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    AW: Migration, Flucht, Asyl 5.ter Thread

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bezweifle das.
    Ich meine, was hier und anderswo in Europa mit ihnen los ist, das bleibt doch kein Geheimnis in den Heimatländern.
    Fast alle haben Verbindungen in die Heimat. Dort bleibt es auch kein Familiengeheimnis, wie es den Leuten in Europa geht, ob sie eine Arbeit haben, unter welchen Bedingungen sie leben etc.
    Es ist bekannt ,dass das leider aus vielerlei Gründen nicht bekannt ist.
    Natürlich wird glorifiziert, denn es käme einem persönlichen Versagen, gleich sich und auch den Daheimgebliebenen eingestehen zu müssen, dass Europa keineswegs das geprisene "Paradies" darstellt.
    Wenn nun ausgerechnet einer da nicht klarkommt, dann müsse es an der Person liegen, so wird dort gedacht.
    Übrigens kann man das auch selbst an türkischen Gastarbeiterfamilien noch beobachten, die wenn sie nach Hause fliegen, vollbepackt und sehr zurechtgemacht nach Hause fliegen. Man hat es dort in der Fremde zu was gebracht. Das muss man ausstrahlen, wenn man zurückkommt.
    Insofern sind es gerade die Migranten selbst nicht, die da unbedingt die Realität transportieren wollen.

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    AW: Migration, Flucht, Asyl 5.ter Thread

    Zitat Zitat von Belllatrix Beitrag anzeigen
    Berliner Senatorin (Linke) möchte, dass im Öffentlichen Dienst der Stadt 35 % der Stellen mit Personen besetzt werden die einen Migrationshintergrund haben, dazu gehörenn auch die Justiz und die Gerichte. Andere Parteien sind gegen eine Quote.

    Quelle
    unter anderem
    Wird spannend ...
    ... wie das Vorhaben z.B. mit Art. 33 Absatz 2 des GG in Einklang zu bringen sein soll:

    "(2) Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte."

    Oder auch Art. 3 Absatz 3 des GG:

    "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden..."
    Frischhaltebeutel bleiben länger frisch, wenn man sie in Frischhaltebeuteln aufbewahrt ...

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    AW: Migration, Flucht, Asyl 5.ter Thread

    Zitat Zitat von Elsa Beitrag anzeigen
    Wird spannend ...
    ... wie das Vorhaben z.B. mit Art. 33 Absatz 2 des GG in Einklang zu bringen sein soll:


    Oder auch Art. 3 Absatz 3 des GG:
    Stimmt .Sehr spannend.

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    AW: Migration, Flucht, Asyl 5.ter Thread

    Zitat Zitat von Elsa Beitrag anzeigen
    Wird spannend ...
    ... wie das Vorhaben z.B. mit Art. 33 Absatz 2 des GG in Einklang zu bringen sein soll:

    "(2) Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte."
    Mir erschließt sich nicht, was es mit dem Vorschlag aus Berlin zu tun hat, wenn festgelegt ist, dass beim Zugang zu öffentlichen Ämtern alle Deutschen gleichbehandelt werden müssen. Im übrigen haben 41 Prozent der Berliner/innen mit Migrationshintegrund die deutsche Staatsangehörigkeit (Quelle), die außer für EU-Bürger/innen Voraussetzung für eine Verbeamtung ist.
    Oder auch Art. 3 Absatz 3 des GG:

    "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden..."
    Bestimmungen, die die Benachteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund verhindern sollen, widersprechen dem doch nicht, im Gegenteil. Anders wäre es, wenn dadurch die Betroffenen, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil überrepräsentiert wären. Das ist aber bekanntlich ebensowenig der Fall, wie beispielsweise bei der Frauenquote, die auch nicht gegen das Grundgesetz verstößt.
    Gewaltsamkeit - bis hin zur psychischen Vernichtung des „Gegners“ – ist ein Wesenszug rechtsextremen Denkens und Handelns. Die fast mythologische Verehrung der Gewalt und der unerschütterliche Glaube an ihre konfliktlösende, „reinigende“ Kraft kennzeichnen die Gefährlichkeit des neonazistischen Terrors in der Bundesrepublik.

