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Thema: Gemeinsame Erklärung 2018
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12.04.2018, 20:44
AW: Gemeinsame Erklärung 2018
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12.04.2018, 21:01
AW: Gemeinsame Erklärung 2018
Daran hat die Regierung kein Interesse.
Ich hab hier schonmal verlinkt, welche Gesetze zwischen 2011 (Ausbruch des Krieges in Syrien) und 2015 geändert worden sind.
Das war keine Überraschung. Die wussten, das die Flüchtlinge hierher kommen, das sollte nie verhindert werden. Und das ging schon so lange, das die vorhandenen Kapazitäten in 2014 schon überlastet waren. Ebenso war bekannt, das man die Migranten aufgrund mangelnder Papiere kaum je wieder ausweisen kann, besonders nach der Einführung des Status "subsidiärer Schutz" für Drittstaatler (z.B. Artikel von 2014).
Noch ein Artikel vom Mai 2015, mit der Prognose 400.000 Asylbewerber in 2015.
Tenor: gebt uns mehr Geld für die Versorgung und Integration, NICHT, sichert die Grenze, lasst uns die Leute in Heimatnähe für einen Bruchteil des Geldes vernünftig unterzubringen.
Meiner Meinung nach ist an der Theorie der geplanten Massenzuwanderung was dran. Diese Meinung muss man nicht teilen, aber so plötzlich aus dem Nichts, wie das immer suggeriert wird, kam das aber nachweislich nicht. Die Grenzen sollen nicht geschützt werden.
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12.04.2018, 21:09Inaktiver User
AW: Gemeinsame Erklärung 2018
O.k, war unsauber ausgedrückt.
Es mögen viele und ausreichende Bewerber für die Ausbildung geben. Es reicht aber nicht um den höheren Bedarf (Situation) zu decken bei gleichzeitiger Pensionswelle.
Es braucht ja auch Ausbilder, Schulen etc. Das hinkt hinterher, Ursache war auch der jahrelange Abbau.
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12.04.2018, 21:16
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12.04.2018, 21:55
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12.04.2018, 22:10
AW: Gemeinsame Erklärung 2018
Doch das fand sich genau darin wieder, dass die AfD und auch die FDP (in geringem Maß) viele Stimmen bekamen.
Ich für meinen Teil habe ja auch angeblich für die CDU in Gestalt von Frau Merkel gestimmt, obwohl ich die CSU wählte.

Was wäre denn die Alternative gewesen? SPD, Grüne etwa - vom Regen in die Traufe sozusagen?
Ich bin sehr froh, dass Herr Seehofer Innenminister ist.
Der Meinung ist übrigens auch Herr Sinn (Ex-Chef des Ifo-Instituts)
Exklusiv-Interview:
Ex-Ifo-Chef Sinn lobt SPD-Vorstoss fur solidarisches Grundeinkommen - Wirtschaft - Aktuelle Wirtschafts- und Finanznachrichten - Augsburger Allgemeine
Ich bin froh, dass Horst Seehofer Innenminister geworden ist und im Verein mit Markus Söder endlich das Thema Grenzsicherung kompetent aufgreift.
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12.04.2018, 22:22Inaktiver User
AW: Gemeinsame Erklärung 2018
Ich hatte das ja verlinkt, rechne es mal, wie es bei den Erdoganwählern gerechnet wurde, dann hast Du die tatsächliche Zustimmung nach dieser Rechenweise:
Ich gebe Dir die Zahlen:
Wahlberechtigte: 61,5 Millionen
Einwohner: 82,8 Millionen
Wahlbeteiligung: 75,6 Prozent
Stimmen für die CDU: 26,8 Prozent
Quellen:
Weniger Wahlberechtigte bei Bundestagswahl 2017 in Deutschland
Bundestagswahl 2017: Das „ehrliche“ Wahlergebnis inklusive Nichtwahler – Wahlbeteiligung - WELT
Bundestagswahl 2017: Vorlaufiges Ergebnis - Der Bundeswahlleiter
Gewählt haben also in absoluten Zahlen 46.494.000 Personen von 82,8 Millionen. Also nur etwas mehr als die Hälfte, 56,2 Prozent (aufgerundet).
