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Thema: Straftaten
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29.03.2018, 19:29
AW: Straftaten
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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29.03.2018, 19:57
AW: Straftaten
Ich habe heute ebenfalls im Radio gehört, dass das Opfer keinen Alkohol getrunken hat und keine Drogen nahm. Er sieht auf den Bildern auch sympathisch aus...
Die Brutalität und die Aggression des Täters sind fürchterlich. Was muss das Opfer kurz vor seinem Tode durchgemacht haben.

Das Motiv soll im Dunkeln liegen. Das macht die Suche nicht unbedingt leichter...
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29.03.2018, 19:59Inaktiver User
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29.03.2018, 20:03
AW: Straftaten
Nach dem Mord an der greisen Jüdin Mireille Knoll mitten in Paris haben Tausende Franzosen gegen jegliche Form des Antisemitismus protestiert. Die Menschenmenge zog sich am Mittwochabend vom Platz der Nation bis zu dem Sozialwohnungsbau im XI. Arrondissement, in dem die invalide Frau zusammen mit einer Krankenpflegerin lebte. Auch in Marseille, Lyon und Straßburg gab es Solidaritätskundgebungen.
Der Schweigemarsch in Paris ähnelte einer nationalen Wiedergutmachungsaktion, nachdem im vergangenen April ein antisemitisch motiviertes Verbrechen an der jüdischen Rentnerin Sarah Halimi in Paris zunächst verschwiegen worden war und dann kaum öffentliche Reaktionen hervorgerufen hatte. [...]
In seiner Rede in den Invaliden zur Würdigung des Offiziers Arnaud Beltrame, der bei dem Terroranschlag bei Carcassonne getötet wurde, hatte Macron den Mord an Mireille Knoll angesprochen. „Sie wurde ermordet, weil sie Jüdin war“, beklagte der Präsident, „sie ist Opfer desselben barbarischen Obskurantismus wie Arnaud Beltrame“. Der Großrabbiner Frankreichs, Haim Korsia, sagte: „Was die Nazis nicht geschafft haben, das machen Ganoven jetzt mit ebenso großem Hass.“ Knoll war als Kind nur knapp der Deportation in ein Vernichtungslager entkommen.
Zwei Tatverdächtige sind inzwischen in Untersuchungshaft. Einer der mutmaßlichen Täter soll „Allahu Akbar“ gebrüllt haben, als er mit einem Messer auf die bettlägerige Frau losging. Ihre Leiche war mit elf Messerstichen übersät und teils verkohlt. Die Täter entzündeten an mehreren Stellen in der Wohnung Feuer, offensichtlich, um ihr Opfer unkenntlich zu machen.
Einer der mutmaßlichen Täter wuchs im gleichen Sozialwohnungsbau wie Mireille Knoll auf. Er war wegen eines Sexualverbrechens gerade erst aus der Haft entlassen worden. Die Ermittler suchen nach Indizien, ob er während des Gefängnisaufenthalts einen Racheakt an seiner jüdischen Nachbarin ausgeheckt haben könnte. Der andere mutmaßliche Täter sagte aus, sie hätten Geld bei der jüdischen Nachbarin vermutet, „denn Juden sind reich“. [...] FAZ
Ich bin auch sehr froh, dass wohl letztlich eine öffentliche Debatte in Frankreich angestossen wird.Körperlich Distanz
Sozial zusammen
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Kari Bremnes
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29.03.2018, 20:04
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29.03.2018, 20:05
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29.03.2018, 20:09
AW: Straftaten
Es ist schrecklich das ein einsamer Mensch, der niemandem etwas getan hat, so grausam
sterben musste. Hoffentlich finden sie den Täter !!!Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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29.03.2018, 20:12
AW: Straftaten
Der Prozess gegen den Mörder von Susanne F in Berlin hat begonnen:
Der russische Staatsbürger tschetschenischer Herkunft soll die Frau heimtückisch aus Habgier getötet haben, wie der Staatsanwalt vortrug. Susanne F. wurde erwürgt.
[...]
Anfang Oktober wurde der Angeklagte aus Polen nach Deutschland überstellt. ... Da ihre Asylanträge hier abgelehnt worden waren, wurde die Familie nach Polen abgeschoben. Er lebe aber lieber in Berlin, weil dort mehr los sei, habe Ilyas A. gesagt, [...]
Ilyas A. war den Behörden schon lange bekannt. Er hatte 2015 in Berlin dreimal Frauen – im Alter von 75, 87 und 98 Jahren – überfallen. Er hatte sie geschlagen und ihnen die Handtasche entrissen. Im September 2015 war er dafür zu einem Jahr und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Zugleich beantragte die Ausländerbehörde, ihn nach Verbüßung der Strafe auszuweisen. Da er zum Zeitpunkt seiner Haftentlassung Ende 2016 noch minderjährig war, wurde die Abschiebung ausgesetzt, weil es in Russland keine „kindergerechte Inobhutnahme“ gegeben habe, wie ein Gerichtssprecher dieser Zeitung bestätigte. Als Ilyas A. volljährig geworden war, legte er Klage gegen die Ausweisung beim Verwaltungsgericht ein. Er durfte dadurch in Berlin bleiben – und beging weitere Straftaten. Eine Altersfeststellung ergab, dass er mindestens 18, aber jünger als 21 ist. Das Gericht wird im Falle eines Schuldspruchs voraussichtlich Jugendstrafrecht anwenden.
Der Angeklagte, der weder einen Beruf noch einen Wohnsitz in Deutschland hat, erhielt noch einen Tag vor der Tat eine Zuwendung in Höhe von 239 Euro vom Landesamt für Flüchtlinge; auch zuvor hatte er Geld von diesem Amt bekommen. Zudem wurden für ihn Kosten übernommen, um Obdachlosigkeit zu vermeiden.
[...]
Der Ehemann des Opfers, Klaus R., sagte in einer Verhandlungspause, es sei eine politische Entscheidung gewesen, dass der Angeklagte seinerzeit nicht in Abschiebehaft genommen und abgeschoben worden sei. Von den eigentlich Verantwortlichen dafür, der Berliner Innenverwaltung und Innensenator Andreas Geisel, habe er keine Reaktion auf den Mord an seiner Frau erfahren. Er wolle in dem Prozess die Wahrheit erfahren, um so zur Ruhe zu kommen. Es gehe ihm auch darum klarzumachen, dass es „ein völlig überflüssiger Mord“ gewesen sei und dass sich solche Fälle nicht wiederholen dürften.
markiert von mir
FAZ
Auch diese Tat macht mich fassungslos. Noch dazu, weil auch diese hätte verhindert werden können.Körperlich Distanz
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Kari Bremnes
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29.03.2018, 20:14
AW: Straftaten
Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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29.03.2018, 20:18Inaktiver User
AW: Straftaten
Es ist sehr oft die gleiche Meldung,die solche schlimmen Fälle begleitet. Der Täter hätte abgeschoben gehört.
Mich macht es auch sehr betroffen ,da ich mich da oft auch schon getroffen habe und es auch überhaupt nicht verstehe ,wie da jemand einfach umgebracht werden konnte?
Zu all den anderen Fällen auch meine tiefste Anteilnahme.
und auch wirklich Wut!



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