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  1. Inaktiver User

    AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?

    Zitat Zitat von Duffeline Beitrag anzeigen
    .................. und mit Belegen......... Danke.
    [editiert]

    Zitat Zitat von Duffeline Beitrag anzeigen
    Ist der Grund darin zu finden, dass die AfD so zugelegt hat?
    Schätzungsweise wohl eher nicht.
    Geändert von Analuisa (02.10.2018 um 14:28 Uhr) Grund: AGB §14.1

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    AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    @drafty

    Die Idee wegen der Flüchtlingskrise die Steuern zu erhöhen, hatte schon in 2015 z. B. die damalige Juso-Chefin Johanna Uekermann und hat dies auch in Interviews gesagt. Sie wurde dann allerdings von der eigenen Partei zurückgepfiffen …
    Die Idee war und ist der SPD sicher nicht fremd, sie wollte wohl nur nicht, dass es so offen ausgesprochen wird.
    Nein Ma'am, es ist nicht das Kleid, das sie fett aussehen läßt; es ist das Fett, das sie fett aussehen läßt. (Al Bundy)

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    AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht nur das, im Ausland ist man der Meinung, dass Deutschland nicht mehr sicher ist. Deshalb uninteressant für ausländische Fachkräfte.
    Die wahren Gründe, warum Deutschland nicht mehr so beliebt ist bei ausländischen Fachkräften liegen ganz woanders, als du glaubst:

    18.000 sogenannte „Expats“, also Menschen, die im Ausland leben und arbeiten, wurden im Rahmen der Studie zu Faktoren wie Lebensqualität, Arbeitswelt und Eingewöhnung im Gastland befragt. Besonders beim letzten Punkt schneidet Deutschland extrem schlecht ab und wird nur noch von Saudi-Arabien und Kuweit getoppt.

    Demnach hat einer von drei Expats Schwierigkeiten, sich an die deutsche Kultur zu gewöhnen, mehr als der Hälfte fällt es schwer, einheimische Freunde zu finden und fast zwei Drittel hadern mit der Sprache. Zudem beschreiben nur 51 Prozent der Befragten die Haltung der einheimischen Bevölkerung gegenüber ausländischen Bürgern als freundlich. Ein kanadischer Teilnehmer beklagt sich über „das fehlende Verständnis für eine multikulturelle Gesellschaft“, ein Amerikaner geht noch weiter: Deutschland sei „ein sehr kaltes und sozial isolierendes Land“. Auch beim Thema digitale Infrastruktur schneidet Deutschland nicht gut ab. Maßgeblich hierfür sei das Fehlen von Anschlüssen mit hoher Internetgeschwindigkeit – hier erzielt Deutschland genauso schlechte Ergebnisse wie Südafrika oder die Türkei – und die Unbeliebtheit des bargeldlosen Zahlens.
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

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    AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Die wahren Gründe, warum Deutschland nicht mehr so beliebt ist bei ausländischen Fachkräften liegen ganz woanders, als du glaubst:...
    Erstaunlich eigentlich. Immerhin sind AfD, Pegida und Co. nicht "das Volk", sondern nur ein Minderheit unter 20%, die eigentlich nichts zu melden hat. Da herrscht doch sonst immer Einigkeit. Da frage ich mich aber, wo nun die Bereitschaft der anderen 80% ist, den Zuzüglern Freundschaft und Geborgenheit zu geben. Soviel scheint da nicht geboten zu sein, wenn es um Eigeninitiative geht und nicht nur um das Umverteilen von Geldern aus der Gemeinschaftskasse.
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    AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?

    Zitat Zitat von drafty Beitrag anzeigen
    Erstaunlich eigentlich. Immerhin sind AfD, Pegida und Co. nicht "das Volk", sondern nur ein Minderheit unter 20%, die eigentlich nichts zu melden hat. Da herrscht doch sonst immer Einigkeit.
    Also von meiner Seite aus herrscht da keinesfalls Einigkeit; aus meiner Sicht ist bspw. die Fremdenfeindlichkeit - oder sagen wir mal - die Abneigung gegenüber Ausländern, in Deutschland relativ stark ausgeprägt, und das war m.E. auch schon immer so.
    Insofern wäre das Wählerpotential der afd sogar noch deutlich höher als knapp 20% - doch nicht jeder, der mit Ausländern nicht so gut kann oder nicht so gut will, lässt sich deshalb dazu hinreißen, die afd zu wählen.

