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  1. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Du hast mich gefragt, ich habe geantwortet. Also lebe bitte damit, es sei denn, ich hätte dich beleidigt.
    Du kannst mich gar nicht beleidigen.
    Hab dein Bild von mir und freu dich daran, du wärst nicht die erste hier.

    Genauso wenig kannst du mich davon abhalten mir Gedanken zu machen über was auch immer.
    Dazu gehört auch wie ich mir vorstelle dass die FDGO in Deutschland gelebt wird.

    Heuchler - das sind sowieso immer nur die anderen....

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    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Da ich selbige verachte, gebe ich hiermit zu Protokoll: das Schicksal der Flüchtlinge von Marokko steht mir ebenso fern wie dir und den anderen versammelten Menschenrechtlerinnen hier im Strang. Allerdings mache ich mir ebenfalls keine Sorgen um die Unterbringung von Menschen hier. Sie sind illegal gekommen, und dafür bekommen sie eine Menge geboten.
    Da muss ich dir widersprechen. Das Schicksal der Flüchtlinge in Marokko lässt mich nicht kalt, im Gegenteil, es entsetzt mich. Generell stehe ich dieser ganzen humanitären Katastrophe fassungs- und ratlos gegenüber. Und nein, ich habe keine wirklich gute Lösung dafür und ja, ich weiß, daß Deutschland alleine nicht das Elend der Welt tragen und auffangen kann. Kein Land kann das, schon gar nicht alleine.

    Optimal wäre, wenn die Menschen einfach keinen Grund hätten, sich auf diese Wahnsinnsreise einzulassen; denn egal was manche sagen, ich wage mal die steile These, daß der Löwenanteil dieser Menschen lieber zuhause bliebe, in vertrautem Klima und Umfeld, mit Familie, Freunden usw, wenn sie denn eine halbwegs realitische Chance sähen, dort ein halbwegs "normales" Leben zu leben. Also ohne Bürgerkrieg, Hunger, politische Verfolgung, Armut...

    Aber ich gebe auch zu: Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie das zu erreichen ist. Krieg führen macht die Sache ja nicht besser, das hat die Geschichte ja schon mehrfach bewiesen.
    Einfach die Augen schließen und sagen "Lass die doch, wir kümmern uns um unseren eigenen Kram?" Wie kann man das mit seinem Gewissen vereinbaren? Wir hier alle hatten nun mal einfach Glück in der Geburtenlotterie. Wir sind in einem stabilen, wohlhabenden Land geboren. Nichts davon ist unser eigener Verdienst, außer dem, was wir aus unseren Voraussetzungen gemacht haben. Aber ich wage noch eine steile These: Niemand von uns hier, die wir hier schreiben, wären, wo wir heute sind, wären wir in einem Land wie Syrien, Afghanistan oder Irak geboren. Selbst dann nicht, wenn wir exakt die gleichen charakterlichen und intellektuellen Voraussetzungen mitbrächten.
    *lost in the woods*

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    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist für die Unterzeichner falsch was bereits geschieht oder zu wenig oder geht es noch um die Verarbeitung und ein Gericht über 2015 und seine Folgen?
    Geht es mehr um die Missstände im Inneren, also um die Bewältigung von Problemen mit Flüchtlingen die bereits da sind?

    Vermutlich um alles, das erfordert aber auch Ressourcen und differenzierte Maßnahmen und ein Bewusstsein dafür dass das alles nicht über Nacht gelöst werden kann.
    Ob mit oder ohne Erklärung 2018.

    Z.B. die Polizei kommt ja derzeit gar nicht nach mit ausbilden. Diejenigen die sich über zu wenig Polizei und Kontrolle beschweren sind die gleichen die sich darüber beschweren, es würden wahllos Bewerber aufgenommen und nicht genug hingeschaut wg. Eignung.
    Aus dem Hut zaubern kann man die aber nicht. Gleiches gilt für Personal für Grenzkontrollen.

    Es geschieht schon was, es ist nur nicht und nie genug.
    Nein, aus dem Hut kann man so viel mehr Polizisten nicht einfach schnell zaubern, ebenso wenig die überforderten Gerichte entlasten, die fehlenden Lehrer, Wohnungen beschaffen, usw. ,da nützt auch Geld nicht.
    Das war schon vor der Flüchtlingskrise bekannt und dass nur der gute Wille, es zu "schaffen" in keiner Weise ausreicht, ist inzwischen ja bekannt.
    Wir haben uns mehr vorgenommen, als wir schaffen können.
    Ich finde es sehr gut, Ideale zu haben und nach Möglichkeit zu verwirklichen, aber gepaart mit einem gewissen Pragmatismus und nicht wirklichkeitsfern.

