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25.09.2018, 13:39
AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?
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25.09.2018, 13:39Inaktiver User
AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?
Ich glaube, das siehst Du arg optimistisch bzw. nur aus Deinem Blickwinkel. Genug Leute leben noch ein sehr verstaubtes und konservatives Modell. Wie viele Frauen gehen nur Teilzeit arbeiten, und oft auch nur, weil sie es müssen, nicht, weil sie sich ihre wirtschaftliche Selbstständigkeit wenigstens teilweise erhalten wollen ?
Was für ein Krampf war es erst vor kurzem noch, die Schwulenehe durchzudrücken ? Und immer noch werden Adoptionen durch Schwule behindert, weil man denen insgeheim Pädophilie unterstellt.
Mindestens die Hälfte der Bevölkerung ist stockkonservativ.
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25.09.2018, 13:41
AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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25.09.2018, 13:42
AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?
Wer sind denn "viele Bürger"? Aus meiner Sicht gibt es überhaupt keine relevanten Daten über die sehr differenzerten Wünsche von Bürgern. Sollte die AfD tatsächlich mehr Macht gewinnen - was ich mir nicht wünsche speziell im Hinblick daruf, dass sie eben dieses sehr spezielle Feindbild haben - müsste sie sich selbst erstmal mit ihren Zielen auseinandersetzen und das würde bedeuten, dass die sich sehr schnell genauso ausdifferenzieren würden wie in anderen Parteien. Einen gemeinsamen Feind zu haben reicht dann nämlich nicht mehr.
Ich würde es bevorzugen, wenn wir eine Minderheitsregierung hätten und die sich in einzelnen Sachfragen wechselnde Partner suchen müssten. Es nervt nur noch, dass es einfach nicht um die wahren Probleme geht - und nein, das sind nicht Migranten.Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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25.09.2018, 13:51
AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?
Ich weiss nicht, doch was man nicht besonders gut regieren kann und für alle zur Zufriedenheit entscheiden kann, damit befasst man sich dann einfach weniger als Bürger auch weil der Zugang dazu komplex bleibt. Dafür gibt es viele Gründe.
Das Nationaldenken (nicht ausgehend von Radikalem Denken) hat für alle anderen Länder eine andere gemäßigtere Bedeutung,und ist anerkannter , als für und in D., ist ein Problem für D. Besser ist es dass Problembereiche in D ebenso bewertet werden sollten, wie in der Problematik der anderen EU-Länder. So viel zu nationalem- Interessen-Denken. Das müsste jetzt auch mal entscheidend sein.Geändert von Akzent (25.09.2018 um 14:00 Uhr)
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25.09.2018, 13:51
AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?
Für mich ist eine vielfältige Gesellschaft auch viel interessanter und ich dachte ursprünglich wirklich, dass das echter gesellschaftlicher Konsens wäre. Aber seit Pegida und den Diskussionen - auch hier in der Bricom - habe ich feststellen müssen, dass das eben nicht ein Wert an sich für alle Menschen ist.

Und das anzuerkennen und stehen lassen zu können muss man eben auch lernen.
Ich glaube auch nicht, dass es gleich eine Rolle rückwärts sein wird, aber mal innehalten und konsolidieren und auch die durchaus berechtigten Kritikpunkte anzunehmen und neu zu verhandeln sollte doch drin sein, oder?Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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25.09.2018, 13:51Inaktiver User
AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?
Ich meine damit die AfD-Wähler + X, also ein gewisses Wählerpotential welches der AfD noch zufallen könnte. Keine Ahnung wie hoch das ist und wie es sich entwickelt bis zur nächsten BTW.
Was ich selbst in einigen RL-Diskussionen und auch hier im Forum wahrnehme:
der rechtslastige Teil der AfD (programmatisch und personell), der über das Konservative hinausgeht und auch von der Führungsspitze vertreten, unterstützt oder geduldet wird (siehe: Gauland -> Höcke) wird von den Wählern ignoriert, verharmlost oder in Kauf genommen. Schlimmstenfalls: geteilt.
Was diese Führungsspitze wiederum in ihrem Reden & Tun bestätigt....
Daraus schließe ich dass es Prioritäten gibt und was man bereit ist in Kauf zu nehmen.
Das führt dann tatsächlich zu meiner persönliche Befürchtung, ich kann das auch nicht belegen.
Also, was wäre wenn die AfD reale Macht bekäme: Merkel wäre sofort weg, aber das wäre nicht alles und der Preis dafür könnte hoch sein (mein Verweis auf Polen).
Es wurde danach gefragt, ich habe geantwortet.Geändert von Inaktiver User (25.09.2018 um 13:59 Uhr)
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25.09.2018, 14:08
AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?
Na ja, die AfD müsste schon über 50 % bekommen um wirklich einen Kanzler/Kanzlerin zu stellen, ansonsten würde das doch immer allenfalls auf eine Minderheitsregierung hinauslaufen, oder habe ich da einen Denkfehler?
Offensichtlich gibt es für rechte Wähler keine Alternative jenseits der CDU, außer eben der AfD. Und das scheint nunmal wirklich ein Problem für diese Wähler zu sein. Macht- und Alternativlosigkeit können sich sehr frustrierend anfühlen.Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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25.09.2018, 14:42Inaktiver User
AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?
Ich finde, die FDP kann eine echte Alternative sein!
Ich fand es damals sehr gut, dass sie sich damals von dem faulen Versuch der Regierungsbildung abgewandt haben und Charakter gezeigt haben, im Gegenzug zur SPD.
Die AFD müsste sich mehr zur Mitte bewegen, dann hätte sie jede Menge Koalitionspartner!
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25.09.2018, 14:43Inaktiver User
AW: AfD nun bei 18% und zweitstaerkste Kraft. Was ist los mit Deutschland?
@sprachlos
Ich schieb nicht von dem Ziel dass die AfD einen Kanzler/Kanzlerin stellt - sondern vom Ziel: "Merkel muß weg".
Letzteres liesse sich sogar über Bündnisse/Absprachen jenseits einer Koalition erreichen.
Angenommen, die AfD käme auf 25% - dann müssten ja andere Parteien weiter signifikant verlieren.
Das schafft ganz neue Verhältnisse und genau das ist ja gewollt, so verstehe ich die Intention von AfD-Wählern und sogar von vielen, die die AfD selbst nicht wählen würden.
Wieso sollten diese "neuen Verhältnisse" besser sein? Ist "anders" das neue "besser"?
Für meine Einschätzung war z.B. die CSU einfach zu früh dran mit ihrer Annäherung an die AfD-Potentiale in den eigenen Reihen (die sie wieder zurück gefahren hat), getrieben vom Erfolgsdruck zur LTW.
Wer weiß, was da noch kommt?



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