Wobei ich mich gerade frage: In wie weit hat jemand, der sagen wir mal jemenitische, christliche Eltern hat, die kaum Deutsch sprechen, kaum Deutsche Freunde haben und auch sonst nichts mit Deutschland am Hut haben, deutsche Wurzeln, nur weil er hier geboren ist?
Ich habe jetzt mal den Islam da raus gelassen, weil mich diese Frage grundsätzlich interessiert: Was bedeutet es, "deutsche Wurzeln" zu haben?
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21.03.2018, 12:30Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
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21.03.2018, 12:54
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Vielleicht, wenn man sich als Deutsche/r fühlt !? Also sich mehr mit dieser Kultur und Sprache
verbunden fühlt als mit anderen, jetzt mal abgesehen von der ethnischen Herkunft; diese sehe
ich nicht als entscheidend an. Europa war schon immer eine "bunte Suppe"....
Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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21.03.2018, 12:54Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Für deutsche Konvertiten wäre das ein Thema. Aber warum die sich nun ausgegrenzt fühlen ,wenn der Islam eine Religion wie jede Andere wäre und nicht zu Deutschland gehören würde ,im kulturellen und historischen Verständnis,erschliesst sich mir nicht.
Ich kenne einige deutsche Buddhisten ,die sich darüber noch nie Gedanken gemacht haben,nehme ich jedenfalls an.
Deutsche Wurzeln heisst für mich auch deutsche Eltern. Sonst ist das deutsch mit Migrationshintergrund oder sehe ich das falsch?
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21.03.2018, 13:06Inaktiver User
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21.03.2018, 13:10Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Es ist komplett unmöglich, den Islam ohne Muslime zu diskutieren. Ansonsten wäre der Islam ein theoretisches Konstrukt und keiner Diskussion wert. Da könnte man auch über Außerirdische diskutieren. Wenn also die Frage lautet, gehört der Islam zu Deutschland, dann lautet die Intention dahinter eigentlich, gehören Muslime zu Deutschland.
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21.03.2018, 13:14Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Ich kenne Ungarn, die bereits in der 4. Generation (seit dem Ungarn-Aufstand 1956) in D leben. Sie haben alle, auch die ganz Alten, die deutsche Staatsangehörigkeit. Untereinander (auch die Kinder) reden sie grundsätzlich ungarisch und sie haben, ganz ohne Ausnahme, ungarische Vornamen, obwohl die Aussprache für die deutschen Mitmenschen manchmal gar nicht so einfach ist. Einige von ihnen haben inzwischen Immobilien in Ungarn erworben und verbringen dort ganz oft auch den Urlaub. Wenn man sie fragt, sagen sie ganz klar, dass sie Ungarn sind. Gar nicht so einfach mit den "Wurzeln".
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21.03.2018, 13:22
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21.03.2018, 13:26Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
dagegen spricht das, was eine Userin hier etwas weiter vorn gesagt hat, nämlich dass ein nicht geringer Teil der muslimischen Menschen hier in DE den Islam über das Grundgesetz stellt.
Etwas in der Art war hier auch schon mal vor längerer Zeit in einem der vielen Stränge verlinkt... ich glaube damals wurde auch ein Filmbeitrag aus einer Schule verlinkt. Bei dem Thema Gleichberechtigung z.B. möchte sich kaum jemand (Ausnahmen gibt es immer) der dem Islam angehört an das Grundgesetz halten.
Ob das bei Außerirdischen auch so wäre, kann ich nicht beurteilen.
Ich sage es noch einmal... von mir aus soll hier jeder an das glauben was er will... aber nur dann, wenn durch diesen Glauben keine Gefahr besteht, das er unsere Gesetze aushebelt.
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21.03.2018, 13:47
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21.03.2018, 13:51Inaktiver User


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