    Deshalb kann ich die Antwort auf diese Erklärung nicht unterschreiben, denn damit erklärte ich mich solidarisch mit allen Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Armut in unserem Land Zuflucht suchen und wende mich gegen jede Ausgrenzung.
    Was heißt das? Nicht nur Menschen, für die das Asylrecht gedacht war, sollen weiterhin grenzenlos einwandern dürfen?

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    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Mich lässt das Schicksal anderer, egal wo, auch nicht kalt.

    Aber ich lasse mir von niemandem Schuldgefühle einreden, weil ich nicht in Afrika oder
    einem sonstigen Land geboren bin, wo die allgemeinen Lebensbedingungen für die meisten
    schwieriger sind als bei uns. Da ich nicht mit dem goldenen Löffel im Mund zur Welt kam
    wahrscheinlich; und das Leben überall auf der Welt seine Härten hat- für die andere nichts
    können- aber man selber in der Regel auch nicht.
    Not und Elend gibt es auch bei uns, reichlich. Früher wollte ich deshalb Sozialarbeiterin
    werden, Gott sei's gedankt ist daraus nichts geworden.
    Man kann 24 Stunden 365 Tage über Not und beklagenswerte Verhältnisse überall auf der
    Welt klagen, man kann aber auch mal nach "nebenan" schauen und siehe da- dort geht es auch
    Leuten schlecht, obwohl sie hier ins "Paradies" geboren wurden. Klar, diese Leute sind dann
    selber schuld, dass es so ist wie es ist. Sie heißen ja auch nicht "Mohammed,oder Fatima", hatten
    einfach nur das Pech sich die falschen Eltern, falschen Gene oder Krankheiten auszusuchen, oder
    noch schlimmer, sind schlichtweg alt geworden, das ohne fette Pension im Rücken- also selber
    schuld !
    Hast du überhaupt eine Ahnung, wie es zB. um "die Menschenrechte"in vielen hiesigen Pflegeeinrichtun-
    gen bestellt ist, hast du mal nachgefragt oder Hilfe angeboten ?! Falls ja, meinen Respekt.

    Und sorry, warum soll ich mich um erster Linie um Leute kümmern, die mich als Frau und Mensch
    mit "falscher Religion" weder respektieren noch wert schätzen !? Ich zahle Steuern und Sozialab-
    gaben, ab und zu spende ich was, für Projekte die ich gut finde, sogar für Tiere- letzteres besonders gerne !

    Was andere davon halten, ist mir völlig egal. Weltverbesserisch und naiv zu sein, dazu bin ich mit nun Ü
    50 inzwischen einfach zu alt, diese Phase hat mir das Leben vermasselt irgendwie....
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

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    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen

    Optimal wäre, wenn die Menschen einfach keinen Grund hätten, sich auf diese Wahnsinnsreise einzulassen; denn egal was manche sagen, ich wage mal die steile These, daß der Löwenanteil dieser Menschen lieber zuhause bliebe, in vertrautem Klima und Umfeld, mit Familie, Freunden usw, wenn sie denn eine halbwegs realitische Chance sähen, dort ein halbwegs "normales" Leben zu leben. Also ohne Bürgerkrieg, Hunger, politische Verfolgung, Armut...

    Aber ich gebe auch zu: Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie das zu erreichen ist. Krieg führen macht die Sache ja nicht besser, das hat die Geschichte ja schon mehrfach bewiesen.
    Einfach die Augen schließen und sagen "Lass die doch, wir kümmern uns um unseren eigenen Kram?" Wie kann man das mit seinem Gewissen vereinbaren? Wir hier alle hatten nun mal einfach Glück in der Geburtenlotterie. Wir sind in einem stabilen, wohlhabenden Land geboren. Nichts davon ist unser eigener Verdienst, außer dem, was wir aus unseren Voraussetzungen gemacht haben.
    Wir leben in einer Gesellschaft, die so heute existent ist, weil sie über Jahrhunderte ihre Interessen blutig verteidigt hat. Davon zeugen Burgen und Festungsbauten. Insofern kann ich dir nicht zustimmen, dass Krieg keine Lösung ist. Es ist eine sehr häßliche Lösung, funktionierte aber über erstaunlich lange Zeiträume sehr gut.

    Das sollte man sich vor Augen halten, wenn man sich um Menschenrechte für alle Gedanken macht. Optimale Lösungen gibt es nicht. Und wenn die westliche Zivilisation untergeht, hat sich das mit den Menschenrechten ohnehin erst einmal erledigt.

