Ich hoffe sehr dass es so weit nicht kommen wird, schließe es aber auch nicht mehr aus.
Mehr als das. Ich war entsetzt und abgestossen von dem was da passiert ist.Die Menschen fremdeln, das liegt tief in ihrer Natur. Und wenn solche Geschichten wie damals in Köln stattfinden, welcher Frau laufen da keine kalten Schauer über den Rücken? Dir nicht?
Ich würde deswegen aber nie ganze Gruppen unter Generalverdacht stellen: die Syrer, die Migranten, die Türken, etc.
Ich habe aber auch wahrgenommen dass die beiden folgenden Silvester in Köln anders gelaufen sind, auch dank effektivem Polizeischutz.
Angeführt wird das Beispiel immer noch oft. Es wird nicht als überwundene Eskalation gesehen sondern als etwas, was jederzeit wieder passieren kann.
Wer verschließt wovor die Augen wie es die Politik getan hat?Die Augen davor zu verschließen, wie es die Politik lange getan hat, macht die Leute, die eh schon fremdeln, doch nur zorniger. Weil es eben immer mindestens zwei Seiten gibt.
Erhebt man sich zum Richter wenn man anderer Meinung ist?Und wenn Menschen, angefeuert durch die Presse und ihre eigene Unkenntnis vor allem die schwarze Seite des Islam sehen, wer will sich zum Richter erheben? Ich nicht. Mir wird auch mulmig, wenn ich an einer Gruppe arabisch aussehender Männer vorbei muss. Bin ich deswegen ein Nazi? Nein. Wähle ich deshalb AfD? Nein.
Wenn man unwahre Behauptungen identifiziert und ihnen widerspricht?
Wenn man sich in einer Diskussion nicht auf Fantasieszenarien wie z.B. das von der "Umvolkung" einlassen will?
Ich verstehe die Ängste aber nicht die Konsequenzen.Aber ich verstehe die Menschen, die das tun. Weil sie in den „normalen“ Parteien keine Heimat mehr finden. Weil dort kaum noch Unterschiede wahrnehmbar sind. Weil die Politik nicht mehr für die Menschen gemacht zu werden scheint, sondern nur noch für die Lobbyisten.
Diese "alternative" Politik bedient lediglich andere Lobbyisten.
Wie ich schon schrieb: ich schreibe hier schon länger mit und es war mir ein echtes Anliegen zu verstehen.Wenn man Menschen verteufelt, kapseln sie sich ab, radikalisieren sich noch mehr. Das kann niemand wollen.
Die Verbrecher, die Flüchtlingsheime anzünden und anderes, die gehören mit aller Macht des Gesetzes verfolgt. Dafür gibt es den Rechtsstaat. Normalerweise.
Ich wollte gleichzeitig meine Meinung behalten dürfen.
Ich habe nun einfach die Grenzen meines Verständnisses erreicht und mein Verstehenwollen wurde noch nicht einmal geglaubt von der "Gegenseite".
Das frustriert mich tatsächlich.
Also: wozu denn noch? Topflappen häkeln ist sinnvoller als solche Diskussionen.
Mir geht es nicht um persönliche Befindlichkeiten.
Mir geht es darum darzustellen: ich halte die Gräben inzwischen für zu tief oder besser: zu breit für Brücken.
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19.03.2018, 07:51Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
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19.03.2018, 08:01Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
das dachte ich eigentlich auch.
Du hast hier einen Punkt angesprochen, wegen dem ich dem Satz "Der Islam gehört zu Deutschland" von Anfang an nicht zustimmen konnte...
Es sit doch so, dass die Scharia zum Islam gehört... wenn ich nun also den besagten Satz so völlig undifferenziert raushaue, hieße das ja genau genommen auch, "die Scharia gehört zu Deutschland". Will das irgendjemand wirklich?
