Hallo Analuisa.
Habe heute Nacht noch gesucht, aber nur den Beitrag gefunden, den ich dann später von katholisch.de verlinkte - der unter diesem Titel lief, aber einen anderen Inhalt hatte, leider nicht das, was ich gestern dort kopiert hatte.
Von daher habe ich den Text rausgenommen.
Antworten
Ergebnis 9.831 bis 9.840 von 10638
Thema: Straftaten
-
23.01.2020, 15:04
AW: Straftaten
Maxïmo Park: "The reason I am here".
-
23.01.2020, 15:10
AW: Straftaten
@Zamomin
In Teilen muss ich Dir (leider) recht geben, ich sehe auch besorgt in die Gesellschaft dieser Tage, nicht nur aus religiösen Gründen.
Allerdings merke ich, dass bei der Generation ü18 - ca. ü30 eindeutig weniger Religiosität vorherrscht bzw. die Vorstellungen der katholischen Kirche rigoros abgelehnt werden, kenne da kaum noch ein Mitglied der Kirche, geschweige jemanden, der in die Kirche geht.
Was meinst Du mit auf uns "zu rollen"?
Betrifft das eine bestimmte Gruppe, die Du ansprichst?Maxïmo Park: "The reason I am here".
-
23.01.2020, 18:58
AW: Straftaten
Das erlebe ich (aus einer katholischen Familie stammend) ganz anders.
Meine Nichten und Neffen sind deutlich religiöser, auch "rigider" darin, als wir es im gleichen Alter waren.
Das hängt wohl sehr stark davon ab, in welchem Umfeld (was die Religiösitat angeht) man sich bewegt.
-
23.01.2020, 20:15Inaktiver User
AW: Straftaten
Hervorragend!
Das ist ein gutes und sehr typisches Beispiel dafür, wie man sich im Kreis dreht, wenn man gewohnte Muster nicht zu verlassen wagt.
Im übrigen sollte es sich zumindest herumgesprochen haben, dass zu verstehen, warum jemand ein Vergehen begeht, nicht heißen muss, dass man es gutheißt.
Aber eine Bereitschaft, mal die gewohnten Muster zu verlassen, sollte schon vorhanden sein, sonst kommen eben solche Reflexe, wie oben zitiert.
Und auch für die, die ganz fest in ihren gewohnten, bequemen Mustern verharren wollen (ja, auch für die gibt es etwas, was sie vielleicht doch in "Bewegung" setzen könnte): Zusammenhänge zu verstehen, Gründe zu erforschen, sorgt mittelfristig dafür, dass es weniger Opfer gibt und ich schätze, dass auch dieser Gruppe von Menschen, die die üblichen Denkmuster nicht verlassen wollen, es einleuchten dürfte, dass das "beste" Opfer eines ist, das gar nicht erst entsteht.
Daher auch die Frage mit der Verantwortung des Einzelnen.
-
23.01.2020, 20:23Inaktiver User
-
23.01.2020, 21:02
AW: Straftaten
Dann aber vermutlich nicht bei den Straftaten...
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
-
23.01.2020, 22:10
-
gesperrt
- Grund
- AGB-Verstoß
-
gesperrt
- Grund
- Bezug auf gelöschte Inhalte
-
gesperrt
- Grund
- AGB-Verstoß
-
24.01.2020, 17:45
AW: Straftaten
Genau deswegen stelle ich diese Fragen, putulu. Antworten suchend.
Hier merke ich nur momentan, dass man - das hatte ich jetzt schon zwei Male angesprochen - sich gar nicht auf Diskussionsebene treffen kann - mit manchen Usern - äußere ich deutlich Kritik, in diesem Fall an Kirche (und Staat) hinsichtlich dieser Verbrechen. Denn da wird dann erst mal ein Nebenschauplatz, warum auch immer, aufgebaut.
Was dann passiert, kann jede/r nachlesen, ich mag das nicht nochmals aufdröseln.
Tatsächlich erlaube mir meine Direktheit und gebe auch meiner Fassungslosigkeit Ausdruck, manches Mal tough in meiner Ansprache, aber "unter der Gürtellinie" oder andere Dinge, die dann gleich fallen, sorry.
Von daher ziehe ich mich hier momentan auch etwas zurück - möchte das Thema auch nicht weiter vertiefen, Dir aber diese Antwort geben.
