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    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von gr3ta Beitrag anzeigen
    In D wird das BGE von CDU/CSU, FDP und AfD klar abgelehnt. Die rotgrünen sind tendenziell ablehnend.

    Keine nennenswerte Partei unterstützt das. Nur einzelne Vertreter.
    Auch die werden mal zur Vernunft kommen, früher oder später.

    Weil unnützer Kram zuviel ausgebildet wird. Der komplette Bereich Geisteswissenschaften, Journalismus, Kunst, usw. usf. Braucht in der Anzahl (und der Qualität) keiner.
    nicht so, wie er heute genutzt wird, auf alle Fälle; aber da wären wir im Bereich Schulkritik, und da halt ich mal still, sonst reg ich mich nur auf.


    Uns fehlen Ärzte, MINTler, Handwerker.
    Wobei Handwerker in der Regel eben nicht als hoch qualifiziert gelten. die sind keine Akademiker. "Nur" Berufsleute.

    Dann tut's mir leid dir sagen zu müssen, das du den guten Herrn absolut nicht verstanden hast. Tocqueville hatte einen scharfen Sinn für Strukturen, die in dysfunktionale Abhängigkeiten führen können, und wäre garantiert kein Freund staatlich finanzierten Siechtums auf unterstem Level gewesen.
    Er hatte sich gar nicht dazu geäussert, die Idee vom Grundeinkommen ist doch recht neu.

    Er war kein grosser Freund von "égalité", aber eben - ein Grundeinkommen reduziert die Gleichmacherei sehr wesentlich, und ermöglicht daneben sehr sehr viel Freiheit. Inklusive die Freiheit, unternehmerisch tätig zu werden.

    Bildung wie Bildung. Nicht Bildung wie Marxismus-Leninismus und Genderstudies.
    Das ganze Schulsystem und seine Merkmale - Jahrgangsklassen, vergleichbare Prüfungen etc - sind auf dem sozialistischen Gedankengut der "égalité" gewachsen. Ja, inklusive der Studien zum Ingenieur oder IT-Fachmenschen.

    Asylbewerber sind keine Staatsbürger.
    nein, aber sie sind hier, und sie einfach zu ignorieren ist auch keine Lösung.

    Lebensuntüchtige brauchen Betüddelung so nötig wie ein Alkoholiker eine Flasche Schnaps. Die brauchen Struktur, und eine Möglichkeit, Verantwortung zu lernen. FsJ, Wehrdienst, Zivildienst etc.
    du meinst so richtig Zucht und Ordnung, und die Stiefel auch immer schön poliert? Wo "Verantwortung" tatsächlich bedeutet "gehorchen lernen"?

    nun, es kann Leute geben - relativ wenige - für die eine solche Umgebung perfekt ist, aber mit einem Grundeinkommen oder dessen Abwesenheit hat das genau nichts zu tun.

    Diese Kokettierei kann man sich blöderweise nur solange leisten, wie es genug Dumme gibt, welche die Nicht-Leistungswilligen mitschleppen.
    ich fühle mich nun überhaupt nicht "dumm", weil ich das Glück habe, krörperlich und geistig gesund und leistungsfähig zu sein.

    Ich bin im Gegenteil dankbar dafür (nicht alle haben so viel Glück), und wenn ihc durch meine Tätigkeiten dazu beitragen kann, mehr Wert zu schaffen, als ich selbst verbrauche - so freue ich mich darüber.

