Antworten
Seite 39 von 44 ErsteErste ... 293738394041 ... LetzteLetzte
Ergebnis 381 bis 390 von 433
  1. Inaktiver User

    AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Nein, hier hat das niemand gesagt.
    Aber in der Realität gibt es nicht zu knapp Arbeitgeber, die es tun.
    Das ist aber jetzt auch eine Behauptung. Ich sag ja nicht, dass es die nicht gibt, aber wieviel ist „nicht zu knapp“?

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, ich denke, der Mindestlohn muss da liegen, wo man mit ihm die Mindestrentenansprüche erwirbt. Das ist bei 8,84/h nicht der Fall.
    Darüber habe ich nachgedacht und bin nicht deiner Meinung. Schau dir mal das Beispiel von Amazon in Graben an. Man bekommt dort im ersten Jahr 11 Euro irgendwas, im zweiten 12 Zerquetschte, im dritten Jahr 13 Euro irgendwas. Plus Bonus. Weihnachtsgeld etc., hatte ich weiter vorne genauer verlinkt. Wenn jemand nicht bereit ist, für 11,32 im ersten Jahr zu arbeiten, kommt er auch nie ins dritte Jahr mit 13 Euro. Und kann sich auch nicht so weiter entwickeln, dass er irgendwann 15 Euro, und vielleicht mit entsprechender Weiterbildung sogar 20 Euro verdient. Er bleibt Hartzer und das garantiert Altersarmut, während er mit Arbeit eine Chance auf Weiterentwicklung hat.

    Viele verdienen im ersten Jahr nach der Ausbildung sehr wenig, einige verdienen irgendwann richtig gut, je nachdem, wie gefragt seine Qualifikation dann ist. Dann erwirbt man eben anfangs wenig und später viele Rentenpunkte, das ist bei fast allen so.

    Wer so gut wie nichts kann, darf nicht erwarten, dass der Mindestlohn so hoch angesetzt wird, dass sich seine Beschäftigung nicht lohnt und der Job ins Ausland geht. Dann erwirbt er eben zu wenige Rentenpunkte, kriegt aber hoffentlich später mal die Kurve zu einem besseren Job und besserer Bezahlung.

  2. Inaktiver User

    AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt die gesuchten Qualifikationen kaum auf dem Arbeitsmarkt, daher suchen wir uns inzwischen u.a. Studienabbrecher und bilden diese dann nach und nach selbst aus.
    Nur eine Verständnisfrage: Lernt Ihr sie an oder bildet Ihr sie aus?

  3. Inaktiver User

    AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur eine Verständnisfrage: Lernt Ihr sie an oder bildet Ihr sie aus?
    Es ist beides. Die tatsächliche Arbeit bringen wir ihnen bei, wir schicken die Mitarbeiter aber zu externen Weiterbildungen, die über 2 Jahre gehen, damit sie die offiziellen Abschlüsse bekommen. Einige Kurse werden an unserer eigenen Schule (zusammen mit den Lehrlingen) gegeben.
    Eine vollwertige anerkannte Berufsausbildung ist es leider nicht, dann könnten wir die Mitarbeiter nicht gleich voll bezahlen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass gerade Studienabbrecher ungern für 2 oder 3 Jahre zum "Lehrling" mit Ausbildungsvergütung werden. Die Alternative besteht natürlich immer.

    Bei uns werden diese Mitarbeiter nach 2 Jahren und allen Abschlüssen genauso eingestuft, als wenn sie die vollwertige dreijährige Ausbildung hätten und bisher finden wir für diese Konstrukt auch immer Interessenten. Einige fangen nach den 2 Jahren auch wieder mit einem Fernstudium an.

  4. Inaktiver User

    AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!

    Ich bin mir nicht ganz sicher und das ist auch von weiteren in der Person liegenden Gründen (Alter etc.) abhängig, es gibt Unterstützung bei betrieblicher Einzelumschulung etc. wie Kinderbetreuungskosten.

    Mir Eurem Arbeitgeberservice habt ihr darüber sicherlich gesprochen.

    Gerade bei Alleinerziehenden sollten andere Maßnahmen vorgeschaltet sein, damit die Vereinbarung Familie und Beruf gelingt. Manchmal ist es nicht der Wille, sondern die Angst es nicht zu schaffen.

  5. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    15 Euro oder 2400 Euro sind Lohndumping? Da komme ich nicht mehr mit. Das ist im ÖD die Entgeltgruppe 5-6. Die Gruppe 6 ist die, in der die meisten Sekretärinnen und Assistentinnen im ÖD tätig sind. Auch Handwerker wie Hausmeister. Auch in teuren Städten wie München.
    Dann ist also der ÖD auch ein Kapitalist, der die Leute nur ausnutzt? Ich denke, du hast falsche Erwartungen.
    Ja, auch der Staat ist sparsam, dafür hatte man einen sicheren Job.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist aber jetzt auch eine Behauptung. Ich sag ja nicht, dass es die nicht gibt, aber wieviel ist „nicht zu knapp“?

