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    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja sehr lesenswert:

    Und dass er sich jetzt ausgerechnet mit den „muslimischen Verbänden an einen Tisch setzen und den Dialog suchen“ will, ist auch nicht gerade vielversprechend. Zumindest dann nicht, wenn doch nur wieder die üblichen Betonköpfe vom Zentralrat der Muslime oder von den türkischen Lobbygruppen dabei sind. Die sind nämlich eher das Problem als die Lösung.

    (Hervorhebung von mir)

    Nun, gerade mit den üblichen (muslimischen) Betonköpfen muss man sich halt auseinandersetzen, selbst wenn das keinen Spaß bringt - weil eben genau das Gegenteil von Spaß und gegenseitigem Schulterklopfen

    --> denn notwendige Auseinandersetzung ist gefragt und nicht weichgespült in irgendwelchen Talkshows der Öffentlich-Rechtlichen.

    Eben: Genau die sind das Problem. (Winke, winke, Herr Erdogan)


    Aber wie gesagt: Um den Islam dürfte es Seehofer bei seinem Interview in erster Linie gar nicht gegangen sein. Er wollte vielmehr gleich am ersten Tag ein paar Pflöcke in der GroKo-Landschaft einschlagen, damit CDU und SPD wissen, dass von nun an auch schwieriges Terrain nicht mehr unbewirtschaftet bleibt. Horst Seehofer dürfte auf seine alten Tage kaum nach Berlin zurückgekehrt sein, um wie sein Vorgänger de Maizière bei jeder Amtshandlung vorher im Kanzleramt um Erlaubnis zu bitten.

    (Hervorhebung von mir)



    Deswegen diese markigen Worte, mit denen natürlich auch die Wähler der AfD angesprochen werden. Das kann man zynisch finden oder nicht. Aber immerhin verteidigt die CSU noch ihren Anspruch, auch für eine politische Klientel rechts der politischen Mitte verantwortlich zu sein. Und da kommt man mit blutleerem Merkel-Sprech und linksgrüner Genderstern-Diktion nicht unbedingt weiter.


    (Hervorhebung von mir)

    Guter Artikel
    Geändert von Zazu2 (04.04.2018 um 00:21 Uhr) Grund: 3. (Hervorhebung von mir) vergessen

  2. Inaktiver User

    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von friesbeforeguys Beitrag anzeigen
    Anfangs fanden es alle amerikanisierter Scheiss und nun ist es keltisch?
    (Hervorhebung von mir)
    Geändert von Inaktiver User (04.04.2018 um 03:13 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen
    Nun, gerade mit den üblichen (muslimischen) Betonköpfen muss man sich halt auseinandersetzen, selbst wenn das keinen Spaß bringt - weil eben genau das Gegenteil von Spaß und gegenseitigem Schulterklopfen

    --> denn notwendige Auseinandersetzung ist gefragt und nicht weichgespült in irgendwelchen Talkshows der Öffentlich-Rechtlichen.
    Da gab es mal was.

    Früher. Als die Islamdiskussion noch ein Wertediskurs war, ohne die Einflussnahme von Erdogans Auslands-AKP und ohne Pegida.

    Es nannte sich „kritische Islamkonferenz

    Diese Diskussion muss unbedingt weitergeführt werden und vor allem, medial unterstützt werden.

    Aber unser ÖR-Fernsehen ist auf diesen Auge etwas blind, weil die besten Geschäftspartner aus dem arabischen Dunstkreis keinen reformierten Islam wollen.

