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  1. Avatar von Lukulla
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    AW: Die AfD - 3. Strang

    Zitat Zitat von kaffeesahne Beitrag anzeigen
    Das finde ich wirklich schäbig.
    Du hast da etwas nicht verstanden. Die Rückführung nicht mehr benötigter Arbeiter war Bestandteil der Verträge zwischen den Ländern. Jeder konnte da nur gewinnen, das Land, welches Arbeiter brauchte und das Land, welches eine hohe Arbeitslosenzahl hatte. Diejenigen die hier eine Zeit arbeiteten, kehrten in der Regel mit vollen Taschen zurück.
    Heute würde man sagen: eine WinWin Situation früher sagte man: pragmatische Politik zum Nutzen aller.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

  2. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Die AfD - 3. Strang

    Moderationshinweis

    KClO4 hat seinen Account gelöscht und kann auf eure Stellungnahmen zu seinen Beiträgen nicht mehr eingehen. Deswegen wäre es fair, wenn ihr das Thema "Rückführung von 'Gastarbeitern'" hier beenden würdet, zumal es sowieso off topic ist.

    Gruß,

    Analuisa
    Ich weiß noch, wie wir in Auschwitz in der Baracke saßen und uns überlegt haben,was wir den Deutschen antun würden. [...] es waren die schlimmsten Dinge, über die wir nachdachten. Aber dann sagten wir uns: Wenn wir das täten, dann wären wir genauso schlimm wie sie.
    Ruth Webber, geb. Rut Muszkies, zum Zeitpunkt ihrer Befreiung 9 Jahre alt


    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

  3. Avatar von Zwekke
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    AW: Die AfD - 3. Strang

    Wenig überraschend musste Meuthen mit seinem Vorschlag, dass die AfD sich von Rechtsextremen und Rechtsradikalen trennen solle, auf Druck des Bundesvorstands zurückrudern. Vergleiche mit Lucke drängen sich auf, und es bleibt abzuwarten, ob Meuthen Konsequenzen ziehen wird, oder ob er nur noch die Zeit absitzt, bis er keine Diäten mehr als EU-Abgeordneter kriegt.

    Uwe Junge, Fraktionsvorsitzender in Rheinland-Pfalz und nicht gerade als Höcke-Fan bekannt, ist schneller und hat angekündigt, dass er sich u. a. aus "gesundheitlichen Gründen" aus der politischen Arbeit für die AfD verabschiedet. Quelle.

    Meine persönliche Kristallkugel meint, dass es nicht mehr allzu lange dauern dürfte, bis die Partei im Westen in der Bedeutungslosigkeit versinkt, und die Landesverbände im Osten mangels erkennbar zielführender Parlamentsarbeit ein paar Jahre länger dafür brauchen werden. Und ja, Wunschdenken spielt bei dieser "Prognose" natürlich auch eine Rolle.
    Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem Redakteur dieses Blattes freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muß so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz grade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.
    Max Goldt im Jahr 2001 über BILD


  4. Registriert seit
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    AW: Die AfD - 3. Strang

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Meine persönliche Kristallkugel meint, dass es nicht mehr allzu lange dauern dürfte, bis die Partei im Westen in der Bedeutungslosigkeit versinkt, und die Landesverbände im Osten mangels erkennbar zielführender Parlamentsarbeit ein paar Jahre länger dafür brauchen werden. Und ja, Wunschdenken spielt bei dieser "Prognose" natürlich auch eine Rolle.
    Gut möglich. Meine persönliche Kristallkugel hält aber auch das Wieder-Aufleben eines anderen ursprünglichen AfD-Themas für nicht ausgeschlossen: Der Euro. Zur Erinnerung: Diese Partei wurde u. a. nur wegen der Euro-Kritik erst vor wenigen Jahren gegründet. Die EU-Migrationskrise - und der deutsche Umgang damit a la Merkel in 2015 - waren der entscheidende Schub für die AfD in den letzten Jahren. Nun könnte u. U. das Ursprungsthema wieder zurückkehren.