Es wurde schon sehr oft über einen "Europäischen Islam" gesprochen... warum nimmt man nicht die jetzt von Herrn Seehofer angestoßene Diskussion zum Anlass, zusamman mit Muslimen die in Deutschland leben und teilweise hier geboren sind, einen "für Deutschland passenden Islam" auszuarbeiten? Einen Islam, der die Scharia völlig außen vor lässt und mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
Es hat doch niemand etwas gegen Muslime, die hier friedlich ihren Glauben leben wollen... es kann doch auch jedem egal sein, ob ein Mensch nun Schweinefleisch isst oder nicht und sich 5x am Tag nach Mekka verbeugt, von mir aus soll es auch in öffentlichen Anstalten (Schulen, Unis, Krankenhäusern) einen Raum geben, in dem sie ungestört diesen Gebeten nachgehen können... EINEN Raum für alle Menschen muslimischen Glaubens, nicht strickt getrennt nach Geschlecht. denn nach unserem Grundgesetz sind alle Menschen gleichberechtigt... und das gilt es zu akzeptieren.Geändert von Inaktiver User (19.03.2018 um 08:09 Uhr)
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19.03.2018, 08:07Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Max,
es gibt einen liberalen Islam, es sind noch (zu) wenige aber das ist tatsächlich schon da und sollte gefördert werden.
Oder erst einmal wahrgenommen werden?
Akgün: Da gibt es gar keine Diskussion – für liberale Muslime sind Männer und Frauen gleichberechtigt, nicht nur gleichwertig. Das ist die Aussage der Konservativen: Mann und Frau sind zwar gleichwert, aber nicht gleichberechtigt. Nein, da gibt es kein Vertun. Menschenrechte sind unteilbar, und sie gelten genauso für Frauen wie für Männer. Also ist natürlich eine völlige Gleichberechtigung von Männern und Frauen eine ganz wichtige Aussage, die den liberalen Islam prägt. Es kann nicht sein, dass die Frau einen Schritt hinter dem Mann her geht. Es kann nicht sein, dass die Frau sich verstecken muss, anders kleiden muss. Es kann doch nicht sein, dass ein Mann am Strand sich eine Badehose anzieht, sich ein Mann im Meer vergnügt, während die Frau sich in irgendwelche Anzüge reinzwängen muss, die dann vor den Augen strenger islamischer Gelehrter erst einmal bestehen müssen. Diese Ungleichberechtigung können wir gar nicht zulassen – das müssen wir nicht mehr diskutieren.
Quelle: Liberaler Islam - "Fur moderne Muslime hat die Scharia gar keine Bedeutung mehr" (Archiv)
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19.03.2018, 08:09
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19.03.2018, 08:12Inaktiver User
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19.03.2018, 08:17
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
@max
Warum wollen Sie sich in eine Religion einmischen und Gleichberechtigung da verlangen, wo die Religion aber Trennung verlangt? Nur wenige kommen auf die Idee, dies auch vom Christentum und schon gar nicht im jüdischen Glauben zu fordern. Die Scharia wird in einigen islamischen Ländern praktiziert, aber nicht im Islam als Religion.
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19.03.2018, 08:22Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Wie stellst du dir das von mir Markierte vor? Ein paar Leute kungeln was aus, und alle, alle Gläubigen übernehmen das dann? Das funktioniert doch noch nicht mal bei der Katholischen Kirche in Deutschland, die ja schon etwas näher dran an den Folgen der Aufklärung ist.
Genau.
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19.03.2018, 08:36Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
da haben Sie mich falsch verstanden, ich will mich nicht in eine Religion einmischen.
Ich bin aber der Meinung, dass der Islam nicht zwischen Religion und Gesetz (Politik) trennt, und ich bin weiter der Meinung, dass der Islam - so wie er im Moment ist - eben nicht zu Deutschland passt. In Deutschland gibt es keinen Glauben, der seine Regeln über die Gesetze stellt.
Die Scharia wird in Deutschland nicht offen praktiziert, da haben Sie Recht, aber es gab gerade diesen Fall mit dem 17-jährigen Mädchen, dass beinahe ermordet wurde, der Vater hat sich auf die Scharia (sein Gesetz) berufen. Klar ist Ehrenmord (auch versuchter) eine Straftat, aber wird der Vater überhaupt einsehen, dass er eine Straftat befohlen hat?... nach seinem Gesetz (Scharia) hatte er das Recht seine Ehre wieder herzustellen.
Wegen solcher Fälle meine ich, dass wir den Islam nicht undifferenziert als "zu Deutschland gehörend" bezeichnen sollten.
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19.03.2018, 08:39Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Solche Fälle werden sich aber doch in keinem Fall vermeiden lassen, egal, mit wem man sich zusammensetzt und was man "ausarbeitet". Es gibt doch auch unter Deutschen Mord und Totschlag, obwohl es gesetzlich verboten ist.
Will sagen: So was ändert sich doch nicht per ordre de mufti.
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19.03.2018, 08:47Inaktiver User



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