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Thema: Das Wetter


  1. Registriert seit
    23.11.2012
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    AW: Das Wetter

    Es ist nicht mehr zu leugnen, dass wir auf eine "Wärmezeit" zusteuern, die sicherlich zum Teil hausgemacht ist, d. h. durch Abgase, CO2 usw.

    Was nervt, sind momentan die Medien. Es muss einfach immer alles übertrieben werden. Irgendein Experte findet sich immer, der Fürchterlichstes vorhersagt. Ich erinnere mich noch an Anfang der 2000er Jahre, da gab es starkes Hochwassser im Sommer, prompt fanden sich Experten, die schlimmste Hochwasser prophezeiten.

    2003 war dann eine Hitzesommer, ähnlich dem jetzigen. Auch da gab es wieder Experten, die praktisch jedes 2. Jahr so einen Sommer vorhersahen. Und was war? Weder so ein verheerendes Hochwasser noch bis zu diesem Sommer eine fürchterliche Hitze kamen seither wieder.

    Sicherlich werden die Wetterextreme häufiger, das einzige was mir da als Begründung einleuchtet, ist, dass sich die Hoch- und Tiefdruckgebiete langsamer vorwärts bewegen als früher. Daher bleibt ein Starkregen oft über längere Zeit über einer Region hängen und richtet dort natürlich große Schäden an.
    Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg (Mahatma Gandhi)

  2. Inaktiver User

    AW: Das Wetter

    Zitat Zitat von Mirabelis Beitrag anzeigen
    Du brauchst mir so einen Unsinn nicht zu unterstellen. Geh' einfach mal davon aus, dass fast alle Menschen den Unterschied zwischen Klima und Wetter kennen und ein heißer Sommer noch überhaupt keine Rückschlüsse auf das Klima und seine Veränderungen zuläßt.

    Du selbst versuchst in Deinen Eingangsbeitrag Zusammenhänge zwischen den aktuellen Wetter und einer Klimaveränderung herzustellen, denn Deine Eingangsfrage ist, ob es so warm in der Zukunft bleibt?

    Mir wäre nicht im Traum eingefallen, dass Du deshalb den Unterschied zwischen Wetter und Klima nicht kennst.
    Die wenigsten kennen den Unterschied.

    Es ist nicht nur EIN heißer Sommer.

  3. Inaktiver User

    AW: Das Wetter

    Zitat Zitat von Fels Beitrag anzeigen
    Es ist nicht mehr zu leugnen, dass wir auf eine "Wärmezeit" zusteuern, die sicherlich zum Teil hausgemacht ist, d. h. durch Abgase, CO2 usw.

    Was nervt, sind momentan die Medien. Es muss einfach immer alles übertrieben werden. Irgendein Experte findet sich immer, der Fürchterlichstes vorhersagt. Ich erinnere mich noch an Anfang der 2000er Jahre, da gab es starkes Hochwassser im Sommer, prompt fanden sich Experten, die schlimmste Hochwasser prophezeiten.

    2003 war dann eine Hitzesommer, ähnlich dem jetzigen. Auch da gab es wieder Experten, die praktisch jedes 2. Jahr so einen Sommer vorhersahen. Und was war? Weder so ein verheerendes Hochwasser noch bis zu diesem Sommer eine fürchterliche Hitze kamen seither wieder.

    Sicherlich werden die Wetterextreme häufiger, das einzige was mir da als Begründung einleuchtet, ist, dass sich die Hoch- und Tiefdruckgebiete langsamer vorwärts bewegen als früher. Daher bleibt ein Starkregen oft über längere Zeit über einer Region hängen und richtet dort natürlich große Schäden an.
    Ich weiss nicht, welche Experten Du meinst. Dazu müsstest Du schon entsprechende Zitate bringen.

    Übertreibung findet man in Bild und Co, aber auf keinen Fall in der wissenschaftlichen Gemeinschaft.