    Es wäre schon viel gewonnen, wenn diese häßlichen Aspekte ebenfalls auf den Tisch kämen. Die Debatte wäre weniger theoretisch und man könnte sich auf Machbares konzentrieren.

  6. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Zitat Zitat von bertrande Beitrag anzeigen

    Was heißt das? Nicht nur Menschen, für die das Asylrecht gedacht war, sollen weiterhin grenzenlos einwandern dürfen?
    Zum Beispiel auch diese Menschen:

    Tausende in EU anerkannte Flüchtlinge beantragen Asyl in Deutschland


    Wovor bitteschön sind sie nun aus EU-Staaten nach Deutschland gefohen???

  7. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Zitat Zitat von minouminou Beitrag anzeigen
    Die Skandinavier waren schon immer Vorreiten und Vorbild. Auch jetzt haben sie die Zeichen der Zeit vor uns erkannt und reagiert.
    Ja, die Schweden haben schon einige interessante Erfahrungen vor uns gemacht. Dieser Artikel stammt aus dem Jahr 2006:

    Moslems fordern eigene Gesetze - Schweden: Islam-Staat im Staate?

    Beispiele aus dem Forderungskatalog, den der "Muslimska Förbund" an alle Reichstagsparteien verschickte: Moslems sollen danach für das Freitagsgebet und für andere wichtige islamische Feiertage arbeitsfrei bekommen. Imame (geistliche Führer im Islam) sollen muslimische Kinder in den staatlichen Schulen in Glaubensfragen und in der Heimatsprache unterrichten - an Stelle des in Schweden üblichen neutralen Unterrichts über Religionen. Auch der für Jungen und Mädchen gemeinsame Schwimm- und Sportunterricht an den Schulen soll abgeschafft werden. Zudem sollen besondere Frauentage für Schwimmbäder eingeführt sowie zinsfreie Bankdahrlehen für den Bau von Moscheen bereitgestellt werden. Für Aufsehen sorgte auch eine von dem "Muslimska Förbund" herausgegebene Broschüre, die vom Einwanderungsamt finanziert wurde. Titel: "Islam für schwedische Muslime". Darin wird etwa behauptet, dass Männer das Oberhaupt der Familie sind, dass sie rationaler sind als Frauen und dass der obligatorische Sexualkunde-Unterricht an schwedischen Schulen die Moral der Muslime untergräbt.

    Übrigens fand ich den Artikel auf der Suche nach einem Zitat eines Imams, der einst sagte, Schweden sei der beste islamische Staat in der westlichen Welt. Leider habe ich den noch nicht wieder gefunden. Aber ich suche noch weiter

  8. User Info Menu

    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    In Schweden ging es schon lange heftig zu, was Muslime und die "Toleranz" der
    Mehrheitsgesellschaft angeht. Es hat ein immer noch ziemlich langsames Umdenken Richtung Vernunft eingesetzt, aber noch nicht überall. Mein Stiefsohn hat dort einige Jahre gelebt und gearbeitet, er hatte sich vor Jahren in ein schwedisches Mädchen verliebt, erst die Sprache fast perfekt gelernt und ist nach dem Studium dort hin gezogen, hat sich über eine deutsche Software-Firma auch beruflich etabliert.

    Was da zum Teil abgeht, was er erzählte zu diesem Thema, ist einfach unglaublich, fast bis
    ins Lächerliche gehend. Da sind unsere "vereinigten Gutmenschen" noch harmlos....
    Und nein, er hat und hatte keine Vorurteile gegen Muslime oder andere Ausländer, er war
    ja dort selber einer, "Extra-Würste" für Europäer gab es dort jedoch nie, hat er auch gar
    nicht voraus gesetzt-aber gewundert hat ihn doch vieles.
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

  9. gesperrt

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    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, die Schweden haben schon einige interessante Erfahrungen vor uns gemacht. Dieser Artikel stammt aus dem Jahr 2006:

    Moslems fordern eigene Gesetze - Schweden: Islam-Staat im Staate?

    Übrigens fand ich den Artikel auf der Suche nach einem Zitat eines Imams, der einst sagte, Schweden sei der beste islamische Staat in der westlichen Welt. Leider habe ich den noch nicht wieder gefunden. Aber ich suche noch weiter
    Und all die Forderungen, vor denen die Schweden ihre Türe zugemacht haben, wandern bei uns munter weiter ein, wie die Baseler Zeitung berichtet.

    Basler Zeitung

  10. gesperrt

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    AW: Gemeinsame Erklärung 2018

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