Das ist ein problematischer Punkt. Toleranz für die eigenen Bedürfnisse fordern ohne den Bedürfnissen anderer gegenüber tolerant zu sein?
Ich vermute auch (vermute?), dass es für nicht muslimische Frauen in einem vom Islam dominierten Land sehr schwer sein wird an einem heißen Tag in einem für unsere Kultur (und Religion falls vorhanden) üblichen Sommerkleid einen ungestörten Tag in der Stadt und/oder an einem Badegewässer zu verbringen. Das müßte aber unter Berufung auf ihre nativen kulturellen Gepflogenheiten des Herkunftslandes ohne weiteres möglich sein. So wie es hier möglich sein muß (?) sich dick eingepackt von Kopf bis Fuß an 35 Grad Tagen herumzubewegen.
Wie in jener Sendung auf 3sat zu hören war sind Touristen aus dem arabischen Raum gegen ein Verbot von Niqab und ähnlichem weil es ihre Gefühle verletzen würde. Und die Gefühle von Gästen soll man nicht verletzen, versteht jeder hier, nennt sich Gastfreundschaft. Oder Tourismus.
Gut. Wenn aber ich als westliche Frau in den VAE oder Saudi Arabien nicht oben ohne baden gehen darf oder milder, in meiner kulturell üblichen Gewandung und selbstverständlich mit unbedecktem Kopf/Haar, wovon bekannterweise keine Rede sein kann, verletzt es nicht meine Gefühle sondern es ist selbstverständlich mich als Besucherin anzupassen WEIL ..... ja, weil es sonst wieder die Gefühle der Araber verletzt, diesmal der Einheimischen. Gäste haben Rücksicht zu nehmen auf die Gefühle der ansässigen Bevölkerung.
Jetzt sieht es irgendwie so aus, als hätten die Menschen Rücksicht auf die Gefühle muslimischer Mitmenschen zu nehmen. Sind deren Gefühle so viel zarter als die anderer der Gattung Mensch? Können sie mit ihren Verletzungen so viel schlechter umgehen?
Ein Weg wäre in Fällen von Hypersensibilität, Betroffene nicht zu Tode zu schonen und immer mehr in Watte zu packen, sondern an ihrer Frustrationstoleranz zu arbeiten und auf dem Weg der Desensibilisierung zu mehr Lebensqualität und einem größeren Spielraum an Handlungsalternativen zu verhelfen. Das geht natürlich, wie immer, nur, wenn der Betroffene den Wunsch hat aus seiner Blase hinauszufinden. Wenn er sich darin pudelwohl fühlt und es ihm gefällt wenn die Umwelt bei geringstem Verziehen des Gesichts vor Panik im Kreis dreht ob seiner Bedürfnisse und die Umwelt fesch mit tut, kann alles schön bleiben wie es ist, sich richtig gut einzementieren und die Neurose immer größere Kreise ziehen.
Danke dafür! Fordern ist eine Frage des Charakters und der Höflichkeit.
Es ist eine Grenzüberschreitung wenn jemand in den Bereich eines anderen hinein fordert was ihm grad einfällt in der Haltung, möge mensch sich doch wehren wenn es ihnen nicht paßt.
Hier ist eine fordernde Grundhaltung, eine grundsätzliche Anspruchshaltung an die Umgebung, nicht (überall) üblich.
Antworten
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18.03.2018, 12:08
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Durchsage:
"Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."
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18.03.2018, 12:18Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
silberklar,
gerade weil ich es nicht so haben will wie in VAE soll in Deutschland jeder auf dem Kopf tragen können was er will.
Vollverschleierung möchte ich auch nicht tolerieren weil es für mich eine Vermummung ist.
Wenn du sagst, man solle sich den Gepflogenheiten des Gastlandes anschliessen dann gilt für mich in Deutschland die Freiheit der Wahl und nicht eine Vorschrift, kein Kopftuch tragen zu dürfen weil es bei deutschen Frauen nicht üblich ist.
Diese Freiheit ist dann für mich die Gepflogenheit.
Da fällt mir eine Anekdote ein: mit einem Freund war ich auf einer längeren Radtour, es war heiß.
Ich hatte keine Mütze dabei aber ein Halstuch und das habe ich mir dann umgebunden, wie ein Kopftuch eben, aber den Knoten am Hinterkopf.
Wir sind darüber in Streit geraten weil er das unmöglich fand. Ich würde aussehen wie eine Muslima und das ginge ja nun gar nicht.
Ich sag jetzt nicht wo er politisch steht aber ihr dürft raten und es für euch behalten.
