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Thema: Straftaten

  1. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ......

    Ich bin keine Expertin in diesem Strang hier, ich lese nur sporadisch mit. Darum beziehe ich mich jetzt ausdrücklich auf die öffentlichen Medien und meinen persönlichen Eindruck dazu:

    in den Medien werden überwiegend Straftaten von Flüchtlingen gegen Biodeutsche dargestellt z.B. wenn Flüchtlinge deutsche Frauen vergewaltigen. Von Flüchtlingsfrauen, die vergewaltigt werden, von Morden unter Flüchtlingen liest man weniger bzw. nicht in dem Umfang, wie es tatsächlich geschieht.
    Natürlich werden die Angriffe auf die einheimische Bevölkerung als besonders verachtenswert betrachtet, da es eben nirgendwo auf der Welt üblich ist, die Helfenden anzugreifen. Dass sich die vorgeblich Schutzsuchenden wie Invasoren verhalten hat da schon einen besonderen Beigeschmack und findet selbstverständlich mehr Beachtung.

    Wenn dann noch Zahlen dazu kombiniert werden kann der Eindruck entstehen dass die Straftaten eine 1:1 Bedrohung für Deutsche darstellen oder gar gezielt gegen die Deutschen gerichtet ist. Das ist ja die Ursache für Unsicherheit und Angst. Die Angst vor Straftaten durch Flüchtlinge ist berechtigt und verständlich, aufgrund der beschriebenen Darstellung/Effektes ist das Ausmaß aber nicht unbedingt verhältnismäßig.
    Das ist Deine Interpretation.

    Für mich ist jede Straftat eines Schutzsuchenden gegen die Bevölkerung des aufnehmenden Landes unverhältnismäßig. Und wenn dann Schutzsuchende auch noch mehr (relativ) Straftaten begehen, als Einheimische, dann löst dies bei mir keine Angst, sondern Wut aus. Und zwar Wut auf diejenigen, die diesen Zustand zulassen und auf diejenigen, die diesen Zustand auch noch schön reden.

  2. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Stimmt, Wut habe ich vergessen. Verständliche Wut!

    Du hast aber schon gesehen dass ich auf etwas anderes hinaus wollte?

    Insofern finde ich deinen Hinweis, dass Straftaten von Flüchtlingen gegen Deutsche an sich stärkere Emotionen auslösen, als nachvollziehbare, wichtige und auch richtige Ergänzung.
    Jedoch nicht als Widerspruch.

  3. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weil die Probleme bekannt sind, sie werden auch von niemanden verleugnet.
    Ah ja. Köln, die verheimlichte Vergewaltigung in meiner Stadt, Rotherham, Telford - alles nur Halluzinationen.
    Doch, sie werden bis zum Gehtnichtmehr verleugnet. Anschließend finden einige Korrekturen und sehr viel Diffamierung der Überbringer der schlechten Nachricht statt, wofür dein Posting übrigens ein glänzendes Beispiel ist. Die Unterdrückung unliebsamer Fakten als Tabu zu maskieren, an dem nicht gerüttelt werden sollte, ist ihrer Natur nach eigentlich Realsatire. Ich fürchte aber, du nimmst das ernst. [editiert]
    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Ja. Aber sowohl absolut als auch relativ viel seltener. Ein Splitter gegen einen Balken. Aber, da hast du schon recht, immerhin ein Splitter, geht also tatsächlich auch andersrum.
    Vielleicht auch ein Akt der Selbstjustiz, nachdem hier ein Verbrechen im Raum steht, das seiner Natur nach nur sehr selten beweisbar ist.

    Der damals 26-Jährige habe ihm gesagt, dass seine Schwester von dem späteren Opfer vergewaltigt worden sei, erklärte der Angeklagte.
    Geändert von Analuisa (02.04.2018 um 10:56 Uhr) Grund: persönliche Ebene

  4. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ah ja. Köln, die verheimlichte Vergewaltigung in meiner Stadt, Rotherham, Telford - alles nur Halluzinationen.
    Bevor sich jetzt nicht noch mehr hier einzeln an diesem herausgepickten Statement abarbeiten wollen:

    Ja, ich hätte besser den Bezug zu den Schreibenden hier herstellen sollen.
    Das war von mir gemeint.