    Wer weiß, was der EU, der Eurozone und der ECB jetzt im Kontext mit der Corona-Krise zu dem Thema noch so alles einfällt: Noch länger und noch tiefere Negativzinsen ? Weiteres Zurückdrängung des Bargeldes ? Höhere Steuern und/oder Vermögensabgaben ? Kapitalverkehrskontrollen ? Einschränkung oder Verbot des privaten Goldbesitzes ? Einschränkung oder Verbot fremde Sorten zu besitzen wie Dollar oder Schweizer Franken ? Oder gar Eurobonds sprich die vertragswidrige Haftung für die Schulden andere Länder ?

    Keine Ahnung. Ausgeschlossen ist es nach meinem Dafürhalten jedenfalls nicht, daß die fehlkonstruierte Einheitswährung wieder mehr zum Thema wird. Das könnte dann u. U. der AfD zuspielen - so wie Umweltthemen ja tendenziell bei den Grünen einzahlen.

    Wie ich hier schon mehrfach schrieb: Die Eurokrise war ja keine Sekunde vorbei, sie wurde nur von anderen Mega-Ereignissen überlagert (wie Migrationskrise, Brexit etc.) und von der ECB mit der Verklappung von aus dem Nix geschaffenen Billionen und Zinsplanwirtschaft "unter der Decke" gehalten. Dabei wurde ganz Länder der Eurozone dauerhaft vom Markt "abgeschirmt".

    Ob sich also die AfD wirklich komplett auflöst scheint mir derzeit noch nicht ganz sicher.
    Geändert von kurant (07.04.2020 um 16:17 Uhr)


  5. Registriert seit
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    AW: Die AfD - 3. Strang

    ich sehe die AFD auch keinesfalls in der Versenkung verschwinden.

    Klar, im Moment ist es ruhig um sie geworden (außer hier im Forum, wo sie wohl offensichtlich immer noch interessanter, als jede andere Partei ist), es ist jedoch genauso ruhig um die anderen Oppositionsparteien geworden. Logischerweise. Die Regierungsparteien sind schließlich am Zug, wie sie diese Corona Krise handhaben. Das ist schlichtweg deren Job und nicht der Job der AFD.

    Natürlich halte ich es für vorstellbar, dass sie stärker denn je werden, spätestens wenn klar ist, welchen Preis die Bürger nach Corona zu zahlen haben- und das für lange, lange Zeit.

    Das Flüchtlingsthema war nie das einzige Thema der AFD, das wurde nur immer und immer wieder gebetsmühlenartig von den vielen Gegnern wiederholt.

    Ich bin gespannt.
    Gruß Leni


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    AW: Die AfD - 3. Strang

    Zitat Zitat von -leni- Beitrag anzeigen
    Das Flüchtlingsthema war nie das einzige Thema der AFD, das wurde nur immer und immer wieder gebetsmühlenartig von den vielen Gegnern wiederholt.

    Ich bin gespannt.
    Das ist korrekt. Im Programm der AfD findet sich recht viel auch zu anderen Themen außer dem Flüchtlingsthema wie der EU, dem Euro, der Wirtschaftspolitik, einem Zuwanderungsgesetz usw. usw.

    Gespannt bin ich auch. Die von @Zwekke beschriebene "Prognose" ("Versinken in der Bedeutungslosigkeit") halte ich jedenfalls für keinen Automatismus. Dazu reicht ein einziger Blick auf den Euro und den Zustand der Eurozone. Und die Euro- und EU-kritische Haltung war Gründungsmotiv der AfD. Diese Gründung ist ja erst wenige Jahre her (nach meiner Erinnerung war das erst in 2013).

    Auch die Unterscheidung von @Zwekke in Ost und West ("im Westen in der Bedeutungslosigkeit verschwindet") teile ich nur bedingt. Im Osten hat lediglich die Flüchtlingskrise das Euro-Thema erst überlagert dann ganz verdrängt. Das könnte sich wieder ändern. Einen Satz, den ich in Ostdeutschland oft gehört habe: Wir wollten endlich stabiles und solides Geld wie die Deutsche Mark - was haben wir jetzt bekommen ? Den zinslosen Euro, den man noch dazu ständig retten muß" …

    Den immer noch etwas wohlhabenderen Westen und seine BürgerInnen dagegen könnten weitere - noch dazu vertragswidrige - Schritte der EU in eine Transfer-, Schulden- und Haftungsunion (er)schrecken.


