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Thema: Straftaten
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17.09.2018, 14:15
AW: Straftaten
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17.09.2018, 14:24Inaktiver User
AW: Straftaten
Wenn sie Mitgefühl hätten, würden sie es nicht tun.
Das würde mich durchaus interessieren, was Du dazu sagst. Habe das noch nicht gelesen.
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17.09.2018, 14:31Inaktiver User
AW: Straftaten
Das Kommune1-Verhalten Kindern gegenüber finde ich auch falsch (bezogen auf das, was ich darüber überhaupt weiß).
Ein Klaps auf den Po übrigens, oder eine hilflose Ohrfeige,- das ist sicher nicht perfekte Erziehung, und es richtet durchaus Schaden an. Allerdings einen reparablen. Und in der Regel, wenn das die Ausnahme ist, wird das auch repariert. Ich finde den Begriff von Alice Miller der "genügend guten Eltern" passend. Die meisten, wenn nicht alle, Eltern werden auch Fehler machen in der Erziehung und im Verhalten ihren Kindern gegenüber. Fehler lassen sich ja aber auch berichtigen.
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17.09.2018, 14:45
AW: Straftaten
Dieses "waren einfach da...."gab es nicht nur im Dunstkreis der 68er.
Das war bei uns im Dorf auch so üblich, es wurde nie viel Aufhebens gemacht
um den Nachwuchs.Verglichen mit heute, ist es geradezu ein Wunder was wir
erwachsen und halbwegs "brauchbare" Menschen geworden sind.
Mein Vater hat immer extrem viel gearbeitet und viele Jahre auch extrem viel
getrunken, meine Mutter hatte nix mit Kindern am Hut, aber das Schicksal war
ihr nicht gnädig und zwei hat sie ausgetragen.Es gab für Frauen hier kaum beruf-
liche oder sonstige Alternativen,bevor wir auf die Welt kamen, sie hat lange
in einer Schreibmaschinen-Fabrik gearbeitet, ist es ihr mit Sicherheit besser
gegangen. Es war alles schön ordentlich und sauber, aber wie es "drinnen"
zuging war nicht wichtig, wir wurden öfters mal vermöbelt von unserem Erzeuger,
meist hatte sie sich über uns beschwert.......aber das ging ganz vielen so, auch noch
Leuten die in den 60ern zur Welt kamen.
Schön zu reden gibt es nichts, Schläge beschädigen Menschen, mir ist bis dato nur ein
einziges Mal die Hand ausgerutscht, als mein älterer Sohn mit 15 extrem fies zu
mir war und ohne Ende provozierte.Mir hat das schrecklich leid getan, tut es heute
noch, er fand es ganz richtig aus heutiger Sicht...
Es muss den goldenen Mittelweg geben, zwischen Prügel-Eltern und Helikopter Eltern,
beides bringt nichts. Laut meinem Mann bin ich manchmal zu streng und zu hart zu
unserem 10jährigen, das empfinde ich aber gar nicht so ! Er ist vergleichsweise ver-
wöhnt nach meinem Empfinden, nur weil ich nicht jede Kleinigkeit, Selbstverständlich-
licheit ausdrücklich lobe, halte ich mich nicht für zu streng,,,,
meint meine
Tochter als Fachfrau, Erzieherin, Lehramts-Stud. auch. Der 10 jährige ist noch ein "Sunny-
boy" und Bilderbuchkind, in einigen Jahren....ohje.
Ich hoffe jedenfalls das meine drei, bzw. jetzt der "Kleine", möglichst heil an Seele und Körper
erwachsen werden und versuche mein Möglichstes.
Gewalt und Vernachlässigung können Menschen hervor bringen, die in ihrem
Sozialverhalten und ihrer Persönlichkeit eine Gefahr für andere werden, das ist belegt.
Es muss aber nicht so kommen, das ist kein Gesetz.Und auch zu verwöhnte und verzogene
Kinder können sich extrem negativ entwickeln.Sie kommen nicht klar, wenn sie merken
das der ganze Rest der Menschheit nicht nur zu ihrem Wohlsein auf diesem Planeten exis-
tiert.....Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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17.09.2018, 15:08Inaktiver User
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17.09.2018, 15:15
AW: Straftaten
Ich muss viele Bricom-User enttäuschen:
Eigentlich wollte ich mich verabschieden, aber Posts wie die von "Sternenfliegerin" oder "gezeitenfrau" (sorry an Nichtgenannte) hindern mich...
