Antworten
Seite 3 von 312 ErsteErste 123451353103 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 3114
  1. User Info Menu

    AW: Rassismus in Deutschland – Randphänomen oder Alltagsproblem?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .......
    Warum nun ist die Diskriminierung aufgrund der Ethnie bzw. Hautfarbe nun so sehr viel bedeutsamer?
    Sie addiert sich zusätzlich zu anderen Formen der Diskriminierung, denen ein Mensch evtl. ausgesetzt ist.

    Wahrscheinlich würden nur wenige die Straßenseite wechseln, wenn ihnen 2 weißhäutige Männer entgegenkommen, die sich einfach nur angeregt unterhalten - handelt es sich dabei jedoch um Männer, die eben dies tun, aber schwarzhäutig sind, sieht das schon mal anders aus ....
    Ebenso wird es Unterschiede geben in dem, was sich z.T. abspielt, wenn Freundinnen gemeinsam shoppen gehen, die alle modern gekleidet sind, falls die eine Gruppe ein Kopftuch trägt, die andere nicht
    Geändert von nachgefragt (28.07.2018 um 23:10 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Rassismus in Deutschland – Randphänomen oder Alltagsproblem?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vor allem gibt es offenbar den Unterschied, dass er staendig beweisen muss, deutsch zu sein. Oder zu Deutschland zu stehen.

    Ich bin von Biodeutschen geboren und aufgezogen worden, und natuerlich bin ich in Deutschland kostenfrei in die Schule gegangen.

    Aber dann habe ich Stipendien bekommen von einem europaeischen Land und nehme gerade ein weiteres an von einem Land im Mittleren Osten, ich habe in zwei weiteren europaeischen Laendern und zwei asiatischen gearbeitet.. Steuern gezahlt habe ich in Deutschland kaum, weil ich hier nicht gearbeitet habe.

    Abr die Tatsache, von Menschen mit deutschem Pass geboren worden zu sein macht mich offenbar mehr deutsch. Ist das nicht irgendwie seltsam?

    l.
    Wie sehen Dich denn die Menschen in den Ländern, in denen Du lebst? Etwa als Deutsche? Oder wirst Du dort als Einheimische angesehen?
    Einer meiner Brüder lebt seit nun fast 30 Jahren in einem außer europäischen Land und hat dort eine Einheimische geheiratet. Seine Kinder werden "Die Deutschen" genannt. Na und?

  3. User Info Menu

    AW: Rassismus in Deutschland – Randphänomen oder Alltagsproblem?

    Zitat Zitat von nachgefragt Beitrag anzeigen
    Sie addiert sich zusätzlich zu anderen Formen der Diskriminierung, denen ein Mensch evtl. ausgesetzt ist.

    Wahrscheinlich würden nur wenige die Straßenseite wechseln, wenn ihnen 2 Männer entgegenkommen, die sich einfach nur angeregt unterhalten - handelt es sich dabei jedoch um Männer, die eben dies tun, aber schwarzhäutig sind, sieht das schon mal anders aus ....
    Meinst du. Wenn ich abends nach Hause gehe und ein einzelner Mann, wahlweise zwei oder drei, gehen hinter mir (wenn alles ringsum relativ still ist), dann ist es mir egal, welcher Herkunft diese Männer augenscheinlich sind. Dann habe ich meine Antennen auf Warnung.
    Genauso verhält es sich mit männlichen Radfahrern in der Dunkelheit, die an mir vorbeifuhren, da ging mir auch schon die Muffe (Handtaschenräuber).
    Außerdem bringt es keinen Nachteil für die Männer aus deinem Beispiel, wegen diesen ich eventuell vorsichtshalber die Straßenseite wechsle oder müssen die drauf bestehen, dass ich auf der gleichen Straßenseite bleibe? Dann wechsle ich, weil ich eine daher kommende einzelne Frau bin. (Ich will damit nicht sagen, dass ich da Unterschiede mache.)

  4. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Rassismus in Deutschland – Randphänomen oder Alltagsproblem?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Ich glaube tatsaechlich, dass es extrem schwierig ist Diskriminierung immer zu erkennen wenn man zur Mehrheitsgesellschaft gehoert.
    Ich glaube tatsächlich, dass es extrem schwierig ist - zur (noch)Minderheitsgesellschaft gehörend - gegenüber dem Gastland eigenen Rassismus zu erkennen

  5. Inaktiver User

    AW: Rassismus in Deutschland – Randphänomen oder Alltagsproblem?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Einer meiner Brüder lebt seit nun fast 30 Jahren in einem außer europäischen Land und hat dort eine Einheimische geheiratet. Seine Kinder werden "Die Deutschen" genannt. Na und?
    Ja eben.

