Es geht halt nicht um Dich, es geht hier um Kinder, und zwar weibliche Kinder.
„Das Grundrecht auf Religionsfreiheit steht für uns außer Frage. Aber Schule muss ein neutraler Raum bleiben.“ Schulleiter berichten schon heute von religiösem Mobbing – sowohl unter muslimischen Schülern als auch von Muslimen gegen Andersgläubige.
(...)
„Nicht muslimische Mädchen gelten als Schlampen“, sagt Greif-Groß. Hinzu kämen Drangsalierungen: Schon kleine Mädchen würden von der Familie gedrängt, ein Kopftuch anzulegen. Wer sich weigert, müsse sich abfällige Bemerkungen gefallen lassen.
Madchen! Schlampen! Aggressivitat! - WELT
Schüler setzen Schülerinnen massiv unter Druck, indem sie verbreiten, diese hätten sich unehrenhaft verhalten, sie seien eine ‚Schlampe‘. Als ‚Schlampe‘ gilt auch, wer kein Kopftuch trägt". Druck komme aber nicht nur von den Jungen, sondern auch von den Mädchen. "Auf den Schulhöfen findet Grüppchenbildung statt: Schülerinnen, die Kopftuch tragen, separieren sich von denen, die keines tragen. Da geht ein Mädchen auf ein anderes los, die sich gerade gegen das Kopftuch ausgesprochen hat. Sie beschimpft sie und fragt, ob denn alle das Kopftuch ablegen und so leben sollen wie sie, nämlich wie eine Hure."
Freie, kopftuchfreie Schulen | EMMA
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07.09.2018, 01:04Inaktiver User
AW: Terre de Femme Petition gegen das Kopftuchtragen von Kindern
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07.09.2018, 01:40
AW: Terre de Femme Petition gegen das Kopftuchtragen von Kindern
Danke für die links, Libentia.
Das deckt sich mit meinen Erfahrungen aus der interkulturellen Kinder- und Jugendarbeit,,,, tja, und irgendwann entscheidet man sich dann auch dafür Kopftuch zu tragen, ganz freiwillig
Ganz absurd wird es bei Grundschülerinnen - selbstverständlich wollen es die Eltern.
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07.09.2018, 05:51
AW: Terre de Femme Petition gegen das Kopftuchtragen von Kindern
Es geht doch nicht darum, ob eine 9-jährige weiß, was eine Nutte nun tatsächlich ist! Sondern, daß sie genau weiß, daß eine solche die sozial und moralisch unterste Kategorie Frau ist.
Und woher weiß sie das? Weil sie zuhause gelernt und gehört hat, daß „ohne Kopftuch“=Nutte.
Was sagt Dir das über die „freie Entscheidung“ zum Thema Kinderkopftuch?
Genau - die gibt es nicht!
So, hat keiner.Ich kenne aus dem privaten Umfeld auch den Fall eines muslimischen Paares (beide selber Kulturkreis), bei dem sie Kopftuch trägt und er eigentlich gern hätte dass sie es ablegt.
Mit meiner tendenziell sehr freizügigen Kleidung hat keiner von beiden ein Problem.
Dann frag die „sie“ mal, ob sie auch so was freizügiges tragen möchte, und laß Dir dann erklären, weshalb nicht - inklusive kritischer Bemerkungen Deinerseits, daß es doch etwas armselig sei, wenn man Gläubigkeit an Quadratzentimetern bedeckter Haut festmacht...
Dann staunst Du aber!Geändert von Sacrebleu (07.09.2018 um 06:05 Uhr)
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07.09.2018, 06:02
AW: Terre de Femme Petition gegen das Kopftuchtragen von Kindern
Das sagt Dir jede Frau, die eines trägt... nicht verbal, aber dadurch, daß sie es trägt.
Nein, bin ich nicht. Es geht nämlich genau darum, dafür zu sorgen, daß die Freiheit nicht eingeschränkt wird.dann bist du ja hoffentlich gegen Kleidungsvorschriften jeglicher Art, die deine Freiheit einschränken.
Um es mal für ganz simple Gemüter zu erklären...
Es ist doch in Deutschland tatsächlich verboten, in einer (z.B.) SS-Uniform samt Swastika rumzulaufen.
Ja wieso denn? Ist doch nur Stoff!
Äh. Ja.
Und ein Symbol für das so ziemlich fieseste, was die menschliche Natur hervorbrachte.