    Ganz bestimmt habe ich keinen Neid gegenüber Lebensuntüchtigen, die haben schon mehr als genug Probleme,:-(

    Der war nicht faul. Der war effizient und innovativ.
    nö, der war faul, und während er die längste Zeit mit Experimenten an dieser neuen TEchnik beschäftigt war, moserten Leute wie du rum, dass der faule Typ doch gefällist auch mal, etc, das Holz auf dem Buckel schleppen soll, und so neumodisches Zeugs braucht doch keiner, es wäre völlig ausreichend, die Holzschlepptechnik ein bisschen zu optimieren, aber doch sicher nicht aufhören, Holz zu schleppen! Haben unsere Grossväter schon so gemacht, geht gar nicht, das zu ändern!

    gruss, barbara

  2. Inaktiver User

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Sinnvoller ist der Vergleich mit den insgesamt gezahlten Sozialleistungen, welche sich für Deutschland ebenfalls auf ca. 800 Milliarden Euro pro Jahr belaufen. Dieser Wert enthält, anders als der Bundeshaushalt, auch die Leistungen der Sozialversicherungssysteme.

    Schon 2013 flossen beinahe 30 Prozent der Ausgaben des Bundes alljährlich auf die Konten der Rentner. Ein Drittel des Sozalbudgets ist also bereits festgelegt. Mit dem Eintritt der Babyboomer ins Rentenalter wird sich dieser Betrag noch einmal kräftig erhöhen.
    Sollen also die Renten auf BGE-Niveau gekürzt werden, oder wie darf man sich das vorstellen?

    Je nach dem welchem Personenkreis ein BGE zustünde, ergäbe dies ein Finanzvolumen von circa 800 Milliarden Euro pro Jahr.
    Das ist das gesamte heutige Sozialbudget incl. Renten. Bei einem BGE für alle würde sich die Zahl der Anspruchsberechtigten aber stark erhöhen - der starke Sogeffekt für Migranten ist dabei noch gar nicht berücksichtigt. Es gibt die Personenfreizügigkeit innerhalb Europas. Wie möchte man denn verhindern, dass massenhaft Menschen aus EU-Ländern zuwandern, um in D in den Genuss des BGE zu kommen? Gar nicht zu reden von Millionen von Armutsflüchtlingen aus der ganzen Welt?

  3. Inaktiver User

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    und was spielt es für eine Rolle, ob man es "Grundrente" oder "Grundeinkommen" nennt...?

    Kriegen in der CH alle Leute, auch die Jungen, eine Rente? Das wäre mir neu.
    Renten gibt es ab einem bestimmten Alter, die Zahl der Empfänger ist also genau definiert.

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    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    In meinem Umfeld verweigern inzwischen auch immer mehr Leistungsträger Überstunden und gehen zum Teil auf Teilzeit, weil sich schon jetzt in Deutschland aufgrund der hohen Steuern und Sozialversicherung Leistung einfach nicht mehr lohnt. ...
    Das ist doch gut. Auch Du solltest keine Überstunden mehr leisten.
    Irgendwann kippt die Sache und Dein Unternehmen muss neue, zusätzliche Leute einstellen.
    So wird das ohnehin knappe Gut Erwerbsarbeit auf mehr Menschen verteilt.

    Ich finde es absurd, für die Inanspruchnahme von mehr Arbeit, als Du für Deinen Lebensunterhalt brauchst, auch noch staatliche Belohnung (oder Schonung) zu erwarten.

    ... Wenn dann Menschen darunter leiden, weil die notwendige Arbeit nicht erledigt wird, dann ist es eben so. Mein guter Wille ist aufgebraucht. ...
    Wenn (D)eine Arbeit wirklich notwendig bzw. profitbringend ist, wird sie jemand Anderes leisten als Du oder andere "leistungsbereite Überstundenklopper".
    Dein "guter Wille", Überstunden zu leisten, ist doch letztlich nur verkleidete Individualmaximierung.
    Geändert von Kistenkumpel (25.04.2018 um 13:23 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Auch interessant

    So kann Deutschland ein bedingungsloses Grundeinkommen finanzieren - Rico Grimm, Krautreporter

    Hier muss man etwas runterscrollen. dann erscheint auch Text
    Das ist eine Bezahlseite. Würdest du bitte das Modell mit eigenen Worten kurz erklären?

