Man kann auch diskutieren, ob pädophile und oder homosexuell veranlagte Männer eher den Priesterberuf wählen, weil sie damit sehr leicht an junge Männer und Jungen heran kommen können in einem Nahbreich, der zudem vertraulich ist.
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Thema: Straftaten
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05.02.2020, 18:31
AW: Straftaten
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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06.02.2020, 11:09
AW: Straftaten
Lukulla, setzt du hier gerade Pädophile und Homosexuelle gleich?
Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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06.02.2020, 13:51
AW: Straftaten
Nein. Empfinde ich nicht so.
Lukullas Zusammenhang, war dass beide sich in Umgebungen begeben, in denen viele Männer bzw. Kinder sind.
Ich empfinde, das was du unterstellst @Xanidae als perfide und einer wertschätzenden Diskussion nicht zuträglich.
Du agierst hier als "VIP" - daher solltest du in deiner Position dererlei Unterstellungen unterlassen - auch wenn sie als Frage kaschiert daher kommen.
Im Grunde tust du deiner Absicht keinen Gefallen - denn mit der suggestiv-scheinheiligen Frage stellst du die Gleichsetzung erst her - die dann als solche und schwarz-auf weiß von machen Lesern hier wohl tatsächlich so gelesen wird
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06.02.2020, 14:51
AW: Straftaten
Vieles von dem,was hier in einigen Pistings bezüglich der Hintergründe des Missbrauches geschrieben wurde, triffft zumindest zum Teil zu und wird in der RKK auch diskutiert. Insbesondere die Machtstrukturen.
Es ist hier aber OT.
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06.02.2020, 15:20Inaktiver User
AW: Straftaten
In der Studie die ich vorher verlinkt hatte, wird beschrieben (soweit bekannt) welche sexuelle Orientierung die Täter und Kleriker allgemein haben. Tatsächlich sind homosexuelle Neigungen weit mehr als in Vergleichsgruppen vertreten. Das heisst aber nicht, dass Homosexualität oder auch das Zölibat Kindesmissbrauch begünstigen - das sagt die Studie auch.
Es kann aber ein Grund dafür sein, dass es mehr Übergriffe auf Jungen als auf Mädchen gab, und zwar in einem recht hohen Maße.
Es sind auch nicht immer Pädophile die Kinder missbrauchen, das Thema ist komplexer.
Die Studie beschreibt verschiedene "psychologische Muster" die bei den Tätern auftreten (Narzisstisch-soziopathisches Muster“) - das fasse ich nicht zusammen, denn es ist in der Studie fachgerecht beschrieben.
Und natürlich geht es um Erklärungsmuster - und nicht um Entschuldigungen.
Die letztliche Verantwortung für seine Tat trägt das Individuum stets selbst.
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06.02.2020, 19:54
AW: Straftaten
Nein.
In der Studie wird z.B, das erwähnt:
Hinweise auf Pädophilie bei Beschuldigten
Bei 28,3 Prozent der Beschuldigten gab es Angaben zu mindestens zwei Betroffenen, die 13 Jahre oder jünger waren (TP6). Dies ist - ohne die Möglichkeit einer gültigen diagnostischen Einordnung im Rahmen des Forschungsprojektes - ein Hinweis auf eine mögliche pädophile Haupt- oder Nebenströmung. Ähnliche Anteile von Beschuldigten mit möglichen pädophilen
Präferenzen fanden sich auch Teilprojekt 3 (28,2 %).
Hinweise auf Homosexualität bei Beschuldigten
Dokumentierte Hinweise auf eine homosexuelle Orientierung lagen bei 14,0 Prozent (TP6) bzw. 19,1 Prozent (TP3) der beschuldigten Kleriker vor. Dies war gegenüber der Vergleichsgruppe aus anderen institutionellen Kontexten wie z.B. Schulen (6,4 %, TP3) stark erhöht. In Teilprojekt 2 fanden sich bei 72 Prozent der interviewten beschuldigten Kleriker Hinweise auf eine homosexuelle Orientierung und bei 12 Prozent der interviewten nicht beschuldigten Kleriker.
Seite 16 PDF der Studie
oder
Unter anderem die hohe Zahl männlicher Betroffener ist ein Indiz dafür, dass im klerikalen Kontext der Anteil homosexueller Angehöriger dieses Typus wahrscheinlich höher liegt als außerhalb der Kirche. Die Verpflichtung zum Zölibat könnte Angehörigen dieses Typus eine falsch verstandene Möglichkeit bieten, sich mit der eigenen sexuellen Identitätsbildung nicht hinreichend auseinandersetzen zu müssen.
Seite 22 PDFGeändert von Lukulla (06.02.2020 um 20:01 Uhr)
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06.02.2020, 20:00
AW: Straftaten
weiter:
Tab. 2.40 Hinweise auf die sexuelle Orientierung von interviewten beschuldigten und nicht beschuldigten Klerikern
heterosexuell 4 (28,6 %) 2 (28,6 %) 4 (13,8 %) 10 (20,0 %) 88 (88,0 %)
homosexuell 7 (50,0 %) 4 (57,1 %) 25 (86,2 %) 36 (72,0 %) 12 (12,0 %)
bisexuell 3 (21,4 %) 1 (14,3 %) - 4 (8,0 %)
Seite 126 PDF bzw. 112 DatenblattKörperlich Distanz
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06.02.2020, 20:08
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06.02.2020, 20:15
AW: Straftaten
Naja so willkürlich ist das Kriterium "Alter" nicht.
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
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06.02.2020, 20:28
AW: Straftaten
Was vermutlich im direkten Zusammenhang mit dem Zölibat stehen mag - Wer feststellt, dass seine sexuelle Orientierung von der gesellschaftlich akzeptierten Norm abweicht, der wird das Zölibat vielleicht als "willkommenden Notausgang" sehen. Denn dann könnte er sich der Illusion hingeben, sich dieser Problematik nicht stellen zu müssen.
Ich könnte mir vorstellen, dass das vor Jahrzehnten noch ausgeprägter der Fall war...


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