Nein, ich denke gerade bei den illegalen Beschäftigungsverhältnissen bis hin zur Schwarzarbeit muss viel genauer hingeschaut und kontrolliert werden.
Denn hier regen sich viele über Hartz4 auf, Kosten pro Jahr derzeit ca. 40 Mia. für Bund und Länder (Leistungszahlungen).
Schwarzarbeit allerdings führt zu Steuer- und Sozialversicherungs-Einnahmeausfällen von min. 110 Mia. Euro im Jahr.
Plus Steuerausfällen ohne Schwarzarbeit mal ganz zu schweigen.
450-Euro-Jobs müssen übrigens auch nach Mindestlohn bezahlt werden.
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19.03.2018, 09:42
AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!
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19.03.2018, 09:46
AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!
Vielleicht passiert das ja auch. weil sich im ersten Jahr erweist, dass für den Arbeitgeber bei dem Personalmehreinsatz keine oder keine gute Rendite herausspringt oder die erhoffte Geschäftsentwicklung sich nicht einstellt?
Dann gilt:
Wer zuletzt kam, geht als erstes.
Ist ja auch ok, niemand kann Leute beschäftigen und dabei draufzahlen.
Es muss also nicht immer am Ex-Hartzer liegen, wenn das erste Jahr schwierig ist.
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19.03.2018, 09:51
AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!
Das sollte zwar jede/r wissen, aber das ersetzt keine seriöse Berechnung des Existenzminimums.
Das ist ja auch das Problem mit Äussrungen wie,
"Also, ich komme mit 90, 100, 110 Euro für Lebensmittel aus, also reicht Hartz4."
Dass aber beispieksweise ein 1,95-90kg-Mann einen anderen Grundumsatz hat als eine 1,60-55kg-Frau, wird gern vergessen.
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19.03.2018, 12:32Inaktiver User
AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!
Ich bin mir tatsächlich nicht sicher, wie ich mich am besten verhalte. Ich brauche zuverlässige Mitarbeiter, die nicht nur ihren Körper zur Arbeit schleppen. Was soll ich Energie und Zeit in Menschen stecken, die es sich in der sozialen Hängematte bequem gemacht haben. Die soziale Hängematte gibt es Deutschland nun mal und letztlich wissen dies auch alle Beteiligten. Gerade einigermaßen klevere Zeitgenossen werden schon aufpassen, dass sie damit gut durchkommen. Ich fühle mich tatsächlich nicht dazu verpflichtet, die Fehler in der Gesetzgebung der großen Politik im kleinen nun auszubügeln.
Unabhängig von meinem Fall, hier hat eine AE eine Petition ins Leben gerufen, dass herr Spahn mal eine zeit von Harz IV leben soll.
Sandra S. startet Petition gegen Jens Spahn
Wenn ich mir durchlese, was diese Person so von sich gibt, da rollen sich mir schon die Fussnägel hoch.
Die Frau und ihr Sohn wird von Steuergeldern voll versorgt, hat eine eigene Wohnung, ist krankenversichert.
Und ihr Problem ist es, dass sie planen muss, um preiswert einzukaufen, dass sie nicht zu einem Konzert gehen kann, bei dem die Eintrittskarte 80€ kostet und dass sie ihrem Sohn doch tatsächlich keine Markenschuhe kaufen kann?
Als Altenpflegerin oder mit Kindern kann diese Frau nicht arbeiten, weil die emotionale Belastung zu hoch wäre. Und Vollzeit kann sie auch nicht arbeiten? Bei nur einem Kind, welches auch schon in die Schule geht? Was für ein Anspruchsdenken hat diese Frau eigentlich? Kein einziges Wort des Dankes darüber, wie gut es ihr und ihrem Sohn in Deutschland eigentlich geht, weil andere Menschen für sie mitarbeiten, nur weitere Forderungen.
Was die niedrigen Löhne betrifft, in fast allen Bereichen ist es so, dass die Einstiegsgehälter und Löhne erstmal relativ niedrig sind. Aber eine Steigerung kann man überhaupt nur erreichen, wenn man erstmal anfängt, selbst wenn es am Anfang nicht viel mehr als die Stütze ist.
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19.03.2018, 12:34Inaktiver User
AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!