Und von mir aus auch wieder löschen wegen User-Thematisierung...
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17.09.2018, 15:26
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17.09.2018, 15:34
AW: Straftaten
In der ganzen Diskussion geht ein Punkt verloren: die Peergruppe (Gruppe der Gleichaltrigen) , in der sich Kinder bewegen.
Der Einfluss und die Erziehung der Eltern ist absolut wichtig, aber spätestens beim Besuch des Kindergartens und vor allem der Schule schwindet für die Kinder die Kompetenz der Eltern. Da sind dann andere Vorbilder wichtiger, vor allem die innerhalb der Peergruppe. Eltern schlagen die Hände über den Köpfen zusammen , was für Sprüche dann die Kurzen mit nach Hause bringen.
Spätestens mit dem Beginn der Pubertät ist das Zuhause nur noch eine Versorgungsstation. Die Jugendlichen kaspeln sich ab und reden fast nur noch mit den Angehörigen ihrer Peergroup. Und dort gibt es gemeinsame Musik, gemeinsame Idole, eine eigene Sprache und einen Haufen z.T. gefährlicher Mutproben. Dort herrscht auch klare Rollenverteilung: Der Imperator, der Tribun, der Advokat, der Hofkaspar, die graue Eminenz, die Diener und der Prügelknabe. Und ab und zu wechseln die Rollen. Als Eltern kann man dann nur noch hoffen, dass ihre Erziehung doch irgendwie gefruchtet hat.Geändert von Opelius (17.09.2018 um 15:48 Uhr)
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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17.09.2018, 19:45
AW: Straftaten
Also das liegt auch am Elternhaus.Bei uns war, ist immer viel los, auch viel junge Leute;
als die "Großen" in der Pubertät waren. Ich war froh wenn hier mal niemand "abhing",
von den eigenen mal abgesehen.
Mein Kleiner ist (leider) auch so ein "Menschensammler", schleppt ständig neue
Kinder an.
Bei mir, meinem Bruder auch, war's umgekehrt. Wir haben unser Zuhause gemieden, soweit
möglich.In der Tat war ich ab ca. 14 nur noch zum Schlafen (das auch nicht immer) dort.
Mit Schule, diversen Jobs danach und anderen Jugendlichen war ich gut beschäftigt, es gab
viel zu lernen, da ich nach der Orientierungsstufe gleich eine Klasse höher eingestuft
wurde, was mir nicht gut tat aus heutiger Sicht. Zu der Zeit habe ich fast nur Kontakt zu
Kindern, Jugendlichen gehabt die mir von der körperlichen und emotionalen Entwicklung
einiges Voraus waren. Man lernt auch Leute kennen, die nichts Gutes im Schilde führen,
orientiert sich an ihnen- das ist in dem Alter normal. Aber bei uns war das alles harmlos,
außer ein bisschen kiffen, ab und zu mal was Härteres trinken gab es nichts, das einen in
den Knast hätte bringen können, oder auf die total schiefe Ebene.
Heute war ich den ganzen Tag in Hamburg unterwegs, ua. in Eppendorf, Harburg, Eimsbüttel,
tagsüber fühle ich mich dort nicht unsicher, abends wäre ich vorsichtig.
Ich muss hier leider übernachten und es ist so ein schöner Abend, überlege gerade ob ich mir
noch einen kleinen Spaziergang "leisten" kann. Die Dame an der Rezeption sagte gerade, ich solle
auf keinen Fall allein da oder dort (ua.Park) hin gehen, es würde ja gleich dunkel....
Es sei so viel passiert, auch einer Verwandten letztes Jahr, bloß nie ohne Handy und Pfeffer-
spray raus gehen.
Als mein Sohn hier vor Jahren studierte ,war HH auch schon Großstadt, aber das hat mir nie je-
mand gesagt, wenn ich zB. im Hotel übernachtete .
Übrigens hat die junge Dame selbst offensichtlich Migrationshintergrund....Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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18.09.2018, 08:45Inaktiver User



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