    Also so:

    Weil die Probleme bekannt sind, sie werden auch von niemandem der hier schreibt verleugnet.


    Die Unterdrückung unliebsamer Fakten als Tabu zu maskieren, an dem nicht gerüttelt werden sollte, ist ihrer Natur nach eigentlich Realsatire. Ich fürchte aber, du nimmst das ernst. Oder dir ist ganz fürchterlich langweilig.
    Dann hast du leider meine Argumentation völlig falsch verstanden.
    Ich wiederhole es jetzt nicht nochmal, den Part finde ich eigentlich deutlich genug heraus gearbeitet in meinem Post auf welches du dich beziehst.
    Vielleicht magst du es nochmal nachlesen, vielleicht willst du es auch einfach so verstehen wie du es "verstehst".

    [ed.]
    Geändert von Analuisa (02.04.2018 um 10:57 Uhr) Grund: Bezug auf editierten Satz

  5. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zu dem Fall in Leipzig: Ich lese nirgends etwas von Lichterketten für das Opfer. Warum? Umgekehrt gäbe es sofort Demos und Solidaritätsbekundungen.

  6. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also so:

    Weil die Probleme bekannt sind, sie werden auch von niemandem der hier schreibt verleugnet.
    Alles andere wäre ja auch vollkommen hirnrissig. Die hier diskutierten Probleme sind öffentlich bekannt, da die eingestellten Quellen seriös sind.

    Nein, verleugnet werden die Probleme nicht, aber kein Argument ist zu schade, um unliebsame Diskussionen abzuwenden. Wurde in der Vergangenheit schon vielfach versucht, hat nie geklappt. Ja, die Userin minouminou hat, wie viele andere auch, spekuliert. Ihr deshalb die Vorhersage weiterer Straftaten zu unterstellen, ist deshalb schon *hm* besonders.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich halte es tatsächlich für ein hohes Gut - allgemein, aber auch für Deutschland, gerade in dieser Zeit! - wenn man solche Spekulationen vorsichtig behandelt und sie nicht - wie minouminou - zur Vorhersage weiterer Straftaten benutzt.
    Im Übrigen hätte mehr dieser tabulosen Denke unserem Land gut getan. Dann hätten nicht so viele NSU-Morde stattgefunden. Tja. Das Dumme ist, dass Tabus bzw. Tabulosigkeit in beide Richtungen wirken.

  7. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zu dem Fall in Leipzig: Ich lese nirgends etwas von Lichterketten für das Opfer. Warum? Umgekehrt gäbe es sofort Demos und Solidaritätsbekundungen.
    Nun, an diesem Opfer kann sich kein Gutmensch abarbeiten.
    Es gibt eben Opfer erster und zweiter Klasse. Traurig, ist aber so.

  8. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    meinen persönlichen Eindruck dazu:

    in den Medien werden überwiegend Straftaten von Flüchtlingen gegen Biodeutsche dargestellt z.B. wenn Flüchtlinge deutsche Frauen vergewaltigen. Von Flüchtlingsfrauen, die vergewaltigt werden, von Morden unter Flüchtlingen liest man weniger bzw. nicht in dem Umfang, wie es tatsächlich geschieht.
    Straftaten an Deutschen fallen Dir vermutlich nur mehr auf. Tatsächlich sind ständig Straftaten, Gewalttaten, von Flüchtlingen an Flüchtlingen in den Zeitungen. Z.B. gerade vor zwei Tagen:
    Mitten in der City! Eritreer von Landsmann erstochen