    Hier noch mal Auszüge aus einem Stern-Artikel, warum sich Fachkräfte aus dem Ausland nicht mehr so wohlfühlen in Deutschland:

    Die 1700 Teilnehmer aus Deutschland stellen ihrem Gastgeberland vor allem in einer Kategorie ein verheerendes Zeugnis aus: "Ease of settling in", also wie leicht es fällt, sich in der neuen Heimat einzugewöhnen. Hier liegt Deutschland auf Platz 66 von 68 - ein Sturz um zehn Plätze. Nur in den Golfstaaten Kuwait und Saudi-Arabien ist es aus Sicht der Befragten noch schwieriger, sich zu integrieren.

    Dass die Deutschen allgemein nicht als die freundlichsten Menschen gelten, wurde bereits in früheren Umfragen deutlich. Besonders negativ stößt den Befragten der aktuellen Studie allerdings die Einstellung gegenüber Fremden auf: Nur 13 Prozent sagen, die Deutschen seien sehr freundlich gegenüber Ausländern - ein äußerst schwacher Wert. Der Durchschnittswert aller Länder liegt mit 28 Prozent mehr als doppelt so hoch. Zudem erklärt mehr als jeder Zweite, es sei hierzulande schwer, einheimische Freunde zu finden. Ein US-Amerikaner bezeichnet Deutschland als "sehr kaltes und sozial isolierendes Land". Ein Kanadier beklagt das "fehlende Verständnis für die Vorteile einer multikulturellen Gesellschaft".

    Die Befragung fand übrigens vor den Vorfällen von Chemnitz statt. Doch auch so dürfte der verschärfte Ton in der Flüchtlingsdebatte zu den schlechten Werten in der Studie beigetragen haben. "In den letzten zwei Jahren wurde viel öffentlich über Migration diskutiert und das kriegen unsere Befragten natürlich mit", sagt Internations-Chef Malte Zeeck dem "Manager Magazin". Nach den Ausschreitungen von Chemnitz hatten sich zahlreiche Wirtschaftsvertreter besorgt über die Folgen für das Image Deutschlands in der Welt geäußert. Der Chef der IHK Chemnitz, Hans-Joachim Wunderlich, sagte: "Das Bild, das jetzt von unserer Stadt weltweit gezeichnet wird, droht auch unsere Anwerbeversuche von Arbeitskräften im In- und Ausland zunichte zu machen."
    Geändert von VanDyck (02.10.2018 um 15:31 Uhr) Grund: link repariert
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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    AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?

    Mein Partner ist ein Ausländer, der erst jetzt im Ruhestand - wegen mir - hier viel Zeit verbringt. Er wundert sich immer wieder über unser System. Seine Gründe, warum er nie in D arbeiten wollte:

    1. Gehälter zu niedrig
    2. Steuern zu hoch

    Mit 2. verbunden findet er, dass es hier einen völlig hypertrophierten öffentlichen Dienst gibt, der von Museen bis Zoos reicht und überall unkündbares Staatspersonal sitzt. Andererseits wundert er sich, dass der öffentliche Raum so verwahrlost ist "Sie nehmen euch Steuern ab wie wahnsinnig, und dann schaffen sie es nicht mal, die Plätze und Parkanlagen sauber zu halten? Was machen die denn mit dem ganzen Geld?"

    In seinem Sportverein ist er gut integriert und seinen für hiesige Ohren netten Akzent mag man, glaube ich, gerne. Allerdings kommt er aus einem Land, in das Deutsche gerne auswandern und sieht, sofern er nicht den Mund aufmacht, eher "biodeutsch" aus. Hilft im Verein, in dem es durchaus bekennende AfD-Wähler hat, würde ich mal meinen.

  7. Inaktiver User

    AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen
    Mir ringelt es jedes mal die Fußnägel nach oben, wenn ich das verächtlich-selbstgerechte "besorgte Bürger" lese/höre.

    Echt wahr.
    War damit ich gemeint, weil du mich zitiert hattest? Den Begriff habe ich nicht erfunden, das musst du dann den „besorgten Bürgern“ selber sagen. Die haben den für sich benutzt, immer im Sinne von „ich/wir sind doch nur besorgte Bürger und nicht XYZ“. Für mich ist der Begriff nun verdorben, genauso wie das ehemals schöne „wir sind das Volk“ von den gleichen Leuten für ihre Ziele benutzt und verdorben wurde. Wie gesagt, für mich und meine Ohren.

  8. Inaktiver User

    AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?