  4. Inaktiver User

    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen
    Nun, gerade mit den üblichen (muslimischen) Betonköpfen muss man sich halt auseinandersetzen, selbst wenn das keinen Spaß bringt - weil eben genau das Gegenteil von Spaß und gegenseitigem Schulterklopfen
    Die üblichen (muslimischen) Betonköpfe rücken gerade noch näher zusammen. Nur eine kleine Meldung im Kölner Stadtanzeiger gab es. In den gängigen anderen Tageszeitungen fand ich gar nichts darüber:

    Türkische Islam-Verbände: Ditib und Milli Görüs im Schulterschluss


    „Die Diyanetisierung von Milli Görüs schreitet voran“, sagte Beck dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

    Diese Unterwerfung unter die türkische Religionsbehörde könne angesichts der politischen Verhältnisse in der Türkei unter Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan nicht weiter überraschen. „Mit Erdogans Weg in ein autoritäres und nationalistisches politisches Regime und eine von einem streng konservativen Islam dominierte Gesellschaft haben sich die Träume der Milli Görüs in der Türkei so gut wie erfüllt“, erläuterte Beck.

    Milli Görüs soll für Publikationen und ähnliche Aktionen seit geraumer Zeit finanzielle Unterstützung der türkischen Regierung erhalten. Imame der Diyanet waren nicht nur in Moschee-Gemeinden der Ditib, sondern auch von Milli Görüs tätig. „Mit der neuen nationalistischen Doktrin der Diyanet unter Erdogan gibt es keinen nachvollziehbaren Grund, eine Trennung zwischen Ditib und Milli Görüs aufrechtzuerhalten“, so Beck.

    Die fortschreitende nationalistische Politisierung der türkisch-islamischen Verbände in Deutschland müsse Auswirkungen auf die Religionspolitik in Bund und Ländern haben, forderte Beck. „Bei allen Dialog- und Kooperationsformaten muss man wissen, dass der türkische Staat quasi mit am Tisch sitzt. Eine Anerkennung als Religionsgemeinschaften von derart politisierten islamischen Vereinen kommt nicht infrage.“


    Die letzten beiden Sätze hab ich gefettet für alle diejenigen, die immer noch glauben, der Islam sei einfach nur eine Religion. Für türkische Muslime in Deutschland trifft das auf jeden Fall nicht so ohne weiteres zu.

    Auch interessant fand ich es, dass in dem Artikel gesagt wurde, dass an Ostersonntag eine Großveranstaltung in Bremen stattfinden solle, die von Milli Görüs ausgerichtet werden sollte. Der Hauptredner sollte Diyanet-Präsident Ali Erbas sein. Und ich fand keinen einzigen Zeitungsbericht über diese Veranstaltung

  5. Inaktiver User

    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Außer evangelischen und katholischen Christen muss niemand sonst Kirchensteuer bezahlen. Das Argument hinkt.
    Juden müssen das sehr wohl, wenn sie bei den Meldebehörden als solche registriert sind.

  6. Inaktiver User

    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Das habe ich begriffen. Ich frage mich nur weshalb just die vielen jungen türkischstämmigen Deutschen halt einen angeblich starken Mann wie Erdogan mit Mehrheit gewählt haben? Weil sie sich wegen ihres Glaubens ausgegrenzt fühlen..
    Nein, weil sie sich als Türken fühlen und diesen Krawallbruder klasse finden.

    Herrjeh, rede doch mal mit jungen Deutschtürken, oder verfolge entsprechende Interviews im Fernsehen.

  7. Inaktiver User

    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch interessant fand ich es, dass in dem Artikel gesagt wurde, dass an Ostersonntag eine Großveranstaltung in Bremen stattfinden solle, die von Milli Görüs ausgerichtet werden sollte. Der Hauptredner sollte Diyanet-Präsident Ali Erbas sein. Und ich fand keinen einzigen Zeitungsbericht über diese Veranstaltung
    Verwirr hier nicht mit Fakten ,[editiert]. Ist doch auch bitter ,da unterstützt man geistig mit der doch so gern gelebten Muslimfreundlichkeit ein politisches Regime ,was die AFD locker in den Schatten stellt .Da staune ich hier schon Jahre drüber wie gut Verdrängung bei so Manchem funktioniert. Und es ist nicht mal nur in der Türkei ,diese Leute leben hier und mauscheln ohne große Aufmerksamkeit zu bekommen.Weil es ausländerfeindlich oder islamophob wäre ,deren schlechte Absichten zu kritisieren?
    Da erklärt sich doch auch recht schnell ,wer da größten Wert drauf legen müsste ,dass diese Begriffe Sprachlosigkeit in den deutschen Gehirnen auslösen.
    Die lachen sich wahrscheinlich tot ,denn die Aufmerksamkeit absorbiert dafür die AFD.Ganz frei nach -Wenn zwei sich streiten...ziehen die Dritten ihr Ding durch....
    Geändert von Analuisa (04.04.2018 um 15:38 Uhr) Grund: unnötige Polemik, die dem Strangklima nicht guttut, gelöscht