    Mein Haus ist knapp 30 Jahre alt. Vor zwei Jahren hat es mir den Keller mit 30.000 Litern Wasser geflutet. Dieses Jahr hatte ich Glück, da ich mir eine Pumpe gekauft habe und der Schaden statt 7000 Euro nur 700 beträgt. Das gab es die Jahre vorher nicht. Und dieses Jahr war meine Zisterne im Mai trocken. Seit dem das Haus besteht, gab es auch das nicht. Blöd, wenn dann die Klo Spülung nicht mehr geht. Noch blöder, dass das nur ein kleiner Hinweis ist, dass sich was grosses tut.

  4. Inaktiver User

    AW: Das Wetter

    Zitat Zitat von Juschivor Beitrag anzeigen
    kurz zur Erläuterung des Titels dieses Strangs.

    Ich wollte nicht fatalistisch sein. Weil wir hier im Politik und Tagesgeschehen Forum sind, dachte ich ein Augenzwinkerndes "und jetzt das Wetter" wie es üblicher Weise in Nachrichten genannt wird, könnte dem Thema die Ernsthaftigkeit nehmen.

    Ich kann mich gut an meine Kindheit erinnern, als FCKW das große Thema war. Alle Sprühdosen hatten immer diesen Aufkleber "FCKW-frei".

    Mich hat es am meisten beeindruckt, als ich letztes Jahr Ende April meinen Urlaub nehmen musste und auf einer Mittelmeerinsel war, bevor die lokale Tourismusbranche die Strände aufgeräumt hat. Dort lagen Tonnen an Müll.
    Der Zusammenhang zwischen FCKW und Müll bedarf bitte einer Erklärung.


    Das Problem mit dem Klima ist nur politisch zu lösen, also passt es gut hierher.


  5. Registriert seit
    02.07.2017
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    AW: Das Wetter

    Zitat Zitat von Fels Beitrag anzeigen
    Es ist nicht mehr zu leugnen, dass wir auf eine "Wärmezeit" zusteuern, die sicherlich zum Teil hausgemacht ist, d. h. durch Abgase, CO2 usw. ....
    Das wird jetzt seit über 20 Jahren erzählt. In den siebzigern habe ich in der Schule noch gelernt, dass wir (natürlich durch Menschen verursacht) in eine neue Eiszeit schlittern.

    Ich bezweifle keineswegs, dass Menschen einen Anteil an der Entwicklung des Klimas haben. Auf eine Erwärmung habe ich mich gefreut und mich oft gefragt, wo die versprochene Klimaerwärmung denn nun bleibt. Hier an der Ostseeküste ist es insgesamt viel zu lange kalt und die Vegetationsperiode für meinen Geschmack zu kurz.

    Ich nutze seit über 20 Jahren Regenwasser und Solarenergie (thermisch und seit 10 Jahren auch elekt.)
    2006 war meine Zisterne das letzte Mal richtig leer, davor 2003.
    Es gab Jahre, da habe ich zwischen Mai und September mein gesamtes heißes Wasser über die Sonne erhalten, die Gastherme war durchgehend außer Betrieb. Die letzten 5 Jahre hatten eine eher schlechten Solareintrag, letztes Jahr haben wir sogar im Juli geheizt, dafür gab es 2 Jahre genug genug Wasser, allerdings keine Überschwemmungen.
    Einen Stromertrag, wie dieses Jahr, den hatte ich noch nie. Meine Stromrechnung wird extrem niedrig (dafür Wasser etwas höher....).
    Wenn der nächste Sommer auch so wird, dann baue ich mir noch eine Klimaanlage zu Hause ein.

    Und jetzt schwinge ich mich auf meine Rad und fahre an die See. 22 Grad Wassertemperatur, keine Quallen, aber schöne Wellen, es ist einfach nur perfekt und kann von mir aus noch ein paar Wochen so weiter gehen.

  6. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Das Wetter

    Zitat Zitat von Mirabelis Beitrag anzeigen
    Das wird jetzt seit über 20 Jahren erzählt. In den siebzigern habe ich in der Schule noch gelernt, dass wir (natürlich durch Menschen verursacht) in eine neue Eiszeit schlittern.

