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Thema: Straftaten


  1. Registriert seit
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    AW: Straftaten

    Immerzu die Forderung nach Bestrafung.

    Wozu dient eine Bestrafung?

    Sie hat sicherlich mehrere Aspekte.
    Manche kann man als positiv ansehen, andere weniger.
    Einer dieser negativen Aspekte ist, dass man einen Punkt setzt.
    Der Punkt muss zwar nicht gesetzt werden, aber er wird doch gesetzt.

    Das Gesetz verlangt Bestrafung.
    Fällt das Urteil, dann wird der Punkt gesetzt.
    "Der Nächste bitte!"

    Hast du das und das gemacht, dann musst du ins Gefängnis. 2 Jahre, 5, 10, 15...
    "Der Nächste bitte!"

    Warum geschehen Verbrechen?
    Warum ist diese Frage "uninteressant"?
    Warum will man keine Aufklärung?
    Warum eigentlich?

    Hat das vielleicht auch etwas mit uns selbst zu tun?
    Tragen wir gar keine Verantwortung dafür, dass diese Fragen nicht gestellt werden?
    Dass sie außer den Fachleuten kaum jemanden ernsthaft interessieren?

    Ist es etwa nur ein marginales Randproblem, das nichts mit unserem Leben auf diesem Planeten zu tun hat?
    Haben die Auswirkungen gar nichts mit unserem Leben, mit unserer Existenz zu tun?

    Was ist Verantwortung?
    Was bedeutet es, verantwortungsvolles Mitglied einer Gesellschaft zu sein?
    Wählt man das Maß der eigenen Verantwortlichkeit aus, so, wie man sich Lebensmittel in den Regalen der Supermärkte aussucht?
    "Das will ich nicht!"


  2. Registriert seit
    21.04.2014
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    AW: Straftaten

    Je nach zu erwartendem Strafmaß liegt die Verjährung bei Missbrauch bei bis zu 30 Jahren. Und die Frist ist gehemmt, d.h.sie beginnt erst ab Volljährigkeit.

    Meiner Meinung nach ist das ausreichend.


  3. Registriert seit
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    AW: Straftaten

    @putulu

    Du stellst "große" Fragen, die sicher einen ganz anderen Raum bräuchten.

    Für mich ist es kein Randproblem, dass hier so lange weggesehen wurde und auch wird. Und dass die Kirche da Immer mit einer gewaltigen Doppelmoral unterwegs ist.

    Von daher finde ich es wichtig, dass jemand wie Kardinal Pell verurteilt wurde und ja, auch hinter Gittern sitzt. Das heißt: zur Verantwortung gezogen werden für mein Tun. Und auch dass dies sichtbar geahndet wird. Wir reden hier immerhin vom ehemals "3. Mann" im Vatikan, dazu noch ein enger Vertrauter des aktuellen Papst Franziskus.

    Das genaue Hinsehen wurde durch die Kirche und - leider auch durch das Zusehen unseres Staates - lange verhindert.
    Die Opfer haben mitunter ihr Leben darunter zu leiden, viele Suizide... Keine Ahnung, warum wir in unserem Land das Kindeswohl nicht für schützenswerter halten.

    Hier gefunden bei "katholisch.de", sehr interessant:
    - entfernt -

    Die Kirche tut so, als ob sie auf Augenhöhe mit dem Staat ist, tut aber noch etwas anderes, als sei das nicht schon schräg genug. Sie stellt sich schon immer darüber.
    Und das wird billigend in Kauf genommen - auch von so vielen "Schäfchen". Ich verstehe da wirklich nicht.
    Wie geht das? Heute? Noch?

    Kirche - Entscheidungshoheit uber Strafverfolgung - Panorama - SZ.de
    Auch dieser Artikel ist in dem Zusammenhang lesenswert, auch wenn er bald ein Jahr alt ist.