    Aus der SINUS-Studie über rechtsextremistische Einstellungen in Deutschland von 1981

  5. Inaktiver User

    AW: Migration, Flucht, Asyl 5.ter Thread

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    ..... wie beispielsweise bei der Frauenquote, die auch nicht gegen das Grundgesetz verstößt.
    Schlechtes Beispiel.

    Frankreich hat diese QUOTE ja auch.
    Das hat bei vielen Firmen dort zur Frauenpräferierung geführt,... Klar.

    Das Pendel schlägt aber auch mal um.
    Die Klage z. B. gegen die Stadt Paris, die diese echte Gleichberechtigung fordert, hat Recht bekommen.

    Paris: Zu viele Frauen in Fuhrungsposten – Stadt muss Strafe zahlen - WELT

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    AW: Migration, Flucht, Asyl 5.ter Thread

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Bestimmungen, die die Benachteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund verhindern sollen, widersprechen dem doch nicht, im Gegenteil. Anders wäre es, wenn dadurch die Betroffenen, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil überrepräsentiert wären. Das ist aber bekanntlich ebensowenig der Fall, wie beispielsweise bei der Frauenquote, die auch nicht gegen das Grundgesetz verstößt.
    Ich bezweifle, dass es diesen Bedarf überhaupt gibt und ob das nicht einfach mal "populistisches " Geblubber ist ?
    Wie schon verlinkt gibt es bei der Polizei 38% Migrationshintergrund, weil das eben auch gerade bei Männern ein interessantes Berufsziel ist.
    Werden ausgerechnet dort die Einstellungen nicht benachteiligend durchgeführt?

    Oder liegt es daran ,dass junge Leute mit Migrationshintergrund gar keine Lust haben in irgendwelchen Behördenjobs zu arbeiten genauso wenig wie viele Deutsche inzwischen auch?

    Vielleicht sollte man das erstmal herausfinden, bevor man so etwas in die Welt bläst bzw. bin ich auch wirklich kein Freund von downshifting gerade was Behörden in dieser Stadt angeht. Das ist schon alles schlimm genug und da hätte ich dann auch gern Leute ,die nicht auf Grund ihrer Wurzeln da sitzen sondern auf Grund ihrer Ambitionen ,Wissens und Intelligenz.
    Zumal die auch hier zur Schule gehen und somit die gleichen Bildungschancen haben.
    Solche Massnahmen tragen auch nur zu weiteren Polarisierungen bei.Wie soll das denn weitergehen bei internen Stellenausschreibungen und Beförderungen? Immer dann die mit Migrationshintergrund zuerst?
    Was man damit erreicht ,ist das sich da noch weniger Deutsche bewerben bzw. nur welche mit ausgeprägtem Masochismus.

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    AW: Migration, Flucht, Asyl 5.ter Thread

    Zitat Zitat von going_to Beitrag anzeigen
    Ich bezweifle, dass es diesen Bedarf überhaupt gibt und ob das nicht einfach mal "populistisches " Geblubber ist ?
    ...
    Und ich bezweifle, dass im öffentlichen Dienst in Berlin Vorbehalte gegen Menschen mit Migrationshintergrund seltener sind, als in der Gesamtbevölkerung.
    Gewaltsamkeit - bis hin zur psychischen Vernichtung des „Gegners“ – ist ein Wesenszug rechtsextremen Denkens und Handelns. Die fast mythologische Verehrung der Gewalt und der unerschütterliche Glaube an ihre konfliktlösende, „reinigende“ Kraft kennzeichnen die Gefährlichkeit des neonazistischen Terrors in der Bundesrepublik.

