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    AW: Ein Kreuz inBehördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu bekenn

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    ich hab auch schon überlegt, welches Symbol ich als Atheistin haben will.

    Vor allem, wenn ich das Gefühl habe, dass Religion zum Kampf der Kulturen instrumentalisiert wird (überspitzt gesagt: Kreuz gegen Kopftuch oder andersrum), dann sind wir nämlich Opfer
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    AW: Ein Kreuz inBehördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu bekenn

    @ Libentia:
    Tut mir leid, dass du suchen musstest, ich wollte nur darauf hinweisen, dass sich eins der größten Erzbistümer klammheimlich radikalisiert - Opus Dei ist in meinen Augen radikal - und dass ich das schlimmer finde als Kreuze aufzuhängen. Andererseits wollte ich wg OT nicht ausschweifen
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  3. gesperrt

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    AW: Ein Kreuz inBehördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu bekenn

    Zitat Zitat von Butterblume Beitrag anzeigen
    Opus Dei ist in meinen Augen radikal -
    nicht nur in deinen und in meiner Erinnerung wurde das auch schon mal quasi offiziell festgestellt. Wars Woyitla oder Ratzinger (ich glaube R), der sie wieder rehabilitierte? Was aktuell mit denen ist, ist mir entgangen (aktiv kümmere ich mich nicht drum), kannst du mir helfen?
    Dass es mit dem Söder ein Kreuz ist, war schon lange und auch ohne diese Aktion klar.

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    AW: Ein Kreuz inBehördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu bekenn

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ach ja, die Bayern. Für die ist ein Kruzifix Folklore.

    Ich bin sicher, daß es für jeden Kabarettisten eine Steilvorlage ist, wenn man beim Eintritt in eine Behörde an das Leiden Jesu erinnert wird. Da weiß man doch gleich, worauf man sich als Bürger einstellen muß.
    Für Kabarettisten ja, doch rückwirkend, wieviele Kreuze wurden abgehängt, wieder aufgehängt, weil 'Richter sich nicht einig waren, ob der Bedeutung. Ansonsten ist es kein Kruzifix mit dem Sterbenden Christus, sondern ein Kreuz ohne und neutral. Vermutlich ist es für diejenigen gedacht, die nicht wissen, wo sie sich befinden oder aufhalten, falls sie es bemerken sollten. Vielleicht als Wegweiser. Kann man jetzt einiges interpretieren. Wen sollte es stören.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Ein Kreuz inBehördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu bekenn

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen

    Kurz gesagt: Das Kreuz als ein friedliches und demütiges Symbol, ob des Wissens der Fehlbarkeit des Menschen.

    Ein Schwert ist für mich womöglich Unwissende (?) eine Waffe, die sich gegen andere richtet.

    Für mich ist das Kreuz das genaue Gegenteil vom Schwert, das für mich jedenfalls ausschließlich Kampf, Unterwerfung symbolisiert.

    Vielleicht klärt mich jemand auf, wenn ein Schwert eigentlich - entgegen meiner Interpretation - für etwas ganz anderes steht?

    Wäre ich sehr dankbar dafür.
    Das Schwert hat im AT als Aussagekraft die Bedeutung der Trennung und Entzweiung zu Gründung einer neuen eben christlichen Glaubensrichtung.

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  6. Inaktiver User

    AW: Ein Kreuz inBehördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu bekenn

    Das entsprechende Symbol zum christlichen Kreuz ist doch aber der islamischen Halbmond mit Stern.

    Entsprechend gibt es auch den „Roten Halbmond“ zum „Roten Kreuz“ in islamischen Ländern.

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    AW: Ein Kreuz inBehördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu bekenn

    Ein Kreuz als religiöses Symbol hat in einem Land wie D, in dem Menschen aus aller Herren Länder und Mitglieder verschiedenster Religionsgemeinschaften leben, und die Idee einer friedlichen Ko-Existenz dieser unterschiedlichen Gruppierung vorherrscht und diese gewahrt bleiben soll, nichts in einem öffentlichen Amt zu suchen. Entweder ich lasse alle religiösen Symbole zu - also auch eine verschleierte Frau in einem öffentlichen Dienst - oder ich wahre Neutralität. Ein öffentliches Amt ist nämlich auch für alle da, unabhängig von Herkunft, Religion oder sonstiger sozialer oder kultureller Aspekte. Mit der Wahrung der Neutralität ist die Gefahr, dass sich jemand verletzt oder ausgegrenzt fühlt, so gut wie aufgehoben, denn sie setzt alle Religionen und Kulturen gleich und setzt für alle Zugangshindernisse gleich null.

