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Thema: Gemeinsame Erklärung 2018
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16.04.2018, 21:38Inaktiver User
AW: Gemeinsame Erklärung 2018
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16.04.2018, 22:05Inaktiver User
AW: Gemeinsame Erklärung 2018
Im Wikipedia-Artikel über Vera Lengsfeld steht, sie sei "Politikerin und Publizistin".
Vera Lengsfeld – Wikipedia
Sie ist also keine ausgebildete Journalistin und das kann man ihr zu Gute halten im Bezug auf die Meldungen die sie falsch wieder gegeben hat. Sie hat wohl einfach geglaubt was sie glauben wollte und nicht wie im Journalismus üblich recherchiert.
Von daher denke ich nicht dass sie gelogen hat, jedenfalls ist es nicht notwendig ihr das zu unterstellen.
Ihren peinlichen Moment in puncto "Lügenpresse" hatte sie sich selber eingebrockt.
Die Ohrfeige die sie verteilt hat werden ihr ihre Bewunderer nicht übel nehmen, es macht sie aber auch nicht sonderlich glaubwürdig wenn es um Gewalt gegen anders Denkende geht.
Allerdings nehme ich genau deswegen das, was sie publiziert, nicht für bare Münze.
Es sind Wahrnehmungen, Gedanken und - was m.E. ihre Beliebtheit erklärt - aufgenommene Stimmungen.
Sie projiziert offensichtlich sehr gut das, was die sog. besorgten Bürger bewegt und ihre kämpferische Art macht Eindruck.
Was sie inhaltlich vermittelt und mit wem sie zusammenarbeitet trifft überhaupt nicht mein Weltbild.
Darum macht sie auf mich mit ihren Gedanken und Aktionen keinen positiven Eindruck.
Für ihre kämpferische Haltung hat sie meinen Respekt, für die Sache, für die sie kämpft, jedoch nicht.
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17.04.2018, 08:41Inaktiver User
AW: Gemeinsame Erklärung 2018
Klar - wenn man darauf hinweist, dass jemand Behauptungen in den Raum stellt, ohne den geringsten Hinweis auf Quellen und Methodik der Datenerhebung, ist das "diffamierend".

So arbeitet aber kein seriöser Wissenschaftler, und wenn Du Dich auf den Kopf stellst.
Und das die Dame einen bunten Strauß an Ausbildungs- und Berufsstationen hat, mit 27 Jahren, ist auch Fakt, und bei Wiki nachlesbar. Ich würde so jemanden nicht einstellen.Geändert von Inaktiver User (17.04.2018 um 08:53 Uhr)
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17.04.2018, 08:45
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17.04.2018, 08:49Inaktiver User
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17.04.2018, 09:02
AW: Gemeinsame Erklärung 2018
Wo bitte hast du das denn gelesen? Als diffamierend wurden solche Äußerungen bezeichnet:
Diese sogenannte Extremisforscherin [sic]; aber vielleicht war die Dame da gerade Kreide holen; Das war wahrscheinlich DER Meilenstein für die Extremismusforschung. Ich bin mächtig beeindruckt. In meiner Vorstellung ist das eher "Jugend forscht"; die Tausendsassarine, mit den zig Kurzstudiengängen und Beschäftigungsverhältnissen, in ihrem beträchtlichen Alter von 27 Jahren.
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17.04.2018, 09:16Inaktiver User
AW: Gemeinsame Erklärung 2018
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17.04.2018, 09:33
AW: Gemeinsame Erklärung 2018
Ich bin mir sicher, dass sich die "anders Denkenden" am allermeisten über die Ohrfeige freuen
Hier möchte ich das aber ganz differenziert betrachtet wissen: Es geht um eine handfeste persönliche Beleidigung, nicht um Gewalt gegen anders Denkende. Hier geht die Opferhaltung entschieden zu weit.flying is the art of falling to the ground without touching
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17.04.2018, 09:35Inaktiver User
AW: Gemeinsame Erklärung 2018
Und bei handfesten persönlichen Beleidungen darf man zuschlagen?
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17.04.2018, 09:40
AW: Gemeinsame Erklärung 2018
Um die Haltung von Vera Lengsfeld (und auch anderen) besser nachvollziehen zu können, muss man wahrscheinlich weit in die Zeit zurück greifen - bspw. auf das Jahr 2003, als sie (damals noch in der CDU) den Ausschluss von Martin Hohmann aus der CDU und aus der CDU-Bundestagsfraktion als "inszenierte Treibjagd" bezeichnete.
Hohmann hatte eine Rede gehalten, die von sehr vielen Leuten als klar antisemitisch eingestuft wurde.
Aus der Perspektive von Vera Lengsfeld also ist der folgerichtige Ausschluss von Hohmann aus der CDU, weil dieser gegen die Werte der CDU in eklatantem Maß verstieß, eine 'inszenierte Treibjagd'.
Im Grunde genommen wird der Antisemitismus (von Hohmann) sozusagen als durchaus legitime Meinung seitens Vera Lengsfeld wahrgenommen bzw. die Meinungsfreiheit an und für sich erscheint auf diese Weise gewissermaßen als das höchste Gut in der Demokratie, dem alles andere unterzuordnen ist.
Selbst Antisemistismus soll also als Meinung tolerabel erscheinen, mindestens soweit, dass eine solche Auffassung nicht einer Mitgliedschaft in einer demokratischen Partei entgegensteht.
Diese Haltung von Vera Lengsfeld wiederum ist wohl nur verständlich, wenn man die Biographie von Vera Lengsfeld beachtet, bzw. die politische Verfolgung, der sie ausgesetzt war.
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