Daraus:
Im Zentrum der Pläne stehen nicht die Hochschulabsolventen, sondern Einwanderer mit Berufsausbildung. Die Regierung besteht dem "Handelsblatt" zufolge künftig nicht mehr auf der umstrittenen Bevorzugung einheimischer Bewerber bei der Besetzung einer offenen Stelle. "Wir verzichten im Grundsatz auf die Vorrangprüfung", heißt es in dem Papier. Dies gelte nicht nur in den von der Bundesagentur für Arbeit definierten Engpassberufen, in denen akuter Fachkräftemangel herrscht.
Na, hoffentlich schürt das nicht böses Blut.
Und hier:
Die Bundesregierung will beruflich Qualifizierten die befristete Einreise zur Jobsuche auch dann erlauben, wenn kein Arbeitsplatz nachgewiesen werden kann.
sollte man vielleicht noch einfügen, daß, wer mit einem solchen Visum kommt, nicht Asyl sagen darf (siehe den Fall Sami A., der nach langer Zeit des Aufenthaltes in Deutschland mit Studium-Visum, als es gerade für ihn paßte, "Asyl sagte").
Das wird rechtlich vielleicht nicht möglich sein. Daher finde ich das, - zum jetzigen Zeitpunkt- , den falschen Plan, - glaube ich. Bitte argumentieren!
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Ergebnis 2.561 bis 2.570 von 4264
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16.08.2018, 13:55Inaktiver User
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
Geändert von Inaktiver User (16.08.2018 um 14:04 Uhr)
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16.08.2018, 14:23
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
@ libentia,
das hatten wir doch schon vor langer Zeit. Bluecard (o.ä in Anlehnung an die amerikanische Greencard) hieß das Programm. Bedingung war eine Arbeitsplatzzusage bei einem Jahressalär von 50.000 €. Hat glaube ich höchstens vier Dutzend Menschen angelockt.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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16.08.2018, 14:51Inaktiver User
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
@Opelius
Lies mal den Artikel, dort steht, worin die Unterschiede zum neu geplanten Gesetz sind. Oder lies wenigstens, was ich daraus zitiert habe. Wenn alles gleich bliebe, bräuchte man es ja nicht ändern.
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16.08.2018, 15:08Inaktiver User
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
wundert mich nicht.
4,2 Millionen Deutsche zahlen den Spitzensteuersatz
Die Studie zeigt dem "Handelsblatt" zufolge außerdem, wie stark Gering- und Durchschnittsverdiener durch Steuern und Abgaben belastet werden. Ein Single mit einem Bruttogehalt von 1940 Euro im Monat zahlt demnach 46 Prozent Steuern und Abgaben.
Deutschland hat einer in der vergangenen Woche veröffentlichten Studie der Industrieländerorganisation OECD zufolge die zweithöchste Steuer- und Abgabenlast aller Industrienationen. Für einen alleinstehenden Durchschnittsverdiener lag die Belastung 2016 demnach bei 49,4 Prozent des Arbeitseinkommens. (Hervorgehoben von mir)
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16.08.2018, 15:51Inaktiver User
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
Es wird vermutlich dazu führen, auch im hochqualifizierten Bereich einheimische Kräfte durch günstigere ausländische zu ersetzen. Wie es im Billiglohnbereich schon der Fall ist, durch Osteuropäer.
Bisher war das nicht attraktiv, da man die Leute mit 50000 € Mindestlohn angemessen bezahlen mußte.
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16.08.2018, 15:56Inaktiver User
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
[QUOTE=Inaktiver User;33599141]Daraus:
"Wir verzichten im Grundsatz auf die Vorrangprüfung", heißt es in dem Papier. Dies gelte nicht nur in den von der Bundesagentur für Arbeit definierten Engpassberufen, in denen akuter Fachkräftemangel herrscht.
War das nicht eine Forderung der SPD? Dachte es mal gelesen zu haben.
Und hier:
Die Bundesregierung will beruflich Qualifizierten die befristete Einreise zur Jobsuche auch dann erlauben, wenn kein Arbeitsplatz nachgewiesen werden kann.
war das nicht auch eine Forderung der SPD? Kann mich wirklich nicht mehr genau erinnern. Jedoch habe ich sowas im Hinterkopf. Weiß das jemand?
Ich bin da ganz deiner Meinung.
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16.08.2018, 16:06
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16.08.2018, 16:09
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16.08.2018, 18:40
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
Mal abgesehen davon, dass mir unverständlich ist, dass da die Fehler wiederholt werden, die andere Kommunen bereits vor vielen Jahren gemacht haben, und der Verkauf ganz bestimmt nicht zur Entspannung des Wohnungsmarktes beitragen wird, kann ich keinen Zusammenhang zwischen der Arbeit des Bundesbauministers und der Entscheidung eines Stadtrates erkennen.
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16.08.2018, 18:45Inaktiver User
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
nicht?
Ganz einfach, die verkauften Wohnungen werden bei den fehlenden Wohnungen dem Bundesbauministerium angekreidet.
Wenn die Städte und Kommunen kommunale Wohnungen verkaufen, fehlen sie dem Bund.
Auf der einen Seite fehlen kommunale Wohnungen, auf der anderen Seite verkaufen Städte und Gemeinde welche und es wird nach Neuen geschrien.



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