Jesus hat sehr viel über praktische, alltägliche Dinge geredet und sehr sehr wenig über Gott.
Man kann sehr wohl das tun, was Christus empfahl (und das ist die Definition von Christ: jener, der das tut, was Christus empfahl) ohne irgendwelche theologischen Hintergründe.
Paulus ergänzt, er kenne viele Heiden, die "das göttliche Gesetz ins Herz geschrieben hätten", sprich die tun auch aus eigener Empfindung, was richtig und gut ist, ohne dass sie eine jüdische und/oder christliche Theologie dazu benötigen, oder gewisse religiöse Bekenntnisse aussprechen müssten.
Man kann den Humanismus sehr wohl verstehen als eine Rückwendung, weg von religiöser Institutionalität (und es ist auch nicht falsch, dass Kirchen im Lauf der Jahrhunderte an politischem Einfluss verloren), hin zu den Kerngedanken, die Jesus vermittelte: einander helfen, erst Konflikte mit den andern Menschen lösen bevor man meditieren/in die Kirche geht, den Nächsten lieben wie sich selbst.
gruss, barbara
Antworten
Ergebnis 241 bis 250 von 506
-
07.05.2018, 10:12
AW: Ein Kreuz in Behördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu beken
-
07.05.2018, 10:24Inaktiver User
AW: Ein Kreuz in Behördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu beken
Nachgefragt schrieb: „ ich musste beim Nachlesen im Strang jetzt einige Male schmunzeln : es gibt scheinbar Menschen, die das öffentliche Tragen eines Kopftuches von Privatpersonen gerne verbieten wollen, das Aufhängen von religiösen Zeichen in Institutionen aber verteidigen“ (#180)
Darauf habe ich mich bezogen und auf Lukullas Antwort darauf (#196)
Ich finde:
Entweder hält sich „der Staat“ aus der Religion raus (dann muss und darf das Aufhängen von Kreuzen auch nicht „angeordnet“ werden).
Oder er mischt sich ein und verbietet den Lehrerinnen, ein Kopftuch zu tragen (weil es als ein religiöses Symol nicht erwünscht ist) Dann frage ich mich, warum Nonnen, die ja auch unterrichten, den Schleier (der ja auch ein religiöses Symbol ist) selbstverständlich tragen.
Liebe Libentina, deine Links finde ich in diesem Zusammenhang unpassend. Ich kann da keine Verbindung herstellen zu dem Inhalt der in Bezug genommenen Posts und irgendwelchen Übergriffen, die dir wohl ein Anliegen sind.
-
07.05.2018, 10:31Inaktiver User
AW: Ein Kreuz in Behördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu beken
Liebe Mirabelis, was -außer Polemik- soll mir dein Post sagen?
Der Koran schreibt -soviel ich weiß- den Muslimas das Tragen eines Kopftuchs nicht explizit vor.
Der Christliche Glaube schreibt - soviel ich weiß- den katholischen Frauen den Eintritt in ein Kloster nicht vor.
Hilft uns das jetzt weiter??
-
07.05.2018, 10:41
AW: Ein Kreuz in Behördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu beken
Die 2 oder 3 Nonnen , die in D noch mit Schleier unterrichten (gibt fast keine mehr), unterrichten in der Regel in kirchlichen Schulen.
Die meisten der sowieso schon sehr wenigen Nonnen kleiden sich während Ausübung ihres Berufs im übrigen weltlich. Die erkennst du meist gar nicht als Nonnen.
-
07.05.2018, 10:43
-
07.05.2018, 10:46Inaktiver User
AW: Ein Kreuz in Behördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu beken
.....................
Stimme dir zu. Frau Merkel ist absolut nicht meins, aber ich denke mir, dass - was das "Flüchtlingsproblem" angeht, sie sich (neben anderem) durchaus auch von religiösen (humanitären) Gedanken hat leiten lassen.
Ich sehe auch viele andere Politiker in fast allen Parteien, die natürlich auf der Basis christlicher Grundwerte arbeiten.
Ist aber nicht das Thema in diesem Strang.
Genauso wenig (in diesem Zusammenhang, wenn auch richtig), deine Bemerkung:
Wie Jesus klug bemerkte: die Kranken brauchen einen Arzt, nicht die Gesunden.
Das ist so, aber hilft dabei die Anordnung, Kreuze aufhängen zu müssen?Geändert von Analuisa (07.05.2018 um 10:58 Uhr) Grund: Zitat repariert
-
07.05.2018, 10:52Inaktiver User
AW: Ein Kreuz in Behördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu beken
weder das Auf- noch das Abhängen.
dasselbe...Oder er mischt sich ein und verbietet den Lehrerinnen, ein Kopftuch zu tragen
entweder der Staat erlaubt sämtliche religiöse Symbole... oder eben gar keins. Ich hatte es schon einmal kurz angesprochen... in Berlin arbeitet man daran das Neutralitätsgesetz zu kippen, damit Lehrerinnen ein Kopftuch tragen können... das soll meinetwegen so sein... dann darf sich aber auch niemand an Kreuzen in Klassenzimmern stören!
tragen die Nonnen den Schleier in öffentlichen (staatlichen) Schulen?Dann frage ich mich, warum Nonnen, die ja auch unterrichten, den Schleier (der ja auch ein religiöses Symbol ist) selbstverständlich tragen.
-
07.05.2018, 10:55Inaktiver User
AW: Ein Kreuz in Behördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu beken
Vielleicht ist es so, dass es in deiner Wohngegend nur diese " 2 oder 3 Nonnen" gibt, die Schleier im Unterricht tragen (warum betonst du das so und schreibst nicht einfach ".. die Nonnen, die noch unterrichten") ?
Ich kenne es nicht so, dass sich Nonnen im Unterricht weltlich kleiden, das würde mich auch sehr wundern. Es ist allerdings so, dass hier noch sehr viele Nonnen in Schulen, Kitas, Kindergärten usw. tätig sind. Ich sehe sie nur in vollem Habit.
Es stimmt schon, dass dies überwiegend kirchliche Einrichtungen sind. Jedoch sind es keine Klosterschulen etc., sondern der Anteil der weltlichen Lehrer/Erzieher überwiegt natürlich.
-
07.05.2018, 10:57
AW: Ein Kreuz in Behördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu beken
Brot gab es schon sehr, sehr lange vor dem christentum. Das christentum hat nur das integriert, was tägliche realität war.
Humanismus ist, wie der name schon sagt, dem menschen zugewandt. Er setzt ihm in den mittelpunkt des selbstbestimmten handelns. Damit steht er im gegensatz zur göttlichen ordnung der religionen.
Cicero, der den begriff stark prägte, wusste noch nichts vom christentum, denn das kam erst nach ihm auf.nichts ist wie es scheint
-
07.05.2018, 11:05Inaktiver User
AW: Ein Kreuz in Behördenund Ämter - notwendig, um uns zu unserer Identität zu beken



Zitieren