Na, so ungewöhnlich sind so "Meinungen" ja nicht. Ich habe in UK vor 2 Wochen noch eine Bankenwerbung im Fernsehen gesehen, die angesichts ihrer antisemitischen Klischees direkt aus dem "Stürmer" hätte stammen können.
Manche Sachen sind echt nicht zu fassen. Ich bin froh, dass so ein Werbeclip zumindest hierzulande undenkbar wäre.
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Thema: Straftaten
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29.03.2018, 21:47Inaktiver User
AW: Straftaten
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29.03.2018, 22:28Inaktiver User
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29.03.2018, 22:30
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29.03.2018, 22:36Inaktiver User
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30.03.2018, 07:42Inaktiver User
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31.03.2018, 02:00
AW: Straftaten
Das ist bedauerlich. Dabei wurden meiner Erinnerung nach im Straftaten-Strang schon öfter Statistiken zu Gewalttaten gegen Obdachlose verlinkt.
2017 sind mindestens 17 wohnungslose Menschen umgebracht worden, zeigen aktuelle Zahlen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW), die dem SPIEGEL vorliegen. Damit starben seit der Wiedervereinigung insgesamt 505 Obdachlose durch gewalttätige Übergriffe.
Besonders die Zahl der Körperverletzungen gegen Menschen, die auf der Straße leben, ist in den vergangenen Jahren angestiegen: Registrierte die BAGW 1997 noch 47 Körperverletzungen, waren es im vergangenen Jahr 141. Die Dunkelziffern dürften jeweils um ein Vielfaches höher liegen, denn gezählt werden nur Medienberichte über solche Attacken.
Eine Statistik des Bundeskriminalamtes, die seit 2014 auch Obdachlose als Opfer erfasst, geht von einer deutlich höheren Zahl an Körperverletzungen aus. Demnach gab es 2014 insgesamt 363 solcher Delikte, 2016 waren es 475 obdachlose Opfer
(Vor 2014 sind Wohnungslose von der Polizei nicht als eigenständige Opfergruppe erfasst worden, deshalb der Rückgriff auf Daten der BAGW)
Besondere Aufmerksamkeit bekamen zuletzt Übergriffe, bei denen die Täter Migranten waren. [...]
BAGW-Geschäftsführerin Werena Rosenke verneint jedoch, dass Gewalt gegen Obdachlose eine Sache nichtdeutscher Täter sei. "Bislang sind Migranten als Täter die große Ausnahme", sagt sie. Bei Übergriffen von Tätern, die selbst nicht wohnungslos sind, handele es sich in der Regel um jüngere Männer, die zum Teil als Gruppe oder aus Gruppen heraus gewalttätig werden. "Bei diesen Übergriffen auf Obdachlose spielen menschenverachtende und rechtsextreme Motive häufig eine zentrale Rolle."
[...]
Ungeachtet dessen versuchen Rechte, aus einzelnen Angriffen gegen Obdachlose politisches Kapital für ihre Sache zu schlagen. "'Araber' greift Obdachlose an", heißt es etwa auf einem rechten Internetblog zu den jüngsten Übergriffen in Berlin. Als Beleg, dass dieses "kulturtypische" Delikt kein Einzelfall sei, führt das Portal zudem zwei Taten an, die sich im vergangenen Jahr in Hamburg ereigneten. Beide Male steckten die Täter die Schlafplätze von Obdachlosen in Brand. Zwei Männer verletzten sich dabei gefährlich.
Doch "Deutsche die von Migranten angegriffen werden", wie das Portal behauptet, waren das nicht. Vielmehr handelt es sich bei den betroffenen Obdachlosen um Polen und Rumänen, die Opfer einer ganz anderen Tätergruppe geworden sind, nämlich von Obdachlosen selbst. Ein Großteil der Übergriffe, die die BAGW registrierte, ereignete sich innerhalb des Obdachlosenmilieus. [...]
Quelle: Spiegel online
Hier der Link zu einer Auflistung von Gewaltverbrechen (Mord, Totschlag und schwere Körperverletzungen) an Obdachlosen aus den vergangenen ca. 30 Jahren. Bei der Quelle handelt es sich um einen Blog, der sich Berberinfo nennt, leider mit wenig Hintergrundinfo über die Betreiber. Da als Quelle für die Fall-Liste die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. genannt wird, hoffe ich, dass die Angaben verlässlich sind.Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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31.03.2018, 07:09Inaktiver User
AW: Straftaten
Vielen Dank für diese erschöpfende Aufstellung deuscher Gewalt. Enthauptungen scheinen dennoch nicht zum Repertoire Dunkeldeuschlands zu gehören. Dazu muss Dunkeldeutschland erst noch bunter werden.
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31.03.2018, 07:46
AW: Straftaten
Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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31.03.2018, 08:01Inaktiver User
AW: Straftaten
In Hamburg musste jetzt ein Vergewaltiger aus der Untersuchungshaft entlassen werden, weil das Gericht das Verfahren nicht schnell genug (1Jahr) abwickeln konnte.
Der Mann war am 28. Oktober 2017 wegen Geiselnahme in Tateinheit mit besonders schwerer Vergewaltigung sowie vorsätzlicher und gefährlicher Körperverletzung und unerlaubten Waffenbesitzes zu sechs Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft legten Revision gegen das Urteil ein. Es wurde folglich noch nicht rechtskräftig.
Der Mann blieb in Untersuchungshaft, in der er seit Januar 2017 saß. Wegen starker Überlastung und Personalmangel schaffte es die zuständige Kammer nicht, die Urteilsbegründung und das Verhandlungsprotokoll in einer angemessenen Frist schriftlich vorzulegen. Damit war die Fortdauer der U-Haft nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nicht mehr verhältnismäßig.
Beruhigend wirkt da natürlich die Meinung des Gerichts, dass keine Wiederholungsgefahr besteht
Hamburger Justiz muss verurteilten Vergewaltiger aus U-Haft entlassen
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31.03.2018, 08:10Inaktiver User
AW: Straftaten
Bei besonders schockierenden Verbrechen steht oft der Täter im Vordergrund. Denk mal an Jürgen Bartsch, es wurden viele Artikel und sogar Bücher geschrieben über ihn, was dagegen weißt Du über seine Opfer? So läßt sich das vermutlich erklären, denn die Art der Tat ist ja schon besonders schockierend, Dich doch sicherlich auch, bzw. wie es hier heißt:
„außergewöhnlich brutal und menschenverachtend“
Kriminalitat: Obdachloser enthauptet: Fall gibt Ermittlern Ratsel auf - FOCUS Online
Es geht dabei darum, so etwas aufzuarbeiten, den Schock zu verarbeiten, auch für die Zukunft sowas hoffentlich zu verhindern (so nach dem Motto: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt).
Soweit ich weiß ist in diesem Fall der (oder die) Täter aber noch gar nicht bekannt. Da müssen wir abwarten, bis sie den oder die Täter haben. Und ich vermute auch mal, es wird dann aber kein Buch über den oder die Täter geschrieben werden. Das wäre aber sicher gut, weil hilfreich, solchen Taten zu begegnen, präventiv.Geändert von Inaktiver User (31.03.2018 um 08:24 Uhr)





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Ja, hatte ich auch so verstanden und musste noch ein drauf setzen.