@Sasapi.
Ja. Es gibt sicher beide Richtungen - ich habe eher aus meinem privateren Umfeld/Kontakten gesprochen - auch viele "Global Player" dabei, die durch viele Kulturen reisen/gereist sind oder sogar ausgewandert sind - , sehe aber z.B. hier in "meiner" Gegend, NRW, im ländlichen Raum mit kleineren Städten, dass zunehmend Freikirchen Zulauf finden und da gibt es, teilweise, fast sektenhafte Züge, das beunruhigt mich.
Spricht man von Fanatismus in Sachen Religion, kann man das natürlich auch auf andere Glaubensrichtungen fast so/oder ganz übertragen und ja, in Teilen belächeln/verachten sie Nichtgläubige, werten sie ab.
Manche würden vor Gewalt gegen die eigenen Kinder nicht zurückschrecken bzw. tun genau das.
Womit wir auch wieder bei Straftaten, mit religiösem Hintergrund, sind - wobei hier natürlich der Unterschied zur katholischen Kirche ist. Der Missbrauch wurde in der gesamten Vereinigung "Kirche" gedeckelt und vertuscht, Taten religiös motiviert sind nochmals ein anderes Kapitel, nur nicht weniger fassungslos machend (also mich).
Es ist letztes Jahr passiert, aber ich vergesse es einfach nicht, wie mir ein strenggläubiger Mann in Gesicht sagte, dass er seinem Kind ein Loch in den Kopf schießen würde, würde es sich als homosexuell bei ihm outen oder Menschen, die ganz klar meinen, Homosexualität sei ja nur eine Sache der Erziehung, "das" würde ihnen bei ihren Kindern nicht passieren... (von Christen wie von Muslimen so gesagt bekommen), viele meinten auch eher damit: ggf. prügeln wir ihnen das schon wieder aus.
Gut, dass die sogenannten "Konversionstherapien" endlich unter Strafe bei Minderjährigen in Deutschland stehen, ich schätze das wird fanatische Christen wie Muslime gleichermaßen entsetzen, aber nur so geht es.
Bei solchen Menschen wird mir wirklich bange, denn an sie rankommen, das geht nicht. Das ist wie Gehirnwäsche.
Ich spreche leider aus Erfahrung und versuche es dennoch weiter, im Dialog zu bleiben, gerade geht es um die jungen Generationen, dabei spreche ich keinem seinen Glauben ab, respektiere ihn, aber spreche Klartext, kollidieren Vorstellungen aus Religion (und auch aus Tradition) gegen unsere Gesetze/Grundgesetz.
Sie tun es häufig.Maxïmo Park: "The reason I am here".
-
24.01.2020, 17:54Inaktiver User
AW: Straftaten
Ob Du es glaubst oder nicht- derartigen Fanatismus gibt es auch bei Atheisten und nichtgläubigen Menschen, Hass gegen religiöse Menschen, Verachtung und Verächtlichmachung, Verurteilung ganzer Gruppen ohne sich wirklich für die zu interessieren, Ablehnung von Lebensweisen für die sich andere entscheiden, Hass, Aggression, Vorurteile, Verfolgung etcpp. findet sich da genauso - historisch wie real heute auf der ganzen Welt.
Auch darum ist das Grundgesetz und die Religionsfreiheit so wichtig.
-
24.01.2020, 18:00
AW: Straftaten
Man kann und sollte mit jedem diskutieren,gerade wenn er\sie eine andere Meinung hat.
Hier geht es allerdings um Straftaten,nicht um Religionen im Allgemeinen oder das Christentum im Speziellen.
Zum Thema Verjaehrungen habe ich ein interessantes Statement gesehen:
Die Verjährung ruht wohl bis zum 30. Geburtstag des Opfers,danach fängt die Verjährungsfrist an zu laufen,die vom Tatvorwurf abhängt.
Da kommt dann einige Zeit zusammen und physische Beweise sind kaum mehr zu finden. Auch die Erinnerungspsychologie holt da nicht mehr viel raus. Das führt zu Aussage gegen Aussage und oft Freispruch.
Das Problem löst eine Verlängerung der Verjährungsfrist nicht.Geändert von mono17 (24.01.2020 um 18:15 Uhr)


Zitieren