26,8 Prozent von 46.494.000 Wählern sind
12460392
Und 12.460.392 von 82,8 Millionen sind 15 Prozent.
15 Prozent der Bevölkerung befürworten also Merkels Politik, bzw. haben sie gewählt (bitte nachrechnen, falls ich mich verrechnet habe), wenn man es nach diesem Muster rechnet:
In Deutschland gebe es insgesamt 3,5 Millionen Türkeistämmige, davon 1,5 Millionen mit türkischem Pass. Rund 750.000 von ihnen hätten an der Wahl teilgenommen, davon 60 Prozent für Erdogan gestimmt – macht 450.000 Stimmen. Das seien lediglich 13 Prozent der Türkeistämmigen in Deutschland.
Zahlen-Check: Wie viele deutsche Turken sagten "Ja"? - n-tv.de
Oder rechnet man sich das nur bei bestimmten Leuten so?Geändert von Inaktiver User (12.04.2018 um 22:38 Uhr)
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12.04.2018, 22:32Inaktiver User
AW: Gemeinsame Erklärung 2018
Alle, bis auf die CDU, sind für Volksentscheide:
Es ist ein populäres Thema, eines, bei dem sich die Deutschen erstaunlich einig sind: Je nach Umfrage sind siebzig oder sogar mehr als achtzig Prozent für nationale Volksabstimmungen. Auch in den Grundsatzprogrammen der meisten Parteien taucht die Forderung auf. In der Realität aber hatten diese Bekenntnisse keine Folgen. Das liegt vor allem daran, dass die CDU gegen nationale Volksentscheide ist.
Direkte Demokratie - Schweizer Exportschlager - Politik - Suddeutsche.de
Was aus deren Sicht vielleicht verständlich ist:
Der „Spiegel“ hat eine Umfrage in Auftrag gegeben. 82 Prozent der Bevölkerung lehnen Angela Merkels Flüchtlingspolitik ganz oder teilweise ab.
Fluchtlingspolitik in Deutschland: Merkels Reue kommt zu spat - Politik - Tagesspiegel
Umfrage: Jeder zweite Deutsche für vorzeitigen Merkel-Abgang
Umfrage: Jeder zweite Deutsche fur vorzeitigen Abgang von Angela Merkel - Politik - Berliner MorgenpostGeändert von Inaktiver User (12.04.2018 um 22:38 Uhr)
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12.04.2018, 22:41
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12.04.2018, 22:45Inaktiver User
AW: Gemeinsame Erklärung 2018
Sicher, ein weiteres zu lösendes Problem. (von der Politik zu lösendes übrigens).
Man kann es schon so sehen wie Du:
daß es vorher, vor der Flüchtlingswelle, doch ausreichend war, weil die Deutschen eher gesetzeskonform sind (oder wie sonst meinst Du das, daß man ein Mehr an Polizei vorher nicht benötigte?). Ich bin da übrigens anderer Meinung, die Flüchtlingswelle hat ein bestehendes Problem nur verschärft, wie in vielen anderen Bereichen ebenfalls (Schule, Krankenhäuser, öffentliche Sicherheit, Integrationsmaßnahmen, die ja auch vorher schon ein Problem waren, etc.).
Es gab auch vorher bereits Überstunden bei der Polizei, nur waren es nicht Millionen im fünfstelligen (sorry, falsch: im achtstelligen!) Bereich, jedenfalls habe ich solche irrsinnigen Zahlen von vor der Flüchtlingswelle nicht gefunden. Aber man hätte durchaus auch vorher schon nicht abbauen, sondern Stellen schaffen sollen.Geändert von Inaktiver User (12.04.2018 um 22:55 Uhr)



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