    Daraus:
    Bei anderen großen Institutionen rückt die Staatsanwaltschaft durchaus mit Durchsuchungsbefehlen an, um sich Akten und Beweismittel zu besorgen, auch um eine mögliche Vertuschung zu verhindern. Das hat es zuletzt bei VW gegeben. Beim DFB. Oder bei der Deutschen Bank. Bei den beiden Amtskirchen hat es das noch nie gegeben in Deutschland, obwohl die Sexualdelikte, um die es dort geht, schwer wiegen. Im November, kurz nach dem Erscheinen des Missbrauchsberichts der Bischofskonferenz, hat es ein Treffen der wichtigsten Strafverfolger aus dem Bundesgebiet gegeben, alle 23 Generalstaatsanwälte kamen zusammen. Ihr Thema: Wie kann der Staat in diese Ermittlungen einsteigen? Vor allem die drei bayerischen Generalstaatsanwälte warben dort für einen pfleglichen Umgang mit den Kirchen, so erinnern sich Teilnehmer aus mehreren Bundesländern. Man wolle bitte keinen Krawall in die Bistümer hineintragen, keine Eskalation; keine juristische Kavallerie, die den Bischöfen die Türen einrennt.

    @Sasapi.
    Wie gesagt, ich habe eine andere Auffassung.
    Dafür richten diese Taten viel zu viel bei den Opfern an. Es dürfte dann ohnehin ganz wenige Täter noch betreffen, ich hielte es aber für eine gute Idee, dass sich keiner mehr darauf "verlassen" kann.
    Maxïmo Park: "The reason I am here".
    Geändert von indiegrandma (23.01.2020 um 15:02 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von putulu Beitrag anzeigen
    [...]

    Warum geschehen Verbrechen?
    Warum ist diese Frage "uninteressant"?
    Warum will man keine Aufklärung?
    Warum eigentlich?

    Hat das vielleicht auch etwas mit uns selbst zu tun?
    Tragen wir gar keine Verantwortung dafür, dass diese Fragen nicht gestellt werden?
    Dass sie außer den Fachleuten kaum jemanden ernsthaft interessieren?

    [...]

    kommt in dem Gedankengut das Opfer auch mal vor?

    Oder ist das Opfer grad gut genug, um dem Täter die Tat zu ermöglichen, über die sich dann zu Tode gedacht werden kann?
    Geändert von Analuisa (22.01.2020 um 22:26 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt


  5. Registriert seit
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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von indiegrandma Beitrag anzeigen
    Hier gefunden bei "katholisch.de", sehr interessant:
    Kannst Du dazu bitte den kompletten Link setzen? Ich würde das ganze gern im Kontext lesen.


    Die Kirche tut so, als ob sie auf Augenhöhe mit dem Staat ist, tut aber noch etwas anderes, als sei das nicht schon schräg genug. Sie stellt sich schon immer darüber.
    Und das wird billigend in Kauf genommen - auch von so vielen "Schäfchen". Ich verstehe da wirklich nicht.
    Wie geht das? Heute? Noch?
    Ich weiss nicht wie Du auf diese Interpretation kommt. Die Kirche erkennt das staatliche Recht an, voll und ganz.
    Muss sie auch, ganz schlicht.
    Wenn sicherlich auch in etlichen Fällen mit "Schmerzen", denn in vielen Ländern gelten nunmal grundlegende Menschenrechte und Co. nicht.
    Als international agierende Weltkirche gibt es natürlich auch Regeln, die dennoch für Katholiken und da natürlich vor allem Amtsträger in der ganzen Welt gelten.

    Wie sollte eine Weltkirche sonst funktionieren?
    Allerdings kann sich jeder diesen Vorschriften oder Regeln einfach entziehen- durch Austritt, bei einfachen Regeln für Laien auch durch Nichtbeachtung.

    Es sind zwei Systeme und natürlich versteht sich die Kirche wie wohl jede Religion als Wertegemeinschaft.