    Ich bezweifle keineswegs, dass Menschen einen Anteil an der Entwicklung des Klimas haben. Auf eine Erwärmung habe ich mich gefreut und mich oft gefragt, wo die versprochene Klimaerwärmung denn nun bleibt. Hier an der Ostseeküste ist es insgesamt viel zu lange kalt und die Vegetationsperiode für meinen Geschmack zu kurz.

    Ich nutze seit über 20 Jahren Regenwasser und Solarenergie (thermisch und seit 10 Jahren auch elekt.)
    2006 war meine Zisterne das letzte Mal richtig leer, davor 2003.
    Es gab Jahre, da habe ich zwischen Mai und September mein gesamtes heißes Wasser über die Sonne erhalten, die Gastherme war durchgehend außer Betrieb. Die letzten 5 Jahre hatten eine eher schlechten Solareintrag, letztes Jahr haben wir sogar im Juli geheizt, dafür gab es 2 Jahre genug genug Wasser, allerdings keine Überschwemmungen.
    Einen Stromertrag, wie dieses Jahr, den hatte ich noch nie. Meine Stromrechnung wird extrem niedrig (dafür Wasser etwas höher....).
    Wenn der nächste Sommer auch so wird, dann baue ich mir noch eine Klimaanlage zu Hause ein.

    Und jetzt schwinge ich mich auf meine Rad und fahre an die See. 22 Grad Wassertemperatur, keine Quallen, aber schöne Wellen, es ist einfach nur perfekt und kann von mir aus noch ein paar Wochen so weiter gehen.
    Ich kann das alles so bestätigen, belegbar durch die Daten meiner Photovoltaikanlage.

    Und außerdem bin ich ab morgen in Kühlungsbohorn ;)
    Selbst wenn er lügt, lügt er. Irgendwo bei Tucholsky

  7. Inaktiver User

    AW: Das Wetter

    Zitat Zitat von Mirabelis Beitrag anzeigen
    Das wird jetzt seit über 20 Jahren erzählt. In den siebzigern habe ich in der Schule noch gelernt, dass wir (natürlich durch Menschen verursacht) in eine neue Eiszeit schlittern.

    Ich bezweifle keineswegs, dass Menschen einen Anteil an der Entwicklung des Klimas haben. Auf eine Erwärmung habe ich mich gefreut und mich oft gefragt, wo die versprochene Klimaerwärmung denn nun bleibt. Hier an der Ostseeküste ist es insgesamt viel zu lange kalt und die Vegetationsperiode für meinen Geschmack zu kurz.

    Ich nutze seit über 20 Jahren Regenwasser und Solarenergie (thermisch und seit 10 Jahren auch elekt.)
    2006 war meine Zisterne das letzte Mal richtig leer, davor 2003.
    Es gab Jahre, da habe ich zwischen Mai und September mein gesamtes heißes Wasser über die Sonne erhalten, die Gastherme war durchgehend außer Betrieb. Die letzten 5 Jahre hatten eine eher schlechten Solareintrag, letztes Jahr haben wir sogar im Juli geheizt, dafür gab es 2 Jahre genug genug Wasser, allerdings keine Überschwemmungen.
    Einen Stromertrag, wie dieses Jahr, den hatte ich noch nie. Meine Stromrechnung wird extrem niedrig (dafür Wasser etwas höher....).
    Wenn der nächste Sommer auch so wird, dann baue ich mir noch eine Klimaanlage zu Hause ein.

    Und jetzt schwinge ich mich auf meine Rad und fahre an die See. 22 Grad Wassertemperatur, keine Quallen, aber schöne Wellen, es ist einfach nur perfekt und kann von mir aus noch ein paar Wochen so weiter gehen.
    Nein, das wurde in den 70ern nicht erzählt. Diese Urban Legend ist schon lange als solche entlarvt. Was aber Fakt ist, dass es in den 70ern eine interne Warnung bei einem grossen Hersteller von Treibstoff gab: 1970er Jahre: Wie Exxon den Klimawandel entdeckte - und leugnete - Spektrum der Wissenschaft

    Du kannst, wie AfD und Co gerne bezweifeln, allerdings steht da die Naturwissenschaften und die praktische Messung gegen Deine Zweifel.