    Schau dir mal das Beispiel von Amazon in Graben an. Man bekommt dort im ersten Jahr 11 Euro irgendwas, im zweiten 12 Zerquetschte, im dritten Jahr 13 Euro irgendwas. Plus Bonus. Weihnachtsgeld etc., hatte ich weiter vorne genauer verlinkt. Wenn jemand nicht bereit ist, für 11,32 im ersten Jahr zu arbeiten, kommt er auch nie ins dritte Jahr mit 13 Euro. Und kann sich auch nicht so weiter entwickeln, dass er irgendwann 15 Euro, und vielleicht mit entsprechender Weiterbildung sogar 20 Euro verdient. Er bleibt Hartzer und das garantiert Altersarmut, während er mit Arbeit eine Chance auf Weiterentwicklung hat.

    Viele verdienen im ersten Jahr nach der Ausbildung sehr wenig, einige verdienen irgendwann richtig gut, je nachdem, wie gefragt seine Qualifikation dann ist. Dann erwirbt man eben anfangs wenig und später viele Rentenpunkte, das ist bei fast allen so.
    in D werden gerade die Armutsrentner der Zukunft geschaffen, man bedenke die jetzigen haben mal ordentlich verdient.
    Wo man noch gut(Normal) verdienen kann, ist in der Industrie mit einem unbefristeten Vertrag, für viele gleichzusetzen mit einem Lotto 6er.

    Ps: gerade vorgestern mit einem als Abspüler Tätigen Hauptschulabgänger gesprochen, 1 300 netto + Unterkunft u Verpflegung (Ok ist schon 4 Jahre auf diesem Saisonsjob, was der lt Ö Regelungen an Pension kriegt, träumt mal schön mit euren akad. Titeln)

  6. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei uns werden diese Mitarbeiter nach 2 Jahren und allen Abschlüssen genauso eingestuft, als wenn sie die vollwertige dreijährige Ausbildung hätten und bisher finden wir für diese Konstrukt auch immer Interessenten. Einige fangen nach den 2 Jahren auch wieder mit einem Fernstudium an.
    so ne Art Trainee Programm also.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin mir nicht ganz sicher und das ist auch von weiteren in der Person liegenden Gründen (Alter etc.) abhängig, es gibt Unterstützung bei betrieblicher Einzelumschulung etc. wie Kinderbetreuungskosten.

    Mir Eurem Arbeitgeberservice habt ihr darüber sicherlich gesprochen.

    Gerade bei Alleinerziehenden sollten andere Maßnahmen vorgeschaltet sein, damit die Vereinbarung Familie und Beruf gelingt. Manchmal ist es nicht der Wille, sondern die Angst es nicht zu schaffen.
    man spreche mit seinem Sachbearbeiter über mögliche Hilfen/Schulungen die möglich sind und den Budgetmöglichkeiten des Amtes.

  7. Inaktiver User

    AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!

    Realistnix, du kannst doch die Situation in Ö und D nicht 1:1 vergleichen. Ihr habt in Ö keinen Kündigungsschutz, bis auf Ausnahmen. Das ist mit einer der Gründe, warum es hier viel mehr Leiharbeiter und Werkverträge gibt. Es geht hier aber ja auch um die Tafeln, nicht darum wie sich jemand steht, wenn er in Österreich in Rente geht.

  8. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Realistnix, du kannst doch die Situation in Ö und D nicht 1:1 vergleichen.
    Nein das stimmt.

    Ihr habt in Ö keinen Kündigungsschutz, bis auf Ausnahmen.
    LOL in Ö sind ca 80-90 % aller unselbständig beschäftigten in einem Tarifvertrag.

    Das ist mit einer der Gründe, warum es hier viel mehr Leiharbeiter und Werkverträge gibt.
    die gibt es in D seit wann, so in der Masse und warum ?

    Es geht hier aber ja auch um die Tafeln, nicht darum wie sich jemand steht, wenn er in Österreich in Rente geht.
    diese Mindestlöhner bzw Geringverdiener sind in D die zukünftigen "Kunden" der Tafeln, oder meinst du mit 13€ in der Stunde bekommt man in D eine Pension die den Namen auch verdient.

    in Ö geht ein Schreckgespenst um, das man die D Regelungen einführt. Übrigens die EU hat Ö schon wegen der staatl. Ausgaben zur Pensionsaufstockung kritisiert, wie wird das wenn Brüssel über die Ö Finanzen mitbestimmen kann, was und wieviel wofür ausgegeben wird ?

  9. Inaktiver User

    AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!

    Es gab hier mal einen längeren Strang zum österreichischen Sozialsystem (welches wohl vor dem Kollaps steht).

  10. Inaktiver User

    AW: Ca. 1000 Tafeln in Deutschland .... Strang zu "den Tafeln"!

    @ realistnix,

    auch, wenn wir die gleiche Sprache sprechen, es Zeiten gab, in denen wir sogar die gleichen Machthaber hatten, sind die Sozialsysteme Österreichs und Deutschlands unterschiedlich.

Antworten
Seite 39 von 44 ErsteErste ... 293738394041 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •