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    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von Butterblume Beitrag anzeigen
    Vielleicht kann man Herrn Pieper alles Mögliche vorwerfen, aber das obige ist der Markenkern der CDU, genauer Merkel, geklaut von Thatcher:
    There is no alternative/alternativlos.
    DAS ist Populismus vom Feinsten, da wird Herr Pieper nie hinkommen. Das ist Zerstörung eines Diskurses.
    Naja, es wird etwas geschickt gedreht, damit diese Form nicht als "Populismus" dasteht- DAS neue , boese Schimpfwort unterdessen, mit dem mal gleich alles zunichte gemacht werden soll- oftmals ohne es überhaupt inhaltlich zu untermauern.
    Es ist auf jeden Fall eine Zerstoerung bzw Niedermachen von Diskurs, eine besondere Form von Machtbehauptung-
    übrigens eine, wo mir perseonlich es immer schon schwer faellt , wie intelligente Menschen das gar nicht bemerken koennen.
    Es ist jedoch ein schon laenger etablierter und lange gebahnter Führungsstil auch in zBsp Konzernen, Großkonzernen , so auch in der Politik schon laenger angekommen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Oder es folgt ein Aufschrei der Merkelfans Slomka, Hayali, Kleber und man ruft eine Aktion "Merkel muss bleiben" ins Leben

    Mir fällt seit etwa zwei Wochen auf, dass Merkel abgeschrieben wird. Stefan Aust, Josef Joffe, Ulf Poschardt, Alexander Grau und andere schreiben hart und scharf gegen Merkel an; am schärfsten Stefan Aust. Und das sind journalistische Großkaliber, keine Zwerge wie Slomka und Hayali.

    Es tut sich etwas.
    Hm.Doch ja, es tut sich schon etwas.Aust jedoch schreibt und aueßert sich schon sehr lange kritisch zu manchem Regierungsmanagement der letzten Jahre und auch Porschardt .Mit fiel seit geraumer Zeit die FAZ auf mit vermehrt sehr kritischen Artikeln- zuletzt von Steltzner (Mitherausgeber) zBsp sehr klar und überdeutlich.
    Das alles ist in meinen Augen aber einfach ein zumindest hier endlich stattfindender Diskurs, der lange Zeit viel, viel zu gering stattgefunden hat.

    Nina

  2. Inaktiver User

    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von Xarin Beitrag anzeigen
    :....
    Das alles ist in meinen Augen aber einfach ein zumindest hier endlich stattfindender Diskurs, der lange Zeit viel, viel zu gering stattgefunden hat.

    Nina
    Die Wirtschaft merkt, dass die Stimmung im Land nicht die beste ist.
    Der Aufbruch nach der Bundestagswahl hat nicht stattgefunden.
    Zudem hat Merkel in der internationalen Handelspolitik und auch in der europäischen Wirtschaftspolitik einige Fehlschläge hingelegt, wie z.b. die passive Haltung beim „Neustart“ der EU mit Macron, das verräterische Verhalten der Bundesregierung gegenüber der deutschen Automobilindustrie und das Versagen gegenüber Trumps Zollpolitik.
    Die Wirtschaft beginnt über Medien und Publizisten Merkel zu demontieren, die CSU mit ihrer AfD-Angst versucht noch schnell einen Putsch.
    Entweder Merkel setzt sich gegen die Kritiker mit einem galanten 180° Schwenk durch oder sie wird so kläglich enden wie Helmut Kohl.

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    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von Xarin Beitrag anzeigen
    Das alles ist in meinen Augen aber einfach ein zumindest hier endlich stattfindender Diskurs, der lange Zeit viel, viel zu gering stattgefunden hat.Nina
    Eben, überfällig. Nicht das Ende Europas oder der Republik.
    flying is the art of falling to the ground without touching

  4. Inaktiver User

    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Wenn man die Zahl der aufgenommenen Flüchtlinge schon weltweit vergleichen will, mit allen Unsicherheiten, die eine solche Rechnung beinhaltet, wäre es angemessen, die Zahl in Relation zur Bevölkerungszahl des aufnehmenden Landes zu setzen.
    Sicher gäbe es wohl noch andere Möglichkeiten des Vergleiches. Nach Wirtschaftsleistung, nach Hilfsgeldern, nach Bevölkerungszahl usw.
    Hier war es halt nach Anzahl Flüchtlinge. Aber Xarin hat Recht, ist eh nicht so wichtig. Mir war das nur aufgefallen, daß die Zahlen nicht zueinanderpassen.

    von Xarin:
    Libentia, ich würde das wohl so wie Analuisa interpretieren.
    Ja, das ist viel logischer, so wird's stimmen.
    Geändert von Inaktiver User (26.06.2018 um 01:15 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hoppla, die ARD schwenkt um! Wer hätte das gedacht. Interessant sind auch die Kommentare.
    Einer fragt, ob sie jetzt wohl sagt, das sei "nicht mehr ihr Europa".