  6. gesperrt

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    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Kriegen in der CH alle Leute, auch die Jungen, eine Rente? Das wäre mir neu.
    Renten gibt es ab einem bestimmten Alter, die Zahl der Empfänger ist also genau definiert.
    nein, aber ich hab "Grundrente" nun so verstanden, dass sie altersunabhängig ausgezahlt wird.

    Sonst könnte man ja wie bisher einfach "Altersrente" sagen. Da ist ja der Berechnungsmodus und die Zahl der Empfänger genau definiert. Haben wir doch schon längst.

    gruss, barbara

  7. Inaktiver User

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Sonst könnte man ja wie bisher einfach "Altersrente" sagen.
    Nein. Die Berechnung der Altersrente hängt davon ab, wie viel und wie lange jemand eingezahlt hat. Manche Renten sind sehr gering, gerade bei Frauen.
    Eine Grundrente würde bedeuten, dass jeder einen bestimmten Betrag bekommt, egal, wie viel und wie lange (und ob) er eingezahlt hat.

    In allen Fällen wäre der Bezug der Leistung an das Erreichen eines bestimmten Alters gekoppelt.
    In manchen Ländern - zB. in Kanada - gibt es so etwas, allerdings ist der Betrag recht niedrig.

  8. gesperrt

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    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein. Die Berechnung der Altersrente hängt davon ab, wie viel und wie lange jemand eingezahlt hat. Manche Renten sind sehr gering, gerade bei Frauen.
    Eine Grundrente würde bedeuten, dass jeder einen bestimmten Betrag bekommt, egal, wie viel und wie lange (und ob) er eingezahlt hat.
    Ach so.

    Als Schritt und Zwischenstation in Richtung Grundeinkommen kann ich mir das durchaus vorstellen. Leistungen zusammenfassen, Leistungen vereinfachen....

    gruss, barbara

  9. Inaktiver User

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Ach so.

    Als Schritt und Zwischenstation in Richtung Grundeinkommen kann ich mir das durchaus vorstellen. Leistungen zusammenfassen, Leistungen vereinfachen....
    Was heisst: Leistungen zusammen fassen?

    Wenn jetzt schon ein Drittel des Sozialbudgets durch Altersrenten gebunden ist (Tendenz steigend), gleichzeitig aber die Zahl der Anspruchsberechtigten durch ein BGE noch einmal explodieren würde, hieße das entweder, dass die Einnahmen stark erhöht werden müssten (bitte um Erklärung, wodurch) oder dass das vorhandene Geld "gleichmäßiger" verteilt werden müsste.

    Hieße dann wohl, dass alle Altersrenten auf die Höhe des BGE gekürzt würden. Das wäre insofern nicht fair, als jemand mit vierzig noch die Möglichkeit hat, einen Job anzunehmen und sein Einkommen aufzustocken - jemand mit siebzig oder achtzig KANN nicht mehr arbeiten, würde also in der Altersarmut landen.

    Und wofür das Ganze? Damit JEDER ein Grundeinkommen erhält - auch Reiche, die es gar nicht benötigen. Wäre das etwa sozial gerecht?

  10. Inaktiver User

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Damit JEDER ein Grundeinkommen erhält - auch Reiche, die es gar nicht benötigen. Wäre das etwa sozial gerecht?
    In der Tat, entweder alle oder keiner. Reich und arm hat es schon vorher gegeben, da macht das BGE bei ohnehin "Reichen" auch den Kohl nicht fett, aber in anderen Bereichen sieht es da schon ganz anders aus. Außerdem konnte diese Klientel schon immer ihre Zeit frei einteilen, was in anderen Gesellschaftsstrukturen nicht der Fall ist.

    Auch könnte daran gedacht werden, ab einem Einkommen x vielleicht eine Verzichtsanfrage zu stellen?

    Man glaubt nicht, wieviele "Reiche" doch ein soziales Herz haben und darauf verzichten (würden).

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