@Malaita
Das kann jeder nach seiner Fasson machen, wie es der Alte Fritz meinte.
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Ergebnis 1.801 bis 1.810 von 2404
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03.04.2018, 00:43Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
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- Grund
- AGB §15.1
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03.04.2018, 02:49
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
was für ein schwachsinn...
Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu!
Andra tutto bene!
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03.04.2018, 09:50Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Und dann gibt es auch diejenigen, die in Ostern und Weihnachten keineswegs nur christlich begründete feiertage sehen. Auch wenn die Christen die alten Feiertage der nördlichen Völker für sich belegt haben, diese Feste sind viel älter, als die tausend Jahre Christentum (welches übrigens in die Landstiche, die jetzt Ostedeutschland sind, mit dem Schwert verbreitet wurde.
Man kann gerade Weihnachten und Ostern sehr gut völlig ohne Christentum feiern und dies ins kulturelle Erbe einfließen lassen.
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03.04.2018, 09:59Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
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03.04.2018, 10:05Inaktiver User
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03.04.2018, 10:08Inaktiver User
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03.04.2018, 10:16Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Wobei man sagen sollte, dass es von jeher dort nur wenige Katholiken gab.


Ich denke aber auch, dass die Kirche in Ostdeutschland einfach einen Raum bot, wo Menschen sich sammeln konnten und andere Ideen als staatliche vertreten konnten. Wo sonst hätte es einen Raum dafür gegeben?
Ich denke, dass autoritäre Regime genau darum oft entweder Religionen bekämpfen oder versuchen eine "staatstreue" Religion zu etablieren: Weil sie sonst nochmal einen Raum für andere Ideen bieten.
In unserer Demokratie ist Religionsfreiheit möglich, aber auch sie hat Grenzen wenn eben die Religionen selbst fanatisch ausgelebt werden oder Ideen verbreiten die zentralen Werten unserer Gesellschaft widersprechen.
Da es solche Strömungen im Islam eben auch (!) gibt, und der Anteil der Muslime derzeit aus verschiedenen Gründen überproportional steigt, steht der Islam eben derzeit im Fokus der Aufmerksamkeit.
Und Deutschland war aus verschiedenen Gründen teils sehr liberal, hat vielleicht nicht immer genau hingeschaut, was in bestimmten Moscheen gepredigt wurde.
@print Butterblume
Zum Thema Glauben/Ratio
Ich sehe keinen Widerspruch zwischen Ratio und Glauben, ich denke es kann eine sehr rationale Entscheidung sein, einem Glauben angehören zu wollen und diesen zu praktizieren.
Für mich ist Religion zu einem großen Teil eine Denkschule, im Christentum kann ich das sehr wohl entdecken, da es eine große Tradition der kritischen Theologie und der philosophischen Interpretation gibt, wenn man zum Beispiel Kirchenlehrer aus sehr früher Zeit betrachtet wie Augustinus oder später Thomas von Aquin.
Ich habe auch kein Problem damit, wenn jemand sagt, eine Religion ist von Menschen gemacht, na und? Warum soll sie dadurch schlechter sein? Sie ist für mich eine Schule des Denkens, eine Wiege der Kultur, hält Vorbilder bereit. Natürlich gehört auch Glauben dazu, aber was jemand im einzelnen glaubt, ist auch bei Angehörigen einer Religion unterschiedlich und der Zweifel ist für mich schon Bestandteil des Glaubens an sich. Auch die Wissenschaft geht von Hypothesen, Annahmen aus und "weiß" eigentlich, dass man letztlich nichts "wissen" kann.
Sicher bieten Religionen auch Emotionen über zum Beispiel gelebte Gemeinschaft, Sicherheit über wiederkehrende Rituale, Freude und Trost über das Singen von Liedern zum Beispiel.
Bei manchen Religionen ist mir das auch "too much", bei bestimmten evangelikalen Gemeinden wo die Emotion sehr im Vordergrund steht da bin ich auch kritisch, da bin ich vielleicht zu sehr Kopfmensch.
Bei den beiden großen Kirchen in D sehe ich das so nicht, da sehe ich gerade in Deutschland die Ratio und die Mäßigung doch sehr im Vordergrund.
Menschen sind aber unterschiedlich und sie spricht verschiedenes an, darum, an sich halte ich Religionsfreiheit für ein hohes Gut, eben dann wenn es nicht bei diesen selbst in Richtung Fanatismus, Intoleranz oder Unterdrückung geht.Geändert von Inaktiver User (03.04.2018 um 10:22 Uhr)
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03.04.2018, 10:17Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Der Nationalsozialismus hatte niemals den Anspruch, "rational" zu sein, sondern fußte auf einer pseudogermanischen Elitenideologie, die sich nicht nur auf die "Arier", sondern auch auf germanische Tiere und Pflanzen bezog. Es war ganz klar eine von heidnisch-okkulten Motiven durchwaberte Ersatzreligion, und zwar von Anfang an.
Die Unkenntnis zu dem Thema erschüttert mich mal wieder.
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03.04.2018, 10:37Inaktiver User
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03.04.2018, 10:51
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Da wär ich mir aber nicht so sicher, dass die Erwähnung von Gott in der Präambel des GG ausschließlich auf die christliche Ethik abstellt.
Die Mütter und Väter des GG waren alles andere als dumm und ungebildet - daher kann man durchaus davon ausgehen, dass es ihnen mit der Erwähnung von Gott nicht ausschließlich um die christliche Ethik ging, ansonsten hätten sie es auch genau so reingeschrieben ins GG.
Oder anders gesagt: auch die Mütter und Väter des GG wussten sehr genau, dass Christen, Juden und Muslime zum gleichen Gott beten.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wollten die Mütter und Väter des GG mit der Erwähnung von Gott ganz bewusst keine Fokussierung allein auf die christliche Ethik vornehmen.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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