Nee passt schon.
Über welches Stöckchen ich nicht mehr bereit bin, zu springen ist, dass uns weisgemacht wird, dass ja die Gesetzesänderungen in diesem Punkt ja so äußerst schwierig sind/wären.
Es werden permanent ruck-zuck Gesetze aus dem Boden gestampft und es funzt.
Und ausgerechnet da nicht?
Ich glaub es nicht und werde es nie glauben!
So, wie das Kapital seine Schlichen gefunden hat, müssen wir die Mechanismen wieder installieren, diese Schlichen zuzumachen, was mittlerweile wohl schon teilweise gelungen ist; aber es gibt noch viel mehr zutun und es ist möglich!
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09.05.2018, 22:28Inaktiver User
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment
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09.05.2018, 22:29Inaktiver User
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09.05.2018, 22:32
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment
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09.05.2018, 22:38Inaktiver User
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment
Geht mir meist genauso und ich möchte auch gern mehr freie unstrukturierte Zeit.
Trotzdem versuche ich, dem Tag immer noch etwas abzupressen. Mal gelingt's mal nicht.
In 3 Jahren wird's das BGE ja noch nicht geben. Da werde ich auf eigene Kosten die Stundenzahl runterfahren
und ja, das ärgert mich, dass ich das allein zu tragen habe!
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10.05.2018, 01:20
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment
Völlig verkehrter Anreiz, total kontraproduktiv.
Wenn ich mehr Leute in Erwerbsarbeit bringen will, von der es derzeit zuwenig für alle Arbeitslosen und Unterbeschäftigten gibt, dann wäre die gleichmäßigere Verteilung der vorhandenen Erwerbsarbeit auf mehr Menschen ein sinnvoller Schritt.
Und damit dazu ein Anreiz geschaffen würde, müsste man die Steuern und Sozialabgaben prozentual für die ersten 20h/Woche senken.
Und ab 21h/Woche hochfahren, damit der Grenzertrag bei jeder zusätzlichen Stunde abnimmt - insbesondere bei den Überstunden.
Man bedenke:
In D wurden 2016 insgesamt 1,7 Milliarden Überstunden gearbeitet.
Das entspräche rein rechnerisch knapp 1 Million Vollzeitarbeitsplätzen (221 Arbeitstage à 8h im Jahr = 1.768h/p.a. und in manchen Bundesländern werden sogar weniger als 221 Tage im Jahr gearbeitet).
Insofern wäre der erste und sinnvollste Schritt, Überstunden komplett unattraktiv zu machen.
Dann schrittweise die Stunden von sagen wir mal 32-40h/Woche.
Aber da maulen natürlich die "Arbeitssamen" und "Leistungsträger" - also die Asozialen, die sich übervertraglich mehr Erwerbsarbeit unter den Nagel gerissen haben, um ihren persönlichen Profit zu maximieren.
Noch absurder: die maulen ja sogar, weil sie ihr Überstundensalär nicht noch steuervergünstigt bekommen.
Zum Totlachen.
Die "Arbeitssamen" und "Leistungsträger" mögen sowas aber auch deshalb nicht, weil das auch noch an ihrem Nimbus der Unersetzbarkeit kratzt ("ohne mich läuft's nicht diesem Laden/dieser Abteilung").

Zudem könnte die Beitragsbemessungsgrenzen für die Sozial- und Krankenversicherungen komplett zu streichen.
Dann würden diese auf das gesamte Arbeitseinkommen fällig, und diese "Mehr-Arbeit" würde finanziell noch unattraktiver (und die Steuer- und Rentenkassen ggf. noch voller).
Echte Unternehmer würde das nicht einmal tangieren - die können sich ihren Profit ja als Gewinn(anteil) aus ihrem Firmenbesitz(anteil) auszahlen.
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10.05.2018, 08:08Inaktiver User
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment
Randbemerkung :
Manchmal kommen Überstunden einfach nur dadurch zustande, dass jemand einen Teilzeitvertrag hat, aber bei Bedarf mehr als die vertraglich festgelegten Stunden arbeitet - hat für den AG den Vorteil, dass er AN flexibler einsetzen kann.
Bei meinem vorigen AG hatte ich einen Vertrag über 30 Stunden; vor meinem Stellenwechsel konnte ich - trotz vorherigem regelmäßigem Abbau - gleich mehrere Wochen Restüberstunden abfeiern .....
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10.05.2018, 08:15Inaktiver User
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment
Dieses System kann (wenn überhaupt) nur weltweit funktionieren. Solange es noch Länder gibt, in denen sich Leistung lohnt und leistungsfähige und -willige Menschen auch für ihren eigenen Wohlstand arbeiten können, solange werden diese Menschen ein Land verlassen, dass sie nur noch ausbeuten will. Und was Du hier beschreibst, das ist Ausbeutung pur.
Aus diesen Zeilen spricht purer Neid und Missgunst.Aber da maulen natürlich die "Arbeitssamen" und "Leistungsträger" - also die Asozialen, die sich übervertraglich mehr Erwerbsarbeit unter den Nagel gerissen haben, um ihren persönlichen Profit zu maximieren.
Und sag' so was mal den Polizisten, den Ärzten und Krankenschwestern, die bereit sind, auch am Wochenende und nachts im Bereitschaftsdienst zu arbeiten. Vielleicht machen sie dann ja bei Dir eine Ausnahme.
Geändert von Inaktiver User (10.05.2018 um 08:20 Uhr)
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10.05.2018, 08:25Inaktiver User
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment
Wer soll Deinen Wunsch nach mehr Freizeit denn wohl sonst finanzieren?
Und Deine Stundenreduzierung wird dazu führen, dass Du weniger Steuern und weniger Beiträge zur Krankenversicherung zahlen wirst, ohne dass Du dadurch persönlich Leistungseinschränkungen hinnehmen musst. Insofern stimmt das "auf eigene Kosten" nicht so ganz.
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10.05.2018, 08:36Inaktiver User
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment
Mirabelis, ich vermute einfach mal, dass jemand mit Plänen wie Amboise in einem Job steckt, in dem er/sie sich schon diverse Jahre "den Buckel krumm" gearbeitet hat und entsprechend nicht länger Vollzeit arbeiten kann - dann gerät man nämlich schon mal ans Rechnen, wie lange man noch durchhalten muss, bevor man es sich leisten kann, Stunden zu reduzieren .....
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10.05.2018, 09:05Inaktiver User
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland beendet Experiment
Finde ich überhaupt nicht, denn diese Menschen gibt es durchaus. Sie geben selbst zu, sich für unersetzbar gehalten zu haben, wenn sie denn ihren Burnout oder ihre Angstattacken in den Kliniken kurieren und mal zur Ruhe und zu sich selbst kommen.
Und ich denke, dass die von Dir aufgezählten Berufsgruppen von Kistenkumpel nicht gemeint sind! Da herrscht Ausbeutung pur; nämlich über Überstunden die Personalknappheit zu kompensieren! Aber da ist man wohl inzwischen wach geworden, was zumindest die Polizeit angeht und im Gesundheitswesen sind dringend Personalaufstockungen vonnöten!




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