  6. Inaktiver User

    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Wer "sie"? Das ist ein Kommentar des MDR-Korrespondenten Malte Pieper, nicht "der" ARD. Pieper äußert seine persönliche Meinung.
    Und Claus Kleber spricht von Kanzlerindämmerung, ob sie zu spüren sei, fragt er:

    heute journal vom 21.06.2018 - ZDFmediathek

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kanzlerdämmerung II.
    Wie kamst Du darauf, Carcasonne?

  7. gesperrt

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    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Ob man Merkel nun mag oder nicht, dass sie ihrem politischen Ende entgegengeht ist ja nun mal ein Fakt.
    Spannender ist doch viel mehr die Frage was danach kommt.
    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen
    kurz vor der Bundestagswahl aus wahrscheinlich "Parteidisziplinsgründen und deshalb Harmonievorspiegelungsgründen" kurz aus den Augen verloren.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Irgendwie habe ich den Eindruck, wenn im Parteihofstaat und bei den Staatsjournalisten die Argumente ausgehen, werden alle Dissidenten als Populisten bezeichnet.
    Das ist schäbig und ein Relikt aus sowjetischer Zeit.
    Zitat Zitat von Xarin Beitrag anzeigen
    Naja, es wird etwas geschickt gedreht, damit diese Form nicht als "Populismus" dasteht- DAS neue , boese Schimpfwort unterdessen, mit dem mal gleich alles zunichte gemacht werden soll- oftmals ohne es überhaupt inhaltlich zu untermauern.
    Es ist auf jeden Fall eine Zerstoerung bzw Niedermachen von Diskurs, eine besondere Form von Machtbehauptung-

    Das alles ist in meinen Augen aber einfach ein zumindest hier endlich stattfindender Diskurs, der lange Zeit viel, viel zu gering stattgefunden hat.

    Nina
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und Claus Kleber spricht von Kanzlerindämmerung, ob sie zu spüren sei, fragt er:
    da wird noch viel Dämmern, es ist mitlerweile ein System, die Wirtschaft ist mit dem Reg-Stil unzfrieden und die Wirtschaft sind alle.

    Le roi est mort, vive le roi


    und dann kam der große Knall, damals und Geschehnisse wiederholen sich immer wieder, ich hoffe nicht zu schlimm und man hat dazugelernt, in der heutigen Welt und es passiert dieser angepast.

  8. Inaktiver User

    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen
    .....
    Das wird Söder sicher nicht tun, denn damit würde er gegen ein Grundprinzip der CSU verstoßen.
    Frei nach FJS: Es darf keine Partei rechts von der CSU geben.
    .....
    Das ist mir bewusst, es wäre ein Bruch mit dieser bisherigen Haltung - blieben entsprechend die SPD oder die Grünen.
    Denkst du, dass die in einer Koalition bayrische Alleingänge mittrügen ?
    Und welche Rolle spielt Dobrindt .... Scharfmacher ? "Königsmörder"(bzgl. Söders)?

    Wenn Seehofer tatsächlich seine Position durchpeitschen will und Merkel die Karte "Richtlinienkompetenz" zieht (was ich ihr nicht mal verübeln könnte), ist Seehofer weg vom Fenster - und ich bin sicher: niemand aus der CSU, der seinen "Masterplan" bejaht, würde sein Nachfolger.

    Wenn es zum Bruch der Union käme, wie schnell wäre die CDU in Bayern aufgestellt, könnte sie sich noch an der Landtagswahl beteiligen?
    Bei den oben verlinkten Zustimmungswerten zu Merkel (das waren doch 43%, oder?) in Bayern : wieviel Wählerstimmen würde die CSU dann wohl verlieren?

    Gut, es gäbe einen potentiellen Koalitionspartner mehr mit einer bayrischen CDU - aber ob die auch wollen würde nach einem Bruch im Bund (und mit der derzeitigen CSU-Spitze)?
    Geändert von Inaktiver User (26.06.2018 um 04:34 Uhr) Grund: Korrektur

  9. Inaktiver User

    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen
    Nun:

    Das "gegenwärtig" stimmt ganz einfach nicht, wenn

    - wie in einer Demokratie üblich -

    der seit Jahren (!) bestehende Wille der breiten Masse der Bevölkerung (nicht nur der deutschen, sondern der europäischen) im Vordergrund steht.
    Hervorhebung von mir

    Damit verkennst du m.M.n. das Ergebnis der Bundestagswahlen der vergangenen Jahre

  10. Inaktiver User

    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Wirtschaft merkt, dass die Stimmung im Land nicht die beste ist.
    Der Aufbruch nach der Bundestagswahl hat nicht stattgefunden.
    Ist jetzt weniger relevant. Wenn jemand einen Unternehmer braucht, der weniger geeignet ist, kann man den ja wegballern. Es gibt sicher einen andern, der seine Stelle einnimmt, wenn der Markt es hergibt

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