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18.03.2018, 09:53
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
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18.03.2018, 10:04Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Das ist keine Unterstellung sondern meine Wahrnehmung. Denn du kannst ja noch nicht einmal mehr verstehen was ich schreibe:
Nein, ich habe nicht davon geschrieben dass "die Deutschen übernommen werden sollen".Und "positive Übernahme" ? Schmunzel....
Die Mehrheit der Deutschen will weder übernommen werden, noch andere Sitten und Gebräuche übernehmen. Wir haben unsere Geschichte und haben unseren Wertekanon über Jahrhunderte aus Europa entwickelt. Warum sollten wir Werte, mit denen viele Menschen unfreier oder unglücklicher leben, übernehmen wollen?
Es geht darum, was die Deutschen übernehmen wollen, was sie nicht übernehmen wollen und was sie vielleicht dulden könnten (=will man nicht für sich, stört aber auch nicht)
Jetzt klar?
Offenheit ist kein Muss, sondern wünschenswert.Zu sagen, wir "müssen" offen sein für positive islamische Einflüsse untergräbt unsere Freiheit. Nein, das müssen wir nicht. Wir dürfen uns entscheiden, was uns gefällt, und wir dürfen auch etwas ablehnen und uns dagegen wehren. Sogar gegen "positive Übernahme" dürfen wir uns wehren.
Ich fand es immer interessant wie familienorientiert Muslime sind und dass sie ihre Familie weiter fassen und als Netzwerk verstehen.Außerdem, was wäre denn so positiv am Islam, dass wir es übernehmen sollten? Da fällt mir nicht viel ein...
Da haben wir viel verloren in unserer Hochleistungsgesellschaft.
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18.03.2018, 10:28
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Print, zu deinem letzten Satz hatte ich letzte Woche eine interessante Diskussion mit meinem syrischen Bekannten. Er hat versucht mir den Familienzusammenhalt und die Solidaritär der Leute untereinander nahe zu bringen. Höchst spannendes Gespräch. Der sehr positiv zu bewertende Familenzusammenhalt ist vergleichbar mit unserem Solidassystem mit allen Vor- und Nachteilen. Wenn nämlich einer in der Familie sich krumm schuftet, ist er moralisch verpflichtet, dem nichtsnutzigen Cousin, der es zu nichts gebracht hat, etwas abzugeben. Der gehört ja zur Familie. Und auf diesem System beruht auch der Erfolg der Clans. Man kann nicht einfach ablehnen, wenn einen jemand aus der Familie um etwas bittet, auch wenns kriminell wird. Abgesehen davon bietet die Familie ein Sicherheitsnetz. Mein Bekannter z.B. hat jetzt ein Auto gekauft und hätte nie einen Kredit dafür bekommen. Die Familie hat zusammen gelegt und ihm das Geld geborgt.
War überhaupt ein interessanter Nachmittag, da das Hausaufgabenthema, welches wir ( die Tochter und ich als Lernpate) bearbeitet haben, ein Kurzvortrag über den Islam war. Ich habe viel über Pflicht und Kür der Religionsausübung erfahren, er hat sich gewundert, wie gut ich Ungläubige mit den Grundlagen vertraut bin. Wenn nur solche Leute zu uns kämen, hätten wir keine Probleme mit dem Islam. Sowohl ih als auch mich ärgert das Alles-in-einen-Topf werfen in der offiziellen Meinung enorm. Sie leiden sehr unter ihren Mitflüchtlingen, die fordern, sich nicht anpassen und benehmen können. Weil es mit auf die "Normalen" zurückfällt. Warum ist die Politik nicht in der Lage, da zu unterscheiden? Der normale Bürger auf der Straße kann es doch auch, und dieses Unterscheidungsvermögen wird uns abgessprochen.
Saphire
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18.03.2018, 10:33
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
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18.03.2018, 10:39Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Ja, und bei uns liegen die Einsamen tot in ihrer Wohnung und werden erst gefunden wenn es anfängt zu riechen.
Jedes System hat seine Schattenseiten, es kommt darauf an worauf man schaut.
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18.03.2018, 10:40Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Saphire,
danke für deinen persönlichen Einblick
Wie wohl diese Familie den Satz "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" aufnimmt?
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18.03.2018, 10:46Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
@ Saphire,
Ich befürchte, dass sich viele Mensche in Deutschland nicht so gut informieren, wie du dies tust.
Spannend sind z.B. immer die Umfragen vor den Feiertagen (Was ist Ostern, was der 1.Mai etc.). Da bin ich manchmal sehr erstaunt über unsere Landsleute und betrachte dies auch als unseren eigenen Kulturverlust.
Den Familienzusammenhalt würde ich nicht an der Religion festmachen, sondern am Vorhandesein eines Sozialsystems. Auch in Asien und Afrika ist der großfamiliäre Zusammenhalt stark, weil man sonst nicht überlebt. War bei uns früher auch so....
Das war und ist nicht immer toll und angenehm und kann durchaus auch eine Fortentwicklung des Einzelnen hindern.
Ich würde das aber nicht an der Religion festmachen. (Ich denke da auch an unsere Vorstellungen der italienischen Großfamilie... Und der Camorra und Mafia).
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18.03.2018, 10:49
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Ja, wenn nur solche Leute zu uns kämen... Das bleibt wohl ein Wunschdenken.
Ich frage mich aber auch manchmal, warum zumindest ich, so oft den Eindruck habe, dass es meist die deutschen Mitbürger/Helfer sind, die sich so sehr darum bemühen, aufzuklären, dass ja nicht alle so sind, dass die "Normalen" drunter leiden. Warum organisieren sich die "Normalen" nicht mehr zur Aufklärungsarbeit, warum wird von ihnen nicht mehr dafür getan, ihr Bild in der Öffentlichkeit zu ändern? Ich meine damit jetzt nicht die Flüchtlinge in einer Asylunterkunft sondern die vielen Muslime an sich. Will "der Islam" überhaupt zu Deutschland / zur westlichen Welt "gehören"? Oder will man nur seine gesetzlich garantierte Daseinsberechtigung durchsetzen?
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18.03.2018, 10:53
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Ich werd sie fragen. Grundsätzlich sind sie der Meinung, sie sind hier Gast, wurden aufgenommen, haben ein sicheres Dach über dem Kopf und üben ihre Religion privat aus. Also genau so, wie ich es in einem fremden Land auch machen würde. (Abgesehen davon, dass ich nichts ausübe ) Wenn man die Aussage so zusätzlich formulieren würde, "die Muslime gehören zu Deutschland", würden sie dem Satz "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" großteils zustimmen, sie sehen sich als Gast in einem christlich geprägten Land. Sie waren auch mit zu einem Weihnachtsgottesdienst auf Einladung ihres Helferkreises. Das achten und respektieren sie. Sie erwarten nicht, eine Muslimische Sonderwurst zu bekommen, allerdings möchten zwei der Frauen in Ruhe ihr Kopftuch tragen. Das ist doch ok.
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18.03.2018, 11:00Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Soweit ich weiß, sind die Migranten, um die es hier geht, freiwillig in Deutschland und sie sind freiwillig in ein (noch) nicht moslemischen Land gekommen, weil sie Hilfe suchen und diese offensichtlich von ihren Glaubensbrüdern nicht bekommen.
Wenn bestimmten Moslems das Ausleben ihrer Religion mit den Nahrungs- und Kleidungsvorschriften so wichtig ist, dann wäre das Ziel für die Flucht doch wohl besser ein Land, in dem sie ihre Kultur wieder finden.
Der Vergleich mit Häftlingen ist dabei völlig absurd.



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