    Mir würde es hierbei um die Wahrung des Friedens innerhalb der Gesellschaft und die Betonung der Gleichwertigkeit aller Menschen in diesem Land - niemand wird durch eine Symbolik hervorgehoben - gehen. Und DIES ist ein Stück meiner kulturellen Identität als deutsche Staatsangehörige, dass nämlich D nach dem 2.WK ein Land wurde, indem Menschen unterschiedlichster Prägung(kulturell/religiös) und Lebensentwürfen (z.B. gleichgeschlechtliche Partnerschaften, bewusst Alleinlebende neben den "klassischen"Formen des Zusammenlebens) weitgehend friedlich miteinander in diesem Land leben (konnten).

    Als Christin ist das Kreuz für mich ein positives Symbol und dennoch muss ich es nicht in einem Amt hängen sehen, in dem ich meinen Pass erneuere oder einen WBS beantrage. Es könnte auch der Eindruck vermittelt werden, dass das Christentum hier Staatsreligion wäre, was es aber aufgrund unserer verfassten Religionsfreiheit gar nicht sein kann.

    Den politischen Missbrauch ihres Kernsymbols werden die Kirchen hinnehmen oder gar gutheissen, denn es rückt das Thema Religion wieder stärker in das Bewusstsein, auch derjenigen die mit Religion gar nichts zu tun haben wollen. Meiner Meinung nach haben die Kirchen die Hoffnung, dass mit dem vermehrten Zuzug religiöser Muslime auch die Religiosität der Christen sich stärken und die Zahl der Neueintritte in die Höhe schnellen, noch nicht aufgegeben. Die Realität zeigt aber, dass die Zahl derjenigen, die die Kirche verlassen - sei es durch Tod oder Austritt - immer noch höher ist als die Zahl derjenigen, die neu hinzukommen (Taufe, Konversation, Rückkehrer).
    "Das höchste Glück ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." Erasmus von Rotterdam...

  8. Inaktiver User

    AW: Ein Kreuz inBehördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu bekenn

    Zum Kreuz im Eingangsbereich. Das Ding war in manchen Regionen Bayerns wirklich eher Traditionell als Religiös. Früher (so bis Anfang 90) hatte man das sogar in Privathaushalten, dort meistens mit Sprüchlein, gerne auch mal mit "Kreuzhimmeldonnerwetter" und "oh du heiliger Bimbam, gibts denn doa koa guates Beer" oder sowas. Es galt als Gastfreundlich und ohne hat man seine Gäste nicht wertgeschätzt. Dann verschwand es aus Privathaushalten.

    Das abhängen in Öffentlichen Gebäuden hat die konservativen stark getroffen und hat eine "Wunde" hinterlassen. Es ist für Söders Wahlkampf gut.


    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Vielleicht eröffnest du einen Strang dazu!? Ich denke, es wird rege Beteiligung geben.
    Im Straftatenstrang wurde es gepostet und fand keinen Diskussionswürdigen Anfang.

    Ich hatte auch überlegt ob ich einen Aufmache. Habe gerade zu wenig Zeit um mich selber vernünftig zu beteiligen und manche Reaktionen verletzen mich auch. Und wie gesagt es fand ja auch so wenig "Anklang".

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    AW: Ein Kreuz inBehördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu bekenn

    Zitat Zitat von .Joanna. Beitrag anzeigen

    Als Christin ist das Kreuz für mich ein positives Symbol und dennoch muss ich es nicht in einem Amt hängen sehen, in dem ich meinen Pass erneuere oder einen WBS beantrage. Es könnte auch der Eindruck vermittelt werden, dass das Christentum hier Staatsreligion wäre, was es aber aufgrund unserer verfassten Religionsfreiheit gar nicht sein kann.

    .
    Den Einwand kann ich nicht nachvollziehen. Du gehst doch wegen Passänderung oder sonstigen Eintragungen auf ein Amt. Und hast keine religiösen Absichten. Und dir werden auch keine religiösen Rituale auferlegt. Wieso kannst du nicht die Ansichten selbst für dich trennen. Weder die Passänderung noch sonstige Stempel haben mit Religion was zu tun.

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    AW: Ein Kreuz inBehördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu bekenn

    Zitat Zitat von .Joanna. Beitrag anzeigen

    Die Realität zeigt aber, dass die Zahl derjenigen, die die Kirche verlassen - sei es durch Tod oder Austritt - immer noch höher ist als die Zahl derjenigen, die neu hinzukommen (Taufe, Konversation, Rückkehrer).
    Ich meine , dass es nicht so sehr darauf ankommt, mehr Christen zu gewinnen, sondern den bisherigen Bestand zu halten. Ausstieg oder nicht wird sich zeigen anhand von Zahlen und Organisationen.

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