Deshalb ist es verboten.
Ähnlich ist es mit dem seidenen Putzlappen.
Er ist ein Symbol dafür, daß Mädchen und Frauen niedrigere Geschöpfe mit weniger Rechten sind, die in Ihrem Verhalten massiv eingeschränkt werden dürfen und keine freie Eigenentscheidung haben können.
Das ist das zweitfieseste, was die menschliche Natur hervorgebracht hat.
Gehört meiner Ansicht nach ebenso verboten.
Und zwar eigentlich für alle, ehrlich gesagt.
Richtig erfaßt, abwertend und respektlos.Der Begriff "Putzlappen" in diesem Zusammenhang ist abwertend und respektlos. Ich mag sowas gar nicht.
Denn das Tragen eines solchen Tuches ist jeder freien Frau gegenüber genau das.
Und DAS mag nun ich garnicht.
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07.09.2018, 07:06
AW: Terre de Femme Petition gegen das Kopftuchtragen von Kindern
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07.09.2018, 07:55
AW: Terre de Femme Petition gegen das Kopftuchtragen von Kindern
Nun, in diesem Falle wird ihnen beigebracht, daß unsere freiheitlichen Grundrechte nicht gelten.
Ich finde, da sollte der Staat sehr wohl eingreifen.
Denn das ist sowohl Volksverhetzung, als auch Kindesmißhandlung.
Übrigens bist Du doch eine derer, die behaupten, das Tragen dieser Verhüllung sei die Sache des Einzelnen, auf freier Basis entschieden?
Entscheid Dich mal, was Du sagen willst!
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07.09.2018, 08:26Inaktiver User
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07.09.2018, 08:28Inaktiver User
AW: Terre de Femme Petition gegen das Kopftuchtragen von Kindern
Ok, jetzt hast Du mich wirklich abgehängt.
Freiheitliche Grundrechte geleten nicht, well Eltern entscheiden wie ihre Kinder sich kleiden sollen oder weil überhaupt Leute Kopftuch tragen?
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07.09.2018, 08:36
AW: Terre de Femme Petition gegen das Kopftuchtragen von Kindern
Ein Kopftuch verstößt weder gegen freiheitliche Grundordnung noch ist es Volksverhetzung.
Und da Eltern auch die "Religionssorge" obliegt, dürfen sie durchaus aufs Kopftuch bestehen. Kindeswohlgefährdung ist es auch nicht.
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07.09.2018, 09:07
AW: Terre de Femme Petition gegen das Kopftuchtragen von Kindern
Ich lebe ja in einem beinahe komplett atheistischen Umfeld, meine Kinder waren in ihren Schulklassen immer die einzigen Kinder, die in die Kirche und den kirchlichen Unterricht gingen. (Religionsunterricht in der Schule fand hier auf so unterirdischem Niveau statt, dass meine Kinder in den wahlweise angebotenen Lebenskundeunterricht gingen)
Wir sind damit nun auch nie hausieren gegangen, aber dann kamen die ersten muslimischen Familien mit vielen Kindern, die ihre Kinder gleich auf alle sechs Klassenstufen verteilten. Ab etwa Klasse vier oder fünf trugen die Mädchen Kopftücher, erhielten zu den islamischen Feiertagen uneingeschränkt frei, fasteten im Ramadan und nahmen nicht am Schwimmunterricht teil.
Ich wollte das mal ausreizen und habe meine Tochter zum Reformationstag von der Schule freigestellt.
In Berlin ist das kein Feiertag, aber evangelische Christen dürfen den auf Antrag frei nehmen.
Das war nun ein echter Kampf und wäre fast gescheitert, sie erhielt für die entgangenen sechs Schulstunden derartig viel Hausarbeiten auf, wie sonst in einem Monat nicht.
Aus zuverlässiger Quelle (von der libanesischen Mutter selbst) weiß ich aber, dass die muslemischen Kinder nie Hausaufgaben für ihre Fehltage erhalten haben und auch ihre Sportnote nicht unter dem nicht absolvierten Schwimmunterricht leidet.
Nochmal: Ich bin nicht für ein Kopftuchverbot für erwachsene Frauen, ich möchte nur keine Kopftücher in Grundschulen, sehe aber Schulen als willige Befürworter einer Anpassung der deutschen Regeln an muslimische Befindlichkeiten und Bedürfnisse.



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