  6. Registriert seit
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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von vindpinad Beitrag anzeigen
    Kannst Du dazu bitte den kompletten Link setzen? Ich würde das ganze gern im Kontext lesen.
    Nachtrag
    Das ganze war der Kontext um den Umgang und der Stellung (besser dem Anspruch der Kirche) in Sachen Recht/Aufarbeitung geht es um den Missbrauch..
    Habe meinen Verlauf gelöscht, finde ihn nicht auf die Schnelle, aber hier ein ähnlicher Artikel von katholisch.de:
    https://www.katholisch.de/artikel/23...-missbrauch-um

    Zitat Zitat von vindpinad Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht wie Du auf diese Interpretation kommt. Die Kirche erkennt das staatliche Recht an, voll und ganz.
    Muss sie auch, ganz schlicht.
    Müssen und tun sind zwei paar Schuhe.
    Mittlerweile geht es an den EuGH in Sachen Arbeitsrecht. In mehreren Fällen, weil die Kirche gegen gültiges Recht verstößt. In Deutschland.

    Zitat Zitat von vindpinad Beitrag anzeigen
    Wie sollte eine Weltkirche sonst funktionieren?
    Allerdings kann sich jeder diesen Vorschriften oder Regeln einfach entziehen- durch Austritt, bei einfachen Regeln für Laien auch durch Nichtbeachtung.

    Es sind zwei Systeme und natürlich versteht sich die Kirche wie wohl jede Religion als Wertegemeinschaft.
    Wertegemeinschaft. Alles gut (auch, wenn ich mich gerade bei der katholischen Kirche in vielerlei Hinsicht nach "Werten" frage).
    Aber so, meint die Kirche dann eben selber entscheiden zu dürfen, wer noch Priester ist/bleibt.
    Ein Missbrauchstäter kann also weiterversetzt werden, so dass er vielleicht nicht mehr missbrauchen kann, aber er taucht dadurch ab und in der Statistik nicht mehr auf?

    Sicher genau so vielfach geschehen. Und die Frage nach belastendem Material?
    Viel Zeit, viel Zurückhaltung, wie ich bereits postete... wer glaubt denn bitte nicht, das da was zur Seite geschafft wurde.
    Wie kann das sein?


    Die Kirche bekommt - irgendwie, selbst bei Missbrauch an Kindern (!) - ein Sonderrecht eingeräumt.
    Nach was und welcher Rechtsprechung? Mit welcher Begründung wird das weiter toleriert?

    Noch eine Ausrichtung in Richtung Zahlen, abermals Deutschland:
    Zahl der Kirchenmitglieder in Deutschland halbiert sich bis 2060
    Daraus:
    Die Zahl der Kirchenmitglieder in Deutschland sinkt laut einer Studie drastisch - bis zum Jahr 2060 um 49 Prozent auf 22,7 Millionen. Die Hauptgründe sind Austritte, weniger Taufen sowie die alternde Bevölkerung, wie eine Untersuchung der Universität Freiburg zeigt. Der Abwärtstrend könnte auch zu dramatischen Finanzierungslücken bei den Kirchen führen. Die Studie des Forschungszentrums Generationenverträge (FZG) wurde am Donnerstag gemeinsam von der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) veröffentlicht.
    Maxïmo Park: "The reason I am here".
    Geändert von indiegrandma (22.01.2020 um 22:48 Uhr) Grund: Nachtrag


  7. Registriert seit
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    AW: Straftaten

    Indiegrandma
    Leider fehlt immer noch der Link.

    Zitat Zitat von indiegrandma Beitrag anzeigen
    Müssen und tun sind zwei paar Schuhe.
    Mittlerweile geht es an den EuGH in Sachen Arbeitsrecht. In mehreren Fällen, weil die Kirche gegen gültiges Recht verstößt. In Deutschland.
    Das ist doch auch absolut richtig so, dass die Handlungen der Kirche vom EU-Recht überprüft werden. Werden die von Ländern übrigens auch.
    Wo ist das Problem?

