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Thema: Straftaten

  1. gesperrt

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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist ja genau der Mangel, den Gewalttäter haben, oder Kinderschänder z.B., sie empfinden kein Mitgefühl (mehr. Es wurden ihnen "rausgeprügelt").
    Das ist SO einfach nicht richtig.
    Auch wenn du es wieder und wieder wiederholst.

    Es ist aus tausend Gründen unrichtig, aber ich habe keine Kapazitäten, das immer wieder richtigzustellen.

  2. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Wenn sie Mitgefühl hätten, würden sie es nicht tun.

    Das würde mich durchaus interessieren, was Du dazu sagst. Habe das noch nicht gelesen.

  3. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Die Kinder der Kommune 1 und die Kinder im Dunstkreis dieser Lebensformen haben ungleich schlimmere Gewalt erfahren, als ein Klaps auf den Po oder eine hilflose Ohrfeige.
    Für viele dieser Kinder hat sich nämlich gar niemand von den Erwachsenen interessiert. Sie waren einfach da und mussten klar kommen.
    Das Kommune1-Verhalten Kindern gegenüber finde ich auch falsch (bezogen auf das, was ich darüber überhaupt weiß).

    Ein Klaps auf den Po übrigens, oder eine hilflose Ohrfeige,- das ist sicher nicht perfekte Erziehung, und es richtet durchaus Schaden an. Allerdings einen reparablen. Und in der Regel, wenn das die Ausnahme ist, wird das auch repariert. Ich finde den Begriff von Alice Miller der "genügend guten Eltern" passend. Die meisten, wenn nicht alle, Eltern werden auch Fehler machen in der Erziehung und im Verhalten ihren Kindern gegenüber. Fehler lassen sich ja aber auch berichtigen.

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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Die Kinder der Kommune 1 und die Kinder im Dunstkreis dieser Lebensformen haben ungleich schlimmere Gewalt erfahren, als ein Klaps auf den Po oder eine hilflose Ohrfeige.
    Für viele dieser Kinder hat sich nämlich gar niemand von den Erwachsenen interessiert. Sie waren einfach da und mussten klar kommen.

    Es gibt zu diesem Thema Veröffentlichungen und Studien....
    Dieses "waren einfach da...."gab es nicht nur im Dunstkreis der 68er.
    Das war bei uns im Dorf auch so üblich, es wurde nie viel Aufhebens gemacht
    um den Nachwuchs.Verglichen mit heute, ist es geradezu ein Wunder was wir
    erwachsen und halbwegs "brauchbare" Menschen geworden sind.
    Mein Vater hat immer extrem viel gearbeitet und viele Jahre auch extrem viel
    getrunken, meine Mutter hatte nix mit Kindern am Hut, aber das Schicksal war
    ihr nicht gnädig und zwei hat sie ausgetragen.Es gab für Frauen hier kaum beruf-
    liche oder sonstige Alternativen,bevor wir auf die Welt kamen, sie hat lange
    in einer Schreibmaschinen-Fabrik gearbeitet, ist es ihr mit Sicherheit besser
    gegangen. Es war alles schön ordentlich und sauber, aber wie es "drinnen"
    zuging war nicht wichtig, wir wurden öfters mal vermöbelt von unserem Erzeuger,
    meist hatte sie sich über uns beschwert.......aber das ging ganz vielen so, auch noch
    Leuten die in den 60ern zur Welt kamen.
    Schön zu reden gibt es nichts, Schläge beschädigen Menschen, mir ist bis dato nur ein
    einziges Mal die Hand ausgerutscht, als mein älterer Sohn mit 15 extrem fies zu
    mir war und ohne Ende provozierte.Mir hat das schrecklich leid getan, tut es heute
    noch, er fand es ganz richtig aus heutiger Sicht...

    Es muss den goldenen Mittelweg geben, zwischen Prügel-Eltern und Helikopter Eltern,
    beides bringt nichts. Laut meinem Mann bin ich manchmal zu streng und zu hart zu
    unserem 10jährigen, das empfinde ich aber gar nicht so ! Er ist vergleichsweise ver-
    wöhnt nach meinem Empfinden, nur weil ich nicht jede Kleinigkeit, Selbstverständlich-
    licheit ausdrücklich lobe, halte ich mich nicht für zu streng,,,, meint meine
    Tochter als Fachfrau, Erzieherin, Lehramts-Stud. auch. Der 10 jährige ist noch ein "Sunny-
    boy" und Bilderbuchkind, in einigen Jahren....ohje.
    Ich hoffe jedenfalls das meine drei, bzw. jetzt der "Kleine", möglichst heil an Seele und Körper
    erwachsen werden und versuche mein Möglichstes.
    Gewalt und Vernachlässigung können Menschen hervor bringen, die in ihrem
    Sozialverhalten und ihrer Persönlichkeit eine Gefahr für andere werden, das ist belegt.
    Es muss aber nicht so kommen, das ist kein Gesetz.Und auch zu verwöhnte und verzogene
    Kinder können sich extrem negativ entwickeln.Sie kommen nicht klar, wenn sie merken
    das der ganze Rest der Menschheit nicht nur zu ihrem Wohlsein auf diesem Planeten exis-
    tiert.....
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

  5. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von gezeitenfrau Beitrag anzeigen
    Gewalt und Vernachlässigung können Menschen hervor bringen, die in ihrem
    Sozialverhalten und ihrer Persönlichkeit eine Gefahr für andere werden, das ist belegt.
    Es muss aber nicht so kommen, das ist kein Gesetz.
    Allerdings, zum Glück hat es nicht immer diese Folgen.