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18.03.2018, 12:23Inaktiver User
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18.03.2018, 12:26Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Warum ist es Unsinn? Warum nehmen die reichen moslemischen Länder, die dazu noch deutlich dichter an z.B. Syrien liegen, nicht ihre Glaubensbrüder auf? Warum baut Saudi-Arabien einen langen, großen und dichten Grenzzaun zum Irak? Warum bleiben Syrer nicht in der Türkei, sie sind da in Sicherheit und können ihre Kultur weiter leben? Warum gehen Afghanen nicht nach Pakistan bzw. in den Iran?
Wenn ich vorübergehenden Schutz brauche, dann gehe ich doch dahin, wo meine Kultur und meine Sprache nicht völlig fremd sind.
Zeig' mir mal ein moslemischen Land, welches massenhaft Flüchtlinge einer anderen Religion aufgenommen hat. Selbst die moslemischen Flüchtlinge werden in den moslemischen Aufnahmeländern nicht von der einheimischen Bevölkerung, sondern von der UN oder anderen Geldgebern finanziert.
Ich möchte das GG nicht verändern, ich finde es gut. Und ich finde auch das Recht auf Asyl gut, solange es sich um Asyl handelt und nicht für eine Masseneinwanderung genutzt wird. Die wenigsten Asylsuchenden erhalten in Deutschland tatsächlich Asyl.
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18.03.2018, 12:41Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Wenn Du Dein "dürfen" ausschließlich juristisch betrachtest, dann gebe ich Dir recht.
Ich hatte Dein "dürfen" mehr in Richtung gutes Zusammenleben interpretiert. Und genau darf in unserem Kulturkreis keineswegs alles gefordert werden, wenn jemanden an einem angenehmem Miteinander gelegen ist.
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18.03.2018, 12:42
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Das Asylrecht, so wie es die "Gründungsmütter /und Väter" der Bundesrepublik einst
in die Verfassung schrieben, war dem Schrecken der Naziherrschaft geschuldet und daran
sollte man nicht rühren ! Egal welcher Religion und Herkunft.
Falls ich es nicht an den Augen habe, steht aber nichts darin von Masseneinwanderung
aus arabischen oder sonstigen Ländern, von Leuten die ohne jegliche belegte Identi-
tät hier einreisen und sofort Anrecht auf Vollversorgung seitens des Staates beanspruchen,
genau das ist aber passiert-und passiert immer noch.
In sofern sollte das Asylrecht weiter modifiziert und der heutigen Zeit und auch den
berechtigten Interesse der (noch) Mehrheitsgesellschaft angepasst werden.
Merkel und Co. haben so viele Rechtsbrüche begangen, für deren Folgen sie nicht ein-
stehen werden, da wird einem ganz anders.Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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18.03.2018, 12:46
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18.03.2018, 13:12Inaktiver User
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18.03.2018, 13:13
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
da irrst du dich gewaltig, es langt schon Kriegsflüchtlinge nicht als Asylberechtigte zu sehen, so wie du es hier pauschal machst.
Von den Migranten die dies ausnutzen nicht zu reden, die Paßwegschmeißer werden gleich, fast schlechter behandelt von den Behörden wie die ehrlichen den geholfen werden soll, aus humanitären nicht rechtlichen Gründen.
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18.03.2018, 13:18Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Ich kenne den Unterschied zwischen Asyl und subsidiärem Schutz, danke.
Ich hatte jetzt einfach vorausgesetzt dass vor dem Asylrecht auch das Recht auf subsidiären Schutz abgeschafft würde in der Welt von der manche hier träumen.
Damit auch wirklich KEINE Muslime hierherkommen können.
Vermutlich sind Menschen die hier Geschäfte machen ausgenommen?
Du musst ja erst einmal ermitteln wer seinen Pass wirklich verloren hat und wer ihn weggeworfen hat.Von den Migranten die dies ausnutzen nicht zu reden, die Paßwegschmeißer werden gleich, fast schlechter behandelt von den Behörden wie die ehrlichen den geholfen werden soll, aus humanitären nicht rechtlichen Gründen.
Das ist ein Problem, das sehe ich auch.
Dass die ehrlichen schlechter behandelt werden, dafür hätte ich gerne ausnahmsweise auch mal einen Beleg.



), dass es für nicht muslimische Frauen in einem vom Islam dominierten Land sehr schwer sein wird an einem heißen Tag in einem für unsere Kultur (und Religion falls vorhanden) üblichen Sommerkleid einen ungestörten Tag in der Stadt und/oder an einem Badegewässer zu verbringen. Das müßte aber unter Berufung auf ihre nativen kulturellen Gepflogenheiten des Herkunftslandes ohne weiteres möglich sein. So wie es hier möglich sein muß (?) sich dick eingepackt von Kopf bis Fuß an 35 Grad Tagen herumzubewegen.
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