Dies ist tatsächlich ein echtes Problem und dies meine ich ganz ohne Ironie. Männer brauchen im Durchschnitt deutlich mehr Lebensmittel als Frauen. Ich vermute allerdings, dass es einen massiven Aufschrei geben würde, wenn Männer nun grundsätzlich am Tag 1-2€ mehr Unterstützung bekommen.
Geändert von Inaktiver User (19.03.2018 um 12:41 Uhr)
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19.03.2018, 12:40Inaktiver User
AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!
Mit einen 40-Std.-Job im Mindestlohnbereich bekommt doch kein Single eine Harz IV-Aufstockung. Hier wird ev. je nach Wohngegend noch Wohngeld gezahlt.
Die Aufstocker bei 40h/Woche sind meist Familien, bei denen nur einer voll arbeitet und Partner und/oder Kinder auch von dem Einkommen leben sollen. Dies reicht dann tatsächlich nicht mehr.
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19.03.2018, 13:01Inaktiver User
AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!
Du hast doch offensichtlich eine Meinung und diskutierst hier mit. Die muss doch auf irgendwelchen Fakten beruhen. Dachte ich.
Das sind Menschen, die über 15 Euro Stundenlohn bekommen müssten, um den Lebensunterhalt für ihre mehrköpfige Familie zu verdienen. Also geringe Qualifikation bei wahrscheinlich beiden, nur ein Verdiener, zwei oder mehr Kinder. Quelle unter anderem die FAZ, die eine Studie des Bundes für Steuerzahler zitiert. Arbeitsmarkt: Warum der Mindestlohn den Aufstockern kaum hilft - Wirtschaftspolitik - FAZ
Und „viele“ sind es auch nicht. 0,4% der arbeitenden Bevölkerung.Wer eine vierköpfige Familie hat und arbeitet, kommt erst bei 15,40 Euro Stundenlohn auf Hartz-IV-Niveau.
Die Quintessenz daraus kann nicht sein, dass der Mindestlohn für alle auf 15,40 Euro angehoben wird, das macht ja nun gar keinen Sinn.
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19.03.2018, 14:55
AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!
Beim Mindestlohn wird genug getrickst... da werden keine Überstunden akzeptiert oder angeordnet und sämtliche Vergünstigungen herausgerechnet oder nicht gewährt.... aber - dafür müsste trotz 40 Stunden Arbeitszeit immer noch die Möglichkeit bestehen, einen zusätzlichen Job anzunehmen und sich Geld hinzuverdienen zu können.
Wer Teilzeit arbeitet, hat dafür meistens einen guten Grund wie Pflege von Angehörigen oder kleine Kinder. Doch irgendwann muss es wieder möglich sein, Vollzeit zu arbeiten.
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19.03.2018, 15:06Inaktiver User
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19.03.2018, 15:10
AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!
Eine Mindestanzahl von Bewerbungen wird bereits von den Jobcentern verlangt. Was passiert, wenn die AE trotz Ermahnungen keine Bewerbungen schreibt und abschickt?
Ein Gespräch nach der Bewerbung zeigt dem Bewerber nur auf, wie er es anstellen muss, dass er garantiert nicht vom AG genommen wird.
In den von Mirabilis vorgestellten Fällen wollen die Mütter auf keinen Fall arbeiten gehen. Wie soll denn da Druck aufgebaut werden? Durch Gespräche und Termine? pfff, wenn die nicht wollen, kommen sie nicht. Und dann? Dann passiert gar nichts.
Denn die Kinder leiden zuerst unter Sanktionen.
Das Einzige, was wirklich helfen würde, wäre, die Kinder woanders unterzubringen und die Mütter sich selbst überlassen - eventuell auch ohne finanzielle Hilfen.
Aber damit bestraft man die Kinder. Und das ist nahe dran an staatlicher Willkür.
Weniger Schwarzarbeit und mehr reguläre Arbeit wären besser - für die Menschen und den Staat. Aber da wäre mal das Steuersystem zu hinterfragen....
Ich denke nicht, dass du irgendetwas Positive bewirkst, wenn du arbeitsscheue AE dem Jobcenter meldest.
Da stellt sich mir die Frage, warum der Partner keinen Job hat und warum der keinen annimmt. Selbst bei mehreren kleinen Kindern sind 450 Euro pro Monat drin.



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