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  1. Inaktiver User

    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na klar geht das so. Fordern darf jeder alles, was er will. Ob diese Forderung dann erfüllt wird, steht auf einem anderen Blatt.
    Diese Einstellung teile ich nicht. In unserem Kulturkreis ist auch das Fordern von einer gewissen Mäßigung geprägt. Wer zu viel und unverschämt fordert, der muss normalerweise damit rechnen, dass er gar nichts bekommt. Und dies finde ich sehr gut und erhaltenswert, weil so auch der Fordernde einen aktiven Part beim Nehmen und Geben hat.

    Im übrigen ist es Moslems auf Reisen ins Ausland durchaus erlaubt, ihre Ernährung an den Speiseplan des Gastlandes anzupassen und auch Schweinefleisch ist dabei gar kein Problem. Soviel zu den Mäkelleien in den Flüchtlingsaufnahmen. Es ist ein Riesenfehler, dass dort nicht das in Deutschland übliche Essen, inklusive Schweinefleisch ausgegeben wird.

  2. gesperrt

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    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Mirabelis, Du hast einen super Satz geschrieben:

    Bei uns ist auch das Fordern von einer Mäßigung geprägt.

    Und das soll auch so bleiben. Keiner will hier das unmäßige Geschrei, Gekeife, den lauten Streit um die Versorgung und letztlich das Recht des Stärkeren samt seiner unmäßigen Brutalität.

  3. gesperrt

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    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diese Einstellung teile ich nicht. In unserem Kulturkreis ist auch das Fordern von einer gewissen Mäßigung geprägt. Wer zu viel und unverschämt fordert, der muss normalerweise damit rechnen, dass er gar nichts bekommt. Und dies finde ich sehr gut und erhaltenswert, weil so auch der Fordernde einen aktiven Part beim Nehmen und Geben hat.

    Im übrigen ist es Moslems auf Reisen ins Ausland durchaus erlaubt, ihre Ernährung an den Speiseplan des Gastlandes anzupassen und auch Schweinefleisch ist dabei gar kein Problem. Soviel zu den Mäkelleien in den Flüchtlingsaufnahmen. Es ist ein Riesenfehler, dass dort nicht das in Deutschland übliche Essen, inklusive Schweinefleisch ausgegeben wird.
    Ist es auch ein Riesenfehler, wenn sogar Häftlinge im Knast Anspruch auf vegetarische Ernährung haben? Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte jedenfalls hat dazu eindeutig Recht gesprochen und die Anerkennung der Regionsfreiheit durchgesetzt.

  4. gesperrt

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    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Der Islam gehört schon deswegen zu Deutschland, weil sich sonst AfD und Co. sonst gar nicht abgrenzen könnten.

  5. Inaktiver User

    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von minouminou Beitrag anzeigen
    Es gab keine wesentlich, nachhaltige Einflüsse.

    Es gab wenige Berührungen, die aber unsere Kultur kaum tangiert haben.

    Und außerdem "muss" so eine Übernahme gar nicht erfolgen. Man kann sich auch ganz freiwillig wehren.

    Ist man nicht frei, zu entscheiden wofür man offen ist und wofür nicht?

    Du bist derart festgefressen in deiner Argumentationslinie

    Was du behauptest über die Einflüsse muslimischer Kultur ist schlicht nicht wahr und ich unterstelle dir, dass du dich auch noch nie damit befasst hast.

    Genau hier geht es um Differenzierung.

    Ich hatte von einer positiven Übernahme geschrieben und auch von Dingen die nicht gewollt sind und anderem, dass man dulden könnte.
    Es geht nicht nur um schwarz und weiß um entweder - oder.

  6. Inaktiver User

    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Einflüsse in Deutschland kommen aus vielen Kulturen, die muslimische ist nur eine davon und nicht unbedeutend.

    Wenn es dich interessiert:

    Entstehung der Wissenschaft: Die Wiege des Wissens | ZEIT ONLINE
    Natürlich haben sich Menschen aus unterschiedlichen Kulturen immer gegenseitig beeinflusst, keine Frage. Das war auch im 9 Jahrhundert in Bagdad so.

    In diesem Artikel steht ja auch: Nicht nur muslimische Araber forschten in Bagdad, auch Perser, Juden und Christen. Die klugen Köpfe haben sich also gegenseitig inspiriert. Und es heißt auch, dass viele Werke, die man für bedeutend hielt, übersetzen ließ. Also entstand nicht alles aus dem luftleeren Raum, sondern man baute auf vorhandenem Wissen auf. Eine sehr beeindruckende Blütezeit entstand.

    Diese Blütezeit entstand aber nicht aufgrund des islamischen Glaubens. Ich würde eher sagen trotz des islamischen Glaubens.

    Und wenn man sich die islamische Welt heutzutage ansieht, so sind sie um Jahrhunderte hinter die Zeit des 9. Jahrhunderts zurückgefallen. Mit Juden und Christen gemeinsam forschen? Undenkbar nach der reinen Lehre, denn diese sind ja minderwertig laut Koran.

    In der islamischen Welt herrschen heute strenge Denkverbote und in Schulen wird ein Großteil der Unterrichtszeit auf die Vermittlung von Religiösem Wissen verwendet. Aus europäischer Sicht würde ich sagen, die muslimische Welt steckt mitten in einem Zeitalter, was wir mit dem Mittelalter hatten.

  7. Moderation

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    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von minouminou Beitrag anzeigen
    Und das soll auch so bleiben. Keiner will hier das unmäßige Geschrei, Gekeife, den lauten Streit um die Versorgung und letztlich das Recht des Stärkeren samt seiner unmäßigen Brutalität.
    Kannst du noch mal erläutern, wie für dich der Zusammenhang zwischen "unmäßiges Geschreie und Gekeife" und "unmäßige Brutalität" und der hier stattfindenden Diskussion besteht?