  8. Inaktiver User

    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Jetzt hab ich endlich auch die Meldung wiederfunden über muslimische Bestattungen in Deutschland. Die meisten Muslime werden nach ihrem Tod ja in ihr Herkunftsland gebracht und dort beerdigt. In dieser Meldung hieß es, dass nun auch zunehmend Muslime in Deutschland bestattet werden würden. Dabei gibt es hohe Hürden:

    Gläubige Muslime lehnen die Feuerbestattung ab. Der Tote muss möglichst bald und in Leinentüchern beigesetzt werden. Wichtig sei, dass die Erde „jungfräulich“ ist, sagte der Sprecher der Hamburger Friedhöfe, Lutz Rehkopf. Der Boden dürfe nicht durch „Ungläubige“ verunreinigt sein. Tote müssten außerdem bis zum Jüngsten Tag ruhen können. Unter Muslimen sei allerdings eine Wiederbelegung des Grabes möglich, wenn die Überreste des Verstorbenen vollständig verschwunden seien, sagte Vladi.
    (Hervorhebungen von mir)

    Meiner Meinung nach hätte in dem gefetteten Satz auch das Wort "verunreinigt" in Anführungsstriche gehört. Die Leichen von "Ungläubigen" "verunreinigen" also den Boden

    Da grenzt es ja eigentlich an ein Wunder, dass die "Gläubigen" dieselbe Luft wie die "Ungläubigen" atmen können.

    Muslimische Bestattungen - Der Boden darf nicht durch „Ungläubige“ verunreinigt sein

  9. User Info Menu

    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch interessant fand ich es, dass in dem Artikel gesagt wurde, dass an Ostersonntag eine Großveranstaltung in Bremen stattfinden solle, die von Milli Görüs ausgerichtet werden sollte. Der Hauptredner sollte Diyanet-Präsident Ali Erbas sein. Und ich fand keinen einzigen Zeitungsbericht über diese Veranstaltung
    Diese, in der Tat Großveranstaltung zu Ostern von Milli Goerues findet seit zig Jahren in Bremen statt.
    Darueber gibt es jedes mal so gut wie keine Berichte.

    Vereinzelt finden sich dort (Milli Goerues Bremen) auch Politiker wie zBsp Herr Laschet/CDU ein.Da gibt es dann ein Artikelchen ( dies hier aus 2015 )
    Bremen: CDU-Vize Laschet trifft Milli-Goruş-Vertreter - WELT

    Nina

  10. Inaktiver User

    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Es nannte sich „kritische Islamkonferenz

    Diese Diskussion muss unbedingt weitergeführt werden und vor allem, medial unterstützt werden.
    Na ja, das war ja eine Art Gegenveranstaltung zur Islamkonferenz. Daran teil nahm auch der Zentralrat der Ex-Musime. Dort wurde sehr kritisch über den Islam diskutiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass derzeit von Seiten der Regierung noch Interesse an der Fortsetzung des Dialogs mit der kritischen Islamkonferenz besteht. Zum einen würde man damit ja womöglich Erdogans Zorn heraufbeschwören und zum anderen würde man damit zugeben, dass es Probleme gibt. Ist wohl beides nicht gewollt bzw. muss unbedingt vermieden werden nach dem Motto, wenn man über Probleme nicht spricht, dann gibt es sie auch nicht

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