Ich habe zwar schon seit Jahrzehnten gedacht, dass für die Menschen in unserer Altersklasse (50+ bis 70+) mal ein heißer Tanz wartet.
So krass habe ich mir das allerdings nicht vorgestellt.
Man ist ja immer so dumm zu glauben, dass die erbrachte Leistung fairer Weise als ein dickes Pfund auf der Waagschale gewürdigt wird.
Aber:
Das war(!) halt. Was war, ist weg.
Die Zukunft zählt.
Nur, dass die Zukunft eine andere wäre - ohne das "War". Aber egal...
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Ergebnis 2.451 bis 2.460 von 4264
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10.08.2018, 23:38
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
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10.08.2018, 23:48
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
Ich stimme dir zu, aber gegen dein Wort "würdigen" hab ich was
, weil nach meiner Meinung es einem schlichtweg ZUSTEHT, dass man aus einer VERSICHERUNG (Rentenversicherung) Zahlungen erhält, in die man sein ganzes Arbeitsleben lang Beiträge entrichtet hat, DAMIT man die Rente bekommt.
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11.08.2018, 00:00
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
Das "würdigen" habe ich nicht im Sinn von "Gnade erweisen" gemeint.
Vielmehr in diesem Sinn:
Es ist selbstverständlich, dass Rente gerne (dankbar ob der Leistungen in der Vergangenheit) und indiskutabel angemessen entrichtet wird, ohne laufend Kürzungen (Renteneintrittsalter verlängern und Rentenzahlungen pauschal runterkürzen) vorzunehmen.
Und (!) es dann letztlich darauf hinausläuft, dass jemand, der jahrzehntelang einzahlte kaum mehr bekommt als jemand, der kaum Arbeitszeiten vorzuweisen hat (Stichwort "unbedingtes Grundeinkommen").
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11.08.2018, 00:16
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
Ok, Zazu. Habs verstanden
.
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11.08.2018, 00:18
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
So sollte es sein. Und zwar selbstverständlich und ohne weitere Diskussion.
Eine über Jahrzehnte erbrachte (auch finanzielle) Leistung darf überhaut kein Diskussionspunkt sein.
Damit tue ich mich auch schwer.
Gerne nehme ich mit meinen Sozialabgaben auch Kranke und Alte, die kein Berufsleben durchstehen konnten, mit.
An die, die einfach nur keine Lust hatten, zu arbeiten, mag ich meine Sozialabgaben auch nicht so gerne abtreten.
Ich mag - nennt mich fremdenfeindlich oder nennt es Sozialneid - aber nicht auch noch hoch erfreut halb Afrika und sonstige Zuwanderer mitfinanzieren, die hier keinen Cent erwirtschaftet haben und werden (und nur kosten)... und ich stehe selbst irgendwann als alte Pflegebedürftige vor dem Nichts, weil für mich nach knapp 50 Jahren Einzahlung leider leider kein Geld mehr da ist.
(Kriegsflüchtlinge, die sich nur temporär um ihres Lebens willen hier aufhalten, sind damit absolut nicht gemeint. Pure Wirtschaftsflüchtlinge aus ansonsten sicheren Ländern, die sich gezielt in unserem Sozialsystem breit machen, um so mehr.)Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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11.08.2018, 00:43
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11.08.2018, 06:30Inaktiver User
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
Kindergeld ist nicht nur Sozialleistung, sondern unterliegt auch dem Steuerrecht. Es ist der Ausgleich zum Kinderfreibetrag, weshalb es so schwierig ist, das vom Wohnort der Kinder abzukoppeln. Und nebenbei.... Ein Kind für das er Kinderfreibetrag gilt, ist dem deutschen Staat mehr wert, als ein Kind, für das man Kindergeld bekommt. Das gilt allerdings erst ab einer gewissen Höhe:
Kindergeld (Deutschland) – Wikipedia
Hier steht nochmal genaueres drin:
Kindergeld: Was ist dran am Streit um Betrugsfalle? - SPIEGEL ONLINE
Die Frage für mich ist, inwieweit es sich hier um Arbeitnehmer handelt, die auch Sozialleistungen erhalten. Die polnische Altenpflegerin erhält keine Sozialleistungen - dafür verdient sie zu viel, aber das Kindergeld für ihre in Polen lebenden Kinder. Vermutlich pendelt sie sogar täglich.
Problematisch- und da weißt der Deutsche Städtetag darauf hin, ist die zunehmende Einwanderung aus Osteuropa. Insofern problematisch, weil diese Menschen ihren Anspruch auf das Kindergeld durch die Aufnahme eines sozialversicherungspflichtigen Jobs erhalten. 451 € brutto reichen aus.
Durch die Kombi Steuerrecht ud Sozialleistung, ist das schwierig. Höchstens, wenn man sagt, wer gleichzeitig noch Grundsicherung (Grundrente, ALG II) bezieht, bekommt das Kindergeld ausschließlich von der Grundsicherungsbehörde. Dann könnte man es mit einem Wohnort verknüpfen. Hier ist allerdings die Frage, ob Kinder, die dann ein Auslandsjahr machen, nicht benachteiligt sind.
Kompliziert!
Es geht insgesamt um die Migration aus Osteuropa durch Schlepper - ja, da gibt es ein Problem, das man an vielen Stellen anpacken muss. Das bedeutet viel Personal, liebe Steuerzahler Innen.Geändert von Inaktiver User (11.08.2018 um 06:40 Uhr)
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11.08.2018, 06:53Inaktiver User
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
Nachtrag:
So viele Kinder sind es nicht - Es geht ja um "Betrug" https://m.tagesspiegel.de/politik/ki.../22899518.html
Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit ergeben allerdings ein Bild, das so dramatisch gar nicht ist. Demnach leben von 138000 Kindern rumänischer Eltern, für die Kindergeld bezahlt wird, derzeit nur knapp 19.000 nicht in Deutschland – der Großteil von 119.000 aber ist mit den Eltern hier. Noch weniger lässt sich eine massenhafte Abwesenheit der Kinder bei Bulgaren nachweisen. Hier sind es 84.000 Kinder insgesamt, von denen gut 77.000 in Deutschland leben und nur 6700 in Bulgarien oder einem anderen EU-Land. Fast zwei Drittel der 236.000 ins EU-Ausland fließenden Kindergeldfälle entfallen dagegen auf drei Nachbarländer: Polen (117.000), Tschechien (21.000) und Frankreich (16.000). Man darf annehmen, dass es sich hier zumeist um Pendler handelt, die in Deutschland einen Arbeitsplatz und auch einen Wohnsitz haben, aber ohne Familie hier sind.
Die Frage ist eigentlich eine andere - der Umgang der Freizügigkeit innerhalb der EU und damit der Umgang mit ALG II. Ja,.... Ich habe noch nie verstanden, warum jemand selbständig sein darf und ALG II beziehen darf. Das ist für mich Wirtschaftsförderung.
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11.08.2018, 06:59Inaktiver User
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
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11.08.2018, 07:14
AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021
Charlotte, Du hast in der Sache ja völlig recht.
Aber wenn schon heutzutage in dem ganzen Rassismusgetöse bei jedem Bürger genauestens und peinlich auf die politisch korrekte Wortwahl geachtet wird, dann möchte ich im Gegenzug nicht die erwirtschaftete Rente als "Sozialleistung" bezeichnet wissen und mich nach einem langen Berufsleben als Transfergeldempänger von Gnaden der Solidargemeinschaft fühlen.
Vielleicht sollte die sprachliche Korrektheit auch gegenüber dem eigenen Volk angewandt werden.
Darum ging es mir.Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)





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