    Wertegemeinschaft. Alles gut (auch, wenn ich mich gerade bei der katholischen Kirche in vielerlei Hinsicht nach "Werten" frage).
    Sorry aber solche Kommentare sind unter der Gürtellinie. Das ist einfach widerlich eine Glaubensgemeinschaft so abzuwerten.

    Die Kirche bekommt - irgendwie, selbst bei Missbrauch an Kindern (!) - ein Sonderrecht eingeräumt.
    Nach was und welcher Rechtsprechung? Mit welcher Begründung wird das weiter toleriert?
    Natürlich ist das nicht so.
    Daher wirst Du auch keine Argumente dazu finden.
    Jeder Missbrauch in Deutschland ist strafbar - nach staatlichem Recht und das trifft natürlich auch für Priester zu.
    Es ist absurd zu behaupten es wäre anders.
    Informier Dich einfach mal.

    Allerdings gibt es in Deutschland aus verschiedenen Gründen nicht für alle Menschen eine Anzeigepflicht was Missbrauch angeht. (Ich hatte das vor einiger Zeit in einem Strang zum Thema verlinkt).
    Ich kann das die Tage nochmal raussuchen.
    Das betrifft allerdings staatliches Recht.
    Hier fände ich eine Nachbesserung gut.

    Soweit mir bekannt ist, war dies so geregelt worden um Opfer zu ermutigen zu reden.
    Daher - ich bin keine Fachfrau zum Thema, aber ich könnte mir vorstellen, dass eine Pflicht zur Anzeige beim Verdacht auf Missbrauch den Opfern helfen und Vertuschung eindämmen würde.
    Aber wie gesagt- wie das aussehen sollte, eine solche Gesetzesänderung, das würde ich Experten, Psychologen, Juristen etc. überlassen.

    So, hier reiche ich mal die Info zur Anzeigepflicht bzw. oftmals Nichtanzeigepflichg nach

    Verdachtsfall und Anzeigepflicht – UBSKM
    Geändert von vindpinad (22.01.2020 um 23:12 Uhr)


  8. Registriert seit
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    735

    AW: Straftaten

    Recht aktuell aus Frankreich (mögen die deutschen Katholiken ihren Papst nicht mehr?), der für sich spricht. Von "katholisch.de", oha.
    Denn auch dieser Fall zeigt die Vertuschung auf, bis ganz nach oben.
    ...

    https://www.katholisch.de/artikel/24...cht-jahre-haft

    Daraus:
    Im Fall des 69-jährigen Barbarin spricht ein Berufungsgericht am 30. Januar das Urteil. Im März 2019 hatten die Richter den Kardinal zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt, weil er Preynat nicht bei der französischen Justiz angezeigt hatte, obwohl er von den Übergriffen erfahren habe. Der Kardinal legte Berufung ein, bot Papst Franziskus jedoch seinen Rücktritt an.

    Franziskus lehnte ab. Angesichts der Schwierigkeiten, die das Erzbistum Lyon im Moment durchlebe, habe der Papst dem Erzbischof die Entscheidung selbst überlassen, hieß es damals. Barbarin selbst erklärte, Franziskus habe gewusst, dass bei einer eingelegten Berufung gegen ein Urteil wieder die Unschuldsvermutung für den Angeklagten gelte. Er selbst entschied sich daraufhin dafür, sich "für eine gewisse Zeit zurückzuziehen". Im Juni 2019 ernannte der Papst dann den Im Juni 2019 ernannte der Papst dann den früheren Bischof von Evry-Corbeille-Essonnes, Michel Dubost, zum Apostolischen Administrator des Erzbistums Lyon.
    Im November vergangenen Jahres berichteten mehrere französische Zeitungen auch über Missbrauchsvorwürfe gegen Babarin selbst. Zwischen 2006 und 2012 solle er einen ehemaligen Seminaristen sexuell belästigt haben, heißt es im Nachrichtenmagazin "L'Obs". (gho/KNA)


    Kein weiterer Kommentar.
    Maxïmo Park: "The reason I am here".


  9. Registriert seit
    14.10.2019
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    1.111

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von indiegrandma Beitrag anzeigen

    Daraus:
    [COLOR="#0000CD"]Im Fall des 69-jährigen Barbarin spricht ein Berufungsgericht am 30. Januar das Urteil. Im März 2019 hatten die Richter den Kardinal zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt, weil er Preynat nicht bei der französischen Justiz angezeigt hatte, obwohl er von den Übergriffen erfahren habe. Der Kardinal legte Berufung ein, bot Papst Franziskus jedoch seinen Rücktritt an.
    Dann scheint es in Frankreich- anders als bei uns - eine Anzeigepflicht bei Missbrauch zu geben.

    Find ich gut und genau dafür habe ich oben plädiert.
    Hat nur nix mit dem Thema Kirchenrecht/staatliches Recht zu tun.

    Und warum sollten Katholiken die Entscheidung des Papstes den Rücktritt abzulehnen, nicht kritisieren?
    Hat aber auch nix damit zu tun, dass hier Staatliches Recht nicht gelte.

    Auflagen für Straftäter zum Beispiel in bestimmten Berufen nicht mehr zu arbeiten kann es geben, in allen Berufsgruppen.
    Wurde hier aber wohl nicht ausgesprochen.
    Das liegt aber in der Hand des Staates.


  10. Registriert seit
    22.05.2019
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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von vindpinad Beitrag anzeigen
    Das ist doch auch absolut richtig so, dass die Handlungen der Kirche vom EU-Recht überprüft werden. Werden die von Ländern übrigens auch.
    Wo ist das Problem?
    Die Kirche in Deutschland, gerne die katholische, ignoriert das Grundgesetz und Arbeitsgesetze. Mit Ansage.
    Nach wie vor.

    Zitat Zitat von vindpinad Beitrag anzeigen
    Sorry aber solche Kommentare sind unter der Gürtellinie. Das ist einfach widerlich eine Glaubensgemeinschaft so abzuwerten.
    Eine Glaubensgemeinschaft, die sich über Recht und Gesetz erhebt.
    In Teilen offen homophob ist.
    Die völlig von dieser Welt ist, mit ihren Vorstellungen (man möge nur Herrn Ratzinger lauschen dieser Tage).
    Mal von den mafiösen Strukturen im Vatikan zu schweigen - bitte einfach selber googeln, es gibt zuhauf Quellen.

    Zitat Zitat von vindpinad Beitrag anzeigen
    Es ist absurd zu behaupten es wäre anders.
    Informier Dich einfach mal.
    Just habe ich mir die Mühe gemacht, mich dort zu informieren, wo die katholische Kirche im Netz vertreten ist.
    Und habe auch aufzeigen könne, wo sich die Kirche selber nicht "rechtlich" gebunden fühlt, z.B. wen sie aus dem Priesteramt entlässt, wen nicht, das behält sie sich vor.

    Zitat Zitat von vindpinad Beitrag anzeigen
    Das betrifft allerdings staatliches Recht.
    Hier fände ich eine Nachbesserung gut.
    Völlig Deiner Meinung.

    Zitat Zitat von vindpinad Beitrag anzeigen
    Soweit mir bekannt ist, war dies so geregelt worden um Opfer zu ermutigen zu reden.
    Daher - ich bin keine Fachfrau zum Thema, aber ich könnte mir vorstellen, dass eine Pflicht zur Anzeige beim Verdacht auf Missbrauch den Opfern helfen und Vertuschung eindämmen würde.
    Aber wie gesagt- wie das aussehen sollte, eine solche Gesetzesänderung, das würde ich Experten, Psychologen, Juristen etc. überlassen.
    Nun, ich bin vom psychotherapeutischen Fach. Und ich kenne traumatisierte Menschen, die sexuellen Missbrauch durch Vertrauenspersonen erfahren haben.
    Frage solche Menschen mal, was es mit ihnen macht, wenn die Täter so davon kommen.
    ...
    Maxïmo Park: "The reason I am here".

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