    Aus der SINUS-Studie über rechtsextremistische Einstellungen in Deutschland von 1981

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    AW: Migration, Flucht, Asyl 5.ter Thread

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Und ich bezweifle, dass im öffentlichen Dienst in Berlin Vorbehalte gegen Menschen mit Migrationshintergrund seltener sind, als in der Gesamtbevölkerung.
    Die sind allerdings auch kaum vorhanden. Ich für meinen Teil sehe da jedenfalls wenige.
    Hier sind die Bezirke bis auf 2, die wohl eher schon Parallelstrukturen und wenige junge Szenedeutsche als Bewohner haben ,doch gut durchmischt und das schon seit Jahrzehnten.
    Probleme sehr viele, Vorbehalte ist aber was Anderes und basiert auf Kontaktlosigkeit. Das ist in Berlin gar nicht möglich.

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    AW: Migration, Flucht, Asyl 5.ter Thread

    Zitat Zitat von Elsa Beitrag anzeigen
    Wird spannend ...
    ... wie das Vorhaben z.B. mit Art. 33 Absatz 2 des GG in Einklang zu bringen sein soll:

    "(2) Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte."

    Oder auch Art. 3 Absatz 3 des GG:

    "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden..."
    Artikel 3 dürfte nur solange hinderlich sein, solange dieser Artikel des Grundgesetzes in der Form noch besteht.

    Die Idee mit der Migrantenquote im öffentlichen Dienst ist nämlich nicht neu. Sie stammt aus dem "Impulspapier der Migranten*innenorganisationen zur Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft" aus dem Jahr 2016.

    In diesem Impulspapier steht als priorisierte Maßnahme:

    Aufnahme eines neuen Staatsziels ins Grundgesetz als Art. 20b: „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein vielfältiges Einwanderungsland. Sie fördert die gleichberechtigte Teilhabe, Chancengerechtigkeit und Integration aller Menschen.“ Dadurch wird in der Verfassung verankert, dass Deutschland ein vielfältiges Einwanderungsland ist und alle staatlichen Ebenen zur Umsetzung dieses Staatsziels verpflichtet sind.
    (Seite 2, Hervorhebung von mir)

    Wenn diese Grundgesetzänderung erst mal durch ist, steht doch der erfolgreichen Integration durch Quotenregelungen nichts mehr im Wege.

    Interkulturelle Öffnung wird dann in allen Firmen und Institutionen zur Chefsache erklärt, zudem werden Antidiskriminierungsbehörden aufgebaut, die überwachen, ob es voran geht und falls nicht, dann drohen Sanktionen.

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    AW: Migration, Flucht, Asyl 5.ter Thread

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schlechtes Beispiel.

    Frankreich hat diese QUOTE ja auch.
    Das hat bei vielen Firmen dort zur Frauenpräferierung geführt,... Klar.

    Das Pendel schlägt aber auch mal um.
    Die Klage z. B. gegen die Stadt Paris, die diese echte Gleichberechtigung fordert, hat Recht bekommen.

    Paris: Zu viele Frauen in Fuhrungsposten – Stadt muss Strafe zahlen - WELT
    Es ist m. E. kein schlechtes Beispiel, wenn man zur Kenntnis nimmt, was ich direkt davor geschrieben hatte:
    Anders wäre es, wenn dadurch die Betroffenen, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil überrepräsentiert wären. Das ist aber bekanntlich ebensowenig der Fall, ...
    und sich auf die Verhältnisse in Deutschland, wie beim öffentlichen Dienst in Berlin bezieht.
    Gewaltsamkeit - bis hin zur psychischen Vernichtung des „Gegners“ – ist ein Wesenszug rechtsextremen Denkens und Handelns. Die fast mythologische Verehrung der Gewalt und der unerschütterliche Glaube an ihre konfliktlösende, „reinigende“ Kraft kennzeichnen die Gefährlichkeit des neonazistischen Terrors in der Bundesrepublik.

    Aus der SINUS-Studie über rechtsextremistische Einstellungen in Deutschland von 1981

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