politische Lösungen. Für rein detailbezogene individuelle Ansätze ist der Klimawandel schon viel zu weit fortgeschritten -
    Man kann immer und überall Oasen schaffen, und genau das soll man auch tun.

    Es gibt ja auch an vielen Orten der Welt reiche lokale Kulturen, das ist Wissen, auf das man zugreifen kann.

    Globale Regeln und Standards können auch sinnvoll sein, die braucht es auch. Fragt sich allerdings, wie man das vernünftig regelt. Nach dem Prinzip der Subsidiarität soll man Dinge ja immer in der kleinstmöglichen politischen Einheit lösen.

    Wie stellst du dir die Verwirklichung deiner Vorschläge vor? Staatlich verordnet restriktiv?
    Es gibt viele kreative Köpfe, die über solche Fragen nachdenken und allerlei Aktivität dabei entwickeln. Filme und Medien, politische Aktivitäten, an Diskussionen teilnehmen, natürlich die eigene Lebensweise als Experiment durchführen, urban gardening, upcycling und fablabs, und so weiter und so fort.

    Bio ging auch von den Konsumenten aus.

    gruss, barbara

  9. gesperrt

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    AW: Der Klimawandel-Zahlen,Fakten,Dogmen, Ideologien - politische Antworten

    Egal ob CO2 oder Stickstoffdioxidkonzentration (NO2), ob Plastikmüll bis zum Energiegipfel Wasser/Strom. Hier wird ein Milliardengeschäft auf den Weg gebracht und zahlen werden wir. Derzeit ist es im Verkehr der Diesel, ich Wette dass danach die Benziner dran sind.

    Ein Beispiel was Geschichte schreibt, 40 µg/m³ EU Grenzwerte - der Arbeitsplatzgrenzwert ist mit 950 µg/m³ ausgeschlagen! Quelle.: Umweltbundesamt

    Der Energie Umstieg, Strom aus erneuerbaren Quellen Wind/Solar etc. Dei Offshore Windpark und die Hersteller von Windkrafträdern in der Krise, ein Überfluss an Strom der teilweise an unsere Nachbarn billig abgegeben werden aber hier steigen die Verbraucherpreise.

    Wasser ebenso, die Gülle von der Massentierhaltung und Glyphosat ebenso Medikamentenrückstände im Grundwasser, schuld ist aber der heiße Sommer.

    Dann wird auf einmal von der Klimaforschung die Heißzeit ins spiel gebracht, aber die sollten schon wissen dass sich die Erde in einer Wärmephase innerhalb einer immer noch bestehenden Eiszeitphase befindet und dies nicht erst seit gestern. Da geht es nun darum das die Temperaturen unbedingt um 2 Grad gedrückt werden müssen bis 2050. Es gibt aber auch kritische Forscher, die Sonne ist der Motor des Klimas.

    Man könnte nun jahrelang debattieren und streiten, die Tatsache über dass Klima ist und bleibt aber ungewiss, und so lange wird kräftig verdient und Angst verbreitet.

    Schöne Festtage ...

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    AW: Der Klimawandel-Zahlen,Fakten,Dogmen, Ideologien - politische Antworten

    Zitat Zitat von Dorsenbella Beitrag anzeigen
    ...Ein Beispiel was Geschichte schreibt, 40 µg/m³ EU Grenzwerte - der Arbeitsplatzgrenzwert ist mit 950 µg/m³ ausgeschlagen! Quelle.: Umweltbundesamt ...
    Vielleicht solltest Du komplett lesen, was Du verlinkst:

    ...Arbeitsplatzgrenzwerte gelten nur für Arbeitende an Industriearbeitsplätzen und im Handwerk, bei denen aufgrund der Verwendung oder Erzeugung bestimmter Arbeitsstoffe eine erhöhte Stickstoffdioxid-Belastung zu erwarten ist. Stickstoffdioxid entsteht beispielsweise – bzw. wird verwendet – bei Schweißvorgängen, bei der Dynamit- und Nitrozelluloseherstellung oder bei der Benutzung von Dieselmotoren. Der Arbeitsplatzgrenzwert hat unter anderem einen anderen Zeit- und Personenbezug als der Grenzwert für die Außenluft: Der Wert gilt für gesunde Arbeitende an acht Stunden täglich und für maximal 40 Stunden in der Woche. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die berufsbedingt Schadstoffen ausgesetzt sind, erhalten zusätzlich eine arbeitsmedizinische Betreuung und befinden sich somit unter einer strengeren Beobachtung als die Allgemeinbevölkerung.

    Stickstoffdioxid in der Außenluft sind hingegen alle Menschen rund um die Uhr ausgesetzt, wenngleich die Konzentration je nach Aufenthaltsort schwanken kann. Gerade empfindliche Personen wie Kinder, Schwangere, alte Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen wie Asthma reagieren zum Teil wesentlich sensibler auf Umwelteinflüsse. Grundlage von Grenzwerten für Schadstoffe in der Außenluft sind deren langfristige, über Jahrzehnte hinweg in Studien beobachtete gesundheitliche Auswirkungen auf die jeweils untersuchten Bevölkerungsgruppen. ...


    Ich erkenne da jedenfalls erhebliche Einschränkungen zu Deiner Pauschalaussage.

    Wobei es also wem darum geht, möglichst viel zu verdienen, erschließt sich wohl jedem denkenden Menschen von selbst.

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