Und man sieht, die Leute wissen, womit sie es zu tun haben. Sie sind im Thema mittendrin, nicht nur so am Rande wie wir von unserem Beobachtungsposten aus.
Zeitgleich habe ich einen recht süffisanten Artikel über das Vollverschleierungsverbot im Tessin gelesen mit den gleichen Argumenten...die Frauen zeigen sich dann nicht mehr in der Offentlichkeit, umgehen das Verbot, bleiben daheim... Von wegen. Ich habe im Sommer in Österreich die arabischen Touristinnen gesehen. (Dort gilt ebenfalls Vollverschleierungsverbot) der absolut überwiegende Teil der Frauen zeigte sich in hellen leichten Kleidungsstücken und trug ein loses Kopftuch, keinen Hijab. Ein paar wenige übertraten das Verbot, vielleicht bewusst, vielleicht aus Unwissenheit.
Die Mädchen in Deutschland unterliegen der Schulpflicht, da kann eine fundamentalistische Familie auf und nieder springen.
Saphire
Antworten
Ergebnis 1.081 bis 1.087 von 1087
-
25.09.2018, 17:50
AW: Terre de Femme Petition gegen das Kopftuchtragen von Kindern
-
26.09.2018, 10:16
AW: Terre de Femme Petition gegen das Kopftuchtragen von Kindern
Diese Gesetze gibt es schon längst.
Es gibt ja auch Sanktionen, die über ein paar nette Worte hinausgehe. Bussgelder, im Extremfall Gefängnisstrafen, oder dass das Kind aus der Familie heraus geholt wird und in eine Pflegefamilie oder ein Heim kommt. Gibt es alles schon längst. Muss "nur" umgesetzt werden.Wären Eltern, die ihren Kindern aus Überzeugung Gewalt antun, mit Worten zu überzeugen, dass diese Gewalt schlecht ist?
gruss, barbara
-
26.09.2018, 12:52Inaktiver User
-
26.09.2018, 15:27
-
26.09.2018, 17:51
AW: Terre de Femme Petition gegen das Kopftuchtragen von Kindern
Hier ein Einblick in ihr Denken:
Elham Manea - Muslimische Politologin fordert <<null Toleranz>> fur Islamismus - Kultur - SRF
Elham Manea ist selbst gläubige Muslimin – und geht trotzdem hart mit dem wichtigsten islamischen Propheten ins Gericht. Weil sie sich Sorgen um ihre Religion macht, aber auch um Errungenschaften wie Demokratie, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit – und die Emanzipation der Frau.
Elham Maneas Buch ist eine Kampfansage an den Islamismus. Weniger an den militanten, vor dem sie wenig Angst habe – denn der IS sei bald militärisch besiegt. Sondern an den ideologischen, der den Nährboden für gesellschaftliche Spaltungen liefere – mit dem Ziel, eine islamische Weltherrschaft zu errichten.
[..]Das Buch trägt auch autobiographische Züge. Elham Manea berichtet, wie sie aus dem vergleichsweise liberalen Marokko, wo die Frauen Mini-Röcke trugen, in den biederen Yemen kam.
Sie erzählt, wie sie sich als Diplomatentochter auf der Suche nach Halt und Orientierung Fundamentalisten anschloss, aber noch rechtzeitig den Absprung schaffte. Und wie sie mit ihrem Onkel brechen musste. Der hält ihre Schriften für Blasphemie, er hat eine Fatwa gegen sie formuliert und fordert ihren Tod.
wer sich weiter informieren möchte: Elham Manea - HomeKörperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
-
18.10.2018, 13:28
AW: Terre de Femme Petition gegen das Kopftuchtragen von Kindern
Ich schaue mir gerade diesen TED talk von Deeya Khan an, der einen Hintergrund dazu liefern kann, weshalb einige Leute ein Kopftuchverbot für Minderjährige für sinnvoll halten und weshalb manche muslimische Jugendliche zwischen den Kulturen an der Tatenlosigkeit der westlichen Gesellschaften verzweifeln. Wer 20 Minuten Zeit hat - ich finde sie sehens- und hörenswert.
"What We Don’t Know About Europe’s Muslim Kids and Why We Should Care "
Deeya Khan ist Norwegerin pakistanisch-afghanischer Abstammung, Filmemacherin und engagiert sich unter anderem für muslimische Jugendliche in den westlichen Ländern und gegen Rassismus.that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
-
18.10.2018, 13:33Inaktiver User
AW: Terre de Femme Petition gegen das Kopftuchtragen von Kindern
Es geht um das Argument der Gegner, wie Lukulla ausführte. Wenn sie argumentieren, daß man "das Kinderkopftuch" (das islamische) nicht verbieten dürfe, weil dann:
(aus Lukullas Beitrag)manche Eltern würden bei einem Verbot, ihrer Tochter ein Kopftuch aufzusetzen, dieses Kind in ein anderes Land verschleppen, dort evtl. unter unwürdigen Bedingungen halten und/oder sehr früh zwangsverheiraten und es nicht in die Schule schicken.
dann sagen sie damit, daß sie das Kinderkopftuch (ebenfalls) für ein Instrument der Unterdrückung von (weiblichen) Kindern halten. Nur "nicht ganz so schlimm" wie Verschleppung, Zwangsverheirtatung oder Fernhalten von der Schule.


Zitieren
