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  1. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht wirklich. Also: nicht so unmittelbar nach einer Bundestagswahl.
    Es ist eine Sackgasse, denn man weiß nicht, wie die Priorisierung in der Wahlentscheidung ist.

    Ein Grüner kann sich aufgrund seiner Leidenschaft für Bioprodukte, aber Skepsis gegenüber Migration für dies oder das entscheiden.
    Der AfDler findet Migration egal, schätzt aber eher die Situation in EU als besorgniserregend ein.

    Es ist müssig, solange keine Differenzierung nach wahlentscheidenden Kriterien vorliegt - vielleicht gibt es das ja.

    Solange kann jede Seite behaupten, was sie will. Das ist politisch- schmieriges Geschäft, von Moral war nicht die Rede

  2. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Dann ist es bestimmt ein seltsamer Zufall dass die am lautesten Volksentscheide fordern die sich mit ihren Meinungen und Forderungen nicht im Wahlergebnis wiederfinden.

    Gerade zur letzten Wahl war doch bekannt, wie Merkelzu dem Thema steht. Man kann ihr vorwerfen was man will aber sie ist von ihrer Linie nicht abgewichen.
    Es war klar: wer sie wählt oder eine Partei die auf eine Koalition scharf ist der muss sich gegen sie entscheiden wenn Migration DAS Thema ist und notfalls auf andere Themenschwerpunkte verzichten.

    Das glaubst du doch selber nicht dass jemand Grün wählt weil ihm der Schutz der Schnieselkäfer wichtiger ist.

    Einen AfDler dem das Thema Migration egal ist halte ich für extrem unwahrscheinlich.

  3. gesperrt

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    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann ist es bestimmt ein seltsamer Zufall dass die am lautesten Volksentscheide fordern die sich mit ihren Meinungen und Forderungen nicht im Wahlergebnis wiederfinden.

    Gerade zur letzten Wahl war doch bekannt, wie Merkelzu dem Thema steht. Man kann ihr vorwerfen was man will aber sie ist von ihrer Linie nicht abgewichen.
    Es war klar: wer sie wählt oder eine Partei die auf eine Koalition scharf ist der muss sich gegen sie entscheiden wenn Migration DAS Thema ist und notfalls auf andere Themenschwerpunkte verzichten.

    Das glaubst du doch selber nicht dass jemand Grün wählt weil ihm der Schutz der Schnieselkäfer wichtiger ist.

    Einen AfDler dem das Thema Migration egal ist halte ich für extrem unwahrscheinlich.
    Print, Du hast recht:

    Bei der Bundestagswahl 2017 haben die Wähler mehrheitlich für eine konservative Regierung gestimmt, Gewinner waren FDP, AfD und größte Franktion war die CDU. Eigentlich hätte eine solche Koaltion entlehne müssen, sie hätte den Wählerwillen am Besten abgebildet.

    Die CDU wurde wohl trotz Merkel und nicht wegen ihr größte Fraktion...

  4. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann ist es bestimmt ein seltsamer Zufall dass die am lautesten Volksentscheide fordern die sich mit ihren Meinungen und Forderungen nicht im Wahlergebnis wiederfinden.
    Mag sein, Volksentscheid war aber für die AfD weit vor irgendeinem Wahlausgang schon auf dem Programm
    Volksentscheide - Der Traum aller Populisten | Cicero Online


    Einen AfDler dem das Thema Migration egal ist halte ich für extrem unwahrscheinlich.
    Einen Grünen, der einen Schnieselkäfer wählen würde, halte ich dagegen für sehr wahrscheinlich.

  5. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    [QUOTE=minouminou;33366797]Sowas Ähnliches.

    Merkel hätte im Herbst 2015 sagen müssen, die Unganflüchtlinge waren eine Ausnahme. Dann wären schon mal weniger gekommen.
    Die wären dann einfach umgedreht?