  6. gesperrt

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    AW: Straftaten

    Ich muss viele Bricom-User enttäuschen:
    Eigentlich wollte ich mich verabschieden, aber Posts wie die von "Sternenfliegerin" oder "gezeitenfrau" (sorry an Nichtgenannte) hindern mich...

    Und von mir aus auch wieder löschen wegen User-Thematisierung...

  7. gesperrt

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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich versuche immer noch, zu verstehen, was Du meinst. ...
    Versuch es einfach mal mit wortgetreuem Lesen ganz ohne Phantasie und fragwürdige Interpretationen. Wenn es dann nicht klappt, kann ich dir auch nicht weiter helfen.

  8. User Info Menu

    AW: Straftaten

    In der ganzen Diskussion geht ein Punkt verloren: die Peergruppe (Gruppe der Gleichaltrigen) , in der sich Kinder bewegen.

    Der Einfluss und die Erziehung der Eltern ist absolut wichtig, aber spätestens beim Besuch des Kindergartens und vor allem der Schule schwindet für die Kinder die Kompetenz der Eltern. Da sind dann andere Vorbilder wichtiger, vor allem die innerhalb der Peergruppe. Eltern schlagen die Hände über den Köpfen zusammen , was für Sprüche dann die Kurzen mit nach Hause bringen.

    Spätestens mit dem Beginn der Pubertät ist das Zuhause nur noch eine Versorgungsstation. Die Jugendlichen kaspeln sich ab und reden fast nur noch mit den Angehörigen ihrer Peergroup. Und dort gibt es gemeinsame Musik, gemeinsame Idole, eine eigene Sprache und einen Haufen z.T. gefährlicher Mutproben. Dort herrscht auch klare Rollenverteilung: Der Imperator, der Tribun, der Advokat, der Hofkaspar, die graue Eminenz, die Diener und der Prügelknabe. Und ab und zu wechseln die Rollen. Als Eltern kann man dann nur noch hoffen, dass ihre Erziehung doch irgendwie gefruchtet hat.
    Geändert von Opelius (17.09.2018 um 15:48 Uhr)
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Straftaten

    Also das liegt auch am Elternhaus.Bei uns war, ist immer viel los, auch viel junge Leute;
    als die "Großen" in der Pubertät waren. Ich war froh wenn hier mal niemand "abhing",
    von den eigenen mal abgesehen.
    Mein Kleiner ist (leider) auch so ein "Menschensammler", schleppt ständig neue
    Kinder an.
    Bei mir, meinem Bruder auch, war's umgekehrt. Wir haben unser Zuhause gemieden, soweit
    möglich.In der Tat war ich ab ca. 14 nur noch zum Schlafen (das auch nicht immer) dort.

    Mit Schule, diversen Jobs danach und anderen Jugendlichen war ich gut beschäftigt, es gab
    viel zu lernen, da ich nach der Orientierungsstufe gleich eine Klasse höher eingestuft
    wurde, was mir nicht gut tat aus heutiger Sicht. Zu der Zeit habe ich fast nur Kontakt zu
    Kindern, Jugendlichen gehabt die mir von der körperlichen und emotionalen Entwicklung
    einiges Voraus waren. Man lernt auch Leute kennen, die nichts Gutes im Schilde führen,
    orientiert sich an ihnen- das ist in dem Alter normal. Aber bei uns war das alles harmlos,
    außer ein bisschen kiffen, ab und zu mal was Härteres trinken gab es nichts, das einen in
    den Knast hätte bringen können, oder auf die total schiefe Ebene.
    Heute war ich den ganzen Tag in Hamburg unterwegs, ua. in Eppendorf, Harburg, Eimsbüttel,
    tagsüber fühle ich mich dort nicht unsicher, abends wäre ich vorsichtig.
    Ich muss hier leider übernachten und es ist so ein schöner Abend, überlege gerade ob ich mir
    noch einen kleinen Spaziergang "leisten" kann. Die Dame an der Rezeption sagte gerade, ich solle
    auf keinen Fall allein da oder dort (ua.Park) hin gehen, es würde ja gleich dunkel....
    Es sei so viel passiert, auch einer Verwandten letztes Jahr, bloß nie ohne Handy und Pfeffer-
    spray raus gehen.
    Als mein Sohn hier vor Jahren studierte ,war HH auch schon Großstadt, aber das hat mir nie je-
    mand gesagt, wenn ich zB. im Hotel übernachtete .
    Übrigens hat die junge Dame selbst offensichtlich Migrationshintergrund....
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

  10. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von knirrsch Beitrag anzeigen
    Versuch es einfach mal mit wortgetreuem Lesen ganz ohne Phantasie und fragwürdige Interpretationen. Wenn es dann nicht klappt, kann ich dir auch nicht weiter helfen.
    baßd scho, man muß auch nicht alles und jeden verstehen.

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