Ganz allgemein: Das nach unten orientieren sollte niemandes Maßstab sein. Orientieren muß man sich zum Besseren hin, nicht zu "irgendwas, weil andere das ja auch machen". Das ist einfach nicht das richtige Kriterium, dieses "woanders aber auch". Das Kriterium muß sein, was ist richtig, was ist gut, was ist sogar besser etc.
Hat man bei anderen erkannt, daß sie etwas gut machen, sogar besser als man selbst etc., dann kann man sich an diesen anderen orientieren. Aber nur weil es andere sind, die etwas machen, ist das kein Kriterium zum Nachmachen. Es muß schon der Inhalt bewertet werden.
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03.09.2018, 21:52Inaktiver User
AW: Organentnahme jetzt selbstverständlich?
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03.09.2018, 22:00Inaktiver User
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03.09.2018, 22:01Inaktiver User
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03.09.2018, 22:05
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03.09.2018, 22:07
AW: Organentnahme jetzt selbstverständlich?
Bevor die Moderation den wertvollen Strang schließen muss, lasse lieber weitere Kommentare und den anderen Zeit zum Nachdenken. Danke!
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03.09.2018, 22:16
AW: Organentnahme jetzt selbstverständlich?
Das bisherige Verfahren ist nur anders, aber nicht besser.
Und: wer spendewillig ist, kommt nicht immer in Betracht. Aus Gründen, die er vielleicht nicht kennt.
Das ist ja nicht so einfach wie bei einem Pfund Mehl....wenn mir 80 Prozent der Nachbarn ein Pfund leihen würden und 35 Prozent schon mit der Tüte in der Hand da stehen, habe ich kein Problem.
Zum einen müssen viele Merkmale passen, deutlich mehr als z.b bei einer Bluttransfusion. Dann können viele junge, sich gesund fühlende Menschen ausgeschlossen werden, weil sie Veränderungen an den Organen haben, von denen sie nichts wissen. Leichte Klappenschäden durch Infektionen z
B. oder beginnende Nierenstenosen. Die machen anfangs keine Beschwerden, ausser leichtem Bluthochdruck. Ab einem gewissen Alter wird da mit Blutdrucksenkern gearbeitet.
Ich habe durch meinen Autounfall vor 30 Jahren diverse innere Verletzungen gehabt, die offensichtlich folgenlos ausgeheilt sind.
Es kann aber sein, dass es Schäden gibt, die das Organ unbrauchbar machen.findet man erst bei der Untersuchung auf Spendereignung heraus.
Wer an Krebs erkrankt war, fällt oft raus.
Du siehst- nur die eigentlich hohe Spenderbereitschaft reicht nicht aus. Es gibt unter den 80 Prozent eine Hohe Quote an Ausfällen.
Und was die Sache in Österreich angeht:
Ich bin Deutsche, kenne mich in Österreich nicht aus. Ich weiß aber, dass in Österreich etliche Blutbanken von Unternehmen wie Austrotransplant etc betrieben werden.
Es ist bei schweren Unfällen nicht selten, dass Blutkonserven vor Ort benötigt werden.
In Deutschland kommt dann ein Blaulichtfahrzeug, in aller Regel vom DRK, und bringt sie.
Es wird in Österreich vergleichbar sein- wenn dann irgendwas mit "trans" oder gar transplant auf dem Fahrzeug steht, kann es durchaus zu solchen Mißverstandnissen kommen.
Die Organvergabe läuft in Ö genauso wie in D- über Eurotransplant.
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03.09.2018, 22:21
AW: Organentnahme jetzt selbstverständlich?
Moderation
Ich schließe hier temporär ab, da der Umgangston trotz einer entsprechenden Bitte meinerseits immer noch nicht der Netiquette entspricht. Wenn die erforderlichen Moderationsmaßnahmen abgeschlossen sind, werden wir wieder öffnen.
Während der Schließzeit ist es nicht erlaubt, einen weiteren Thread zum gleichen Thema zu eröffnen oder das Thema in andere Stränge zu tragen.
AnaluisaModeration in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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05.09.2018, 14:04
AW: Organentnahme jetzt selbstverständlich?
Info der Moderation:
Das Community-Team hat entschieden, diesen Strang geschlossen zu lassen, da es einen etwa zur gleichen Zeit eröffneten Strang (ursprünglich im Fassunglosen, jetzt) im Allgemeinen Forum gibt, der sich demselben Thema widmet. Bei Interesse an dem Thema kann dort weiter diskutiert werden.
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