Stell' Dir vor, irgendwelche christlichen Fundamentalisten erklagten, daß ihre Kinder dem Biologieunterricht fernbleiben. Oder ihm nur mit Kopfhörern und Augenbinde beiwohnen. Oder irgendsowas. Oder Sport in einem religiösen Wallegewand treiben müssen. Oder mit Steinen in den Sportschuhen. Oder 10 Minuten vor jeder Unterrichtsstunde beten müssen. Oder was auch immer.
Ich denke schon, daß das einen Einfluß "auf das Land" hätte. Ob man das als Bedrohung sieht, ist die Frage.
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28.03.2018, 13:44Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Geändert von Inaktiver User (28.03.2018 um 13:49 Uhr)
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28.03.2018, 13:46
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Das ist absolut richtig - wie gesagt, ich mag das auch nicht, vor allem weil es Frauen einschränkt.
Aber die Gegenkulturen gibt es zahlreiche, teilweise mit den gleichen und ähnlichen Auswirkungen. Auch gerichtlich bestätigt.
Alleine beim Islam hebt es aber jemand an. Wieso hier die Aufregung, aber dort nicht?
Die Unterdrückung und selektive Herausnehmung von zahlreichen Kindern der Zeugen Jehovas, aus sämtlichen sozialen Veranstaltungen, kümmert praktisch niemand. Auch sieht da niemand sein Land davon bedroht.
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28.03.2018, 13:48
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Das passiert ständig, wie in meinem Beiträgen erwähnt, Zeugen Jehovas sind hier ein gutes Beispiel.
Weiter vorne habe ich einen Artikel gepostet, von christlichen Fundamentalisten entziehen ihre Kinder komplett die Schulbildung.
Ich hatte in den 80er Jahren allein drei in meiner Klasse, die nicht am Sport teilnehmen durften und von sämtlichen Klassenfahrten und anderen Veranstaltungen ausgeschlossen waren.
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28.03.2018, 13:55Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Die Zeugen Jehovas sind schon ein Thema. Was genau verbieten sie ihren Kindern in der Schule? (nur zur Aufklärung, ich weiß es halt nicht, könnte mir vorstellen, Singen und sowas, oder? Fände ich auch nicht in Ordnung).
Aber das wird ja wohl kaum geduldet, oder war das in dem Fall, den Du einstelltest, anders? Ich habe immer nur gehört, daß sie mit solchen ansinnen scheiterten:Weiter vorne habe ich einen Artikel gepostet, von christlichen Fundamentalisten entziehen ihre Kinder komplett die Schulbildung.
Urteil
Schulpflicht gilt auch für bibeltreue Christen
Fromme Eltern haben nicht die Wahl, ob sie ihre Kinder selbst unterrichten oder zur Schule schicken - auch wenn sie dort Sexualkunde, Evolutionslehre und "Zügellosigkeit" stören. Das haben Frankfurter Richter in letzter Instanz entschieden.
Urteil: Schulpflicht gilt auch fur bibeltreue Christen - SPIEGEL ONLINE
Kannst Du mal genauer sagen, warum sie nicht teilnahmen?Ich hatte in den 80er Jahren allein drei in meiner Klasse, die nicht am Sport teilnehmen durften und von sämtlichen Klassenfahrten und anderen Veranstaltungen ausgeschlossen waren.
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28.03.2018, 13:58Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Hm, verstehe deinen Punkt.
Wenn der Vater es vorher gewusst hat und nicht versuchte das zu verhindern dann ist es glaube ich Beihilfe oder Begünstigung einer Straftat und damit strafbar. Das könnten Juristen besser beantworten.
Ich bin auch unbedingt dafür keine Ausnahmen allein wegen der Religion zu machen wenn es um die Verfolgung und Verurteilung nach deutschem Gesetz geht.
Wenn da aus Konfliktscheu oder anderen Gründen nicht gehandelt wird ist das ein Problem aber nicht in der Verantwortung "des Islam".