    Ich frage deshalb so genau nach, weil es die Diskussion unnötig, und auf Kosten der Genauigkeit, polarisiert, wenn man "Soundbites" einbringt, die lediglich unangenehme Bilder bedienen, aber keine inhaltliche Verknüpfung haben.
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

  8. Inaktiver User

    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Ja, es ist erstaunlich dass der Islam früher eine liberale und offene Kultur pflegte.
    Man hielt sich zwar im Besitz der alleinigen Wahrheit (so pflegen das allerdings alle monotheistischen Religionen), war aber offen für Austausch und tolerant gegenüber anderen Religionen.

    Und dann ging es wieder zurück in eine andere Richtung.

    Wie wohl die muslimische Welt ihre eigene Vergangenheit sieht?

    Im Heute stehen ganz andere Dinge im Vordergrund, das ist mir klar.
    Flucht und Migration.

  9. gesperrt

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    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du bist derart festgefressen in deiner Argumentationslinie

    Was du behauptest über die Einflüsse muslimischer Kultur ist schlicht nicht wahr und ich unterstelle dir, dass du dich auch noch nie damit befasst hast.

    Genau hier geht es um Differenzierung.

    Ich hatte von einer positiven Übernahme geschrieben und auch von Dingen die nicht gewollt sind und anderem, dass man dulden könnte.
    Es geht nicht nur um schwarz und weiß um entweder - oder.
    Unterstellungen sind ja sehr gute Argumente!

    Und "positive Übernahme" ? Schmunzel....

    Die Mehrheit der Deutschen will weder übernommen werden, noch andere Sitten und Gebräuche übernehmen. Wir haben unsere Geschichte und haben unseren Wertekanon über Jahrhunderte aus Europa entwickelt. Warum sollten wir Werte, mit denen viele Menschen unfreier oder unglücklicher leben, übernehmen wollen?

    Unser Wertesytem und unsere Kultur hat sich seit 70 Jahren überwiegend an der amerikanischen orientiert, wir alle sprechen englisch, im Saarland sind französische Einflüsse spürbar, im Osten waren es russische, viele Ossis haben ja Russich in der Schule gelernt. In Hamburg sind Einflüsse aus England zu finden, in Bayern aus Österreich usw. Italienische Einflüsse, die Italiensiche Oper, das Essen, der Katholizismus usw. haben uns als Gesellschaft geprägt und bereichert.

    Komischerweise hat hier kaum einer Lust arabisch zu lernen. (Und die drei Einzelpersonen, die es wollen, können es ja tun.) Auch die Studienzahlen im Fach Orientalistik dürften im Vergleich zu Romanistik, Anglistik viel geringer sein. Die meisten Deutschen interessiert der Islam schlicht nicht, es birgt ihnen auch nichts, weder Jobchancen noch Spaß. Ganz anders das Interesse für Englisch, Französisch, Italienisch. Für Europäer ist das alles immer nützlich.

    Zu sagen, wir "müssen" offen sein für positive islamische Einflüsse untergräbt unsere Freiheit. Nein, das müssen wir nicht. Wir dürfen uns entscheiden, was uns gefällt, und wir dürfen auch etwas ablehnen und uns dagegen wehren. Sogar gegen "positive Übernahme" dürfen wir uns wehren.

    Außerdem, was wäre denn so positiv am Islam, dass wir es übernehmen sollten? Da fällt mir nicht viel ein...
    Geändert von minouminou (18.03.2018 um 09:36 Uhr)

  10. gesperrt

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    AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Kannst du noch mal erläutern, wie für dich der Zusammenhang zwischen "unmäßiges Geschreie und Gekeife" und "unmäßige Brutalität" und der hier stattfindenden Diskussion besteht?

    Ich frage deshalb so genau nach, weil es die Diskussion unnötig, und auf Kosten der Genauigkeit, polarisiert, wenn man "Soundbites" einbringt, die lediglich unangenehme Bilder bedienen, aber keine inhaltliche Verknüpfung haben.
    Viele Deutsche erleben Araber als unmäßig und fordernd. Die Türken fordern, dass Erdogan auf dem Staatsgebiet der Bundesrepublik Wahlkampf macht, die Kurden demonstrieren auf unserem Staatsgebiet, alle ziemlich lautstark und oftmals unter Einsatz deutscher Polizei. Im Kleinen finden Verteilungskämpfe um Wohnungen statt, Flüchtlinge wehren sich gewaltsam und sehr laut gegen rechtmäßige Abschiebungen, an einigen Tafeln wird lautstark gedrängelt, hinterher wird Essen weggeworfen. Andere wollen Gebetsräume, Moscheen, mit der Burka vor Gericht und immer wird mit großem Tam-Tam auf die Religionsfreiheit verwiesen und diese eingefordert.

    So macht man sich nicht beliebt. Dieses laute Einfordern wirktauf viele Menschen total abstoßend.

    Glaubst Du ein deutscher Politiker würde in der Türkei Wahlkampf machen? Oder Deutsche würden in den USA gegen die Ausbreitung des Islam in Deutschland demonstrieren? Oder deutsche Frauen würden gegen Gewalt in Saudi-Arabien auf die Straße gehen?

    Aber für Türken und Kurden ist es selbstverständlich ihre Konflikte hier auszuleben. Das stört viele Deutsche.
    Geändert von minouminou (18.03.2018 um 09:45 Uhr)

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