    Ob Du das gut findest, wird Dir vielleicht irgendwann im Halse stecken bleiben. Oder Deinen Kindern wirklich tolle Erlebnisse am Strand bescheren, während sie im heutigen Harz-Gebirge die Füße ins Wasser baumeln lassen.


    Und wie gesagt: Du verwechselst mit Deinem Beispielen immer noch Wetter mit Klima und verstehst nicht, dass lokalen SPITZEN das Interesse gilt.

    Und viel Spass noch mit den Blaualgen....

  8. Avatar von Libentia
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    AW: Das Wetter

    Zitat Zitat von Fels Beitrag anzeigen
    Es ist nicht mehr zu leugnen, dass wir auf eine "Wärmezeit" zusteuern, die sicherlich zum Teil hausgemacht ist, d. h. durch Abgase, CO2 usw.

    Was nervt, sind momentan die Medien. Es muss einfach immer alles übertrieben werden. Irgendein Experte findet sich immer, der Fürchterlichstes vorhersagt. Ich erinnere mich noch an Anfang der 2000er Jahre, da gab es starkes Hochwassser im Sommer, prompt fanden sich Experten, die schlimmste Hochwasser prophezeiten.

    2003 war dann eine Hitzesommer, ähnlich dem jetzigen. Auch da gab es wieder Experten, die praktisch jedes 2. Jahr so einen Sommer vorhersahen. Und was war? Weder so ein verheerendes Hochwasser noch bis zu diesem Sommer eine fürchterliche Hitze kamen seither wieder.

    Sicherlich werden die Wetterextreme häufiger, das einzige was mir da als Begründung einleuchtet, ist, dass sich die Hoch- und Tiefdruckgebiete langsamer vorwärts bewegen als früher. Daher bleibt ein Starkregen oft über längere Zeit über einer Region hängen und richtet dort natürlich große Schäden an.
    Mir ist das mit dem CO2 zu einseitig. Z.B. was das Hochwasser angeht. Ich habe mal gelesen, so 90 Prozent der Überflutungsgebiete der Elbe wurden "weggenommen" (also versiegelt, bebaut usw.), aber nur 2 Prozent dann künstlich wieder zugeführt. Wo soll also das Wasser jetzt hin, wenn es regnet?

    Windanlagen verändern möglicherweise Windströme, was dann zu veränderten Winden, logischerweise auch zu verändertem Wetter führt.

    In China (und nicht nur dort) brennen seit Jahrzehnten Kohlebergwerke, die viel CO2 freisetzen.
    Experten schätzen, dass die schwelenden Kohleflöze so viel Treibhausgase produzieren wie der gesamte Autoverkehr der USA und zwei bis drei Prozent zum weltweiten Kohlendioxidausstoß beitragen.
    (...)
    Kostet es 5 bis 15 Dollar, in Deutschland eine Tonne CO2 zu vermeiden, sind es beim Löschen der Kohlefeuer in China nur 0,7 oder 2 Dollar, rechnen Experten vor.

    Umweltproblem: Chinas brennende Floze | STERN.de

    Wenn es alles - und zwar nur - am CO2 läge, warum fördert man dann nicht zB. Wasserstoffenergie, warum ist diese Entwicklung "ins Stocken geraten"?:
    Wasserstoff ist ein Gas, das Forscher schon seit langem begeistert. Seit den 1980er-Jahren laufen Versuche, aus Wasserstoff den Energieträger der Zukunft zu machen. Doch die Entwicklung ist ins Stocken geraten.
    Wasserstoff: Die Energie der Zukunft? | Wissen | Themen | BR.de
    Ein vernünftiges Wort zur rechten Stunde hilft fast immer, und man kann sich weit mehr mit seinen Gegnern aussprechen als man gemeinhin denkt.
    Kurt Tucholsky

    Die Zukunft ist weiblich.
    Geändert von Libentia (10.08.2018 um 17:21 Uhr)

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