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28.03.2018, 14:01Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
ist denn nicht vor einiger zeit der Fall einer christlichen Familie durch die Medien gegangen, denen wegen dieser Verweigerung das Sorgerecht für ihre Kinder entzogen wurde... und sie deshalb in die USA geflohen sind?
Ein ehemaliger Kollege von mir ist noch bevor das erste Kind schulpflichtig wurde nach Östereich umgezogen weil es dort - anders als hier - erlaubt ist sein Kind zu Hause zu unterrichten.
Also Schulverweigerung von Seiten der Eltern scheint man hier wohl nicht einfach mal so hinzunehmen.
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28.03.2018, 14:02Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Es war die Antwort auf prints-Aussage, dass doch angeblich niemand in Deutschland auf die idee gekommen ist, die Scharia anzuwenden.
Wir haben übrigens einen ganzen Schwung an Gesetzen, deren Nichteinhaltung nun keineswegs unser Land bedroht. Ist deren Einhaltung daher eigentlich doch nicht schlimm?
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28.03.2018, 14:03
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Damals, ich weiß nicht wie das heute ist, war die Teilnahme am Sportunterricht untersagt, den Sexualkundeunterrricht mussten sie verlassen.
Waren die zu Geburtstagen eingeladen, durften sie nicht hingehen, ihre eigenen wurden auch nicht gefeiert.
Ich weiß nicht was dahintersteckt, aber Geburtstage werden irgendwie nicht gefeiert.
Klar ist es verboten sein Kind nicht zur Schule zu schicken, es gibt aber eine Anzahl von Deutschen, die das trotzdem verweigert. Das landet auch regelmäßig vor Gericht.
Speziell geht es immer um die Teilnahme am Unterricht, weil der Lehrstoff nicht Bibeltreu ist.
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28.03.2018, 14:07Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
(Hervorhebung von mir)
Gibst Du mal ein Beispiel bitte?
Ich hätte jetzt gesagt, weil es keine "eingeklagten Sonderbehandlungen" gibt, sondern eben mehr privat anders gehandhabt wird (was dann ja was anderes ist, das Recht haben sie ja, z.B,. Zeugen Jehovas feiern glaube ich keine Geburtstage).Alleine beim Islam hebt es aber jemand an. Wieso hier die Aufregung, aber dort nicht?
Die Unterdrückung und selektive Herausnehmung von zahlreichen Kindern der Zeugen Jehovas, aus sämtlichen sozialen Veranstaltungen, kümmert praktisch niemand. Auch sieht da niemand sein Land davon bedroht.
Daher meine Bitte, daß Du mal ein Beispiel nennst, vielleicht sogar mehrere, wo z.B. die Zeugen Jehovas oder sonst jemand was eingeklagt hat.
An sich sehe ich es aber ähnlich, daß Fundamentalisten alle ähnlich sind. Einen Unterschied allerdings gibt es, fundamentalistische Christen werden von der Gesellschaft eher verlacht. Das wagt bei moslemischen Fundamentalisten eher niemand.
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28.03.2018, 14:10Inaktiver User
AW: Der Islam gehört nicht zu Deutschland
Ich hatte schon mehrmals Schüler in der Klasse, die Zeugen Jehovas waren, aber auch da gab es Unterschiede von sehr streng bis unauffällig.
Die Strenggläubigen durften keine religiösen Lieder, z. B. Weihnachtslieder singen oder auf der Gitarre/Flöte, ..... spielen. Sie durften auch keine Geburtstage feiern bzw. an Feiern, auch Faschingsfeiern teilnehmen. Wenn wir im Leseunterricht mal z. B. eine Legende durchnahmen, sollten sie möglichst keine schriftlichen Aufträge dazu bearbeiten. Ansonsten gab es keine Probleme. Sie nahmen uneingeschränkt am Sportunterricht und auch am Sexualkundeunterricht teil.
Und eingeklagt wurde nichts, nur um Rücksicht gebeten.
Ich hatte mal eine Putzfrau, die Zeugin war. Sie war die gewissenhafteste und gründlichste von allen. Weihnachtsgeld nahm sie nicht an, sie hatte aber nichts dagegen, wenn ich es ihr im Januar gab........



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