    Ist das ein schlimm, deutsch zu sein? Oder türkisch?

  6. Inaktiver User

    AW: Rassismus in Deutschland – Randphänomen oder Alltagsproblem?

    Zitat Zitat von nachgefragt Beitrag anzeigen
    ...
    Wahrscheinlich würden nur wenige die Straßenseite wechseln, wenn ihnen 2 Männer entgegenkommen, die sich einfach nur angeregt unterhalten - handelt es sich dabei jedoch um Männer, die eben dies tun, aber schwarzhäutig sind, sieht das schon mal anders aus ....
    Wo genau werden diese Männer diskriminiert, wenn ihnen einfach nur aus dem Weg gegangen wird?
    Aus meiner Sicht ist es keine Diskriminierung, wenn frau/man versucht, potentiellen Straftätern aus den Weg zu gehen. Ich würde abends und allein unterwegs, auch die Straßenseite wechseln, wenn mir dunkelhäutige Jungmänner entgegen kommen. Einmal angefallen zu werden, dies reicht mir.
    Zwei ältere dunkelhäutige Männer mit Anzug und Aktentasche, die werden allerdings von mir vermutlich auf der Straße auch erst mal nicht als Gefahr wahrgenommen.

    Ebenso wird es Unterschiede geben in dem, was sich z.T. abspielt, wenn Freundinnen gemeinsam shoppen gehen, die alle modern gekleidet sind, falls die eine Gruppe ein Kopftuch trägt, die andere nicht
    Ja, es gibt diese Unterschiede. Ich gehe davon aus, dass Du Menschen mit z.B. Thor Steinar Kleidung auch anders behandelst, weil Dir die vermutete Weltanschauung dieser Menschen stinkt. Und dies geht anderen Menschen mit Kopftuchträgerinnen genauso.

    Und dies hat mit der Ethnie gar nicht zu tun.

  7. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Rassismus in Deutschland – Randphänomen oder Alltagsproblem?

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    ...
    Trotzdem gab es Busfahrer, die ihr gesagt haben "so eine Türkenschlampe nehm ich nicht mit".
    ...
    So etwas habe ich noch nie gehört - nie.

    ...
    Das war nicht an der ständigen Tagesordnung, aber es kam vor und das wird es heute noch in verschiedensten Situationen geben und ich denke jeder, der ein bisschen ausländisch aussieht, wird das schon in der einen oder anderen Art erlebt haben.
    ...
    Ich sehe es jetzt gerade, dass in der EAN in meiner Stadt jede Menge Türken einchecken - oft sehr westlich aussehende, auch im Outfit.
    Und verstehe gerade, warum in den letzten Jahren bei mir von vielen türkische Wurzeln gesehen werden.

    Trotzdem bin ich, außer von Türken, noch nie komisch angesprochen worden (so im Sinn von, sprich türkisch Olle. Kann ich nicht) - sehr selten, allerdings.

  8. Inaktiver User

    AW: Rassismus in Deutschland – Randphänomen oder Alltagsproblem?

    Wobei ich es beim Kopftuch besonders absurd finde - damit will man sich ja optisch und inhaltlich abgrenzen, und wenn diese Abgrenzung dann wahrgenommen wird, dann schreit man Diskriminierung.

  9. Inaktiver User

    AW: Rassismus in Deutschland – Randphänomen oder Alltagsproblem?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja eben.

    Ist das ein schlimm, deutsch zu sein? Oder türkisch?
    Darauf will ich hinaus. Es ist ja nicht schlimm, es wird einfach nur bemerkt, dass etwas anders ist. Ob es nun die Herkunft ist, oder eine besondere Haarfarbe oder das Alter. (Der Älteste in meiner Seminargruppe war nur ein Jahr älter als wir, der heißt bis heute "Alter Mann".)
    Geändert von Inaktiver User (28.07.2018 um 22:56 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Rassismus in Deutschland – Randphänomen oder Alltagsproblem?

    Hier ist der Bus auch schon an Haltestellen vorbeigefahren, wenn nur Frauen mit Kopftuch dort standen.

Antworten
Seite 3 von 312 ErsteErste 123451353103 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •