Natürlich werden die Angriffe auf die einheimische Bevölkerung als besonders verachtenswert betrachtet, da es eben nirgendwo auf der Welt üblich ist, die Helfenden anzugreifen. Dass sich die vorgeblich Schutzsuchenden wie Invasoren verhalten hat da schon einen besonderen Beigeschmack und findet selbstverständlich mehr Beachtung.
Das ist Deine Interpretation.Wenn dann noch Zahlen dazu kombiniert werden kann der Eindruck entstehen dass die Straftaten eine 1:1 Bedrohung für Deutsche darstellen oder gar gezielt gegen die Deutschen gerichtet ist. Das ist ja die Ursache für Unsicherheit und Angst. Die Angst vor Straftaten durch Flüchtlinge ist berechtigt und verständlich, aufgrund der beschriebenen Darstellung/Effektes ist das Ausmaß aber nicht unbedingt verhältnismäßig.
Für mich ist jede Straftat eines Schutzsuchenden gegen die Bevölkerung des aufnehmenden Landes unverhältnismäßig. Und wenn dann Schutzsuchende auch noch mehr (relativ) Straftaten begehen, als Einheimische, dann löst dies bei mir keine Angst, sondern Wut aus. Und zwar Wut auf diejenigen, die diesen Zustand zulassen und auf diejenigen, die diesen Zustand auch noch schön reden.
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Thema: Straftaten
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02.04.2018, 08:30Inaktiver User
AW: Straftaten
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02.04.2018, 08:35Inaktiver User
AW: Straftaten
Stimmt, Wut habe ich vergessen. Verständliche Wut!
Du hast aber schon gesehen dass ich auf etwas anderes hinaus wollte?
Insofern finde ich deinen Hinweis, dass Straftaten von Flüchtlingen gegen Deutsche an sich stärkere Emotionen auslösen, als nachvollziehbare, wichtige und auch richtige Ergänzung.
Jedoch nicht als Widerspruch.
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02.04.2018, 09:49Inaktiver User
AW: Straftaten
Ah ja. Köln, die verheimlichte Vergewaltigung in meiner Stadt, Rotherham, Telford - alles nur Halluzinationen.
Doch, sie werden bis zum Gehtnichtmehr verleugnet. Anschließend finden einige Korrekturen und sehr viel Diffamierung der Überbringer der schlechten Nachricht statt, wofür dein Posting übrigens ein glänzendes Beispiel ist. Die Unterdrückung unliebsamer Fakten als Tabu zu maskieren, an dem nicht gerüttelt werden sollte, ist ihrer Natur nach eigentlich Realsatire. Ich fürchte aber, du nimmst das ernst. [editiert]
Ja. Aber sowohl absolut als auch relativ viel seltener. Ein Splitter gegen einen Balken. Aber, da hast du schon recht, immerhin ein Splitter, geht also tatsächlich auch andersrum.
Vielleicht auch ein Akt der Selbstjustiz, nachdem hier ein Verbrechen im Raum steht, das seiner Natur nach nur sehr selten beweisbar ist.
Der damals 26-Jährige habe ihm gesagt, dass seine Schwester von dem späteren Opfer vergewaltigt worden sei, erklärte der Angeklagte.Geändert von Analuisa (02.04.2018 um 10:56 Uhr) Grund: persönliche Ebene
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02.04.2018, 10:07Inaktiver User
AW: Straftaten
Bevor sich jetzt nicht noch mehr hier einzeln an diesem herausgepickten Statement abarbeiten wollen:
Ja, ich hätte besser den Bezug zu den Schreibenden hier herstellen sollen.
Das war von mir gemeint.
Also so:
Weil die Probleme bekannt sind, sie werden auch von niemandem der hier schreibt verleugnet.
Dann hast du leider meine Argumentation völlig falsch verstanden.Die Unterdrückung unliebsamer Fakten als Tabu zu maskieren, an dem nicht gerüttelt werden sollte, ist ihrer Natur nach eigentlich Realsatire. Ich fürchte aber, du nimmst das ernst. Oder dir ist ganz fürchterlich langweilig.
Ich wiederhole es jetzt nicht nochmal, den Part finde ich eigentlich deutlich genug heraus gearbeitet in meinem Post auf welches du dich beziehst.
Vielleicht magst du es nochmal nachlesen, vielleicht willst du es auch einfach so verstehen wie du es "verstehst".
[ed.]Geändert von Analuisa (02.04.2018 um 10:57 Uhr) Grund: Bezug auf editierten Satz
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02.04.2018, 10:22Inaktiver User
AW: Straftaten
Zu dem Fall in Leipzig: Ich lese nirgends etwas von Lichterketten für das Opfer. Warum? Umgekehrt gäbe es sofort Demos und Solidaritätsbekundungen.
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02.04.2018, 10:23Inaktiver User
AW: Straftaten
Alles andere wäre ja auch vollkommen hirnrissig. Die hier diskutierten Probleme sind öffentlich bekannt, da die eingestellten Quellen seriös sind.
Nein, verleugnet werden die Probleme nicht, aber kein Argument ist zu schade, um unliebsame Diskussionen abzuwenden. Wurde in der Vergangenheit schon vielfach versucht, hat nie geklappt. Ja, die Userin minouminou hat, wie viele andere auch, spekuliert. Ihr deshalb die Vorhersage weiterer Straftaten zu unterstellen, ist deshalb schon *hm* besonders.
Im Übrigen hätte mehr dieser tabulosen Denke unserem Land gut getan. Dann hätten nicht so viele NSU-Morde stattgefunden. Tja. Das Dumme ist, dass Tabus bzw. Tabulosigkeit in beide Richtungen wirken.
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02.04.2018, 10:25Inaktiver User
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02.04.2018, 11:41Inaktiver User
AW: Straftaten
Straftaten an Deutschen fallen Dir vermutlich nur mehr auf. Tatsächlich sind ständig Straftaten, Gewalttaten, von Flüchtlingen an Flüchtlingen in den Zeitungen. Z.B. gerade vor zwei Tagen:
Mitten in der City! Eritreer von Landsmann erstochen
Bei Straftaten gegen die Frauen, also Flüchtlingsfrauen, sieht es allerdings tatsächlich anders aus. Die Flüchtlingsfrauen waren hier ja schon einige Male Thema, und daß sie mehr Unterstützung bekommen müßten.
Vor allem aber schweigen die Frauen selbst. Aus Scham. Aus Angst vor den Tätern. Aus Angst um ihren Asylantrag. Sie schweigen, weil sie ihre Rechte als Frauen in Deutschland nicht kennen.
(...)
Wie schwer es ist, das allgemeine Stillhalten zu durchbrechen, weiß auch Ruba S.
(...)
Der Mann war in der Unterkunft angestellt. Ihr Asylantrag lief. Sie hatte Angst vor Verwicklungen und wollte lieber keine Hilfe suchen.
(...)
Wie Frauen und Kinder von ihren Rechten erfahren und ob sie herausfinden, wer ihnen hilft, bleibt ohne das Gesetz im Asylpaket nun weiterhin Glückssache.
(...)
Wie schief es sonst gehen kann, haben seit vergangenem Spätsommer Frauen und Flüchtlingsorganisationen bundesweit erlebt, die mit deutscher Rechtsauffassung und Zielstrebigkeit auf die Situation in den Unterkünften aufmerksam machen wollten. Zuletzt in Köln, wo Flüchtlingsfrauen – unterstützt von lokalen Aktivisten – einen offenen Brief formulierten, in dem sie massive Vorwürfe gegen die Wachleute ihrer Unterkunft erhoben.(...) Die Polizei, die kurz darauf in der Unterkunft ermittelte, konnte von alldem nichts bestätigen: Keine der Frauen sagte aus, was sie zuvor beschrieben hatten.
Auch in München und in Gießen schlugen Alarmierungsversuche deutscher Helfer auf diese Weise fehl. (...)
Die massive Polizeipräsenz und der Druck, sofort aussagen zu sollen, haben Angst erzeugt." Schwer zu sagen, was wirklich passierte. Sicher ist: Auf diese Weise wird es niemand je erfahren.
Frauen in Fluchtlingsheimen: Das Gesetz zu ihrem Schutz wurde gestrichen | STERN.de
Woran das liegt, kannst Du Dir ja selbst überlegen. Hier noch ein Artikel zu den Übergriffen der Wachleute:
Koln: Ubergriffe auf Fluchtlingsfrauen? | EMMA
Und nochmal aus dem zweiten Link oben, der Stern Artikel:
Der Paragraf wäre die Grundlage für alle Schutzmaßnahmen in Flüchtlingsunterkünften gewesen, die Experten schon lange fordern. Dazu gehören geschlechtergetrennte Duschen und Toiletten, aber auch klar zuständige Ansprechpartner, sichere Rückzugsräume sowie Schulungen für Angestellte und Helfer, um Gefahrensituationen und Warnsignale zu erkennen. Anforderungen, die ganz ähnlich in jeder deutschen Kita, jedem Hort, in jeder Schule Grundvoraussetzung sind, weil man weiß, dass sie sexuelle Gewalt verhindern helfen. In deutschen Flüchtlingsunterkünften hingegen gibt es oft nicht einmal Duschvorhänge. Das Schutzgesetz hätte solche Missstände beendet.
(...)
Allein: Der Passus flog raus, als die Zahl der Flüchtlinge so sehr stieg, dass kaum eine Kommune noch wusste, wo sie die Menschen überhaupt unterbringen sollte
Hervorhebung von mir
Gut gemeint verhindert eben manchmal gut gemacht.Geändert von Inaktiver User (02.04.2018 um 12:18 Uhr)
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02.04.2018, 12:21Inaktiver User
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02.04.2018, 13:02
AW: Straftaten
Das Argument, es sei purer Zufall, ob ein Messerangriff tödlich verläuft oder nicht, leuchtet mir ein.
Mit der Mindeststrafe von einem Jahr kann man dann auch über die Rückführung nachdenken (wenn es kein Staatsangehöriger ist).
Polizeigewerkschaft fordert Mindeststrafe fur Messerstecherflying is the art of falling to the ground without touching



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