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  1. Inaktiver User

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Ist doch egal. Das System wird kollabieren.
    Also muss ein neues her.
    Und das BGE ist ja noch gar nicht festgelegt. Es ist bisher nur eine unausgereifte Idee. Aber eine, auf deren Grundlage man Neues erschaffen kann.
    Eben. Es ist eine unausgereifte Idee.
    Um das heutige System zu reformieren, muss man es nicht ganz zerschlagen.

    Sinnvoll fände ich zB. eine staatliche Grundrente in einer gewissen Höhe.

  2. Inaktiver User

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von gr3ta Beitrag anzeigen
    Die Preise würden durch die Decke gehen, die Armutszuwanderung weiter steigen, es würden Kinder als Einkommensquelle gezeugt,
    Richtig. Es hätte ungewollte und ungeplante gesellschaftliche Steuerungseffekte, abhängig davon, wer als Bezieher des Grundeinkommens in Frage käme.
    Sind es nur Leute mit deutschem Pass, wäre das ungerecht gegenüber Ausländern, die in D wohnen und das System über ihre Steuern mit finanzieren müssten. Bekäme jeder, der sich auf dem Staatsgebiet befindet, automatisch das BGE, kann man sich vorstellen, wie die Grenzen überrannt würden.

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    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Wie gesagt, nichts in Stein gemeißelt, aber

    Wie ein Grundeinkommen finanzierbar ware - FOCUS Online
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

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    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich denke, es werden eher die Mitte/Rechts-Parteien sein, die ein BGE unterstützen. Weil es dort weniger Staatsangestellte gibt (und somit weniger Leute ihren Job durch ein BGE verlieren werden), und weil die rechnen können.
    In D wird das BGE von CDU/CSU, FDP und AfD klar abgelehnt. Die rotgrünen sind tendenziell ablehnend.

    Keine nennenswerte Partei unterstützt das. Nur einzelne Vertreter.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Das ist eine typisch sozialistische Forderung seit 1750, ist dir das bewusst...?
    Ja, und mir ist bewusst das sozialistische Forderung in der Regel 180° von sozialistischer Umsetzung entfernt ist.

    mir scheint, in den letzten 200 Jahren seien immer mehr und mehr Gelder in Forschung und Bildung gesteckt worden, und wenn man guckt, wie lange Leute im Schnitt während ihres Lebens die Schulbank drücken, würden diese Zeiten immer länger und länger - in der Generation meiner Eltern war man, zum Beispiel, mit 20 Jahren fertige/r Grundschullehrer/in. Heute dauert dieselbe Qualifikation deutlich länger.

    Eigentlich müssten die positiven Effekte von Forschung und Bildung heute in voller Blüte stehen, deutlich sichtbar für alle. Ja wo denn wie denn?
    Weil unnützer Kram zuviel ausgebildet wird. Der komplette Bereich Geisteswissenschaften, Journalismus, Kunst, usw. usf. Braucht in der Anzahl (und der Qualität) keiner.

    Uns fehlen Ärzte, MINTler, Handwerker.

    ïch führe de Tocqueville als meine absolute Autorität für europäische Geschichte und einen langfristigen Blick auf ihre Strömungen an.
    Dann tut's mir leid dir sagen zu müssen, das du den guten Herrn absolut nicht verstanden hast. Tocqueville hatte einen scharfen Sinn für Strukturen, die in dysfunktionale Abhängigkeiten führen können, und wäre garantiert kein Freund staatlich finanzierten Siechtums auf unterstem Level gewesen.
    Interessant ist wirklich, dass du, die du behauptest, gegen Sozialismus zu sein - teils typisch traditionell sozialistische Forderungen aufgreifst. Eben wie die nach mehr Bildung.
    Bildung wie Bildung. Nicht Bildung wie Marxismus-Leninismus und Genderstudies.
    ich lese des öftern mal von Asylbewerbern, die sich auf Handyklau spezialisieren. Klar hat das finanzielle Hintergründe - welche denn sonst, bitte schön? und ja, wenn man dazu verknurrt ist, nicht zu arbeiten, und den ganzen Tag rumzusitzen, da lässt sich Langeweile kaum vermeiden.
    Asylbewerber sind keine Staatsbürger.