    Bei Straftaten gegen die Frauen, also Flüchtlingsfrauen, sieht es allerdings tatsächlich anders aus. Die Flüchtlingsfrauen waren hier ja schon einige Male Thema, und daß sie mehr Unterstützung bekommen müßten.
    Vor allem aber schweigen die Frauen selbst. Aus Scham. Aus Angst vor den Tätern. Aus Angst um ihren Asylantrag. Sie schweigen, weil sie ihre Rechte als Frauen in Deutschland nicht kennen.
    (...)
    Wie schwer es ist, das allgemeine Stillhalten zu durchbrechen, weiß auch Ruba S.
    (...)
    Der Mann war in der Unterkunft angestellt. Ihr Asylantrag lief. Sie hatte Angst vor Verwicklungen und wollte lieber keine Hilfe suchen.
    (...)
    Wie Frauen und Kinder von ihren Rechten erfahren und ob sie herausfinden, wer ihnen hilft, bleibt ohne das Gesetz im Asylpaket nun weiterhin Glückssache.
    (...)
    Wie schief es sonst gehen kann, haben seit vergangenem Spätsommer Frauen und Flüchtlingsorganisationen bundesweit erlebt, die mit deutscher Rechtsauffassung und Zielstrebigkeit auf die Situation in den Unterkünften aufmerksam machen wollten. Zuletzt in Köln, wo Flüchtlingsfrauen – unterstützt von lokalen Aktivisten – einen offenen Brief formulierten, in dem sie massive Vorwürfe gegen die Wachleute ihrer Unterkunft erhoben.(...) Die Polizei, die kurz darauf in der Unterkunft ermittelte, konnte von alldem nichts bestätigen: Keine der Frauen sagte aus, was sie zuvor beschrieben hatten.

    Auch in München und in Gießen schlugen Alarmierungsversuche deutscher Helfer auf diese Weise fehl. (...)
    Die massive Polizeipräsenz und der Druck, sofort aussagen zu sollen, haben Angst erzeugt." Schwer zu sagen, was wirklich passierte. Sicher ist: Auf diese Weise wird es niemand je erfahren.

    Frauen in Fluchtlingsheimen: Das Gesetz zu ihrem Schutz wurde gestrichen | STERN.de

    Woran das liegt, kannst Du Dir ja selbst überlegen. Hier noch ein Artikel zu den Übergriffen der Wachleute:

    Koln: Ubergriffe auf Fluchtlingsfrauen? | EMMA

    Und nochmal aus dem zweiten Link oben, der Stern Artikel:

    Der Paragraf wäre die Grundlage für alle Schutzmaßnahmen in Flüchtlingsunterkünften gewesen, die Experten schon lange fordern. Dazu gehören geschlechtergetrennte Duschen und Toiletten, aber auch klar zuständige Ansprechpartner, sichere Rückzugsräume sowie Schulungen für Angestellte und Helfer, um Gefahrensituationen und Warnsignale zu erkennen. Anforderungen, die ganz ähnlich in jeder deutschen Kita, jedem Hort, in jeder Schule Grundvoraussetzung sind, weil man weiß, dass sie sexuelle Gewalt verhindern helfen. In deutschen Flüchtlingsunterkünften hingegen gibt es oft nicht einmal Duschvorhänge. Das Schutzgesetz hätte solche Missstände beendet.

    (...)
    Allein: Der Passus flog raus, als die Zahl der Flüchtlinge so sehr stieg, dass kaum eine Kommune noch wusste, wo sie die Menschen überhaupt unterbringen sollte

    Hervorhebung von mir

    Gut gemeint verhindert eben manchmal gut gemacht.
    Geändert von Inaktiver User (02.04.2018 um 12:18 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht auch ein Akt der Selbstjustiz, nachdem hier ein Verbrechen im Raum steht, das seiner Natur nach nur sehr selten beweisbar ist.

    Der damals 26-Jährige habe ihm gesagt, dass seine Schwester von dem späteren Opfer vergewaltigt worden sei, erklärte der Angeklagte.
    Klar war das Selbstjustiz. Und egal ob Liebschaft oder Vergewaltigung, den zu ermorden ist verrohtes Verhalten, wir leben nicht im Mittelalter, sondern in einem Rechtsstaat.

  10. User Info Menu

    AW: Straftaten

    Das Argument, es sei purer Zufall, ob ein Messerangriff tödlich verläuft oder nicht, leuchtet mir ein.
    Mit der Mindeststrafe von einem Jahr kann man dann auch über die Rückführung nachdenken (wenn es kein Staatsangehöriger ist).

    Polizeigewerkschaft fordert Mindeststrafe fur Messerstecher
    flying is the art of falling to the ground without touching

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