    Heute muss man die Grenze kontrollieren, Bundesgrenzschutz dort einsetzen (was unter Merkel nicht gemacht wird!), die Beamten an den Übergängen und Hauptstaßen patoullieren lassen und vor allem die Parole ausgeben: "Er wird streng kontrolliert. Wer illegal kommt, wird festgenommen."
    Weißt du das?
    Ich wohne an einer Grenze, hier wurde in der Nähe ein neues Gebäude für den BGS gebaut. Ziemlich groß.
    Was machen die da?



    Und jeden der ohne Pass kommt, zurückweisen nach 15 AufenthaltsGesetz. Das heißt ihm mündlich verbieten, Staatsgebiet zu betreten. Ausgesprochen von Beamten des Bundesgerenzschutzes. Zur Not mit Gewalt drohen. Wer sich mit Gewalt Zutritt zum Bundesgebiet verschafft, wird sofort, an der Grenze festgenommenen. Und schnell abgeschoben. Ohne großen Aufenthalt, ohne große Versorgung.
    Dann hast du ein hin und her an der Grenze.
    Und das mit der Gewalt drohen - meinst du Schießbefehl?

    Wohin denn abschieben wenn du nicht weißt, woher jemand kommt und der das verschweigt?

    So nach dem Motte: Züchtige einen, erziehe damit hunderte!
    Also Methode der Abschreckung.

    So machen es die Amerikaner, die Russen, die Chinesen, die Australier. Und gibt es da Tote an der Grenze? Keinen einzigen....Weil jeder weiß, ich komm eh nicht rein!
    Das weißt du doch gar nicht.
    Die Australier z.B. setzen unliebsame Migranten einfach auf eine Insel und vergessen sie dort.

    Hatte ich schon mal gefragt: will man aus Helgoland ein zweites Nauru machen?

    Fluchtlinge auf Nauru: Einmal australische Holle – und kein Zuruck - WELT

    Tod auf Raten.

  6. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Zitat Zitat von minouminou Beitrag anzeigen

    Die CDU wurde wohl trotz Merkel und nicht wegen ihr größte Fraktion...
    Auch eine Meinung.

    Man kann aber nicht einerseits Merkel als Diktatoren hinstellen und dann doch "ihre" Partei wählen wenn man dann annehmen muss, dass die Partei nur wenig oder keinen Einfluss hat.

    Logisches Problem.

  7. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie soll denn eine einzelne Abgeordnete das machen ?
    Die Frage ist berechtigt. Ich habe nirgends etwas dazu gefunden, dass sie in den Jahren in denen sie im Bundestag saß bzw. sich parteipolitisch engagierte, nichts dazu sagte.
    Dann gegen "die da oben" zu meckern, finde ich schwierig. Eine MdB ist Entscheidungsträgerin.

  8. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auf diesen Andrang hätte man sich teils vorbereiten können, teils war er aber in der Dimension 2015 nicht zu bewältigen. Wer wollte ein "stehendes Heer" von Beamten bezahlen die man bis dahin gar nicht benötigte?
    Schon vor der Flüchtlingswelle waren 100.000 (ich meine sogar, es waren noch mehr) ausreisepflichtige Ausländer/abgelehnte Asylbewerber in Deutschland, die nicht abgeschoben wurden. In einem Artikel, der im (ersten, glaube ich) Strang dazu verlinkt war, hieß es, wegen der "unschönen Bilder" oder so, die man nicht wollte. Die Behörden waren auch damals schon überlastet (weiß ich vom Hörensagen, ist also entweder wahr oder falsch, ich hab's geglaubt). Nur krochen sie noch nicht auf dem Zahnfleisch.
    Auch in den Schulen zeigt sich schon lange, daß etwas geschehen muß.
    Zuviel Gewalt - erste deutsche Schule kapituliert - Politik Nachrichten - Deutschland - Hamburger Abendblatt
    Das ist mehr als zehn Jahre her, und war vorher schon eine unschöne Entwicklung bis es soweit war, daß die "erste Schule kapitulierte".
    Es gab dann Lehrer, die in den Ferien stempeln gehen mußten. Das hatte ich auch mal verlinkt.
    Wer wollte ein "stehendes Heer" von Beamten bezahlen die man bis dahin gar nicht benötigte?
    Die Polizei wurde stetig abgebaut, weil man sie nicht brauchte, da die Deutschen so friedlich sind, und erst die Flüchtlingskrise Millionen von Überstunden schuf, meinst Du?