    Zitat Zitat von Unayza Beitrag anzeigen
    1. Gehälter zu niedrig
    2. Steuern zu hoch

    Mit 2. verbunden findet er, dass es hier einen völlig hypertrophierten öffentlichen Dienst gibt, der von Museen bis Zoos reicht und überall unkündbares Staatspersonal sitzt. Andererseits wundert er sich, dass der öffentliche Raum so verwahrlost ist "Sie nehmen euch Steuern ab wie wahnsinnig, und dann schaffen sie es nicht mal, die Plätze und Parkanlagen sauber zu halten? Was machen die denn mit dem ganzen Geld?"
    .
    Genau das sehe ich auch im Vergleich zum Ausland. Sinn macht es in Deutschland zu sein ,wenn man aus Ländern kommt mit Studiengebühren und 4 Kinder hat ,die alle studieren wollen.
    Aber das sind jetzt auch nicht so viele.In den meisten Ländern zahlt man wesentlich weniger Steuern und hat durchaus auch mehr Service als in Deutschland.Deutsch ist auch nicht die einfachste Sprache und internationale Plätze die das Gesamtpaket bieten ,werden deutlich attraktiver verbucht. Da kümmern sich die Einwohner auch nicht unbedingt mehr ,aber die ExpatCommunity ist einfach größer und man kann mit Englisch einfach ganz normal leben.

  9. Inaktiver User

    AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Also von meiner Seite aus herrscht da keinesfalls Einigkeit; aus meiner Sicht ist bspw. die Fremdenfeindlichkeit - oder sagen wir mal - die Abneigung gegenüber Ausländern, in Deutschland relativ stark ausgeprägt, und das war m.E. auch schon immer so.
    Insofern wäre das Wählerpotential der afd sogar noch deutlich höher als knapp 20% - doch nicht jeder, der mit Ausländern nicht so gut kann oder nicht so gut will, lässt sich deshalb dazu hinreißen, die afd zu wählen.
    Interessant wir sind gerade zu einem gegenteiligen Schluss in meiner Reallifemittagsdiskussion gekommen. Es ist doch anderswo nicht anders. Es gibt überall in jedem Land Menschen ,die Vorbehalte gegen Ausländer haben.
    Meist ist es Unkenntnis oder Angst oder einfach Antipathie von bestimmten Strukturen bzw. auch Kultur kann einem unangenehm sein.
    Das finde ich normal ,schlimm wird es erst ,wenn man diese zeigt und äussert.
    Gerade hier in Berlin ist das seit 50 Jahren völlig normal mit Menschen aus anderen Ländern zusammenzuleben . Da hätte ja jeder viel zu tun Vorbehalte zu pflegen. Zumal ich kaum noch Deutsche kenne,wird dann bei Anderen auch nicht anders sein ?

  10. Inaktiver User

    AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    ...
    Die Befragung fand übrigens vor den Vorfällen von Chemnitz statt. Doch auch so dürfte der verschärfte Ton in der Flüchtlingsdebatte zu den schlechten Werten in der Studie beigetragen haben. "In den letzten zwei Jahren wurde viel öffentlich über Migration diskutiert und das kriegen unsere Befragten natürlich mit", sagt Internations-Chef Malte Zeeck dem "Manager Magazin". Nach den Ausschreitungen von Chemnitz hatten sich zahlreiche Wirtschaftsvertreter besorgt über die Folgen für das Image Deutschlands in der Welt geäußert. Der Chef der IHK Chemnitz, Hans-Joachim Wunderlich, sagte: "Das Bild, das jetzt von unserer Stadt weltweit gezeichnet wird, droht auch unsere Anwerbeversuche von Arbeitskräften im In- und Ausland zunichte zu machen."[/COLOR]
    Das wundert mich nicht. Wir haben schon vor einiger Zeit mal eine recht große europäische Konferenz wieder abgesagt, die in Dresden und Umgebung stattfinden sollte, weil es den Verantwortlichen nicht sicher genug erschien. Es sollten Menschen aus dem europäischen Ausland kommen und die hatten alle große Bedenken. Wir sind sicher nicht die Einzigen, für die das schon seit Jahren nicht mehr in Frage kommt, in Sachsen eine große Konferenz abzuhalten. Da tun mir die Verantwortlichen dort auch leid, keine Frage. Die versuchen, für ihre Region was auf die Beine zu stellen, aber mit dem Image einer ausländerfeindlichen Stadt sind die Möglichkeiten schon sehr begrenzt.

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