    Lebensuntüchtige brauchen selbstverständlich Unterstützung und Hilfe - was denn sonst? - und wenn du das Glück hast, mit Attributen gesegnet zu sein, die dich lebenstüchtig machen, so freu dich drüber, geh in die Kirche und zünde Kerzen an vor Dankbarkeit, und geniesse dein Glück, das andere nicht haben.
    Lebensuntüchtige brauchen Betüddelung so nötig wie ein Alkoholiker eine Flasche Schnaps. Die brauchen Struktur, und eine Möglichkeit, Verantwortung zu lernen. FsJ, Wehrdienst, Zivildienst etc.
    Leistung ist kein Wert per se. Die Frage darf nicht sein "wer hat sich wie sehr angestrengt?", sondern die Frage muss sein: "haben wir als Gesellschaft alles, was wir brauchen, und profitieren auch alle davon?"
    Diese Kokettierei kann man sich blöderweise nur solange leisten, wie es genug Dumme gibt, welche die Nicht-Leistungswilligen mitschleppen.

    Faulheit und Bequemlichkeit sind wichtige Triebfedern der Innovation. Jener, der den ersten Wagen baute, war genau der Faule, der keinen Bock hatte, alles Brennholz auf seinem Buckel zu schleppen.
    Der war nicht faul. Der war effizient und innovativ.

    Faul wäre er gewesen, wenn er sein BGE-Holz auch so bekommen hätte.

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    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Auch interessant

    So kann Deutschland ein bedingungsloses Grundeinkommen finanzieren - Rico Grimm, Krautreporter

    Hier muss man etwas runterscrollen. dann erscheint auch Text
    Geändert von Lilith10 (25.04.2018 um 13:08 Uhr)
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  6. gesperrt

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    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Bevor ich näher auf andere Beiträge eingehe, würde ich gern wissen: Wie stellen sich die Befürworter des BGE das Stopfen dieser erheblichen Finanzierungslücke vor?
    ich stelle mir einen langsamen schrittweisen Umbau der Systeme vor.

    Sodass zB erst mal nur ein kleiner Betrag eingekführt wird - sagen wir, 50 Euro für alle pro Monat - den die Alimentierten (Kranke, ARbeitslose etc) von ihrem sonstigen Geld abgezogen kriegen, und die andern kriegen das zusätzlich zu dem, was sie erarbeiten.

    und das dann langsam schrittweise erhöhen. Und Erfahrungen damit sammeln.

    Geld findet man immer, wenn man will. Geld ist ja nur ein Symbol für Vertrauen. Nichts Handfestes und Endliches wie sauberes Wasser oder Ackerboden.

    gruss, barbara

  7. Moderation

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    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Danke, Lilith. Ich schau mir das mal an.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

  8. gesperrt

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    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sinnvoll fände ich zB. eine staatliche Grundrente in einer gewissen Höhe.
    und was spielt es für eine Rolle, ob man es "Grundrente" oder "Grundeinkommen" nennt...?

    gruss, barbara

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    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von gr3ta Beitrag anzeigen
    Uns fehlen .... Handwerker.
    Und wieso will keiner mehr Handwerker werden? Was denkst du?
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  10. Inaktiver User

    AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment

    Zitat Zitat von gr3ta Beitrag anzeigen
    Hierzulande wird immer gern über z.B. Griechenland mit seinem aufgeblähten Staatsapparat gelästert, dabei ist Deutschland da genauso übel. Hier wirds nur besser verschleiert.

    .

    Selten so ein undifferenziertes Statement gelesen....
    Bis hier, wie in Griechenland passiert, der Staat nichts(Null!!!) auszahlen kann, muss ...etwas.. Mehr passieren.
    Bevor man solche Äußerungen tätigt, sollte man sich mit Beamtentum in Griechenland erst einmal beschäftigen und begreifen, warum es dort crashte.

    Der Shutdown in den USA ab und an zeigt ebenfalls, was mit grundsätzlich falscher Finanzierung nicht mehr geht...

    Und am Rande...ich als Raucher habe über die Diskussion zu den banalen 45Mrd. Für Griechenland nur geschmunzelt.
    ...weil ich zum Staatshaushalt hier mit der Raucher Gemeinschaft in drei Jahren das Geld rausgeholt habe ;)
    Der Staat nimmt 15Mrd. pro Jahr durch die Zigarettensteuern alleine hier ein.

    Die Diskussion zum Thema kann ich auch nicht teilen....
    FIN hat aus finanziellen Gründen das Experiment gekippt.
    Der Beweis, dass es grundsätzlich nicht praxisgerecht ist, wurde damit ausreichend aufgezeigt.
    Und wer es besser weiss, darf sich gerne zur Wahl stellen und den Finanzminister geben ;)

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