    Ich habe nur einen älteren Artikel zu Überstunden gefunden, das sind zwar keine 20 Millionen, wie jetzt, aber immerhin auch:
    Rund ein Viertel der Straftatenbearbeitung liege jetzt bei den einzelnen Polizeiabschnitten, sagte Piestert, die Aufklärungsquote bei über 50 Prozent. Damit sei das Landeskriminalamt spürbar entlastet und könne sich der Aufklärung schwerer Straftaten widmen. Auch sei es gelungen mehr Beamte auf die Strasse zu bringen. Durch flexible Dienstzeiten seien im letzten Jahr zudem rund 60 000 Überstunden abgebaut worden. Schwierigkeiten bereiten Piestert jedoch die sinkende Personalstärke der Dienstgruppen und die neue Software zur Dienstplanung. Bis zum Jahresende soll auch sie funktionieren.

    Solche Worte entlocken GdP-Vize Rieffenstahl allenfalls ein Kopfschütteln. Allein beim Polizeiabschnitt am Zwickauer Damm hätten sich, entgegen Piesterts Aussagen, nur durch das Berliner Modell schon mehr als 1200 Überstunden angesammelt. Alle dort angefallenen Überstunden beliefen sich sogar auf mehr als 10 000.

    Polizei: Modellhaft viele Uberstunden - Berlin - Tagesspiegel

    In einer dieser Polittalkshows sagte eine Kriminalbeamtin, die Stellen, die jetzt geschaffen werden, fingen gerade diejenigen auf, die in Ruhestand gehen oder aus anderen Gründen ausscheiden (so ähnlich, und ich weiß jetzt auch gerade nicht mehr, wo genau das war). Aber "völlig problemlos" war es wohl auch vorher nicht. Nur kroch man halt nicht so direkt auf dem Zahnfleisch wie jetzt.
    Zur Zahl der ausscheidenden Polizisten steht übrigens was in dem oben verlinkten Artikel der Saarbrücker Zeitung, und zwar:
    Nach Angaben der GdP scheiden bis 2021 etwa 44 000 Beamte aus dem Dienst aus.
    Mehr lesen auf Polizisten klagen uber Millionen Uberstunden

    Das war auch so meine Vorstellung, daß wir eigentlich 100.000 Polizisten ausbilden müßten jetzt, um eine effektive Entlastung zu erreichen. Nicht 3000 in drei Jahren, oder wieviel (bzw. wie wenig) da geplant waren.
    Geändert von Inaktiver User (12.04.2018 um 20:26 Uhr)

  9. gesperrt

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    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Zitat Zitat von minouminou Beitrag anzeigen
    ...Das heißt ihm mündlich verbieten, Staatsgebiet zu betreten. Ausgesprochen von Beamten des Bundesgerenzschutzes. Zur Not mit Gewalt drohen. ...
    Vorsicht. Nicht, dass du noch mit der Maus ausrutschst.

  10. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Personal wird doch ausgebildet, bei der Polizei mit Hochdruck, es gibt aber nicht genügend Bewerber um alle stellen besetzen zu können.
    Ich weiß zwar nicht, wen Du gefragt hast, bin aber gerade über diesen Artikel gestolpert:

    Innere Sicherheit: Bewerberrekord bei Polizei – Zahl der Abbrecher hoch - WELT

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