  7. Registriert seit
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    AW: Die AfD - 3. Strang

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Den immer noch etwas wohlhabenderen Westen und seine BürgerInnen dagegen könnten weitere - noch dazu vertragswidrige - Schritte der EU in eine Transfer-, Schulden- und Haftungsunion (er)schrecken.
    Richtig! Egal, wie das Kind am Ende genannt wird, so doof sind nicht mal die AFD WählerInnen (und die sind ja anscheinend so einfach gestrickt, heißt es doch immer ) dass sie keine nett verpackten Euro-Corona-Bonds erkennen würden.
    Gruß Leni

  8. Avatar von Zwekke
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    AW: Die AfD - 3. Strang

    Zitat Zitat von -leni- Beitrag anzeigen
    Klar, im Moment ist es ruhig um sie geworden (außer hier im Forum, wo sie wohl offensichtlich immer noch interessanter, als jede andere Partei ist), es ist jedoch genauso ruhig um die anderen Oppositionsparteien geworden. Logischerweise. Die Regierungsparteien sind schließlich am Zug, wie sie diese Corona Krise handhaben. Das ist schlichtweg deren Job und nicht der Job der AFD.
    Das wäre mir aber ganz neu, dass die AfD Überlegungen darüber anstellt, was ihr Job ist, und was nicht, wo also die Zuständigkeiten der Mandatsträger/innen liegen. Wenn sie in Kreis- und Landtagen ständig irgendwelche Anfragen stellen, die in die Aufgabenbereiche der Länder und/oder des Bundes fallen, ist das den Funktionär/innen doch auch piepegal.
    ...
    Das Flüchtlingsthema war nie das einzige Thema der AFD, das wurde nur immer und immer wieder gebetsmühlenartig von den vielen Gegnern wiederholt.
    ...
    Guck dir bitte mal die Hompages und facebook-Seiten der AfD-Landes- und Kreisverbände an, dann wirst du sehr schnell sehen, dass diese Behauptung falsch ist. Auf allen Ebenen äußern sich AfD-Vertreter/innen und Befürworter/innen deutlich häufiger über die angeblichen Gefahren für "unser geliebtes Vaterland" durch Flüchtlinge, gerne in Kombination mit Rassismus und Islamfeindlichkeit, als über jedes andere Thema.
    Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem Redakteur dieses Blattes freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muß so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz grade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.
    Max Goldt im Jahr 2001 über BILD


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    AW: Die AfD - 3. Strang

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Guck dir bitte mal die Hompages und facebook-Seiten der AfD-Landes- und Kreisverbände an, dann wirst du sehr schnell sehen, dass diese Behauptung falsch ist. Auf allen Ebenen äußern sich AfD-Vertreter/innen und Befürworter/innen deutlich häufiger über die angeblichen Gefahren für "unser geliebtes Vaterland" durch Flüchtlinge, gerne in Kombination mit Rassismus und Islamfeindlichkeit, als über jedes andere Thema.
    Was aber - wenn es denn so überhaupt stimmt - keinerlei Aussagekraft zu einem eventuellen Wiederaufleben des Ursprungs- und Gründungsthemas der AfD und ihrer EU- und insbesondere Eurokritik hat. Wie schon gesagt: Diese Thema war de facto niemals weg und keine der Ursachen für die Eurokrise sind gelöst - die Eurokrise wurde nur durch andere Themen überlagert (wie eben die Flüchtlingskrise und den Brexit). Und von der ECB - mit teilweise vertragswidrigen Aktionen - übertüncht. Nicht ganz auszuschließen also, daß dieses originäre AfD-Thema in absehbarer Zeit wieder an Präsenz gewinnt.


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    AW: Die AfD - 3. Strang

    Wenn jemandem das Euro Thema so am Herzen läge, ohne rassistische, faschistische und frauenfeindliche Agenda,
    dann hätte derjenige ja eine Partei dazu aufmachen können.

    Ist aber nicht. Also erzählt keinen vom Pferd.
    Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu!


    Andra tutto bene!

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